Pegida-Pirincci bei brauner Burschenschaft

Akif Princci Lesung Germania

Harte Burschen und ein Pegida-Pöbler – gemeinsam kämpfen sie gegen die „Verschwulung“ Deutschlands. Am Sonnabend, den 5. Dezember, liest Akif Pirincci aus seinem jüngsten Werk vor – im feinen Hamburg-Winterhude.

 Von Felix Krebs

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FC St. Pauli holt Merchandise-Rechte zurück: Endlich Modemarke!

FCSP-Fanshop im Netz (Screenshot)
FCSP-Fanshop im Netz (Screenshot)

Der FC St. Pauli hat erneut gute Nachrichten zu verkünden. Der Club vom Hamburger Millerntor übernimmt nach einer außergerichtlichen Einigung ab dem 1. Januar 2016 die Vermarktungsfirma upsolut, an die der Verein seine Merchandise-Rechte verscherbelt hatte. Ab dem neuen Jahr will St. Pauli den Erlös aus dem Verkauf von Fanartikeln vervielfachen – wohl in Zusammenarbeit mit den Fans.

Von Patrick Gensing

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Kommen auch Neonazis zur AfD-Demo in Hamburg?

Für Samstag, den 31. Oktober plant die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ eine Großdemonstration durch die Hamburger Innenstadt unter dem Motto „Gegen das Politikversagen! Asylchaos stoppen!“ Mit solchen Parolen spricht sie gezielt die extreme Rechte an. Und die Einladungspolitik bei Facebook zeigt, dass auch vorbestrafte Neonazis, NPD-Funktionäre und rechte Hooligans dabei sein könnten.

Von Felix Krebs

Erst am Montag den 19. Oktober gab es auf einem AfD-Aufmarsch in Rostock einen Eklat. Der Landtagsabgeordnete David Petereit (NPD) „Kommen auch Neonazis zur AfD-Demo in Hamburg?“ weiterlesen

Frei.Wild auf der Cap San Diego?

Im Netz macht seit einigen Tagen das Gerücht die Runde, dass die wegen nationalistischer Texte umstrittene Band Frei.Wild im Hamburger Hafen ein Geheimkonzert gibt. Einige Indizien sprechen für das Museumsschiff Cap San Diego als Veranstaltungsort. Die Betreiber geben sich zurückhaltend.

Von Redaktion publikative.org

[SCM]actwin,0,0,0,0;http://Chrome Legacy Window GOLDVERLEIHUNG HAMBURG - RELOADED | News | Frei.Wild - Google Chrome chrome 17.09.2015 , 19:13:12
Location? Wird noch bekanntgegeben!

Ein Facebook-Posting, Hinweise aus dem Umfeld von Mitarbeitern und viele Spekulationen: Spielt Frei.Wild am 25. September 2015 in Hamburg auf der Cap San Diego ein Geheimkonzert? Klar ist: Die Südtiroler Band kündigt auf ihrer Seite an, dass an diesem Tag in einer „wunderschönen Location“, die „den grandiosen Charme der Stadt exakt wiederspiegelt“ insgesamt 1000 Gäste eine besondere Party bei der „Goldverleihung“ zu feiern. Tickets werden „verlost“, kosten aber 69 Euro bis 119 Euro (inklusive Getränke).

Angeblich soll das Konzert „Frei.Wild auf der Cap San Diego?“ weiterlesen

"Tag der deutschen Patrioten" bleibt verboten

Die in Hamburg geplante Neonazi-Demonstration „Tag der deutschen Patrioten“ findet nicht statt. Das Bundesverfassungsgericht lehnte am späten Freitagabend einen Antrag der rechtsextremen Organisatoren gegen das Verbot ab.

Von Patrick Gensing

Das BVerfG hat den Antrag der Neonazis abgelehnt.
Das BVerfG hat den Antrag der Neonazis abgelehnt.

In letzter Instanz sind die Neonazis gerichtlich gescheitert: Ihre Demonstration am 12. September 2015 in Hamburg bleibt verboten. Allerdings wurde das Verbot nicht mehr inhaltlich bestätigt, sondern wegen der fehlenden Zeit im Eilverfahren berief sich das Gericht in einem Beschluss darauf, dass eine verantwortliche eigene Folgenabwägung durch das Bundesverfassungsgericht nur in voller Kenntnis der hierfür maßgeblichen Umstände möglich sei. Doch dies sei nicht zu leisten. „"Tag der deutschen Patrioten" bleibt verboten“ weiterlesen

Nazi-Demo in Hamburg: "Von Schwachköpfen dominiert"

Der Neonazi Thorsten de Vries gilt als einer der Strippenzieher des geplanten Aufmarsches von Nazi-Hools am 12. September in Hamburg. Doch die Organisation scheint dem Hamburger Rechtsextremen offenkundig wenig Freude zu bereiten. Auf im Netz veröffentlichten Gesprächsmitschnitten zieht mutmaßlich de Vries über seine „Kameraden“ her.

Von Redaktion publikative.org

„Die Szene ist sowieso unfähig, zu blöd für alles.“ Mit diesen Worten kommentiert eine männliche Stimme die Organisation des geplanten „Tag der deutschen Patrioten“ am 12. September in Hamburg. Die Stimme soll dem Neonazi Thorsten de Vries gehören, heißt es auf der Seite „Linksunten“ – und tatsächlich legen Tonfall sowie die veröffentlichten Informationen den Schluss nahe, dass de Vries hier gesprochen hat – und bemerkenswert hellsichtig analysiert, dass die rechtsextreme Szene von „Schwachköpfen“ dominiert werde. Die Leute hätten politisch nichts drauf, könnten nichts – so das Fazit.

Aufruf zum "Tag der deutschen Patrioten" in Hamburg
Aufruf zum „Tag der deutschen Patrioten“ in Hamburg

De Vries gilt als einer der Strippenzieher des Neonazi-Aufmarsches; wohl eine Aufgabe, die nicht besonders viel Freude bereitet: Probleme bei der Anreise und Anmietung von Bussen, Auflagen für Polizei-bekannte Neonazis, eine umfangreiche Verbotsverfügung – die „Schweine“ zögen alle Register, um es den „Patrioten“ schwer zu machen.

Wenn diese „Scheiß-Demo“ vorbei sei, heißt es weiter, werde er erst einmal richtig schön entspannen – und keine weiteren mehr machen, verkündet die Stimme im Netz. „Sollen mich doch alle am Arsch lecken!“ Für launige Stimmung dürfte bei den Nazi-Hools damit auf jeden Fall schon einmal gesorgt sein.

„Keine Ahnung, was in Hamburg abgeht“

Bereits vor dem ersten geplanten Aufmarsch von rechtsextremem Hools im vergangenen Jahr hatte de Vries für Stirnrunzeln in den eigenen Reihen gesorgt. Damals verkündete er im Netz, die Auswärtigen hätten „keine Ahnung davon, was in Hamburg abgeht, wenn die Autonome Flora Szene mobilisiert und die Linken mal in voller Besatzung“ antreten.

Die Demo wurde schließlich abgesagt – und aus Kreisen von älteren Hamburg-Hooligans war zu vernehmen, dass man es nicht geschätzt habe, dass  de Vries als vermeintlicher Wortführer aufgetreten sei.

Drohungen im Netz

Am Sonnabend wollen die Hools aber dennoch zeigen, wo der Thors-Hammer hängt. Im Netz wurde bereits gewohnt großmäulig angekündigt, dass die „Antifa-Fotzen“ Hamburg besser verlassen sollten.

Allerdings dürfte selbst dann nicht gesichert sein, dass die Rechtsextremen durch die Hansestadt marschieren können. Zum einen ist die Demo bislang weiterhin verboten, zum anderen rufen Hunderte Organisationen, Gruppen und Verbände – weit über die Antifa-Szene hinaus – zu Protesten gegen die braunen Hetzer auf. Allein einen Aufruf des Hamburger Bündnisses gegen Rechts (HBgR) unterzeichneten mehr als 630 Gruppen und Organisationen sowie Vereine.

Fans des HSV, von St. Pauli und Altona 93 unterstützen die Aufrufe; HSV und St. Pauli-Ultras riefen  gemeinsam dazu auf, den Neonazi-Aufmarsch zu verhindern.

Zudem veröffentlichte das HBgR umfangreiche Hintergrundinformationen zu dem Anmelder der Demonstration sowie den Strippenziehern im Hintergrund – während Hamburger Sicherheitsbehörden zunächst die Neonazi-Netzwerke hinter dem Anmelder elegant ausgeblendet hatten.

Scholz spricht auf Rathausmarkt

Auch die Hamburger Politik ruft mittlerweile zu Protesten auf: Das Bündnis „Hamburg bekennt Farbe“ will am Sonnabend ab 11.00 Uhr eine Kundgebung auf dem Rathausmarkt abhalten, unterstützt wird der Aufruf von Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerschaft und Senat, Handels- und Handwerkskammer, des Sports, von Gewerkschaften, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Migrantenorganisationen sowie zivilgesellschaftlichen Verbänden und Vereinen. Bürgermeister Scholz wird auf dem Rathausmarkt sprechen.

Entscheidung erwartet

Bislang ist unklar, was am Sonnabend in Hamburg passieren wird. Die Kundgebungen und Proteste gegen die Neonazis finden definitiv statt, Zehntausende Menschen dürften daran teilnehmen. Ob die Neonazis überhaupt eine Kundgebung oder sogar eine Demonstration genehmigt bekommen, entscheidet sich erst am Freitag oder sogar erst am frühen Sonnabend, wenn das Oberverwaltungsgericht über eine Beschwerde gegen das gerichtliche Verbot entscheidet.

Es gilt aber als wahrscheinlich, dass gewaltbereite Neonazis bereits frühzeitig nach Hamburg kommen werden – und versuchen werden, Aktionen durchzuführen. Denkbare Ziele: Linke Szenetreffpunkte, St. Pauli-Kneipen sowie Flüchtlingsunterkünfte.

Siehe auch: Hamburger Hooligan-Aufmarsch: Allianz von NPD bis AfD?Nach Überfall auf Nazi-Laden: Drohungen gegen SPD-AbgeordnetenHamburg: Ausschlussverfahren gegen Zysk

Nazifreie Zone: Verfahren gegen Audiolith-Rapper eingestellt

Demonstranten und Polizei in Wandsbek (Foto: Publikative.org)
Demonstranten und Polizei in Wandsbek im Juni 2012 (Foto: Publikative.org)

„Ich mach die Stadt zu ’ner nazifreien Zone – Wir habens satt, Digga, nazifreie Zone – Muck besser nicht in der nazifreien Zone – Kein Platz für dich in der nazifreien Zone“ – so lauten die ersten Verse im Refrain des Songs „Nazifreie Zone“. Die Rapper Captain Gips und Johnny Mauser hatten den Track im Mai 2012 veröffentlicht – und gerieten deswegen ins Visier der Hamburger Polizei. Die wollte sogar das Label Audiolith durchsuchen – doch nun wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Von Patrick Gensing

Mehr als zwei Jahre lang störte sich offenkundig niemand an dem Song „Nazifreie Zone„: Veröffentlicht hatten ihn Captain Gips und Johnny Mauser im Mai 2012 – doch erst im November 2014, also mehr als zwei Jahre danach, erstattete das Hamburger Landeskriminalamt, Abteilung 7 – besser bekannt als „Staatsschutz“, Anzeige gegen die Rapper. Der Vorwurf: öffentliche Aufforderung zu Straftaten bzw. Volksverhetzung.

Johnny Mauser
Johnny Mauser

Doch die Polizei hatte bei ihren Ermittlungen offenkundig ein Problem: Unter dem Namen Johnny Mauser gibt es keinen Eintrag im Hamburger Melderegister, denn es handelt sich – Überraschung! – um einen Künstlernamen. Nun hätte man mit einer Google-Recherche innerhalb weniger Minuten herausfinden können, wie der Klarname von Mauser lautet, denn weder agiert er verdeckt, noch gab er sich sonderlich große Mühe, seine Identität zu verschleiern. Sogar unter einem YouTube-Video von Johnny Mauser stand der Klarname des Rappers.

„Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ scheint ein Leitspruch der Hamburger Polizei zu sein, man denke nur an das Gefahrengebiet – und so beantragten die Ermittler tatsächlich, das Hamburger Musik-Label „Audiolith„, bekannt aus Funk und Fernsehen, zu durchsuchen, um dort die Identität Mausers zweifelsfrei feststellen zu können. Rund 40 Künstler arbeiten mit dem Label zusammen, veröffentlichen dort ihre Musik – eine Razzia hätte also wohl auch zwangsläufig reichlich „Beifang“ gegeben, wie wir Fischköppe sagen.

Und so sollten die Geschäftsräume von Audiolith durchsucht werden – wegen eines Lieds, das zu diesem Zeitpunkt bereits fast drei Jahre alt war und anlässlich einer Demonstration im Jahr 2012 veröffentlicht worden war. Zu der Durchsuchung kam es dann aber nicht: Die zuständigen Richter wiesen den Antrag zurück, da die Maßnahme nicht erforderlich bzw. unverhältnismäßig sei, da Mauser in der Öffentlichkeit auftritt und sich nicht verborgen halte. In der Tat: Mittlerweile war Mauser mit seiner Hiphop-Band Neonschwarz auf diversen Festivals sowie sogar in der Pro7-Show „Circus Halligalli“ aufgetreten.

Johnny Mauser und Captain Gips mit ihrer Band Neonschwarz bei Circus Halligalli.
Johnny Mauser und Captain Gips mit ihrer Band Neonschwarz bei Circus Halligalli.

Das LKA legte dennoch Widerspruch gegen die Entscheidung ein, doch auch dieser wurde verworfen. Schließlich gelang es dann aber offenkundig doch noch, durch einen Abgleich von Fotos die bürgerliche Identität Mausers herauszufinden, denn er erhielt eine polizeiliche Vorladung für den April 2015. Nachdem Mauser dort nicht erschienen war, so wie es sein Recht ist, wurde das Verfahren am 6. Juli 2015 wegen nicht hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

Nach dem Nazi-Aufmarsch ist vor dem Nazi-Aufmarsch

Der Song „Nazifreie Zone“ bezog sich auf die Demonstration von Rechtsextremen am 2. Juni 2012 in der Hansestadt. Zehntausende Menschen demonstrierten gegen den braunen Aufmarsch von einigen Hundert Neonazis. Damals hatte ich berichtet:

In Hamburg haben Tausende Menschen die geplante Route von Neonazis durch den Stadtteil Wandsbek blockiert. Die Polizei ging mit Wasserwerfen, Pfefferspray und Reiterstaffel gegen die Demonstranten vor, militante Antifaschisten versuchten, Polizeiketten zu durchbrechen und Straßen durch brennende Barrikaden zu versperren. Die rund 400 Neonazis konnten schließlich auf einer anderen Strecke noch marschieren. […] „Die Polizei hat die Ersatzroute der Nazis durchgeknüppelt, statt rechtliche Möglichkeiten für ein Verbot der Nazi-Demo zu nutzen. Nazis konnten andere Menschen angreifen und für ihre menschenverachtende Politik werben“, sagte Olaf Harms vom Hamburger Bündnis gegen Rechts.

Zu dem Aufmarsch hatten NPD, Kameradschaften und Personen der „Weiße Wölfe Terrorcrew“ aufgerufen. Nach den Erfahrungen vom 1. Mai 2008, als in Hamburg rund 1000 gewaltbereite Neonazis durch Hamburg-Barmbek marschieren und zahlreiche Menschen angreifen konnten, mobilisierten Dutzende Initiativen und Organisationen in Hamburg gegen den Aufmarsch im Juni 2012. Johnny Mauser und Captain Gips sagen rückblickend zu ihrem Song und dem Nazi-Aufmarsch in Wandsbek:

Wir haben es als unsere Pflicht angesehen, mit unseren Mitteln der Musik dazu beizutragen, dass sich viele Menschen an diesem Tag den Faschisten in den Weg stellen. Wir zeigen uns solidarisch mit unterschiedlichen Aktionsformen, dies haben wir in dem Song deutlich gemacht und wir haben uns gefreut, dass es den Nazis an dem Tag so schwer gemacht wurde, durch Hamburg zu marschieren.

Captain Gips
Captain Gips

Nun steht die nächste rechtsextreme Demonstration bevor: Am 12. September will HoGeSa durch Hamburg marschieren. Und diese Demonstration fällt in eine Zeit, in der es einen drastischen Anstieg der Gewalttaten gegen Flüchtlinge in Deutschland bei gleichzeitiger Verschärfung des Asylrechts gebe, so Captain Gips und Johnny Mauser. „Wir haben das Gefühl, dass sich die rechten Täter durch Politik und die „Volksmassen“ ermutigt fühlen, Brandanschläge zu verüben und Flüchtlinge zu überfallen.“ Es sei also umso wichtiger, seinen Mund aufzumachen, Geflüchtete zu unterstützen und genau dahin zu gehen, wo es besonders weh tut: In die Provinz, da wo es die Nazis leicht haben, mit den Bürgern gegen Flüchtlinge zu hetzen, meinen die Rapper.

Und: „In Städten wie Hamburg gibt es vergleichsweise viele solidarische Initiativen, doch auch hier wollen die Nazis versuchen, Fuß zu fassen, deshalb sagen wir: Am 12. September 2015 Hamburg City Nazifreie Zone!“

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft  dazu auf, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen: Der Bundesgerichtshof bestätigte im Januar 2015 ein Urteil des Landgerichts Dresden, nachdem Hooligans als kriminelle Vereinigung eingestuft werden können. Wir verlassen uns jedoch nicht auf staatliche Verbote oder Auflagen. Wir werden flexibel sein und dort protestieren, wo die RassistInnen ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen. Und wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Aufmarsch zu verhindern.

Siehe auch: Hamburger Polizeispitze: Born to be wild?Tausende demonstrieren, 400 Neonazis marschierenNeonschwarz: „Der Song 2014 hat eine große Bedeutung“,  10 Jahre Audiolith: Gegen Nazis und RockstarscheißeKomplett im Visier des Verfassungsschutzes