Kein Frei.Wild!

Die Band Frei.Wild steht auf Platz 2 der deutschen Albumcharts. Die deutschsprachige Band aus Südtirol tourt nun durch die Bundesrepublik, spielt in den ganz großen Hallen. Frei.Wild ist in die Fußstapfen der »Böhsen Onkelz« getreten. Die Nazi-Vergangenheit des Sängers scheint – wie beim großen Vorbild – kein Hindernis zu sein, auf Festivals in diesem Sommer spielten Frei.Wild neben großen Bands. Publikative.org, die Ruhrbarone und Kein Bock auf Nazis meinen: Schluss damit!

Von Redaktion, Publikative.org

Im Gegensatz zu den großen Vorbildern der Onkelz, die praktisch jedwede politische Äußerung nach ihrem Ausstieg aus der Nazi-Skin-Szene vermieden und in ihren Songtexten keinerlei im engeren Sinne politischen Aussagen mehr trafen, halten sich Frei.Wild mit solchen Botschaften an Ihre Fans alles andere als zurück. So heißt es zum Beispiel in Wahre Werte von 2010:

Rock band "Frei.Wild" from South Tyrol giving a concert in Switzerland, 26. April 2008, Urheber: Pakeha
„Frei.Wild“ in der Schweiz im April 2008, Urheber: Pakeha

„[…]Formen und Spalten, Die dein Ich-Gefühl zurückerstatten […],Da, wo wir leben, da wo wir stehen, ist unser Erbe, liegt unser Segen, Heimat heißt Volk, Tradition und Sprache, für uns Minderheiten eine Herzenssache. […] Wir sind verpflichtet, dies zu bewahren, unser Tirol gibt’s seit 1200 Jahren. Wo soll das hinführen, wie weit mit uns gehen, selbst ein Baum ohne Wurzeln kann nicht bestehen. Wann hört ihr auf, eure Heimat zu hassen, wenn ihr euch Ihrer schämt, dann könnt ihr sie doch verlassen. […] Sprache, Brauchtum und Glaube sind Werte der Heimat, ohne sie gehen wir unter, stirbt unser kleines Volk. […] Bräuche, Geschichten, Kunst und Sagen, sehe schon die Nachwelt klagen und fragen: Warum habt ihr das verkommen lassen? Die Wurzeln des Landes, wie kann man die hassen? Nur um es manchen recht zu machen, die nur danach trachten, sich selbst zu verachten.“

In diesen Zeilen steckt alles, was völkischen Nationalismus ausmacht: Die Bezüge auf ein »Erbe«, welches »bewahrt« gehöre und nicht »verkommen« dürfe; die Annahmen von Verwurzelung und organischer Zugehörigkeit, kulminierend in der Formel „Heimat heißt Volk, Tradition und Sprache“. Obwohl – oder gerade weil – die Band sich offiziell „unpolitisch“ dünkt und „jeden Extremismus“ ablehnt, sind ihre Texte voll von solchen nationalistischen und völkischen Tönen.

Was genau Sänger und Songwriter Philipp Burger damit meint, wenn er davon spricht, dass all das „verkomme“, bleibt unausgesprochen. Allerdings wehrte sich Burger in der Vergangenheit auch mit politischem Engagement für eine Südtiroler Partei, die gegen Einwanderung und „Überfremdung“ kämpft. Auch an anderer Stelle, was Burger meinen könnte. So zum Beispiel, als er vor wenigen Wochen (am 20. September 2012) folgenden Witz auf seinem Facebook-Profil teilt:

Humor a la Frei.Wild
Humor a la Frei.Wild

„Erster Schultag in Berlin. Der Direktor ruft die Schüler auf:
Mustapha El Ekhzerzi?
Anwesend!
Mohamed Endahra?
Anwesend!
Mel Ani El Sner?
Keine Antwort
Der Lehrer fragt noch einmal: „Mel Ani El Sner?“
Jetzt meldet sich ein Mädchen:
Wahrscheinlich bin ich gemeint, ich heiße Melanie Elsner“

Ja, da lacht das Herz des Provinzrassisten über die vermeintlich fremdvölkische Degenerierung der deutschen Hauptstadt. Burger weiß, was er seinen Hörer/innen und seinem Volk schuldet. Bereits in „Land der Vollidioten“ von 2009 hatte er ausgeführt, wie der Verlust der Heimat zustande kommt: Denn „die Vollidioten“ sorgen u.a. dafür, dass „Kreuze aus Schulen entfernt werden, aus Respekt vor den anders gläubigen Kindern“, wie Burger beklagt.

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Auch auf der neuen Platte „Feinde Deiner Feinde“ finden sich reihenweise Versatzstücke, die nahtlos an rechtsradikale Diskurse anknüpfen. Gleich im ersten Stück heißt es:

Wir haben’s getan
Wir haben’s gemacht
Wir haben Leute verdroschen
Über die Folgen nicht nachgedacht
Wir haben die Straßen der Stadt für uns in Anspruch genommen
Keine Gefangene gemacht
Wir haben gesoffen und geboxt
Standen oft vom Richter
Keine Reue, haben darüber gelacht

Von Reue oder Mitgefühl für die Opfer keine Spur, stattdessen wird eine reine Schlägermentalität abgefeiert, die natürlich auch bei gewaltbereiten Neonazis auf Gegenliebe stößt. In „Wir reiten in den Untergang“ heißt es dann:

Nichts als Richter
nichts als Henker
Keine Gnade und im Zweifel nicht für dich
Heut gibt es den Stempel, keinen Stern mehr
Und schon wieder lernten sie es nicht
Und sagst du mal nicht
Ja und Amen
Oder schämst dich nicht für dich
Stehst du im Pranger der Gesellschaft
Und man spuckt dir ins Gesicht
Und ganz vorne stehen die Ärsche
Unterm großen Heiligenschein
Liebevoll und Solidarisch
Treten sie lustvoll in dich rein

Auch diese Zeilen sind sattsam bekannte Versatzstücke aus dem rechtsradikalen Milieu. Das arme Opfer ist der aufrechte deutsche Kämpfer, der seine Meinung nicht äußern könne, weil er von einer heuchlerischen Gesellschaft der Demokraten geknechtet werde. Dazu noch die Anspielung auf den „Stern“, den es heute nicht mehr gibt – fertig scheint das Abziehbild, mit dem Burger sich offenbar selbst zum „neuen Juden“ stilisieren will – ein rhetorisches Motiv, das in Neonazi-Publikationen zum Standard gehört.

Weiter geht es mit „Nur die Dummen sagen Ja und Amen“, wo es u.a. heißt:

Es kehrt zurück
was irgendwann war
Und was verloren schien
Was viele dachten, doch nie sagten
Die Meinungsfreiheit war dahin
Jeder verstellte seine Worte
und Tabus blieben Tabus
Gewisse Themen waren verboten
im Land der Vollidioten
Nimm die Hand vom Mund, sag was Du fühlst
Wenn Du dagegen bist
Und wo Recht zu Unrecht wird
Wird der Widerstand zur Pflicht

Es dürfte sehr schwerfallen, hierin keine lupenreine rechtsradikale Rhetorik zu entdecken. Dass die Meinungsfreiheit dahin sei, weil bestimmte Themen verboten seien, im „Land der Vollidioten“ – auch das kann  man in jeder zweiten Nazi-Postille lesen. Es handelt sich geradezu um klassische radikale Rhetorik gegen die vermeintlich verdorbene Demokratie. Es gibt sogar kaum eine andere Lesart, als diese Zeilen auf den Volksverhetzungsparagrafen und das Verbot der Holocaust-Leugnung zu beziehen – schließlich sind es de facto die einzigen „Themen“, die im heutigen Deutschland überhaupt verboten sein könnten. Das Ganze wird am Ende garniert mit der in Neonazi-Kreisen  mittlerweile mehr als beliebten Parole vom Widerstand, der zur Pflicht wird.

Schließlich wird dem Hass auf alles, was links oder politisch korrekt sein könnte, in „Gutmenschen und Moralapostel“ freier Lauf gelassen:

Es gibt nur ihre Meinung und sie denken nur schwarz-weiß
Sie bestimmen was gut, was böse ist, sie sind das, worauf ich scheiß
Sie richten über Menschen, ganze Völker sollen sich hassen
Nur um Geschichte, die noch Kohle bringt, ja nicht ruhen zu lassen
Nach außen Saubermänner, können sie jeden Fehler sehen
Sind selber die größten Kokser, die zu Kinderstrichern gehen
Ich scheiß auf Gutmenschen, Moralapostel
Selbsternannt, political correct
Der die Schwachen in die Ecke stellt
Und dem Rest die Ärsche leckt
Ich scheiße auf Gutmenschen, Moralapostel
Selbsternannt, sie haben immer Recht
Die Übermenschen des Jahrtausends
Ich hasse sie wie die Pest

Wer mögen die „größten Kokser“ sein, die „zu Kinderstrichern gehen“? Und wer lässt Geschichte nicht ruhen, um sich daran zu bereichern? Mit einem Augenzwinkern darf jeder Neonazi hier verstehen, was er verstehen will, nämlich beispielsweise, dass die Juden, die zu Kinderstrichern gehen, die Deutschen knechten, um sich am Holocaust zu bereichern. Wohlgemerkt: Explizit ausgeführt wird dies nicht, es reichen offenbar schon Versatzstücke.

Die Fans von der NPD

Dass dies in Nazi-Kreisen auf Gegenliebe stößt, kann kaum verwundern. Und so werden Frei.Wild – entgegen ihrer eigenen Behauptungen – natürlich in diesen Kreisen gehört und gefeiert. NPD-Funktionär Patrick Schröder, der ein eigenes Web-TV-Format betreibt, würdigte die neue CD der Band in seiner letzten „Sendung“ ausgiebig und spielte einzelne Songs. Er war sich mit seinem vermummten Co-Moderator einig, dass die von der Band vertretenen Werte eine so große Übereinstimmung zur eigenen Ideologie aufwiesen, dass man über die wenigen Distanzierungen zum Neonazi-Spektrum großzügig hinwegsehen könne. Die Band sei „zwar nicht 100 % auf Linie des nationalen Widerstandes“, aber „das kann man auch nicht erwarten“, dafür sei der öffentliche Druck zu groß.

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Alle Anrufer in der Sendung bekannten offen und begeistert zu der Band und gaben an, dass deren Musik ein prima Vehikel sei, um „unsere Inhalte auf der Arbeit, im Kollegenkreis“ oder bei Bekannten zu verbreiten. Man „komme ins Gespräch“ über einzelne Songs und von da aus gehe es dann weiter. Ein Anrufer sagte, die Distanzierungen der Band seien ihm völlig egal, denn „haben wir solchen Zulauf, dass wir es uns leisten könnten, da jedes Wort auf die Goldwaage zu legen?“. Stattdessen solle man sich freuen, ein so riesiges Propagandavehikel für nationale Inhalte praktisch frei Haus geliefert zu bekommen. Daran anknüpfen müsse der Nationale Widerstand dann schon selbst, Frei.Wild würden den Boden dafür bereiten.

Was die Nazis mit der Band aus Brixen teilen, wird auch in deren Heimathymne Südtirol deutlich, in der es u.a. heißt:

„Kurz gesagt, ich dulde keine Kritik
an diesem heiligen Land, das unsre Heimat ist“

Kritik an der Heimat wird nicht geduldet, und wem es nicht passt, der oder die soll abhauen. Noch präziser lässt sich ein völkisch-nationalistisches Ressentiment kaum auf den Punkt bringen.

Während der Fußball-Europameisterschaft 2012 veranlasste Burger ein Foto, das eine abgebrochene Deutschlandfahne an einem Auto zeigt, die ein unbekannter Aktivist durch einen Flyer gegen Nationalismus ersetzt hatte, zu folgendem Statement:

„Leider Gottes ist Deutschland auf einem Weg, der jedem Verstand mit Bravour den Atem raubt. Ganz ehrlich, das ist die logische Konsequenz dieser ›Wir alle müssen ewig für die Taten unserer Vorfahren büßen‹-Politik!!! Aber man wollte es so, hat Kinder so erzogen und trägt nun die Konsequenz, selber schuld!!! Ich kann mich nicht erinnern, dass sich Italiener, Russen, Amerikaner oder zum Beispiel auch Chinesen ihrer Herkunft geschämt hätten, obwohl deren Diktatoren und Regime gleich viele und um viele Millionen Menschen mehr auf dem Gewissen haben, als es unter Scheiß-Hitler-Deutschland der Fall gewesen ist.  […] Auch macht man Vergangenes nicht ungeschehen, indem man schon seit Jahrzehnten davon finanziell Profitierende, lechzend nach einer Daseinsberechtigung für ihr klägliches Dasein, weiter unterstützt und ihre Meinung blind unterstreicht, nur um ja nicht dagegen zu pissen.“

Der Journalist Thomas Kuban, der seit Jahren über die rechtsextreme Musik-Szene berichtet, kommt in seinem Buch „Blut muss fließen“ zu dem Ergebnis:

„Frontmann Philipp Burger ist der erste Rechtsrockstar im klassischen Sinne, denn sein Wirken ist auf keine Szene beschränkt, er erreicht auch das bürgerliche Spektrum, ohne dass sich bislang politischer oder zivilgesellschaftlicher Widerstand regen würde. Frei.Wild verkauft und etabliert Nationalismus und Anti-Antifaschismus als hippe Protestkultur.“

Ein Jahr nach dem Bekanntwerden der NSU-Terrorserie geht diese Band in Deutschland auf Tournee, spielt in den großen Hallen. Schluss damit! Wir fordern alle Bands, Labels und Veranstalter auf, nicht mehr mit Frei.Wild zusammenzuarbeiten! Wir wollen kein Frei.Wild!

Kein Frei.Wild sind zudem: Feine Sahne Fischfilet, Frittenbude, Egotronic, Audiolith, Twisted Chords, Spring Ducks, Das Bierbeben, Station 17, Livegigs.de, Ox-Fanzine, Notgemeinschaft Peter Pan, Beate X Ouzo, tasse milch recorda, Turbojugend Eslo, Punkrock! Fanzine, Zeitstrafe, Stage Bottles, Grizou, Mondo Bizarro, Auf Bewährung, Krawehl, Sin Fronteras, Uga Uga Tapes, Skankshot, Operation Semtex, Pinkmacabre.de, Neue Zecken Zeitung, Haddocks, Zeckendruck.de, Parachutes (Redfield Records), Bratze – weitere Labels, Fanzines und Bands dürfen sich gerne melden.

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Siehe auch: Als Nazi-Skin bei “Noie Werte” und “Race War”Frei.Wild zwischen Deichkind und BeatsteaksThat`s the way, we like it: Frei.Wild auflösen!


(Olli Schulz ab 2:00 Minuten lauschen)

221 Kommentare zu „Kein Frei.Wild!

  1. Nazis bitte raus. Bleibt in eurem Dorf, nutzt keine globalen Medien wie das Internet, sprecht keine fremden Leute an, betretet keine Bühne, geht unter im Verborgenen wie einst euer geliebter Führer.

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  2. Pingback: Aufgelesen
  3. Soviel an den Haaren herbeigezogenen Sondermüll erster Klasse hab ich auch noch in KEINEM Artikel gelesen. Auweia. Wichtig machen mit Unsinn: Grün Politiker oder was? *hüstel*

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  4. Ach ihr seid doch nimmer sauber.. was ist schlimm darann hinter seinem Land zu stehen? Muss sich ein.Land, in welches Leute einwandern etwa noch denen anpassen? Wenn ein.deutscher auswandert hat er sich ganz logischer Weise auch den Sitten und Bräuchen des anderen Landes anzupassen. Ich selbst bin gewissermaßen auch für einen einwanderungsstopp.. zumindest bin ich dagegen dass sich jeder hinz und Kunz hier breit machen kann und Sozialhilfe kassiert. Wer wegen eines Jobs nach Deutschland kommt darf gern.bleiben. ihr seid alles nur nieder und hater , weil FreiWild Erfolg hat.. schade dass frittenbude auch gegen fw ist.. die find ich nämlich eig Klasse..

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  5. Auch die NORDWAND wollen KEIN FREI.WILD sein, denn Nationalismusund damit einhergehendes völkisches Getöse ist selbst uns zu niveaulos! Schade, dass das in unserer Szene kein selbstverständlicher Konsenz mehr zu sein scheint!

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  6. Scheiße im Hirn?
    Ihr seid doch nicht mehr ganz glatt – ich bin ja wirklich tolerant und jeder soll denken was er will und sich eine Meinung über Andere bilden.

    Aber BITTE – BITTE macht das nicht basierend auf „HÖREN-SAGEN“ oder schreibt einfach das ab, was andere Pressefutzis in super schlecht recherchierten Beiträgen zum Besten gegeben haben.

    Auffallend ist, dass hier einzelene Textpassagen hergenommen werden und regelrecht hineininterpretiert wird, was das Zeug hält…

    Toll, wirklich nur weiter so! Ihr seid von der besonders toleranten Sorte, ihr seid genauso intolerant und schlecht informiert wie die Verhassten Rechten Spinner!!!

    Vermutlich bin ich jetzt auch ein NAZI oder ein Rechter, weil ich mir erlaube hier für Frei.Wild Partei zu ergreifen. Aber bitte, nur weiter so, davon werdet ihr „Moralapostel“ auch nicht symphatischer.
    Einfach immer zu allem ja und Amen sagen, das können wir sehr gut in Dtld.

    Schlechte Berichterstattung und Meingungsmache über etwas, was sich in keine Schublade eingruppieren lässt, gab es schon einmal…

    Fazit: wir mögen keine Extreme, weder rechts noch links – und links ist leider keinen Deut besser.

    @Anonymous, Moralapostel;)
    Sehe ich genau wie ihr!

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  7. Es ist sehr schön zu betrachten, was und vor allem wie diejenigen in ihren Kommentaren schreiben, die sich auf die Seite der Band Frei.Wild schlagen.
    Fluchen ohne Punkt und Komma, ohne Sinn und Verstand.

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  8. einfach nur lächerlich dieser Artikel. ich finde es gut wenn man eine patriotische Einstellung zu seinem Heimatland hat. auch bei uns deutschen. deswegen ist man noch lange nicht rechts. und dann hier nur die textzeilen rauspicken mit denen man einem das Wort im Mund rumdrehen kann. aber so kennen wir die antifa. sie sind immer unschuldig und die anderen sind so schlimm. ihr seid heuchler und mehr nicht. immer gegen alles sein was nicht so ist wie ihr. für mich seit ihr deshalb die größten faschisten!!!

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  9. Also vorerst muss ich sagen, dass ich Frei.Wild-Fan bin.
    Nicht seit sehr langer Zeit, aber doch auch seit dem Gegengift-Album.
    Ich melde mich ein wenig spät, hab aber diesen Artikel gerade erst durch Zufall gelesen.
    Ich finde es immer wieder mittlerweile schon fast belustigend, wie man auf Frei.Wild rumhackt, wie „rechts“ sie doch wären.
    Ja, der Sänger hatte seine Vergangenheit.
    Ja, man kann durch Wortfetzen aus den Songs was rechtsradikales hinein interpretieren.
    Aber wie schon genannt und das fand ich sehr passend: entweder der Sänger bzw. die Band sind verdammt dumme Nazis oder sie sind wirklich nicht rechts!
    Weil, wieso sollte man auf Konzerten und auch allgemein, gegen die rechte Szene sein und dennoch selbst rechts sein?
    Bei allem Respekt! Wenn sie denn so rechts sind, dann würden sie also sich gegen die Extremisten aller Art auflehnen, allerdings nur, um ihren Rechtsradikalismus zu bewerben?
    So ein Schwachsinn!
    Aber wahrscheinlich bin ich selbst schon so „verblödet“ von Frei.Wild, dass ich das gar nicht mehr selbst merke, was? 😉
    Ich distanziere mich klar von jeglichem Extremismus!
    Und höre dennoch Frei.Wild! War auch selbst schon auf einem Konzert und konnte leider keinen Nazi entdecken.
    Und ja gut möglich, dass das rechte Pack Frei.Wild hört!
    Allerdings sehe ICH kein rechtes Gedankengut in den Texten.
    So viel dazu!
    Und zu der Aussage von Olli Schulz oder wie auch immer der heißen mag.
    Ja, ich gebe ihm Recht, indem er sagt, dass man die Musik nicht mehr scheiße finden darf, weil man sonst gleich von Tausenden von Fans angegriffen wird.
    Das sehe ich ja genauso!
    Nur, ist es ein Unterschied die Band bzw. die Musik nicht zu mögen, oder die Band, samt Fans als rechts zu bezeichnen!
    So viel von mir zu diesem Thema. Denkt weiterhin, was ihr wollt.
    Frei.Wild ist und bleibt eine meiner Lieblingsbands und kenne genügend Leute, die das genauso sehen.

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  10. Beitrag sowie einige Kommentare von Frei.Wild Fans sind echt bitter.
    Zum Beitrag muss ich nichts sagen, der ist einfach nur frei erfunden und ohne Informationen drauf geklatscht. Zu den Frei.Wild-Fan-Kommentaren: Ich kapier nicht, wieso sich einige hier für eine Band – die dazu noch ziemlich umstritten ist – so rechtfertigt und dann noch die Antifaschistische Aktion deswegen runterbuttert. Ambesten wäre es, sich über seinen „Gegner zu informieren, anstatt wild irgendwelche (unpassenden) Parolen zu schwingen. Und irgendein Klischee vor die Tür zu kehren.

    Ich persönlich mag die Musik von Frei.Wild nicht – hat natürlich verschiedene Gründe. Zu patriotisch, zu monoton & einfach nur musikalisch und lasch daher gedudelt. Dazu kommt noch, dass mir die Fans einfach viel zu hysterisch werden, wenn man mal was gegen ihr Frei.Wild sagt und weil mir des Öfteren auch aufgefallen ist, dass einige rechtsoffene Spacken die Musik vergöttern und hypen! Und wenn sich das nun extrem „antifa“ anhört, wenn die Band wirklich von rechten Tendenzen fernbleiben will, wieso macht sie nichts dagegen? Wieso lassen sie irgendwelche rechtsoffenen Menschen auf ihre Konzerte oder lassen sich in irgendwelchen rechtslastigen Medien zeigen ? Als so eine bekannte Band kann man sich dagegen wehren, da es sie aber womöglich nicht juckt, wird auch nichts dagegen getan. Schlussendlich zeigt es mir nur, dass die Band weder Interesse für ihren „politischen“ Ruf hat, noch dass sich hier einige Menschen so aufpuschen, dass sie sich als tolerantesten Menschen aufspielen und die böse Antifa,die meint alles was ja nicht rot ist wird gehasst in den Dreck zieht.

    Fasst euch an eure eigene Nase, hier hat keiner kapiert, was Toleranz bedeutet. Lasst doch Menschen hören, was sie wollen und lasst doch Menschen denken, was sie möchten. Widerlich sich deswegen zu bekriegen! 😉

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  11. selten so einen schwachsinn gelesen. ihr glaubt, dass ihr entscheiden könnt, was lustig ist und ihr bestimmt, wie man freiwilds texte interpretieren muss. wie kann man nur so arrogant auftreten? andere menschen haben auch eine meinung, das solltet ihr respektieren. die sind nicht alle dumm oder nazis. ich finde den witz in keinster weise rassistisch, sondern einfach nur lustig und beim hören der lieder bin ich nie auch nur ansatzweise auf derart kranke gedanken wie ihr gekommen und finde eure begründungen unglaublich lächerlich. kein normaler mensch denkt bei freiwild-texten an juden oder holocaustleugnung. ja, vielleicht kann man es so interpretieren, aber genausogut auch völlig anders. und nur weil man irgendwelche sätze, die nazis verwenden, die aber keinerlei NS-inhalt haben, auch verwendet, heißt das doch nicht, dass man selbst ein nazi ist! ich frage mich, ob dieser blödsinnige artikel wirklich ernst gemeint ist oder darauf zurückzuführen ist, dass die ganzen „rechtsextremismus-experten“ und anderen linken, die gut vom rechtsextremismus leben, wiedermal eine beschäftigung brauchen. was ihr macht, ist sehr gefährlich für die demokratie, denn ich glaube, ihr könnt in nahezu jede meinungsäußerung, erst recht wenn sie nicht von einem linken stammt, irgendeinen nazi-bezug hineininterpretieren. am ende dürfen dann nur noch linke ihre meinung sagen, weil die anderen sind eh alle nazis

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