Live-Streitgespräch: Kneift Frei.Wild-Sänger Burger?

„Frei.Wild“-Sänger Philipp Burger und Undercover-Journalist Thomas Kuban sind vom Bayerischen Rundfunk zu einem Radio-Streitgespräch eingeladen worden. Bislang hat offenbar nur Kuban zugesagt. Dabei wäre dies die Gelegenheit für die stets missverstandenen Deutschrocker, live die Vorwürfe gegen die Band zu entkräften.

Thomas Kuban sagte gegenüber Publikative.org:

„Für mich war und ist es eine Selbstverständlichkeit, dass  ich für ein solches Live-Gespräch zur Verfügung stehe. Aber bei Rechtsrockstar Philipp Burger ist das offenbar nicht so klar. Während ich schon vor mindestens zehn Tagen zugesagt habe, lässt die Entscheidung des ,Frei.Wild‘-Frontmanns immer noch auf sich warten. Das wurde mir vom Bayerischen Rundfunk mitgeteilt, als ich mich im Hinblick auf meine Terminplanung nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigt habe. Dass Burger zögert, überrascht mich. Denn von vielen seiner Fans ist im Internet der Wunsch geäußert worden, dass es ein Gespräch zwischen ihrem Idol und mir geben möge.“

Kuban sagte, er vermute, die Fans wollten Klarheit darüber haben, „ob Burger meine Analyse bezüglich der rechtsgerichteten Band widerlegen kann oder nicht“. Er habe einen Großteil der ,Frei.Wild‘-CDs gehört, die offizielle Bandbiografie gelesen, die Aktivitäten der Gruppe im Internet verfolgt und mehrere Konzerte besucht. „Fazit: ,Frei.Wild‘ verbreitet aggressiven Nationalismus, völkisches Gedankengut und Hass auf Andersdenkende, Philipp Burger arbeitet mit geschichtsrevisionistischen Anspielungen und er bedient antisemitische Stereotype“, so Kuban.

Rock band "Frei.Wild" from South Tyrol giving a concert in Switzerland, 26. April 2008, Urheber: Pakeha
Rock band „Frei.Wild“ from South Tyrol giving a concert in Switzerland, 26. April 2008, Urheber: Pakeha

Er gehe davon aus, dass ein Streitgespräch zwischen ihm und mir auch für Eltern von jugendlichen ,Frei.Wild‘-Hörern aufschlussreich wäre. „Ich bin gespannt, ob Herr Burger kneift und seine Fans enttäuscht oder ob er dem vielfach geäußerten Wunsch aus seiner Gefolgschaft nachkommt und sich einem Gespräch mit mir stellt. Live und im Radio ist dafür der richtige Rahmen. Denn unter diesen Bedingungen kann hinterher keiner behaupten, es seien wichtige Passagen herausgeschnitten oder aus dem Zusammenhang gerissen worden.“

Thomas Kuban hat im Jahr 2012 Film und Buch „,Blut muss fließen‘ – Undercover unter Nazis“ veröffentlicht. Alle Infos:

http://www.filmfaktum.de

Siehe auch: Wegen “Frei.Wild”: “Kraftklub” boykottieren Echo-Preisverleihungegotronic-TV: Die Band der VollidiotenFrei.Wild gegen Extremismus ist wie Kräuterlikör gegen AlkoholismusKein Jägermeister für Frei.WildFrei.Wild – “unpolitischer” Hass auf “Gutmenschen”Kein Frei.Wild!Frei.Wild zwischen Deichkind und Beatsteaks

17 Kommentare zu „Live-Streitgespräch: Kneift Frei.Wild-Sänger Burger?

  1. Postet man euren Link auf der Frei.Wild FacebookSeite wird man geblockt und der Eintrag ohne Kommentar gelöscht.

    Herrliches Statement, da wird keine Antwort von Herrn Burger kommen.

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  2. der link wird auf der frei.wild seite nicht automatisch gelöscht, sondern nur wenn man zu dem link auch noch pöpelt !

    er ist also dort auch sichtbar und wird rege diskutiert, allerdings scheint hier der herr kuban mal wieder dringend werbung zu brauchen !

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  3. Es gibt jetzt ein Statement auf Facebook diesbzüglich, das gleichzeitig eine Absage und der Versuch des Herunterspielens der Angelegenheit ist:

    „Zur Einladung vom Bayerischen Rundfunk für ein Gespräch mit einem unbedeutenden, selbsternannten Undercoverjournalisten, möchten wir folgendes festhalten:

    Die Band Frei.Wild wird einem Menschen, der weder die Größe hat, sein Gesicht zu zeigen, noch seinen richtigen Namen zu nennen und Frei.Wild zudem seit Monaten durch Text-Falschinterpretationen als Werbekanal für sein Buch missbraucht, keine Bühne bieten.

    Schlimm genug, dass ein „Verkleideter“ ohne Identität in deutschen Medien überhaupt Gehör finden darf und seine fortwährend immer selbigen 4 Sätze im fast identischen Wortlaut in Endlosschleife abgedruckt und ungefragt für richtig deklariert werden.

    Tut uns einen Gefallen Freunde, ehrt diese Person nicht, indem ihr ihren Namen erwähnt!!!“

    Quelle: https://www.facebook.com/Frei.Wild?ref=stream

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  4. Folgendes Statement steht seit ein paar Stunden auf der Frei.Wild-FB-Seite:

    „Zur Einladung vom Bayerischen Rundfunk für ein Gespräch mit einem unbedeutenden, selbsternannten Undercoverjournalisten, möchten wir folgendes festhalten:

    „Die Band Frei.Wild wird einem Menschen, der weder die Größe hat, sein Gesicht zu zeigen, noch seinen richtigen Namen zu nennen und Frei.Wild zudem seit Monaten durch Text-Falschinterpretationen als Werbekanal für sein Buch missbraucht, keine Bühne bieten.

    Schlimm genug, dass ein „Verkleideter“ ohne Identität in deutschen Medien überhaupt Gehör finden darf und seine fortwährend immer selbigen 4 Sätze im fast identischen Wortlaut in Endlosschleife abgedruckt und ungefragt für richtig deklariert werden.

    Tut uns einen Gefallen Freunde, ehrt diese Person nicht, indem ihr ihren Namen erwähnt!!!“

    das kommentiert sich eigentlich von selbst…trottel

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  5. In keinem Konzert keiner Band der Vergangenheit mußte ich mein Kapu liften damit die Security sehen konnte, welches T-Shirt ich drunter trage. Bei Frei.Wild ist das Standard, um keine rechten Parolen auf T-Shirts im Konzert verbreiten zu können. Ich habe das Gefühl es wäre einfacher, Waffen oder Drogen reinzubekommen als rechte Parolen.

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  6. Stellungnahme von fw bei facebook:
    „Zur Einladung vom Bayerischen Rundfunk für ein Gespräch mit einem unbedeutenden, selbsternannten Undercoverjournalisten, möchten wir folgendes festhalten:

    Die Band Frei.Wild wird einem Menschen, der weder die Größe hat, sein Gesicht zu zeigen, noch seinen richtigen Namen zu nennen und Frei.Wild zudem seit Monaten durch Text-Falschinterpretationen als Werbekanal für sein Buch missbraucht, keine Bühne bieten.

    Schlimm genug, dass ein „Verkleideter“ ohne Identität in deutschen Medien überhaupt Gehör finden darf und seine fortwährend immer selbigen 4 Sätze im fast identischen Wortlaut in Endlosschleife abgedruckt und ungefragt für richtig deklariert werden.

    Tut uns einen Gefallen Freunde, ehrt diese Person nicht, indem ihr ihren Namen erwähnt!!!“

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  7. So ist recht,eine zur Zeit der besten Deutsch Rock Bands…da eckt man auch mal an. M.I.A. tanzt das Herz…Ist ja toll…Campino geht über die Brücke,bis hin zu der Music und die Ärzte wollen wieder an die Nordsee…Frei Wild singt von einem schönen Land mit Kultur,einer langen Geschichte Werten und Brauchtum…wo liegt also das Problem?Ein bischen Patriotismuss kann nicht schaden,auch als Deutscher nicht…ach ja ,der kommt ja nur alle zwei Jahre mal raus,wenn euro oder Weltmeisterschaft ist,dann hat jeder Honk ein Deutschland Trikot an oder Schwarz Rot Goldene Fähnchen am Auto…da sind wir dann mal Deutsch und schreien alle im chor Deutschland.Glaub mir,Das geht M.I.A. auch auf den Sack und die find ich auch zum Kotzen. Übrigens hab ich vor zwanzig Jahren Die Ärzte schon gehört und die Hosen sowieso was hatten wir einen Spass,aber die Böhsen Onkelz Hab ich auch gehört und höre sie noch…und zu aller letzt Frei Wild die sind Geil,ist Gerade aus Rock…

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  8. besonders amüsant finde ich die haltung, mit der sich die band aus der diskussion verabschiedet: herr kuban ist schuld, dass wir nicht reden wollen. weil er keinen namen und kein gesicht hat, brauchen wir über sachthemen gar nicht erst sprechen.

    anders gesagt: da kommt einer, dem wir auf der sachebene nichts entgegnen können. also lautstark ad hominem, vielleicht merkt’s ja keiner.

    .~.

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  9. Genau die Reaktion, mit der ich gerechnet habe.
    Den Kritiker angreifen, in Diskredit ziehen („ad hominem“) statt sich mit seinen Vorwürfen auseinander zu setzen.

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  10. Hat man etwas anderes von der Band Freiwild zu erwarten, als das, man möge mir verzeihen, wohl von den Nazis abgekupferte stereotype dummdreiste Herumschwadronieren? Ursache ist die riesengroße Angst vor dem eigenen Ansehensverlust. Daher zeigt sich Freiwild viel zu feige zu einem Streitgespräch viel zu feige. Dieses hatte immerhin ein renommierter Rundfunksender vereinbaren wollen.

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  11. @ matt1972: Wenn das so ist, hat der Herr Burger doch beim BR im Gespräch mit dem Herrn Kuban nichts zu befürchten. Wenn Kuban tatsächlich mit Text-Fehlinterpretationen hausieren geht, kann es nicht so schwer sein, ihn zu entlarven und dem Spuk ein Ende zu machen? Ich frage mich, ob die Herren von Frei.Wild nicht wollen oder nicht können.

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  12. Vielleicht sollte Freiwild nicht Kuban treffen, sondern jemand dennen Burger mal erklären kann was sein Verständnis von Musik ist.
    Gut die Texte sind mal mehr oder weniger offensichtliche nazistische Scheiße, und auch die Reime sind krum und schief, aber die Musik, die ist ja noch schlimmer als dieses Landser-geschrabbel.

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