Flüchtlings-TV im ZDF: Verlogener Zynismus

Das ZDF möchte authentisch das Leben von Flüchtlingen darstellen. Doch statt mit ihnen zu sprechen oder sie gar in den Mittelpunkt zu stellen, werden Deutsche in Marsch gesetzt, um den Horror von Flucht und Ungewissheit nachzuerleben. Mehr als Betroffenheitspornographie und die Reproduktion rassistischer Klischees kommt dabei allerdings nicht heraus.

Von Andreas Strippel

Der Internetauftritt von „Auf der Flucht – Das Experiment“ versprach schon Ungutes – noch bevor die Sache auf Sendung ging. Drohend prangen dort „Team Afrika“ und „Team Irak“. Ein Hauch von Gameshow liegt in der Luft. Zweimal drei Menschen inklusive Kamera-Entourage sollen zwei Fluchtschicksale nachempfinden – eines aus Äthiopien, das andere aus dem Irak. Der Gag an der Geschichte: Die Fluchtroute beginnt in Deutschland und führt nach „Afrika“ bzw. in den Irak. Warum die Inszenierung im Reality-Format mehr über das Schicksal der Flüchtlinge aufklären soll als eine gute Dokumentation oder Reportage, erschließt sich nicht.

Eine der Reiserouten der Flüchtlingsdarsteller
Eine der Reiserouten der Flüchtlingsdarsteller (Screenshot Auf der Flucht)

Gegenüber dem Tagesspiegel sagte Simone Emmelius vom ZDF, man wolle „authentische, exemplarisch ausgewählte Stationen einer Flucht (zeigen), um den Perspektivwechsel für ein deutsches Publikum erlebbar zu machen“. Die vielfach geäußerte Kritik in den Medien, so Emmelius, sei nur auf das Format bezogen und beschäftige „sich nicht mit dem Inhalt der Sendung“, und überhaupt erreiche man so mehr Menschen als die üblichen Verdächtigen, die Dokumentationen und Reportagen sehen. Der Banalität des Gedankens folgend: Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint.

Denn dieses Nachspiel-Format funktioniert nicht. Das haben die kläglichen Versuche von Journalisten gezeigt, die einen Monat auf Hartz IV lebten. Oder Günter Wallraff, der meinte, sich das Gesicht investigativ schwarz anmalen zu müssen. Keiner dieser Versuche hat auch nur im Ansatz die Empathie in diesem Land zu Gunsten der Armen erhöht oder dazu beigetragen, dass Rassismus besser verstanden wird. Warum dies nun ausgerechnet bei den ganz Armen, die obendrein rassistisch diskriminiert und entrechtet werden, funktionieren sollte, das weiß wohl nur die verantwortliche Redaktion. Letztendlich werden die Erfahrungen der Flüchtlinge kolonisiert.

Reality-TV statt Empathie

Sechs Menschen, deren Bekanntheitsgrad von gering bis weithin unbekannt reicht, die aber einschlägigen Krawall versprechen, werden auf die Reise geschickt: ein „Ex“-Nazi; der Bassist einer ehemaligen Rechtsrock-, dann Dumpfbacken-Deutschrockband; ein Model, deren hervorstechendes Merkmal die Ehe mit einem bekannten Schauspieler ist; eine bloggende Sarrazin-Verehrerin; eine Streetworkerin; ein ehemaliger Bundeswehrsoldat. In der Vorstellung des ZDF sollen diese Personen offenbar unterschiedliche politische Positionen repräsentieren. Dazu gesellt sich ein Journalist, der als eine Art Erzähler fungiert.

Flüchtling als Komparse mit zwei der Darsteller
Flüchtling als Komparse mit zwei der Darsteller (Screenshot Auf der Flucht)

Die Kandidaten sollen nach den Vorstellungen des ZDF für uns alle die Qualen eines Flüchtlingsdaseins durchmachen. Und in gewisser Hinsicht sind die Kandidaten gut gewählt, bekommt man doch genau den unbedarften und boshaften Alltagsrassismus präsentiert, der in Deutschland bisweilen als respektable Meinungsäußerung gilt.

Wenn rassistische Schlagworte des Bestsellers eines ausgemusterten Sozialdemokraten bemüht werden, ist das offensichtlich so gewollt. Und dies könnte auch – rein theoretisch – der Ausgangspunkt sein, von dem aus sich Erkenntnis bilden ließe. Doch wie so oft bleibt es beim Konjunktiv. Das Ganze hat nichts mit Empathie und Aufklärung, dafür viel mit Klischee und Bloßstellung zu tun. Wenn beispielsweise schwadroniert wird „Jetzt mal Kulturvermischung hin oder her: Es geht hier um dieses Ding von Menschlichkeit“, reproduziert die Sendung einfach die kultur-rassistische Vorstellung einer angeblichen Problematik der Kulturvermischung, die in einer kleinen Eruption moralischer Empörung relativiert wird. Aber eine kritische Auseinandersetzung bleibt aus.

Betroffenheit statt Information

Immer dann, wenn die Flüchtlinge selbst zu Wort kommen, nimmt die Sendung kurzfristig an Fahrt auf. Dass ihre Flucht aus dem Elend in die erhoffte freie Welt ein Horrortrip in den Abschiebeknast oder ein Auffanglager wurde, ist für die Protagonisten jedoch nur kurzfristig interessant, denn die Sendung dreht sich erklärtermaßen um sie und ihre Meinungen. Und so wird immer wieder ein interessanter Moment mit einer verbalen Entäußerung eines der drittklassigen Selbstdarsteller abgewürgt. Die miesen Zustände in einer Athener Flüchtlingseinrichtung führen neben offensichtlichen Banalitäten nur dazu, dass die deutschen Flüchtlingsdarsteller über sich sprechen. Ähnliches auch in Rom. Wen interessiert schon das Elend an sich, wenn man Tränen über das Elend zeigen kann?

Es gibt auch besonders perfide Stellen. Wenn zum Beispiel zu Beginn der zweiten Folge vollkommen ohne Ironie festgestellt wird: „Schon der Flug nach Rom ist für Nazi-Aussteiger Kevin eine harte Prüfung: Er leidet unter Flugangst.“ Oder beim Zeigen eines von Flüchtlingen besetzten Gebäudes in Rom: „Eigentlich hatten die Flüchtlinge uns eine Drehgenehmigung erteilt. Doch dann ändern sie ihre Meinung. Wir müssen draußen bleiben.“ Die Frechheit, sich in dieser Situation als die Ausgeschlossenen zu moderieren, ist selbst in diesem Format ein unerreichter Tiefpunkt.

Grotesk wird es, wenn das Sicherheitstraining der Darsteller gezeigt wird. Bundeswehrsoldaten bilden die Darsteller aus, um sie auf Extremsituationen „wie Geiselnahmen“ vorzubereiten. Das mag für die Sicherheit der Darsteller notwendig sein, aber das Entscheidende am Leben eines Flüchtlings ist nun mal, dass die Not größer ist als die Gefahren der Flucht. Und genau das lässt sich eben nicht simulieren. Authentizität mit einem Reality-Format erzeugen zu wollen, offenbart hier sowohl die Verlogenheit von Reality-TV im Allgemeinen als auch den Zynismus der Macher dieser Sendung.

Der Schock, den der eine oder andere Darsteller ausdrückt, mag echt sein. Im Angesicht des realen Frontex- und Durchgangslagerhorrors bleibt der Schrecken für den Zuschauer aber nur ein Oberflächenerlebnis. Affirmation statt Reflexion wird geboten. Moralische Empörung verdeckt, dass die grundsätzliche „Wir-Die-Unterteilung“ nicht als falsche Struktur erkannt, sondern deren Folgen als unschöne Nebensache abgetan werden. Fundierte Kritik an gesellschaftlichen und politischen Zuständen wird durch moralinsaures Geschwafel ersetzt, womit sich die Macher deutlich unter dem Niveau dessen bewegen, was selbst im Mainstream als kritisches Denken gilt.

Wohliger Grusel

Es ist nicht unmöglich, im TV etwas zu machen, das zumindest ohne Kitsch und Vorurteil auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam macht. Jedoch ist das hier nicht gelungen. Der kontrollierte Entzug von Privilegien und das Hineinwerfen in eine vermeintliche Fluchtsituation führt nicht dazu, dass die Unmenschlichkeit des Grenzregimes in Frage gestellt wird.

Im Gegenteil: Die rassistische Ausgrenzungspolitik von Flüchtlingen in Deutschland bleibt nach zwei begutachteten Folgen eine Randerscheinung. Schlimm ist demnach nur die Situation in anderen Ländern. Das Schicksal der Flüchtlinge dient einzig und allein dazu, einen wohligen Grusel zu erzeugen, in dem sich die deutschen Darsteller mit ihren Gefühlen präsentieren können. Genau so geht Betroffenheitspornographie.

Siehe auch: Deutsche Asylpolitik: Flüchtlinge sollen zurück nach Italien, Diskriminierung an Schulen und Unis weit verbreitet, “Wo ist Euro? Wo ist Euro?”, Mit Asylkompromiss und Brandflaschen gegen “die Kanaken im Land”, Rapper Haftbefehl: Deutschland im Spiegel, AI: “EU für Tod von Flüchtlingen verantwortlich”, Von “Armutsflüchtlingen” und klugen Köpfen, Proteste, Abschiebungen und ein Todesfall

13 Kommentare zu „Flüchtlings-TV im ZDF: Verlogener Zynismus

  1. Also, irgendwie seid ihr reichlich spät dran und einige Credits wären hier meiner Ansicht nach fällig, deswegen hole ich das hier nach.

    Es haben nämlich einige Blogger_innen_Aktivist_innen reichlich Vorarbeit in dieser Sache gemacht, die ich hier gerne erwähnt gelesen hätte, z. B.:

    “Sieh’s mal neo” kolonial

    ZDFneokolonial: Wenn Flucht zum Abenteuerspiel für C-Promis wird

    Fick dich, ZDF

    Auch hättet ihr eure Leser_innen darauf aufmerksam machen können, dass neben der Möglichkeit, sich beim ZDF-Fernsehrat zu beschweren, wie es beispielsweise Shehadistan gemacht hat,

    “Auf der Flucht – Das Experiment”: Beschwerde an den ZDF-Fernsehrat

    2 Petitionen von Nadezda Krasniqi Und Holger Kreymeier initiiert wurden, zu deren Unterzeichnung ihr hättet aufrufen können.

    ZDF / Intendant Thomas Bellut: Sofortige Absetzung der Dokusoap „Auf der Flucht – Das Experiment“

    An Mitglieder des ZDF-Fernsehrates, ZDFneo, ZDF : Einstellung der rassistischen Sendung „Auf der Flucht – das Experiment“

    Und jetzt sagt mir nicht, dass euch diese Quellen/Beiträge entgangen sind.

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  2. Moin, ich finde die Hysterie um die Sendung wirklich verlogen. Die Absicht der Redaktion, einen neuen Zugang zur Flüchtlingsthematik zu finden ist doch zunächst positiv. Das alles ins Gegenteil zu zu interpretieren, bedarf einiger gedanklicher Hakenschläge, nur 2 Beispiele:
    1. Zitat: „Doch statt mit ihnen zu sprechen …“
    Die Protagonisten sprechen ständig mit Flüchtlingen, lassen sich ihre Geschichte erzählen. Allein in der ersten Folge von Herrn und Frau Ykealo, Herr Kidane, Familie Azeez, das irakische Paar in Friedland. Alles in 45 Minuten. Woher also dieser Vorwurf ?
    2. „Die Frechheit, sich in dieser Situation als die Ausgeschlossenen zu moderieren, ist selbst in diesem Format ein unerreichter Tiefpunkt.“
    Dieser Vorwurf ist enorm schwer nachvollziehbar. Das Team ist nicht in die Unterkunft hineingekommen, und das wurde gezeigt und erzählt. Wie kann man da herauslesen, sie hätten sich in die Position von ausgeschlossenen moderiert ?

    Ich finde die tendenziöse, von persönlichem Geschmack durchtränkte Darstellung des Artikels sehr unjournalistisch und tatsächlich: perfide.

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  3. Interessant ist der Bundeswehr Soldat und Afghanistan Veteran, der sich wohl um die Auflage seines Buches sorgt. Wer, wie er, missliebige Beiträge und Kommentatoren seiner FB-Seite löscht und Blockt, sollte sich nicht als, Verfolgter oder Fliehender darstellen wollen, sind schliesslich alles Feinde, die ihm nicht zustimmen. Das war in Afghanistan so, das ist auf seinen FB-Seiten so.
    Ja, er steht zum Grundgesetz, aber nur soweit seine Toleranz reicht, und das ist nicht weit.

    PS: er jhat auch einen grossen Anhang unter Soldaten und verschiedenen FB-Gruppen, zB Roter Freitag…

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  4. Falls das ZDF zu diesem perfiden Format wirklich steht, weil es meint, dadurch die Empathie der Masse für Flüchtlinge zu wecken und ihnen ihr Schicksal näher zu bringen, dann steht auch einer Reality-Show in KZ Auschwitz nichts mehr im Wege.

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  5. Wenn ich lese, wie viele Menschen auf dem Weg durchs Mittelmeer sterben, ist das kein Thema für eine Show.

    Allerdings liegt die Lösung dieser Probleme in den Heimatländern der Betroffenen. Dort muß man analysieren, Infrastruktur wie Strom und sauberes Wasser aufbauen, die Slums beseitigen, eine Landreform mit Kleinbauern, Mikrokredite, Bildung – und die korrupten Systeme unter Druck setzen, am besten durch Geldentzug.

    Es gibt Billionen von Euro, die im Kapitalmarkt Anlagemöglichkeiten suchen. Aufbau von solider Infrastruktur schafft Wohlstand und neue Märkte
    und am Ende auch Gewinne.

    Die europäische bzw. deutsche Kultur durch Zuwanderung auszuhöhlen ist keine Lösung.

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  6. @svehei: Die Personen sind lediglich Staffage, um die Protagonisten in den Vordergrund rücken zu können, nämlich wie sie schön vor sich hin heulen. Das ZDF selbst sagt ja, dass es dem Sender lediglich um die Perspektive der Showteilnehmer gehe. Sie verpacken das nur hübsch im Begriff „Perspektivwechsel“.

    Dass die ZDF-Fuzzis nicht in das Haus durften, hätte mit einem Nebensatz abgetan werden können. Stattdessen nutzen sie diese Szene, um irgendwas von „aus der Diktatur in die Diktatur“ zu faseln und zu jammern, dass sie nun doch draußen schlafen müssen, was wir dieser Sarrazin-Fan gesagt hat, noch nicht mal (durchgängig) stimmen soll.

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  7. OFFTOPIC

    @gerderic

    „Ja, er steht zum Grundgesetz, aber nur soweit seine Toleranz reicht, und das ist nicht weit.“

    die Menschenrechte werden auf facebook ebensowenig verteidigt wie am Hindukusch. Und wenn jemand auf seinem Blog, seinem FB-Profil oder seiner Homepage Kommentare löscht ist das noch lange keine Bedrohung der Meinungsfreiheit oder eine Absage an die gesellschaftliche Toleranz.

    Woher kommt denn dieser in der digitalen GEsellschaft weit verbreitete Irrglaube, dass Meinungs- und Meinungsveröffentlichungsfreiheit gleichbedeutend ist mit einem Veröffentlichungszwang überall und jederzeit? Warum bedeutet für Sie Toleranz, dass ein Mensch nicht nur andere Meinungen zulassen, sondern auch noch den eigenen shitstorm hosten muss? Darf ich jetzt auch keine Wahlwerbung mehr wegschmeißen, weil das Zensur ist?

    Wenn Sie das Verhalten des Bundeswehrsoldaten stört, halten Sie auf der Straße eine Rede darüber, schreiben Sie einen Blogartikel, eröffnen Sie ne Homepage, schreiben Sie Kommentare und Leserbriefe. Darin besteht Ihre verbriefte Meinungsfreiheit. Aber verwechseln Sie nicht das Löschen von digitalen, unredigierten Kommentaren mit dem Untergang der Demokratie.

    Ich bin übrigens gar nicht auf facebook. Bin ich jetzt ein intoleranter Verfassungsfeind? Schließlich verweiger ich mich ja damit grundsätzlich der Möglichkeit, dass auf meiner persönlichen Seite Menschenrechte zur Anwendung kommen.

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  8. „Woher kommt denn dieser in der digitalen GEsellschaft weit verbreitete Irrglaube, dass Meinungs- und Meinungsveröffentlichungsfreiheit gleichbedeutend ist mit einem Veröffentlichungszwang überall und jederzeit? Warum bedeutet für Sie Toleranz, dass ein Mensch nicht nur andere Meinungen zulassen, sondern auch noch den eigenen shitstorm hosten muss? Darf ich jetzt auch keine Wahlwerbung mehr wegschmeißen, weil das Zensur ist?“

    Danke. Das spiegelt exakt meine Meinung. Aus irgendeinem Grunde scheinen gewisse Leute zu glauben, Meinungsfreiheit umfasse die Inpflichtnahme beliebiger Dritter, jedem noch so hirnverbrannten Mist eine Plattform zu bieten. Jede Verweigerung der Veröffentlichung von x-beliebigen Thesen wird dann empört als „Zensur“ beschimpft, was eigentlich nur zeigt, dass diese Leute keine Ahnung haben, was Zensur überhaupt ist.

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  9. „… und die korrupten Systeme unter Druck setzen, am besten durch Geldentzug.“
    Das sind ja genau die Eliten, die waerend der Kolonialzeit von den Kolonialisten zu einer etablierten Mittelschicht aufgebaut wurden und spaeter nach der Entkolonialisierung dann die Oligarchie wurde mit denen die ehemaligen Kolonialherren noch heute sehr gute Geschaefte machen, natuerlich im Sinne der Ex-Kolonialherren.

    Zu ihrem letzten Satz brauch ich ja wohl nix mehr schreiben, das eruebrigt sich von selbst.

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