CDU will „Bullenwagen klau`n und die Innenstadt demolieren“

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Was ist nur mit der CDU los? Nach dem Wahlsieg drehen die Christdemokraten vollkommen durch: Offenkundig, um sich bei den grünen Linkschaoten anzubiedern, feierten Angela „Debbie“ Merkel, Hermann „Sid“ Gröhe und die CDU-Klopfoten-Crew eine wilde Punk-Orgie. Bei den Stadionrockern der Toten Hosen herrscht derweil Katerstimmung. 

Von Patrick Gensing

Man kann es der CDU kaum verdenken: Nach dem Wahlsieg feierten die Christdemokraten ihren Triumph zunächst mit der  bierseligen Hymne „An Tagen wie diesen“, komponiert von den Ex-Punks der Toten Hosen. Da die Stadionrocker aber ungefähr so langweilige Musik produzieren wie Fortuna Düsseldorf derzeit Fußball spielt, wurde zu späterer Stunde von der CDU noch eine etwas härtere Gangart eingelegt. Das belegen Bilder, die Publikative.org vom „Arbeitskreis der linksextremen Gewalttäter in der Union“ zugespielt wurden.

Der SPD-Innenexperte Thomas Oppermann zeigte sich entsetzt und schloss Koalitionsgespräche mit der CDU aus. Die CSU forderte, die Schwesterpartei vom Verfassungsschutz überwachen und möglicherweise verbieten zu lassen.

„Politische Wahlkampfveranstaltungen“

Die Toten Hosen produzieren derweil nicht nur schnarchige Musik für Jammerlappen, die nichts mehr erfreut, als der Anblick von Altbekanntem, sie beschweren sich nun auch noch darüber, dass die CDU ihre Musik spielte.

Auf Facebook teilte die Band mit:

Wir empfinden es aber als unanständig und unkorrekt, dass unsere Musik auf politischen Wahlkampfveranstaltungen läuft. Hier wird sie klar missbraucht und von Leuten vereinnahmt, die uns in keiner Weise nahe stehen. Die Gefahr, dass Menschen auf die Idee kommen können, dass es eine Verbindung zwischen der Band und den dort beworbenen Inhalten gibt, macht uns wütend.

Nun wissen wir nicht, was unpolitische Wahlkampfveranstaltungen sind, aber Wut ist schon mal ein guter Ratgeber, um künftig Musik zu erschaffen, die nicht mehr CDU-kompatibel ist.

Meedia kommentierte treffend: „Wenn man schunkelfähige Konsens-Schlager-Mucke wie “An Tagen wie diesen” daherkomponiert, darf man sich nicht wundern, wenn die Hermann Gröhes dieser Welt anfangen dazu zu tanzen.“

Wir empfehlen derweil für die kommenden Partys der Parteien:

SPD – „Ich bin komplett im Arsch!“

Grüne – Lustprinzip

Linke – Auge im Auge mit dem Tölpel

FDP – Wer hat mir auf die Schuhe gekotzt?

AfD – Heben ab!

Siehe auch: 10 Jahre Audiolith: Gegen Nazis und Rockstarscheiße

11 Kommentare zu „CDU will „Bullenwagen klau`n und die Innenstadt demolieren“

  1. …tja, der zitierte Face-Book Eintrag ist uralt und bezog sich ursprünglich mitnichten auf die CDU, sondern sogar auf die „LINKEN“.

    Also hier das übliche publikative-Geschreibsel–Fakten und Zeitabläufe so lange verdrehen, bis es hier in die Propaganda passt.
    Mittlerweile einfach nur noch vorhersehbar und langweilig.
    Ich glaube ich zieh blog-technisch weiter.

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  2. Hallo hafenviertel,

    „tja“, der Facebook-Eintrag ist genau 20 Stunden alt – und die Hosen wiederholen darin ihr Statement in Bezug auf die CDU ausdrücklich.

    Von daher: Gute Reise – und bitte auf Nimmerwiedersehen.
    Patrick Gensing

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  3. Die Musik ist passend. Aber eine Empfehlung, musikalischer Art: Unsere große Mutti Angie sollte (was wir auch schon bei der WM gesehen haben bzw. ahnen konnten) wirklich keine Schlagzeugerin werden…
    Eigentlich gar nichts mit Musik machen…

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  4. Dass die Toten Hosen jedoch nach wie vor politisch unterwegs sind (Pro Asyl support auf jeder Show) dass Thema auch auf ihrem neuen Album musikalisch thematisieren („Europa“) und somit ihre Öffentlichkeit für das Thema nutzen ist dem Autor wohl entgangen. Dass sie ebenfalls auf dem neuen Album altbekannte Sachen Covern von „Mittagspause“ über „einen kleinen Nazi hat sie“ wohl auch. Nun den, wer völlig dauerzugedröhnten Kram a la Egotronic als Alternative sieht von dem kann man auch nicht mehr erwarten, außer, dass er natürlich völlig zurecht kritisieren dass die Toten Hosen keine Wohnzimmerkonzerte mehr geben..ach das tun sie ja auch noch,.. aber aber naja ab und an tragen sie Rollkragenpullover…diese Deutschen!

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  5. Lieber Patrick,

    Ich danke Dir sehr für diese schönen Worte bezüglich der Toten Hosen. Ich dachte schon, ich wäre der einzige, der diese spießige Volksmusik-Truppe mit ihrer massenkompatiblen „linke Onkelz“-Attitüde für absolut passend zur Wahlparty der CDU hält.
    Deren Sänger, der so heißt wie er ist, nämlich ein ausgelutschter Drops, hat ja schon selbst in Interviews seine Zuneigung zur Merkel kund getan.
    Die Toten Hosen sind jetzt endlich da gelandet, wo sie meines Erachtens schon immer hin gehörten: In Bierzelte und CDU-Partys….

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  6. Liebe „Subjektivkacke“,

    ehrlich gesagt sind mir die Hosen relativ schnuppe. Ich finde es vollkommen okay, dass sie viel Geld machen und ich glaube auch durchaus, dass sie sich für sinnvolle Projekte einsetzen. Ich habe sie früher gerne gehört, heute sagen sie mir nichts mehr.

    Was ich aber höchst albern finde, ist, so einen Song zu komponieren, der nun wirklich aus dem Lehrbuch für bierselige Männerabende stammen könnte, und sich dann zu beschweren, dass der auch bei Parteiveranstaltungen gespielt wird.

    Das macht die Sache sogar noch etwas unschöner: Das Beschwören des unpolitischen Charakters von Musik, so wie die Hosen es in diesem Fall tun, ist eine ganz unangenehme Sache.

    Im Übrigen ist dir aber schon aufgefallen, dass der ganze Text eine Glosse ist, oder?

    Grüße
    Patrick Gensing

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  7. Der Urtext war eigentlich: Wir wollen Steuern erhöhen und das Land demolieren. Ersteres haben Wolfgang Schäuble und Armin Laschet jetzt,
    3 Tage nach der Wahl, kundgetan. Respekt. In kürzerer Zeit kann man Wahlversprechen nicht brechen. Europa braucht Geld. Zweites folgt!

    Irgendwie erinnern mich diese Bilder der feiernden Regierung an
    die letzte Party im Führerbunker vor dem Fall Berlins.

    Glaube die ahnen schon was bevorsteht: Pleite und Niedergang. No Future!

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