Grüße aus der Danger-Zone!

Die Polizei hat große Teile der Hamburger Innenstadt zum Gefahrengebiet erklärt. Publikative.org hat die verehrte Leserschaft aufgefordert, Fotos aus den gefährlichsten Vierteln westlich der chinesischen Mauer zu schicken. Eine Auswahl.

So schön ist es im Gefahrengebiet.

So schön ist es im Gefahrengebiet. (Foto: Janne B.)
So schön ist es im Gefahrengebiet. (Foto: Janne B.)

Fiete mag es bunt.

Achtung: Gefährliche Aufkleber. (Foto: Fiete Stegers)
Achtung: Gefährliche Aufkleber. (Foto: Fiete Stegers)

„Abendspaziergang“ im Gefahrengebiet.

Spontandemonstration am 5. Januar 2014 in Hamburg. (Foto: publikative.org)
Spontandemonstration am 5. Januar 2014 in Hamburg. (Foto: publikative.org)

Flo grüßt von der westlichen Grenze des Gefahrengebiets in Altona.

Gefahrengebiet Altona, Quelle: Flo
Gefahrengebiet Altona, Quelle: Flo

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Der Hase Rocky klopft auf Holz.

Hase Rocky klopft in der Danger-Zone. )Foto: Puschel)
Hase Rocky klopft in der Danger-Zone. (Foto: Puschel)

Kiezkicker genießt den letzten Tag ohne Gefahrengebiet. Morgen muss er einkaufen…

Kiezkicker genießt den letzten Tag ohne Gefahrengebiet. Morgen muss er in der Danger Zone einkaufen... (Foto: Kiezkicker)
Kiezkicker genießt den letzten Tag ohne Gefahrengebiet. Morgen muss er in der Danger Zone einkaufen… (Foto: Kiezkicker)

Anonyme Einsendung: Es sieht aus wie in einem Kriegsgebiet.

Abendspaziergang

Abendspaziergang mit Risiko-Touristen. Etwas verwackelt, aber man muss ja schnell sein in der danger-zone ... (Foto: Line)
Abendspaziergang mit Risiko-Touristen. Etwas verwackelt, aber man muss ja schnell sein in der danger-zone … (Foto: Line)

Erschütternde Beobachtungen unseres Lesers Jay:

Es ist schlimmer als gedacht, offenbar gibt es schon so eine Art Freiluft-Waffenmarkt! (Foto: Jay)
Es ist schlimmer als gedacht, offenbar gibt es schon so eine Art Freiluft-Waffenmarkt! (Foto: Jay)

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Die Idylle in Altona trügt, bis zum Altonaer Rathaus reicht die Danger-Zone – und der schwarze Block ist vollkommen unbewacht …

Westend der Danger-Zone in Altona (Foto: Erik)
Westend der Danger-Zone in Altona (Foto: Erik)

Tina hat Kriegsszenen in der Schanze erlebt.

Tina hat Kriegsszenen in der Schanze erlebt.
Tina hat Kriegsszenen in der Schanze erlebt.

Dekadenz um 11.30 Uhr – mitten in der Danger-Zone

Frühstück im Gefahrengebiet (Foto: m.)
Frühstück im Gefahrengebiet (Foto: m.)

Lichterkarussell hat uns dieses Foto geschickt…

Lebensgefahr! (Foto: Max)
Lebensgefahr! (Foto: Lichterkarussell)

Familie G. aus St. Pauli-Mitte versucht den Nachwuchs auf die Kontrollen vorzubereiten.

Familie G. aus St. P. übt Gefahrengebiet.
Familie G. aus St. P. übt Gefahrengebiet.
Polizei sperrt die Simon-von-Utrecht-Straße, um die Personalien von etwa acht Leuten aufzunehmen. (Foto: Patrick Gensing)
Polizei sperrt die Simon-von-Utrecht-Straße, um die Personalien von etwa acht Leuten aufzunehmen. (Foto: Patrick Gensing)

Die Anwohner der Lerchenwache sind endlich sicher! (Foto: S.)

Gefahrengebiet St. Pauli (Foto: Sibbe)
Gefahrengebiet St. Pauli (Foto: S.)

Weniger witzig: Platzverweise. Dank an Benjamin Braden (@brdn).

Die Polizei erteilt Kontrollierten in der Schanze Aufenthaltsverbote bis So 6 Uhr. (Foto: Benjamin Braden)
Die Polizei erteilt Kontrollierten in der Schanze Aufenthaltsverbote bis So 6 Uhr. (Foto: Benjamin Braden)

Leben am Limit (anonym):

Das Gefahrengebiet in Hamburg.

Gefahrengebiet Hamburg
Gefahrengebiet Hamburg

Passend zur Fünften Jahreszeit jetzt auch in karnevalistisch:

Helau & Alaaf aus dem Gefrahrengebiet Hamburg (Foto: testspiel.de)
Helau & Alaaf aus dem Gefrahrengebiet Hamburg (Foto: Boris / ILL)

Schlechter drauf ist dieser Hamburger Dämon…

Teuflisches Gefahrengebiet (Golden Thunder)
Teuflisches Gefahrengebiet (Golden Thunder)

 

Immer noch schön: Das Beamten-Balett

Schickt uns Eure Bilder und Videos aus dem Gefahrengebiet. Grüßt aus der Danger-Zone zwischen Altonaer Balkon und Schlump den Rest der Welt. publikative(at)gmail.com. Oder per Facebook bzw. Twitter.

Siehe auch: Die Scharfmacher

25 Kommentare zu „Grüße aus der Danger-Zone!

  1. Einen Tag vor Errichtung des Gefahrengebietes sah es hier noch so aus (zwischen Budapester Straße und Holstenstrasse): http://www.ipernity.com/doc/kiezkicker/29320265
    Stand quasi also schon alles in Flammen (wie sonst kann sich der Himmel so verfärben?), Gefahrengebiet ist also offenkundig gerechtfertigt.

    Bin gespannt, was hier morgen früh los ist. Oder auch schon heute Nacht… Ich habe Angst! Ich muss morgen einkaufen, kann mich jemand hier herausholen? Möglichst auffällig, damit ich nicht wegen des „vermeintlichen Unbeteiligtseins“ kontrolliert werde?

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  2. 06:15 Die Grenze am Bahnhof Altona nach Westen steht noch offen
    07:30 Mittlerweile wurde der Grenztunnel unter der Max Brauer Alle vollständig geschlossen.
    08:11 100 Menschen versammeln sich jetzt vor dem Checkpoint in richtung Westen.
    09:20 Bei Ikea wird nicht mehr gearbeitet, da die nicht-europäischen Arbeiter keinen Zutritt bekommen.
    10:32 Es ist zum kotzen, die Supermärkte im Gefahengebiet sind leergekauft, am Fischmarkt soll es aber noch einen illegalen Grenzverkehr mit Booten geben.
    11:12 wenigstens das Internet geht noch

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  3. aufgrund erster berichte über leere supermärkte und daraus resultierender verknappung von lebensmitteln ist bereits jetzt schon abzusehen, daß der belagerungszustand die situation vor ort minütlich verschärft und die grundversorgung der eingeschlossenen mittelfristig nicht mehr gewährleistet werden kann.
    die errichtung einer luftbrücke, um die zufuhr von notwendigsten gütern sicher zu stellen, muss von alliierten kräften diskutiert und ernsthaft in betracht gezogen werden! eine kapitulation vor den besatzungsmächten darf nicht in frage kommen.

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  4. Es gibt noch Hoffnung, für die Hamburger Problemgebiete: Im Sperrgebiet haben sich einige Tiere, trotz der allgegenwärtigen Gefahr, des Rückzugs der Menschen, ihren Überlebenswillen nicht nehmen lassen. Der Hamburger Tierschutzbeauftragte, Dr. Jens Sozialdemokritor, vermochte der neuen Bedrohungslage, mit den damit einhergehenden Ausgehverboten, auch positive Seiten abzugewinnen – und stellte dieses eindruckvolle Video über das Hamburger Tierleben der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auch der Vorsitzende der Hamburger Polizeigewerkschaft schloss sich in einer Pressekonferenz den Ausführungen seines Parteifreundes an:

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  5. So wie das momentan hier gerade abgeht, könnte mensch tatsächlich meinen, die Revolution würde heute Abend in der Schanze ausgerufen. Hundertschaften blockieren Straßen und Gehwege und kontrollieren alles, was in ihren Augen irgendwie Links oder alternativ aussieht – also auch besoffene Punks. Erforderlich zur Verhütung von Straftaten von erheblicher Bedeutung ist da gar nichts (müsste es nach Gesetz jedoch sein).

    Lächerlicher geht kaum. Agieren auf dem geistigen Level von Kindern im Vorschulalter. Das ist die gleiche Polizei, die keine NSU-Terroristen finden konnte und stattdessen jahrelang ein Phantom (bzw. eine Packerin beim Wattestäbchenhersteller) gejagt hat. Hilfe!

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  6. War das heute* eher eine total unbeholfene Reaktion auf ein traumatisches Ereignis? Oder wollte hier jemand zeigen, dass er/sie auch „Polizeistaat mit allem drum und dran“ kann? Durchsetzen kann! Und sich dabei um Gesetze, Gerichtsentscheide, Politik und Bevölkerung einen Dreck zu scheren braucht?

    Beides erfordert eine schnelle Reaktion von Politik und Presse. Hier geht es nicht um ein paar Gehaltsrückstufungen – die Verantwortlichen gehören vor Gericht! Falls nichts passiert, reagieren halt wieder die Linken auf ihre Art – und das wollen wir alle nicht.

    *Heute Nacht waren St. Pauli und das Schanzenviertel von Polizeihundertschaften richtiggehend besetzt. An den meisten größeren Kreuzungen und in vielen Straßen stand massiv Polizei und kontrollierte jede und jeden die/der nur ansatzweise nach „linker Szene“ aussah. Besoffene Punks? Gefährlich! Anwohner erhielten (völlig unzureichend begründete) Platzverweise für das eigene Viertel (s.o.). Gerichtsentscheide, die beides verbieten? Kennt die Polizei nicht. Gefahrenabwehr? Vergangene Ereignisse sind auch Gefahren! Dann ist ja alles erlaubt…

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  7. Wie würden denn die Kritiker der Massnahmen angesichts von 2 gewalttätigen Angriffen auf die Davidwache und mehr als hundert verletzten Polizisten reagieren? Mit Fähnchenschwenken oder Dialog?
    Das waren STRAFTATEN.

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  8. Wie die Polizei reagieren soll? Ermitteln soll sie und die Straftäter vor Gericht bringen!

    „Sich an Unbeteiligten abreagieren“ gehört nicht zu den Aufgaben der Polizei und hilft weder bei der Aufklärung der Taten noch verhindert sie solche in der Zukunft.

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