Wagenknecht, Elsässer und die Deppen der US-Oligarchen

Seit den Anschlägen von Paris und den folgenden Luftangriffen auf den „Islamischen Staat“ in Syrien kennt Sahra Wagenknecht quasi nur noch ein Thema: Das Risiko eines dritten Weltkriegs durch die militärische Intervention des Westens, die ohnehin nur dem IS helfe, glaubt man der Fraktionschefin der Linken. Auf ihrer Facebook-Seite feiert der  Antiamerikanismus fröhliche Urständ. Querfront-Aktivisten suchen schon länger ein Bündnis mit der Ikone der dogmatischen Linken.

Von Patrick Gensing

„Wagenknecht, Elsässer und die Deppen der US-Oligarchen“ weiterlesen

Pegida-Pirincci bei brauner Burschenschaft

Akif Princci Lesung Germania

Harte Burschen und ein Pegida-Pöbler – gemeinsam kämpfen sie gegen die „Verschwulung“ Deutschlands. Am Sonnabend, den 5. Dezember, liest Akif Pirincci aus seinem jüngsten Werk vor – im feinen Hamburg-Winterhude.

 Von Felix Krebs

„Pegida-Pirincci bei brauner Burschenschaft“ weiterlesen

9. November: Pegida will "Schuldkomplex" offiziell beenden

Erklären wir den deutschen Schuldkomplex doch offiziell für beendet, verkündete eine Pegida-Rednerin am 77. Jahrestag der Reichspogromnacht. In Berlin zog derweil ein Bärgida-Aufmarsch an einer Synagoge vorbei, während anderswo antisemitische Schmierereien auftauchten. Pegida & Co sind immerhin so ehrlich, Antisemitismus als kulturelles Erbe des Abendlandes vorzutragen.

„9. November: Pegida will "Schuldkomplex" offiziell beenden“ weiterlesen

Pirinccis PR-Coup: Gute KZs, schlechte KZs?

Er hatte eine Rede angekündigt, die Maßstäbe setzen würde – und er hat Wort gehalten. Der „Pegida“-Auftritt von Akif Pirincci beschäftigt weiterhin die Öffentlichkeit, die nun versucht, seine Hetzrede zu interpretieren, was angesichts von Inhalt und Form nicht ganz einfach ist. Immerhin Medienkritiker Niggemeier kennt die ganze (Un-)wahrheit.

Von Patrick Gensing

„Pirinccis PR-Coup: Gute KZs, schlechte KZs?“ weiterlesen

Ein Jahr Pegida: Eine Bewegung gefällt sich selbst

Ein Jahr Pegida in Dresden, Foto: Felix M. Steiner
Ein Jahr Pegida in Dresden, Foto: Felix M. Steiner

Seit einem Jahr existiert nun die Protest-Bewegung Pegida mit zahlreichen Ablegern in ganz Deutschland. So erfolgreich wie in Dresden konnte sie jedoch nirgendwo werden. Zum „Geburtstag“ kamen tausende Menschen. Vor allem um sich selbst zu gefallen.

Von Katharina Trittel und Christopher Schmitz*, mit freundlicher Genehmigung des Göttinger Instituts für Demokratieforschung

„Ein Jahr Pegida: Eine Bewegung gefällt sich selbst“ weiterlesen

Pegida, Carl Schmitt und die Verrohung der politischen Kultur

Der "deutsche Boden" ist zurück. "PEgida" in Dresden, Foto: Johannes Grunert
Der „deutsche Boden“ ist zurück. „PEgida“ in Dresden, Foto: Johannes Grunert

In den vergangenen Monaten hat sich der Ton in der Flüchtlingsdebatte massiv verschärft. Unter anderem die Pegida-Bewegung setzt auf aggressive Rhetorik sowie Parolen; dennoch wurde die Bewegung lange von Medien und Politikern als asyl- oder islamkritisch verharmlost. Mittlerweile wird aber immer deutlicher, dass viele Anhänger von Pegida nicht nur rassistischen Parolen folgen, sondern völkische Ideologie verinnerlicht haben. Sie wollen keine heterogene und offene Gesellschaft, sondern ein homogen-geschlossenes Volk.

Von Patrick Gensing, zuerst veröffentlicht bei der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg

„Pegida, Carl Schmitt und die Verrohung der politischen Kultur“ weiterlesen