Alternative für Deutschland: Hier spricht das Volk

Wütend haben viele Anhänger und Funktionäre auf Medienberichte reagiert, wonach die Alternative für Deutschland populistisch sei. Wie könne man nur? Lassen wir also AfD-Kandidaten selbst zu Wort kommen. Ihr Thema ist vor allem der Euro, aber auch die Einwanderung, Islamisierung, Familie – und Identitäten von Völkern und Ethnien werden oft genannt. Bei Publikative spricht jetzt das Volk, bzw. die sprechen, die sich dafür halten.

Die folgenden Personen kandidieren als Beisitzer für den Bundesvorstand der Alternative für Deutschland. Alle Angaben waren auf der Homepage der AfD einzusehen (Stand 07. April 2013, zusammengestellt von Patrick Gensing).

Roland Wark tritt zwar für Freiheit ein, aber offenbar nicht für alle: Jeder Arbeitslose muss, sofern eine schnelle Vermittlung nicht möglich ist, für gemeinnützige/kommunale Arbeiten zur Verfügung stehen.

Die Kandidaten-Profile auf der Seite der AfD lassen interessante Einblicke zu.
Die Kandidaten-Profile auf der Seite der AfD lassen interessante Einblicke zu.

Markus Ungermann will an die Fleischtöpfe: Noch leben wir in einer „offenen Gesellschaft“, aber diese wird zunehmend von den Ideologen auf der rechten wie der linken Seite bedroht. Ein einfaches Beispiel: Es heißt, dass die Leute zu viel Fleisch essen. Um die Menschen umzuerziehen gibt es tatsächlich schon Mensen und Kantinen, die an einem Tag der Woche nur noch vegetarische Gerichte anbieten.

Roman Topp meint: Deutschland braucht keine politische Korrektheit, sondern korrekte Politiker. 1998 ist seine Stimme gegen den Währungskollaps unter der 5%-Hürde verschwunden

Hans Tillschneider will sich behaupten und „sich für eine Politik stark machen, die – bei Wahrung der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit – wieder mehr auf kulturelle Selbstbehauptung als auf Anbiederung bei den Islamverbänden setzt. Die Religionsfreiheit ist in erster Linie eine Freiheit des Bekenntnisses und enthält kein Grundrecht auf eigene Feiertage, staatlich finanzierte Fakultäten, Geschlechtertrennung beim Sportunterricht, Großmoscheen oder weithin hörbare Gebetsrufe.

Martina Friedrichs hat genug von der Landwirtschaft: Deutschland ist nicht die Melkkuh für Europa, wie es uns Brüssel und Berlin weismachen wollen. Die Euro-Politik ist die Quelle fortgesetzter Rechtsbrüche, ausufernder Schulden, sozialer Spannungen und der Sprengsatz für ein friedliches Europa. Wir nehmen den Kampf dagegen auf. Wir handeln in Verantwortung für unser Land, unsere Kinder und unsere Zukunft.

Georg Streicher  will Alles für Deutschlands Wohlstand: Die Zuwanderung sollte nur möglich sein, für Menschen die eine Zusicherung für einen Arbeitsplatz haben und der deutschen Sprache mächtig sind, so wie für politische Flüchtlinge. Alles Weitere würde nur unsere Sozialsysteme belasten. Jetzt und in Zukunft werde ich alles dafür tun, den Wohlstand in Deutschland zu steigern.

Irina Smirnova setzt auf Respekt: Mein Haus ist mein Haus und der Gast muss meine Regeln respektieren und wenn ich Gast woanders bin, muss ich dessen Regeln respektieren. In Deutschland sind Parallel-Kulturen entstanden Ich sehe hier keinen positiven Einfluss.

Hans-Werner Schoutz analysiert, der Euro sei an allem Schuld, auch am „Hass“ auf die Deutschen: Die aufkeimende Hetze und der bereits zur Schau gestellte Hass gegen die „schuldigen“ Deutschen zeigen mir, dass die verfehlte Euro-Politik zum Sprengsatz für Europa wird und den Frieden in Europa mittelfristig bedroht. Das darf so nicht weitergehen! Der Euro als Ursache für die sozialen und ökonomischen Fehlentwicklungen muss weg!

Hans Freiherr von Schenk ist schon länger skeptisch: Ich bin Euroskeptiker der 1. Stunde und war bereits 2001 Mitglied der Partei „Pro D-Mark“. Ich denke, die Menschen in Europa brauchen keine „Gleichschaltung“ durch den Euro, sie wollen mehr Freiraum und Mitspracherecht wegen ihrer eigenen kulturellen und historischen Erfahrungen.

Die AfD hat einen, der Reinsch heißt: ich bin sauer auf die ganze EURO- und Innenpolitik der jetzigen Regierung. Deutschland muss helfen und bezahlen und bei uns wird nur gespart. Meine Beweggründe gehen dahin, dass die jetzige Politik es nicht verstanden hat, den mündigen Bürger mit in sein Boot zu ziehen bzw. mit entscheiden zu lassen. Die Politik ist nicht mehr volksnah und hat auch beim Volk verspielt. Ich habe schon des öfteren Schreiben an Politiker, sowohl Regierung, Land und jetzt beim Bundespräsidenten verfasst, jedoch ein magerer Erfolg.

Stefan Raeppele kämpft gegen Quoten: Für eine positive, leistungsgerechte und wertebewusste Bildung und Erziehung nah am Menschen . Alternative zum Relativismus, zur Gleichmacherei à la Gender-Mainstreaming und zu diskriminierenden Quotenregelungen in allen Bildungseinrichtungen. Nur die Besten in die Schulen ! Zulassung zum Studium nicht nur nach Abiturnoten sondern auch durch persönliche Eignungsfeststellung

Auch Rainer Rahn macht sich Sorgen um die Ausländer: Verbesserung der Kriminalprävention, gesteuerte Zuwanderung nach dem Vorbild von Australien oder Neuseeland, keine Zuwanderung in die Sozialsysteme, Volksabstimmungen über grundlegende Fragen, Rückverlagerung von Kompetenzen von der EU auf die nationale Ebene

 Thomas Flacke leidet ebenfalls unter dem PC-Terror: Wären die von der GEZ finanzierten Medien wirklich unabhängig, könnte man eine solche Gebühr noch irgendwie nachvollziehen, aber leider sind diese Medien alle gleichgeschaltet und werden von der Politik und der Finanzelite im Sinne der “political correctness“ missbraucht.

„Unbefangen die deutsche Geschichte hinterfragen“

 Eberhard Feldhahn lässt sich vom System nichts mehr bieten: Diese dummerhaftige, „rechtsradikal-rechtspopulistische“ Schublade hat ausgedient.Die überwiegende Mehrheit der denkenden Deutschen lässt sich von dieser, über die vergangenen Jahrzehnte ausgelaugten „Argumentationskette“ nicht mehr beeindrucken!Daher sind die anderen, drängenden Themen wie öffentliche Geldverschwendung, überfällige Gesundheits–Föderalismus-Steuerreform, Armutszuwanderung, Islamisierung u.v.m. zügigim Sinne der AfD programmatisch zu behandeln.

Rainer Brünen will die Systemfrage stellen und kritische Fragen zur Geschichte stellen: Wieso ist Deutschland immer noch nicht souverän? Warum darf man immer noch nicht unbefangen die eigene Geschichte hinterfragen? Was heißt eigentlich systemrelevant und warum ist dieses System alternativlos?

Friedrich Osthold rühmt sich mit dem „letzten Hort der Reaktion“: Als Vorsitzender der Fachschaft Jura –damals nach Einschätzung unserer politischen Gegner „letzter Hort der Reaktion“ –habe ich in zum Teil scharfen politischen Auseinandersetzungen mit den Gegnern aus der Juso Hochschulgruppe –u.a. Asta Vorsitzender Thomas Oppermann –den K Gruppen –damals u.a. Jürgen Trittin Kommunistischer Bund Nord –gestanden und das Organ des RCDS „ Rational“ weitgehend mit geprägt.

Dieter Martz sucht Orientierung durch gewachsene Tugenden: Ohne historisch gewachsene Werte, Traditionen, Tugenden und Identität fehlt die Orientierung ; diese Desorientierung zeigt sich in der gegenwärtige Europapolitik genauso wie in der Deutschen Familienpolitik, der Bildungspolitik, der Migrationspolitik

Ulrich Koennings nimmt die Empfänger von Sozialleistungen ins Visier: Auf nationaler Ebene ist unsere Gesellschaft im Laufe der letzten Jahre zu einer Transfergesellschaft entwickelt worden, in der nicht mehr Wohlstand durch Leistung primär politisch gefördert wird, sondern eine Umverteilung von erarbeiteten Kapital zu Empfängern von Sozialleistungen und den davon profitierenden Einrichtungen vorrangig gefördert wird.

Gedanken, die auch auf rechtsextremen Seiten zu finden sind…

Helmut Günter hofft auf Berlusconi gegen die EUdSSR: Die Größe Griechenlands, der Glanz Roms, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation als der Kulturbringer zwischen Antike und Renaissance die Weltgeltung Spaniens, die Entdecker und Missionare Portugals, die Kultur und Lebensart Frankreichs – alles übergossen durch einen Brüsseler Einheitsbrei, getaucht in das Grau einer unerwünschten, zu vergessenden Vergangenheit. Nationen, die Europa in alle Welt getragen haben, wurden durch eine Einheitswährung zu Schuldknechten degradiert, und wenn wir hier in Deutschland von kultureller Bereicherung sprechen, meinen wir nicht Griechenland, Frankreich oder Italien, sondern die Fellachenstaaten, deren einzige Großtat in den letzten achthundert Jahren darin bestanden hat, Öl im eigenen Boden zu finden und dies von Europäern oder europäischstämmigen Amerikanern fördern zu lassen. Ich halte Berlusconi nicht für einen großartigen Staatsmann, ich gehe auch nicht davon aus, daß er Italien in irgendeiner Form rettet oder gar in eine bessere Zukunft führt. Ich kann mir vorstellen, daß er das Land ins Chaos stürzt und damit die EUdSSR in ihren Grundfesten erschüttert. Wenn ihm das gelingt, hätte er den Karlspreis verdient, ja sogar die Anerkennung als Retter Europas. Wenn das Chaos Italiens auf ganz Europa übergreift, wird das zur zweiten Renaissance, zur Rettung Europas. Nur ein Volltrottel kann in eine Rede schreiben, daß Europa zur europäischen Nation zusammenwachsen soll. Europa lebt davon, daß die Italiener italienisch sind, daß die Spanier spanisch bleiben dürfen, Franzosen französich und Deutsche deutsch.

Diese „Gedanken“ in der Bewerbung eines AfD-Kandidaten wurden übrigens auch auf mehreren rechtsradikalen Internet-Seiten veröffentlicht, so beispielsweise auf dem rassistischen Blog „Dolomitengeist“. Urheber dieser Zeilen scheint ein Michael W.  zu sein, der selbst einen Blog betreibt. In der Bewerbung des AfD-Kandidaten ist dies nicht vermerkt.

Wenn alle Männer 1820 schwul werden…

Die AdG kämpft gegen "Multikulti-Umerziehung"
Die AdG kämpft gegen „Multikulti-Umerziehung“

AfD-Kandidat Reimund Guldner und die schwulen Männer: Wer im Gleichstellungswahn die Homoehe fordert, muss auch die Gleichstellung der Lesbenehe zulassen. Dann dürfen auch Geschwister heiraten. Was, wenn dann einer seine Plastik-puppe heiraten oder Sex mit Tieren haben will? […] Vergessen sollte man dabei nicht: 1) Wären ab 01.01.1820 für nur 60 Jahre „alle“ Männer schwul gewesen, gäbe es heute keinen einzigen Menschen auf dieser Erde.

Und wer denkt eigentlich an die Kinder? AfD-Kandidat Guldner noch einmal:

Ich habe Urlaub und möchte mir Nachrichten ansehen. Im RTL -Text am 3. April 2013 um 12:03 Uhr. „Ein 34 Jähriger Berliner bekam 3 Jahre Haft für 440 fachen Missbrauch eines Kindes (beginnend im Altern von 6 Jahren.)“ Das sind 2,48 Tage Gefängnis pro Einzeltat! […] Hinzu kommt der vorauseilende Gehorsam mit Rechtsbeugung durch die Regierung und Opposition beim neuen Beschneidungsgesetz. Das Rechtsempfinden der Bürger ist gestört. Die Körperverletzung durch die Beschneidung von Jungen muss ebenso bestraft werden, wie die Beschneidung von Mädchen oder die Hexenverbrennung.Wir – die AfD – müssen wachrütteln. Kindesmissbrauch oder Vergewaltigung sollen künftig wie Mord bestraft werden.

Wolfgang Pauckert denkt bereits über Widerstandshandlungen nach und meint offenbar, Ethnien und Völker hätten einen einheitlichen Willen: 

Wolfgang Pauckerts Bewerbung bei der AfD

Diese Bewerbung von Pauckert ist bereits eine entschärfte Variante, Publikative.org sicherte die erste Version, darin schrieb er:

Gewachsene europäische Nationen im Gegensatz zur USA: AfD-Kandidat Pauckert

Zudem bekannte sich Pauckert zum Rechtspopulismus, schreibt Zweifelhaftes zum Versailler Vertrag und schwadroniert über den Teufel sowie PC-Ideologen:

AfD-Kandidat Pauckert stellt sich vor.

IF

IF

Abschließend AfD-Kandidat Ralf Maas, der meint: Die Wähler sollen erkennen, dass diese Partei mit der Stimme des Volkes spricht.

Das Volk der weißen, gut ausgebildeten Männer mittleren Alters

Zusammengefasst: Diese Stimmen sollen also die Stimme „des Volkes“ sein. Tatsächlich bilden die AfD-Kandidaten nur einen Teil der Bevölkerung ab: Fast alle sind männlich, die meisten mittleren Alters. Viele haben beruflich einen naturwissenschaftlichen Hintergrund oder kommen aus dem Bereich Finanzen oder Unternehmensberatung, manche sind im Bereich Medien oder Verwaltung tätig. Kurzum: Sie inszenieren sich als Kämpfer gegen das Establishment, gehören aber selbst dazu. Menschen mit Migrationsgrund sind kaum zu finden.

Die EU als totalitäres System.
Die EU als totalitäres System.

Thematisch setzt man vor allem auf Feindbilder: Polemik gegen Gutmenschen, Politicall Correctness usw. gehören zum guten Ton vieler Kandidaten. Das Thema Deutsche als Opfer von Hass oder sogar des Versailler Vertrags kommt mehrmals vor. Ethnien und Völker werden als homogene Einheiten konstruiert. Die „EUdSSR“ will die Völker gängeln und ihre Eigenarten durch „Gleichmacherei“ vernichten. Einwanderer werden als Bedrohung für die deutschen Sozialsysteme dargstellt, Fachkräfte will man „geordnet“ nach Deutschland holen, um den Wohlstand hier zu sichern. Zwar finden sich auch moderatere Stimmen zwischen den Kandidaten, doch die meisten erscheinen wie das geeignete Personal für eine rechtspopulistische Partei – ob Parteichef Lucke dies nicht sehen kann oder möchte, ist nebensächlich.

Zwischen Stimmungen und Wahlverhalten

In mehreren Medien wird über ein beträchtliches Wählerpotential für eine Anti-Euro-Partei spekuliert. Die tatsächlichen Wahlchancen der AfD werden sich einer Untersuchung von Infratestdimap zufolge in erster Linie daran bemessen, inwieweit die Bürger der Regierung bzw. den etablierten Parteien zutrauen, die Eurokrise zu bewältigen.

Die AfD muss also vertrauenswürdiger wirken – mit einem Personal wie dem oben vorgestellten wird die Partei eher am rechten Rand punkten können – im gemäßigt konservativ-liberalen Spektrum eher weniger. Für den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde wird das nicht reichen – trotz freundlicher Unterstützung einiger Journalisten bei größeren Medien.

bobs_logoPublikative.org ist für die Bobs nominiert – hier abstimmen!

Siehe auch: Professoren als Sperrspitze, Partei als SammelbewegungWelche Chancen hat die Alternative für Deutschland?AfD: Professorenpartei als rechtspopulistische Sammelbewegung?

79 Kommentare zu „Alternative für Deutschland: Hier spricht das Volk

  1. @Petra: Wer in der Demokratie schläft, könnte in der Diktatur aufwachen. Gerade deswegen ist jetzt Kritik gegen die EU richtig und wichtig.

    Ich finde es höchst bemerkenswert wie penetrant versucht wird eine neue Partei in die rechte Schmuddelecke zu schieben. Freuen wir ins doch, dass sich hier die lebendige Zivilgesellschaft engagiert, welche ja auch Frau Merkel gegenüber Herrn Putin jüngst einforderte. Den Rest haben die Wählerinnen und Wähler zu entscheiden.

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  2. @Horst: Also Horst, sorry. Aber ich muß Petra Recht geben. Wenn ich früher einmal die Woche mit DM 50,- einkaufen war, so benötige ich heute € 70,- – für die selben Lebensmittel und Haushaltswaren. Ein Kleinwagen hat früher ca. DM 10 000,- gekostet. Heuter kostet der aber € 10 000,-. Wenn wir früher für DM 90,- ein paar normale Schuhe gekauft haben, kosten die heute € 90,-. Da habe ich wenig davon das ich aber eine Camera für die hälfte von dem bekomme, denn die kaufe icvh ja nicht jeden Monat. Ich habe früher DM 2600,- Netto verdient. Heute kriege ich Euro 1500,-, da aber die Preise des täglichen Lebens so sind wie oben beschrieben, kann ich heute kaum von meinem Gehalt Leben- obwohl ich Vollzeit arbeiten gehe. Das sagen eigentlich so ziemlich alle die ich kenne. Sie wollen andere Erfahrungen gemacht haben? Das muß ich nun sagen macht mich sehr wütend, denn Sie verkaufen uns Bürger damit wirklich für dumm und diskreditieren sich selbst und Ihren Artikel, denn es zeigt, daß Sie hier nicht objektiv argumentieren, sondern manipulieren wollen. Was „Meinungsfreiheit“ angeht, lieber Horst: Sie müssen schon unterscheiden zwischen dem Recht des Einzelnen seine Meinung zu sagen und der Verantwortung eines journalistischen Beitrages. Letzteres sollte, um seriös zu erscheinen, immer objektiv sein, daß heißt eien Sachverhalt aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Daß sollte eigentlich ein journalistischer Standard sein. Ihre private Meinung hat eigentlich in solch einem Beitrag nichts zu suchen. Hier aber tarnen Sie Ihre private Meinung als objektive jopurnalistische Außarbeitung und beleidigen Bürger welche anderer Meinung sind und zeugen so von einem Zusammenhang den man mindestens als bedenklich werten müßte. Was Petra z.B. sagt macht total Sinn, aber sie schieben es beiseite, weil es Ihre Argumentationskette als defizitär entlarvt. Dann flüchten sie sich darin, daß sie Ihre Meinung sagen dürfen. Sie haben dabei allerdings übersehen, daß Ihre private Meinung hier keinen Interessiert. Sie haben einen Artikel geschrieben und wenn Sie die Standards des Journalismus nicht beherschen, dann sollten Sie nicht solche Artikel schreiben.

    Ich würde auch an unsere Werte appelieren die wir hoffentlich noch haben. Wollen wir jetzt in Zeiten von der Stasi zurückfallen wo Gesinnungsjustiz betrieben wird? Wenn jemand also sagt er wolle die Einwanderung kontrollieren, dann gibt es Journalisten das Recht ihn einfach so als „Rechtsradikal“ abzustempeln? Wenn einer gegen den euro ist, gibt es Leuten das Recht im Netz über ihn als „Rechtspopulisten“ und „Nationalisten“ zu hetzten? Solch ein Gedankengut macht mir Angst.

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  3. @Petra
    „Das bedeutet ein Liter Milch , welches 2000 55 Cent gekostet hat , würde heute Cent 67,1 kosten, wenn wir die DM behalten hätten. Das Liter Milch kostet aber heute umgerechnet Cent 110!!!!!. Kurz wir haben in 11 Jahren keine Realinflation von 22% sondern satte 100%.“
    In ihrem früheren Beitrag redeten Sie noch von einer 1:1 Umstelllung von DM auf Euro und jetzt hat sich diese Verteuerung also schon über mehrere Jahre hingezogen. Ich komme übrigens gerade vom einkaufen und da hat mich der Liter Milch 60 Cent gekostet. Selbst wenn wir diese Petitesse beiseite lassen, ist es natürlich unseriös, sich nur auf ein einziges Produkt zu beziehen. Warum Sie als Referenzjahr 2000 wählen, obwohl der Euro erst 2002 eingeführt wurde, bleibt auch ihr Geheimnis. Hätten Sie 1980 gewählt, hätten Sie eine noch dramatischere Preisentwicklung gehabt. Darüberhinaus bleiben Sie jeden Beweis schuldig, dass diese Verteuerung ausschließlich auf den Euro zurückgeht und es unter der DM eine andere Entwicklung gegeben hätte. Es gab zwischendurch noch bspw. eine 3prozentige Mehrwertsteuererhöhung und auch Tabak und Spritsteuer wurden erhöht. In bezug auf Milch spielten auch noch diese Faktoren hinein:
    „Auffallend ist insbesondere der „Preisbuckel“ bei H-Milch, deren Preise sich ab dem Frühsommer 2001 in Folge von BSE und Maul- und Klauenseuche stark erhöhten, jedoch seit Dezember 2001 wieder fallen. Während die Teuerungsrate für H-Milch zu Jahresbeginn (Januar 2002) noch 14,6% betrug, lag sie im November 2002 bei –5,1%.“
    Ich kann nur auf die von mir verlinkten Texte verweisen, in denen die Preisentwicklung sehr differenziert beschrieben wird.
    Verstanden, oder wollen Sie mich Bürger für dumm verkaufen?;)

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  4. @ Simone M.
    Ihre subjektive Erfahrung in allen ehren, aber sie sollten die oben von mir verlinkten Texte und auch meine anderen Beiträge lesen. Ich bestreite keine Teuerung, ich bestreite lediglich die von Petra gemachte Behauptung, es hätte eine 1:1 Umstellung von DM auf Euro gegeben. Dass es innerhalb von 11 jahren eine Teuerung gibt ist klar, sie ist nur nicht ausschließlich auf den Euro zuruckzuführen.
    Ich bin übrigens nicht der Autor des Artikels, wie es eigentlich leicht ersichtlich sein sollte, sondern lediglich ein Kommentator wie Sie.

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  5. Sehr geehrter Patrick Gensing,

    Ich war überrascht von Ihnen zitiert zu werden. Wenn bitte, reißen Sie die Zusammenhänge nicht auseinander.
    Ich sehe, dass Sie Ihrem Verein verpflichtet sind, aber bitte nicht in dieser Art. Wo haben sie das Handwerk erlernt?
    Mich in die rechte Ecke drängen zu wollen ist ein Witz.So mancher „Rechter“ wird meine Ideen als „Links“ betrachten.
    Ich sehe große Gefahren für unser Gemeinwohl in Deutschland. Meine Ideen betreffen nur einen kleinen Teil des Spektrums. Ich hätte eher erwartet, dass meine Lösungsansätze auf Kritik stoßen. Nur ich versuche Wege vorzugeben. Ob und wie etwas realisiert wird steht in den Sternen. Ich stelle sie nur zur Diskussion. Es muss ein Anfang gemacht werden.
    Alternativen aufgezeigt werden!
    Ohne sie wird das Schiff Deutschland gegen die Wand fahren.
    Und dann ich auch kein Pfennig mehr da für Ihre Ideen.

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  6. @Delinix

    „• Israel darf man nicht kritisieren, ganz egal, wie sehr sie durch ihren Siedlungsbau das Klima im Nahen Osten vergiften – das ist rechts.“
    -> Das ist antisemitisch.

    „• Über die Überforderung vieler Deutschen durch ungesteuerte Zuwanderung darf man auch nicht reden – dass ist rechts.“
    -> Das ist rassistisch.

    • Selbst das damit verbundene Thema der Lohnkonkurrenz ist praktisch tabu – das soll auch rechts sein.
    -> Das ist ebenfalls rassistisch.

    • Und den Euro, von dem nur Banker, Politiker und Exportindustrielle profitieren, darf man auch nicht kritisieren – dann ist man sogar ein Europa-Faschist.
    -> Und das ist sekundärer Antisemitismus.

    Sie sehen, man kann das ganze auch ohne den Begriff „rechts“ beschreiben.

    Nochwas: Angeblich sind all diese Themen ja „tabu“. Warum les ich dann aber fast täglich darüber? Sie müssen doch endlich mal einsehen, dass, wenn sie „mal ihre Meinung sagen“, sie auch mit Kritik rechnen müssen.

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  7. @Horst:
    Leider hat sich in meinem Text ein Fehler eingeschlichen. Ich meinte eigentlich folgendes :
    Ein Liter Milch , welches 2001 55 Pfennig gekostet hat , kostet heute Cent 55 also ( 110 Pfennig). Kurz wir haben in 11 Jahren keine Realinflation von 22% ( 2% im Jahr) sondern satte 100%.”
    Ich erkläre es noch einmal:
    Ein Laib Brot 2001 DM 2,50 2003 € 2,50 ( DM 5,00)
    1 Liter Milch 2001 DM 0,55 2003 € 0,55 ( DM 1,10)
    Ein Durchschnitts paar Schuhe 2001 DM 90 2003 € 90,00 ( DM 180,-)
    Ein Schale Pommes mit Currywurst 2001 DM 2,50 2003 € 2,50 ( DM 5,00)
    Ein Bier in der Kneipe 0,2 L 2001 DM 1,50 2003 € 1,50 ( DM 3,00)
    Eine Cola 0,5 l im Restaurant 2001 DM 4,00 2003 € 4,00 ( DM 8,-)
    Ein Salatteller im Restaurant 2001 DM 9,00 2003 € 9,00 ( DM 18,00)
    Eine Kugel Eis beim Italiener 2001 DM 0,80 Pfennig 2003 € 0,80 (DM 1,60)
    Durchschnittsessen Restaurant (z.B. Grillteller im Balkan) 2001 DM 13,- 2003 € 13,00 ( DM 26,-).
    Kasten Wasser 2001 DM 2,50 2003 € 2,50 ( DM 5,00)

    Ich könnte die Liste beliebig fortsetzten. Man erkennt daran, dass wesentliche Güter des täglichen Lebens, direkt nach der Währungsumstellung, nicht nach dem eigentlichen Umrechnungskurs von 1:1,98 umgerechnet wurden, sondern 1:1. Das machte bereit nach einem Jahr Umstellung auf Euro eine Inflationsrate von 100% aus. Da aber die Gehälter vor allem im Niedriglohnbereich nach dem Satz 1:1,98 umgerechnet haben, hat hier ein brutaler Kaufkraftverlust stattgefunden, welche insbesondere Niedrigverdiener, Arbeitslose, Jugendliche/Kinder oder Rentner betroffen hat und immer noch betrifft.
    Es ist dieser Kaufkraftverlust welches zu dem wegbrechen der Binnenkonjunktur führt, weil die Bürger einfach das Geld nicht mehr hatten um alles unverändert so weiterzukaufen wie sie es bis 2001 getan haben.
    Diese Entwicklung ist eindeutig der Umstellung von DM auf Euro zu Schulden und zeugt davon, dass der Euro im Binnenmarkt eine Armutsentwicklung vorgenommen hat. Wie gesagt, wer 2001 DM 2400,- Netto verdient hat ist damit gut klar gekommen. Wer 2003 aber den rechnerisch selben Betrag von knapp € 1200,- verdient, wird kaum von seiner Hände Arbeit Leben können.
    Das sind Fakten. Eine andere Meinung kann man hier gar nicht zu vertreten, weil es einfach Fakt ist. Jedenfalls für viele viele Bürger da draußen welche davon betroffen sind und von solchen Gehältern, Rentner, Arbeitslosengeld leben müssen.

    Ich hoffe Sie verstehen das jetzt langsam. Danke.

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  8. @Horst: schonmal überlegt warum der Milchpreis so niedrig ist? Fragen sie doch einfach mal bei den Bauern nach. Über die „glücklichen“ Kühe die das ganze produzieren dürfen können wir dann ja auch gerne mal reden.

    Die industrielle Ausbeutung von Mensch und Tier als Argument für den Euro zu benutzen ist schon eine Sache für sich. Vielleicht informieren sie sich mal zum Thema Massentierhaltung und Subventionierung der EU-Landwirtschaft, welche die Lebensgrundlagen von Bauern außerhalb der EU zerstört, da diese beim Preisdumping nicht mithalten können. Vielleicht nimmt sich aber ja auch publikative mal die Zeit über den „Fair Trade“ der EU zu schreiben. Das wäre doch mal eine journalistisch sinnvolle Aufgabe. Oder passt das nicht ins eigene Konzept?

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  9. Im Übrigen glaube ich auch, dass Süd-Europäische Länder mit dem Euro schlechter fahren. Warum? Die Währungen dieser Länder waren immer im Vergleich zum Euro relativ schwach. Das hatte aber den Vorteil, dass Deutschland, USA, England etc dort gut und günstig investieren konnten und sei es „nur“ im Tourismus Segment. Man konnte zB bis 2001 gute Urlaube (Magic Life etc) in Griechenland oder Spanien für DM 600,- pro Woche AI buchen und dort abends „günstig“ mit der harten Mark ausgehen, einkaufen etc. Für diese Länder war das prima, denn die harten Devisen waren in der heimischen schwächeren Währung viel mehr wert und so haben wir durch dieses System viele Arbeitsplätze und somit Wohlstand geschaffen. Griechenland, Italien, Portugal oder Spanien musste in ihren eigenen schwachen Währungen damals viel weniger ausgeben um den Staatsapparat aufrechtzuhalten (Renten, Beamte, öffentlicher Dienst etc) weil die Wirtschaft für relativ schwache Währungen ausgelegt war. Umgerechnet in DM verdienten diese damals relativ wenig, aber in ihren Ländern war trotzdem Arbeit und ein vernünftiges Auskommen gesichert, weil wir eine harte Währung eingebracht haben, welches dort viel wert war.
    Mit dem Euro fällt all dies nun weg. Im Euro kostet der Staatsapparat dieser Länder ein vielfaches was es früher gekostet hat, aber gleichzeitig sinkt der Anreiz der Nord europäischen Länder dort sein Geld zu lassen, weil kein Preisgefälle mehr existiert. Im Ergebnis haben diese Länder mit dem Euro hohe Kosten hinnehmen aber nehmen immer weniger ein und durch den Wegfall des hohen Wechselkurses haben sie von jedem eingenommenen Euro nicht mehr so viel wie früher.
    Was passiert nun? Diese Länder müssen Schulden machen um den Euro-Haushalt zu finanzieren, nehmen aber weiter immer weniger ein. Dazu kommt der Zins und Zinses-zins. All das führt zu der heutigen Situation, nämlich einer massiven Verschuldung dieser Länder, welche durch eine Einheitswährung erst ermöglichst wird.
    Normalerweise würden nun deren National- Banken ihre Währungen abwerten und die Zinsen senken – um Investitionen zu fördern und die Wirtschaft anzukurbeln. Das geht aber mit dem Euro nicht. Das ist eine fatale Situation für diese Länder. Ihnen bleibt nur ein Ausweg: Schulden machen!
    Gleichzeitig kommen Weltbank und IWF und fordern für diese Länder Privatisierungen, also das die öffentliche Hand den Börsen zur Verfügung gestellt wird.
    Nun, muss man wirklich einen IQ von über 140 haben um zu ahnen, dass hier etwas passiert was wenigen nutzt (Banken) aber für die Bürger einer Ausbeutung gleichkommt? Und all dies unter der Fassade von Brüssel und dem Euro?!
    Wenn man dann sieht, dass sogar linke Europaparteien, SPD, Grüne und LINKE den Euro weiter wollen und somit all dies weiter fördern, da ist für mich die Idee der AfD die einzige „linke“ Politik welche ich kenne. Ich gebe aber zu, dass all dies sehr komplex ist und sicher nur wenige nachvollziehen können. Schade.

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  10. @Petra
    Das ist mein letzter Kommentar hier. Sie behaupten hier Dinge, ohne sie zu belegen. Wo haben sie die ganzen Preise von 2000 her? Sind dass Erinnerungen von Ihnen, oder können Sie auch eine seriöse Quelle angeben? Sie behaupten, dass alle Deutschen quasi über Nacht, nur noch die Hälfte ihres Geldes hatten. Was für eine groteske Vorstellung. Ich war damals Student und bei der Hälfte des geldes wäre ich kaum über die Runden gekommen. Sie gehen auf keines meiner anderen Argumente ein, ignorieren die Statisken und wiederholen nur mantrahaft unbelegte Aussagen. Aber glauben Sie ruhig an ihre gefühlte Inflation von 100% über Nacht.
    Auch ich wiederhole mich, die steigende Armut in Deutschland ist nicht auf den Euro, sondern auf den sich ausbreitenden Niedriglohnsektor im Gefolge der neoliberalen „Reformen“ zurückzuführen. Die AfD steht übrigens für genau diese Politik: http://www.nachdenkseiten.de/?p=16524

    @Tobi M.
    „Die industrielle Ausbeutung von Mensch und Tier als Argument für den Euro zu benutzen ist schon eine Sache für sich.“
    Wo tue ich das?
    Ich verteidige weder den Euro noch die Massentierhaltung. Ich wollte nur noch eine Quelle angeben, die belegt, dass die von Petra behauptete 100% Preissteigerung von Milch und anderen Produkten nicht der Realität entspricht.

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  11. @Horst: Aha, Student warst Du damals. Vielleicht erinnerst Du Dich deshalb so schlecht.

    Wir helfen Dir aber gerne etwas auf die Sprünge. Lese einfach das hier:

    http://www.talkteria.de/forum/topic-124272.html

    Ich war 2000 schon Mutter und kenne die Preise sehr sehr gut. Glaube mir. Du solltest umdenken. Glaube nicht alles was Du offiziell ließt. Hinterfrage öfter. Dann kommst Du vielleicht zu dem Ergebnis, dass es einen guten Grund für uns gibt die AfD als sinnvolle Alternative zu sehen und das unser Motiv sogar sehr sozial ist und nichts mit Populismus zu tun hat. Danke.

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  12. Von gleichgeschalteten System-Medien die dem Merkel-System verhaftet sind, kann man nicht mehr erwarten.
    Andersdenkende werden diffamiert und in die vorzugsweise rechte Ecke gedrängt . Eine wirkliche oppositionelle Partei die es in unserem Parlament mit Abgeordneten, die dem Abnick-Syndrom verfallen sind, praktisch nicht gibt (vielleicht noch die Linke), wird es natürlich besonders schwer gemacht. Auch wenn diese Partei am Anfang Fehler macht, werden sie sich mit der Unterstützung der vielen Andersdenkenden, die die Nase endlich voll haben mit dem (Euro)pa – Lügensystem.
    Ich kann es nicht mehr hören dieses Dogma „Es gibt keine Alternative“
    Weil dieses System Angst hat wird es einfach bei den öffentl. rechtl. totgeschwiegen oder nieder gemacht.
    Ich möchte keinen technokratischen Super-EU-Staat der mir alles vorschreibt, wo nicht mal das Parlament etwas zu sagen hat, sondern der Rat mit seinen Kommissionen und Hochkommissaren die kein Volk gewählt hat.
    Ich möchte das unser Volk gefragt wird was mit Deutschland passiert, welches Land noch noch zu retten ist oder genauer gesagt welche Bank.
    Ich will kein Überwachungsstaat oder Projekte wie IT Clean Projekt, ich will keine EGF (European Gendarmerie Forces) die bei Aufbegehren in unser Land gerufen werden, weil die Deutsche Polizei wahrscheinlich nicht gegen ihr eigenes Volk vorgehen wird.
    Es gibt immer eine Alternative.

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  13. @ angry_maax
    Danke für Ihre aufschlussreiche Antwort auf meinen Kommentar:

    „…-> Das ist antisemitisch.“
    „….-> Das ist ebenfalls rassistisch.“
    „…-> Und das ist sekundärer Antisemitismus.“
    „…Nochwas: Angeblich sind all diese Themen ja “tabu”. Warum les ich dann aber fast täglich darüber? Sie müssen doch endlich mal einsehen, dass, wenn sie “mal ihre Meinung sagen”, sie auch mit Kritik rechnen müssen.

    Und ein großes DANKESCHÖN an Ihre ungewollte Unterstützung! Besser hätte ich auch nicht erklären können, was ich meine – Sie haben jetzt sicher alle anderen Leser von der Richtigkeit meiner These überzeugt.

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  14. Ja, wo hat es das bisher gegeben: Parteigründung online. Die AfD zeigt die Transparenz, die die Piraten immer gefordert, aber nie zustande gebracht haben. Klar, dass man nun versucht, die Nazikeule wieder rauszuholen, aber das beeindruckt eh keinen mehr – mich sowieso nicht. Ist in diesem Fall auch kompletter Humbug. Ich habe bisher Grüne und SPD gewählt – aber nicht dafür, dass sie Frau Merkel immer die fehlenden Stimmen spendieren. Ich finde es gut, dass es nun endlich eine Alternative dazu gibt und ich wieder weiß, was ich wählen kann.

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  15. „Daher nochmal meine Frage: Wie können Sie für das Volk sprechen, wenn sämtliche Umfragen, auf die sich sonst gerne berufen, eine klare Mehrheit für den Euro ausweisen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Patrick Gensing“

    Veehrter Herr Gensing,
    dies beantworte ich ihnen gern. Das kommt auf die Fragestellung an.
    Ich bin auch für einen Euro iwe in den Verträgen vereinbart ohne Schuldenhaftungen für andere Länder, Respektierung der Bail-out Lausel.
    Vorschlag: Wir stellen die Frage so:
    Sind sie
    a.) für einen Euro mit einer Haftung Deutschlands für die
    Schulden anderer Länder und mit Transfers deutschen Stuergeldes
    oder
    b.) für einen Euro mit strikter Einhaltung der Vorträge (also ohne das in a. Bewschriebene) andernfalls für einen Austritt Deutschlands aus der Eurozone?

    Ich tippe: eine Mehrheit von 80 % ist für b.

    Man könnte noch die Information hinzufügen, dass unser Land jetzt bereits für insgesamt eine Billion (Rettungschirme, Anleihenkäufe der EZB, ESM, Targetsalden) haftet. Wieviel werden es in 5 Jahren Weitermachen sein, wenn nach Slowenien, Italien, Spanien, evt. Frankreich (daneben neue Zahlungen für Gr, Zypern, Portugal)auch noch kommen?

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  16. Hallo
    alleine an den Berichten sieht man doch schon eine Wende ,wie viele Kommentare hier über die AFD abgegeben werden , ich hoffe das sie noch viel mehr verändern wollen ,als nur den Euro

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