Michael Lüders und „die reichen New Yorker Juden“

Michael Lüders, der bei ARD, ZDF, RTL, SAT 1, 3sat, N24, n-tv, Spiegel-TV und sämtlichen ARD-Hörfunkanstalten als vielgefragter Interviewpartner agiert, präsentiert sich in seinem jüngsten Buch „Iran: Der falsche Krieg. Wie der Westen seine Zukunft verspielt“ (C.H. Beck-Verlag, München, Mai 2012) als Querdenker. Er stellt Gewissheiten in Frage, liefert unorthodoxe Argumente und etabliert im lockeren Erzählstil „Gegenöffentlichkeit“. Ein „exzellentes Buch“, schwärmt Franziska Augstein über den Band, der es bis in die TOP 50 der SPIEGEL-Bestsellerliste brachte. „Unbedingt lesenswert“ ruft uns auch Gemma Pörzgen im Deutschlandfunk zu. Ich habe es gelesen und halte es ebenfalls für preisverdächtig – allerdings in der Kategorie „Märchenbuch“.

Von Matthias Küntzel

Lüders ist nicht nur Sachbuchautor, sondern schreibt auch Romane, wie seine Homepage verrät. In seinem Buch „Der falsche Krieg“ sind beide Genres vermischt: Was auf den ersten Blick wie ein profunder historischer Abriss erscheint, hält einer Quellenprüfung nicht stand.

Lüders‘ „Entdeckungen“

Lüders schreibt: Irans „Präsident Chatami hatte sich … in seinem Schreiben an Präsident Bush 2003 für eine Zweistaatenlösung in Palästina ausgesprochen. In Washington war man an seinem Gesprächsangebot nicht interessiert. Ahmadinedschad hat daraus auf seine Weise die Lehre gezogen: Mäßigung rechnet sich nicht.“ (S. 68)

Mir ist das Dokument, auf das Lüders hier anspielt, bekannt – es machte seinerzeit als „Guldimann-Memorandum“ die Runde und besteht aus einem Fax ohne Briefkopf und ohne Unterschrift, das der damalige Schweizer Botschafter Tim Guldimann an die amerikanische Regierung schickte.

Der Stellenwert dieses Fax-Dokuments ist unter Fachleuten umstritten. Doch selbst von jenen, die ihm große Bedeutung zuschreiben, kam bislang niemand auf die Idee, aus dem namenlosen Schreiben an das State Department einen Brief von Präsident Chatami an US-Präsident Bush zu machen.

Chatami hat dem Weißen Haus weder einen Brief geschrieben noch ein Gesprächsangebot unterbreitet. Niemals sprach er sich für eine Zweistaatenlösung in Palästina aus. Was Lüders hier als Fakt präsentiert, ist Fiktion; reine Phantasie.

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Und weiter. Lüders behauptet: „Die russische Regierung (fand) im Januar 2006 einen Kompromiss mit der iranischen Führung, der einen Durchbruch hätte bedeuten können. Demzufolge wäre die Urananreicherung in Russland unter Aufsicht der IAEA erfolgt. Das spaltbare Material wäre den Iranern ,leihweise‘ zur Verfügung gestellt und anschließend wieder nach Russland verbracht worden. Präsident Bush lehnte diesen Vorschlag ab.“(63) „Die USA … verweigern sich … der Alternative, nämlich diese Anreicherung unter IAEA-Aufsicht im Ausland vornehmen zu lassen.“(85)

Eine erstaunliche Behauptung! Es gibt, wenn man die Dokumente und Berichte jener Zeit zugrunde legt, keinen Zweifel: Washington hatte den Moskauer Vorschlag ausdrücklich unterstützt. Teheran aber war zu keinem Zeitpunkt bereit war, seine Anreicherungsaktivitäten vollständig an Russland zu delegieren.

Für viele Deutsche die Hauptgefahr für den Weltfrieden: der Staat Israel
Für viele Deutsche die Hauptgefahr für den Weltfrieden: der Staat Israel

Hätte es den von Lüders behaupteten Kompromiss gegeben, hätten ihn die souveränen Staaten Russland und Iran verwirklichen können. Davon konnte aber keine Rede sein: „Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) hat nach den ergebnislosen Atomgesprächen zwischen Iran und Russland von ,zwei sehr, sehr verhängnisvollen Signalen aus der iranischen Regierung‘ gesprochen“, berichtete am 10. Januar 2006 die Frankfurter Allgemeine. „Der russische Plan wurde von den USA, Europa und China unterstützt“, berichtete am 14. Februar 2006 die New York Times.

Lüders, der grundsätzlich keine Quellen benennt, hat auch hier Geschichte verfälscht: Bei ihm erscheint die Islamische Republik, die in Wirklichkeit blockierte, als kompromissbereit und Washington, das den Kompromiss unterstützte, als der Bösewicht, der erneut die Chance auf eine Einigung zunichtemachte. Kommen wir zum dritten Beispiel.

Lüders erklärte am 10. Mai 2012 in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur: „Die Entschlossenheit [zum Angriffskrieg gegen Iran] ist groß in Tel Aviv, es hat am 20. Januar, so berichtet die New York Times, schon startende Flugzeuge gegeben in Richtung Iran. Erst im letzten Moment wurden sie zurück gepfiffen aus Washington, weil man die Eskalation nicht wollte.“

Demnach hätte Anfang dieses Jahres um Haaresbreite ein Krieg begonnen. Doch warum hat niemand sonst auf der Welt davon gehört? Weil es sich erneut – Sie ahnen es bereits – um eine Erfindung unseres „Nahostexperten“ handelt; in seiner vermeintlichen Quelle – der New York Times – sucht man nach diesbezüglichen Hinweisen vergebens.

Wer weiter recherchiert, wird in Lüders Buch auf weitere als Tatsachen verpackte Fiktionen stoßen. Mich haben allerdings bereits die drei genannten Beispiele schockiert.

Lüders – mit dem ich gemeinsam auf dem Podium saß – ist ein Mensch, der sich wirkungsvoll als Garant „nüchterner Aufklärung“ und „sachlicher Information“ in Empfehlung bringt. Kratzt man an diesem Lack, entpuppt er sich als „Experte“, der es mit dem Baron von Münchhausen aufnehmen kann.

Natürlich darf Herr Lüders seine ganz eigene Meinung haben; er kann aber nicht seine ganz eigenen Fakten haben, selbst dann nicht, wenn er sich auf seiner Homepage als „Berater des Auswärtigen Amts“ und als „Lehrbeauftragter am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Philipps Universität Marburg“ präsentiert.

Parteilich für Teheran

Merkwürdigerweise laufen seine „ganz eigenen Fakten“ immer auf dasselbe hinaus: Die iranische Politik erscheint in einem besseren Licht. Wie ein grüner Faden durchziehen seine Versuche, uns den Standpunkt Teherans plausibel zu machen, sein Buch. So beim Thema IAEA-Kontrollen:

Während die Weltgemeinschaft die Islamische Republik bedrängt, den Kontrolleuren der Internationalen Atomenergie-Agentur die Tore zu öffnen, sucht Lüders seine Leserschaft davon zu überzeugen, dass Teheran gut beraten sei, wenn es seine Tore weiterhin verschließt: „Die Inspektoren beobachten, sammeln Informationen und machen Fotos, für die sich anschließend die US-amerikanischen und israelischen Geheimdienste und Militärs interessieren. Das liegt offenkundig nicht im iranischen Interesse, also werden entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen.“ (82f)

Lobby, Juden, Ostküste... (Foto: Daniel Schwen)
Lobby, Juden, Ostküste… (Foto: Daniel Schwen)

Dessen ungeachtet geht auch Lüders davon aus, dass sich Teheran alle Komponenten einer Atomwaffen zu beschaffen sucht:

„Wäre es für Teheran eine strategische Option, die technischen Möglichkeiten zum Bau der Atombombe so schnell wie möglich zu erwerben, auf die Fertigstellung aber zu verzichten? Eindeutig ja“, antwortet der Autor. „Diesen Weg geht Teheran gegenwärtig, ohne dabei die rote Linie zu überschreiten. Nüchtern besehen würde die iranischen Führung fahrlässig handeln, fasste sie diese Option nicht ins Auge.“ (85)

Man beachte die Ermahnung, die Lüders hier nach Teheran schickt: „Fahrlässig“ handele Ahmadinejad, wenn er davon absähe, alle Komponenten „zum Bau der Atombombe so schnell wie möglich zu erwerben“. Aus seiner Identifikation mit der Bombenoption folgt Lüders Ablehnung von Sanktionen: Für ihn ist „die Sanktionspolitik gegenüber dem Iran … ein erkennbar falscher Schritt in die falsche Richtung.“ (126)

Sorgt bei vielen Deutschen für Schnappatmung: Israel
Sorgt bei vielen Deutschen für Schnappatmung: Israel

Gleichzeitig versucht Lüders den Eindruck zu vermitteln, dass es der Obama-Administration um die iranische Bombe gar nicht geht: „Selbst wenn die iranische Führung dem deutschen Beispiel folgen und aus der Atomenergie aussteigen würde, hieße es vermutlich: Die bluffen doch nur.“ (83)

In Wirklichkeit sei die iranische Atompolitik für Washington nur ein Vorwand: „Sie ist, wie erwähnt, ein Mittel zum Zweck, um den geopolitisch unliebsamen Störenfried zu isolieren, mit Hilfe von Sanktionen in die Knie zu zwingen und ihn in letzter Konsequenz militärisch auszuschalten.“ (79) Die Impulsgeber für diese amerikanische Politik vermutet Michael Lüders aber keineswegs im Weißen Haus, sondern in Jerusalem.

Seit Monaten, behauptet Lüders, „treiben die israelische Regierung, die Israel-Lobby und die noch immer nicht kriegsmüden Neokonservativen den Präsidenten [Barack Obama] in Sachen Iran vor sich her.“ Man sollte eigentlich annehmen, empört sich der Autor, die Weltmacht USA sei in der Lage, „Israel, einen Staat von der Größe Hessens, zur Räson zu rufen. Stattdessen wedelt der Schwanz mit dem Hund.“ (24)

Steuert Israel Amerika ?

„Der Schwanz wedelt mit dem Hund“ – diese putzige Metapher gefiel Lüders derart gut, dass er sie nicht nur im Text, sondern auch als Überschrift verwendet. Jeder weiß, dass dies nicht geht: Ein Schwanz kann ebenso wenig mit dem Hund wedeln wie ein Mini-Staat von der Größe Israels mit den 400 Mal so großen Vereinigten Staaten von Amerika.

Was im realen Leben keine Chance hätte, funktioniert jedoch seit Jahrhunderten als verschwörerische Phantasie. Diese Phantasie besagt, dass Juden, die gerade einmal 0,2 Prozent der Weltbevölkerung stellen, selbst noch einer Weltmacht wie den USA ihren Willen und ihren Krieg aufzuzwingen vermögen.

„Die reichen New Yorker Juden üben eine Menge Druck auf die Entscheidungsträger aus“ kolportiert Michael Lüders und leitet daraus die Kernthese seines Buches ab: „Der Krieg gegen den Iran ist in erster Linie Israels Krieg. Israels Führung und die Israel-Lobby wollen ihn.“ (92)

Antiisraelische Propaganda auf einer FB-Freunden eines linken Deutschen.
Antiisraelische Propaganda auf einer FB-Freunden eines linken Deutschen.

Schon in der Mitte der Neunzigerjahre sei es, so Lüders, dem „Wirken der Israel-Lobby“ zuzuschreiben gewesen, dass US- Präsident Bill Clinton mit „einer Politik der Konfrontation“ vis-a-vis Iran begann. „Auf Initiative der Israel-Lobby“ habe man 1995 Handelsbeschränkungen gegen Teheran verfügt.

Damals sei es „mit Hilfe der Israel-Lobby“ auch gelungen, „das aus drei Versatzstücken bestehende Mantra zur Dämonisierung Teherans durch(zusetzen). … Erstens: Iran unterstützt Terrorgruppen. Zweitens: Iran greift nach der Atombombe. Drittens: Iran sabotiert den Friedensprozess“ im Nahen Osten. (53f)

Ein „Mantra zur Dämonisierung Teherans?“ Wenn Lüders schreibt, dass „der Iran sein Kernwaffenprogramm im Dezember 2003 in aller Stille ein(stellte)“ (62), geht er offenkundig selber davon aus, dass Teheran während der Neunzigerjahre an der Bombe baute.

Lüders hätte mit geringem Aufwand auch die anderen beiden Punkte jener angeblichen Dämonisierung: – „Unterstützung von Terrorgruppen“, „Sabotage des Friedensprozesses“ – verifizieren können. Auf das „wahr“ oder „falsch“ einer Aussage kommt es ihm aber nicht an. Er geißelt stattdessen die „Dämonisierung Teherans“ als Vorbereitung für den Krieg: „Jedem Krieg geht bekanntlich die Dämonisierung des Gegners voraus.“ (14)

Wer das Brett vor dem Kopf für einen Moment beiseitelegt, wird erkennen, dass Bill Clinton die Politik der Mullahs in allen drei Punkten zutreffend kritisierte. Er wird feststellen, dass die von Clinton eingeleiteten Handelsbeschränkungen den Versuch darstellten, eine Verhaltensänderung Teherans ohne Einsatz von Gewalt zu erreichen.

Noch schlimmer als seinen Vorgänger Bill Clinton soll es heute aber den Demokraten Barack Obama erwischt haben: Dieser habe die „Machtprobe“ mit der Israel-Lobby „unmissverständlich verloren.“ (24)

Doch auch Kanzlerin Angela Merkel werde sich der jüdischen Allmacht, die Lüders beschwört, nicht entziehen können: „Die Bundesregierung (wird) im Kriegsfall kaum eine andere Wahl haben als den Wünschen Tel Avivs zu entsprechen“ (139) – ein Aussage, die genauso gut von Mahmoud Ahmadinejad sein könnte.

Den Weltkrieg entfesseln

„Der Irankrieg ist, wie ausgeführt, wesentlich Israels Krieg“, behauptet Lüders. Warum aber sollte das kleine Israel gegen den achtzigmal so großen Iran mit seiner zehnmal so großen Einwohnerzahl Krieg führen wollen?

Lesetipp: Protest gegen Indien als Lehre aus Auschwitz

Jedenfalls nicht, weil die israelische Führung die Kombination von iranischer Vernichtungsandrohung und iranischer Bombe als eine ernsthafte Gefahr für das eigene Land betrachten würde – diese Möglichkeit schließt Lüders aus. Mehr noch: er bezeichnet derartige Sorgen als Zwangsvorstellungen – als „die israelische Obsession mit dem Iran“ (95).

Er räumt zwar ein, dass die „unverantwortliche Rhetorik“ Ahmadinejads „zu Missverständnissen geradezu einlädt“. Richtig verstanden sei das Ziel der „Hardliner in Teheran“ aber „nicht die ,Vernichtung‘ Israels, sondern ein neu zu schaffender Staat ,Palästina‘ ohne jüdische Vorherrschaft über Araber und Muslime“(67) – also: gar nicht so schlimm und gar nicht so schlecht…

Atommächte (Quelle: Wikipedia)
Atommächte (Quelle: Wikipedia)

Doch gerade deshalb, weil die Führung Israels keinen Frieden mit den Palästinensern wolle, gerade deshalb habe sie den Krieg gegen Iran auf die Tagesordnung gesetzt: „Die Ultranationalisten in Israel sind auf einen äußeren Feind geradezu angewiesen. Andernfalls wären sie gezwungen mit ihren Nachbarn Frieden zu schließen, allen voran den Palästinensern.“ (164)

Damit ist das Lüders‘sche Narrativ komplett: Israel will keinen Frieden mit den Palästinensern und setzt, um von der Palästinafrage abzulenken, das Hirngespinst einer iranischen Bedrohung in die Welt. Als nächstes mobilisiert es „die reichen New Yorker Juden“, um die USA mit in den Krieg zu ziehen.

Die Ratio dieses Krieges hat nichts mit defensiven Motiven, sondern allein mit „Geopolitik, Vorherrschaft – und … Ideologie“ (19) und damit zu tun, „die Regionalmacht Iran, den einzigen Staat neben Syrien im weiten Raum zwischen Marokko und Indonesien, dessen Politik nicht pro-westlich ausgerichtet ist, in die Schranken zu weisen.“ (14)

Für dieses Ziel sei Israel bereit „das Land [Iran] mit Krieg zu überziehen“ „ein(en) regelrechte(n) Zivilisationsbruch“ zu begehen (127), „den Nahen und Mittleren Osten in Brand zu setzen“(8) und ein „Chaos“ von solchen Ausmaßen zu stiften, „dass westliche Politik auf lange Zeit nur noch damit beschäftigt wäre, die vielen Brände zu löschen.“(134)

Günter Grass (Foto: Christoph Müller-Girod /CC BY-ND 2.0)
Günter Grass (Foto: Christoph Müller-Girod /CC BY-ND 2.0)

Lüders‘ apokalyptische Warnung ist nicht neu. Sie variiert eine Melodie, die bereits in einem älteren Alarmbuch – den „Protokollen der Weisen von Zion“ von 1905 – erklang. Die „Juden“, heißt es in diesem Klassiker, werden, „sobald ein nichtjüdischer Staat es wagt, [ihnen] Widerstand zu leisten, … den Weltkrieg entfesseln.“ Eine abgemilderte Variante popularisierte Günter Grass: „Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.“

Persönliche Kontakte und kulturelles Know-How

Man wundert sich über die Parteilichkeit, mit der Lüders den demokratischen Staat Israel bezichtigt, einen Angriffskrieg übers Knie brechen zu wollen, während er die iranische Diktatur gegen alle angeblichen Versuche, sie zu „dämonisieren“, verteidigt.

Eine mögliche Erklärung für diese Schlagseite liefert Lüders Tätigkeit als Wirtschaftslobbyist. Der Autor ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Orientstiftung und Beiratsmitglied des Nah-und Mittelostverein NUMOV. NUMOV zum Beispiel hat sich wiederholt für eine Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen mit Iran engagiert. Kann es da erstaunen, dass der NUMOV-Funktionär Michael Lüders Iran-Sanktionen ablehnt und – großartig „unorthodox“! – vor einer „Dämonisierung“ der Mullah-Diktatur warnt?

Lüders bestätigt sich aber nicht nur im Rahmen von Verbänden, sondern auch ganz persönlich als Lobbyist. Er begleitet „Firmen aus dem deutschsprachigen Raum, die sich im Nahen und Mittleren Osten engagieren oder bestehende Geschäftsfelder erweitern möchten“, erfahren wir von seiner Homepage.

Trotz der „traditionell guten Beziehungen Deutschlands zu den nahöstlichen Staaten“ sei es „nicht immer einfach, in der Region Fuß zu fassen“, schreibt er hier. „Persönliche Kontakte und kulturelles Know-How sind entscheidend, um im Wettbewerb mit anderen Anbietern zu bestehen. Diesen Vorteil garantiert Ihnen die Nahostberatung von Michael Lüders.“

Von mir aus darf Herr Lüders sein Geld verdienen, wie er will. Bemerkenswert aber ist, dass der C.H.Beck-Verlag vergaß, die interessengebundenen Tätigkeitsbereiche seines Autors auf dem Buchdeckel zu erwähnen.

Bei Lüders sind nicht nur Fiktionen und Fakten sondern auch Berufsinteressen und „Expertisen“ vermixt. Ihn als „Nahostexporten“ vorzustellen, ohne seine Berufstätigkeit als Nahost-Wirtschaftslobbyist zu erwähnen, kommt einem Etikettenschwindel gleich. Das ist, als würde man einen Sheikh Ali Reza Attar als „Iranexperten“ in die Fernsehstudios einladen, ohne zu erwähnen, dass er von Beruf der Botschafter Irans in Deutschland ist.

Hätte, um ein Beispiel zu nennen, Klaus Staeck als Präsident der Berliner Akademie der Künste den Wirtschaftslobbyisten Lüders zur Mitgliederversammlung eingeladen, um über das Gedicht von Günter Grass und „über die Sicherheitslage zwischen Israel und Iran zu sprechen“? Wohl kaum. Den „Querdenker“ und „Nahost-Experten Michael Lüders“ zum Vortrag einzuladen, war demgegenüber kein Problem. (ZEIT-Online, 7. Mai 2012).

Dieses biographische Detail kann das positive Echo auf Lüders Buch freilich nicht erklären. Ich habe bislang lediglich eine einzige kritische Rezension gesehen (Stephan Grigat, Der Günter Grass der Politikwissenschaft, in: Jungle World, 7. Juni 2012)

Die Begeisterung dominiert. „Man würde dem Buch wünschen, dass es die Köpfe von Millionen meiner Mitbürger erreichen möge“, schwärmte Rupert Neudeck. Daniel Haufler (Berliner Zeitung) gab dem „brillanten Buch über den Irankonflikt“ die Auszeichnung „besondere Empfehlung“ auf der SZ/NDR-Bestenliste von Juni 2012, während es die Tageszeitung „junge Welt“ als „das derzeit wichtigste Antikriegsbuch“ rühmte.

Sein Buch trifft und verstärkt eine Stimmung, bei der sich das im Ausland als „German Angst“ beschriebene Phänomen mit dem tief eingefleischten Anti-Israelismus der deutschen Linken trifft.

Die Angst vor Krieg verwandelt sich in Wut – nicht in jedoch in eine Wut auf die Mullahs, die die Region umkrempeln und Israel beseitigen wollen. Sondern in unreflektierte Wut auf eben jene, denen es in den letzten 2000 Diaspora-Jahren immer schon verboten war, sich gegen Drohungen und Angriffe zu wehren.

Natürlich ist eine Debatte über die Frage, wie sich die iranische Atombombe noch verhindern lässt und welche produktive oder kontraproduktive Rolle ein Militäreinsatz hierbei spielt, notwendig und legitim. Von Lüders (wie von Grass) wird diese Debatte boykottiert. Hier werden keine Argumente abgewogen, sondern Gewissheiten geleugnet und Ressentiments mobilisiert.

Siehe auch: Bundestagsausschuss solidarisiert sich endlich mit Najafi“Amerikaner töten in Teheran”Wahn und WirklichkeitQuerfront gegen die “Endlösung”

33 Kommentare zu „Michael Lüders und „die reichen New Yorker Juden“

  1. Stefan Grigat zu zitieren ist ein Affront. Der Mann ist so heiß auf einen Angriffskrieg auf den Iran, dass mir schlecht wird. – Da ich auf die Kriegshetze nicht stehe melde ich mich hier ab.

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  2. Na dann:
    Bomb bomb bomb, bomb bomb Iran!
    Was würden wir nur ohne diesen ultraprogressiven Teil der Linken, diesen mutigen Ideologiekritikern, wie Küntzel, Grigat oder von der Osten Sacken, tun?
    Gerade in diesen Zeiten, in den Rot und Braun wieder einmal eine unheilige Allianz eingehen, bürgerliche Pazifisten, Linke und Neonazis ungeniert Händchen halten. Gerade jetzt brauchen wir Männer, die uns daran erinnern, dass die Verteidigung des Eigenen unser natürlichstes Bedürfnis sein sollte, dass wir unsere Zivilisation gegen den Ansturm der muselmanisch-persischen Barbarei verteidigen müssen.

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  3. Schöne Analyse der Unwissenschaftlichkeit von Lüders‘ Werk und den Gründen, die zu seinen Aussagen bzw. seiner „Schlagseite“ führen.

    Trotz allem möchte ich auch noch etwas anmerken.

    Mir erscheint als besonders verbreitetes Problem, dass auf staatlicher Ebene die Interessen Israels bzw. seine Aktionen als Alleinstellungsmerkmal und etwas Besonderes herausgearbeitet werden. Im gleichen Atemzuge werden auch Israel und die gesamte Diaspora vermischt und allen ein gemeinsames Ziel unterstellt, zu dem dann einzelne empirisch nichts sagende Meinungen und Handlungen als Beweis herangezogen werden. So wird dann auch auf menschlicher eine gewisse Beziehung zu seiner eigenen Religionsgemeinschaft als Alleinstellungsmerkmal dargestellt, als ob es keine katholische, orthodoxe oder islamische Gemeinschaft gäbe, die Interessen hat und deren Vertreter sich für diese einsetzen.

    Allerdings muss man aufpassen, dass man bei der Kritik an dieser Vorgehensweise nicht anfängt die Waage auf die andere Seite zu drücken. Es lässt sich nicht ausschließen, dass Israel und die USA völkerrechtswidrig handeln und auch die Unterstützung des Irans für die Hamas oder sein generelles Gebaren kein Alleinstellungsmerkmal sind. Und wenn man kritisiert, dass der Iran als zu friedlich eingestuft wird und die USA nicht als kompromissbereit, obwohl der Iran Terrorgruppen unterstützt, so darf man auch nicht vergessen, dass CIA und Mossad die sunnitische MEK im Iran unterstützt haben und etliche andere mehr als fragwürdige Aktionen durchgeführt haben.

    Das Problem der unvergleichenden Darstellung von staatlichen Interessen und Handlungen, das zu einer unausgesprochenen Behauptung, dies sei ein Alleinstellungsmerkmal, wird, funktioniert in beide Richtungen. So darf man auch nicht den Iran als Schurkenstaat hinstellen oder die weltweite islamische Gemeinde mit einem verallgemeinernden Jihad-Begriff über einen Kamm scheren, oder auch den Islam mit einer panmuslimischen Kultur gleichsetzen.

    Die Welt ist zu kompliziert, als dass man einen der Konfliktpartner als den Bösen herauskristallisieren könne, selbst wenn er Böses tut.

    Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Konflikte in Israel, dem Iran oder auch zwischen den haltlosen Kunstbegriffen der „islamischen Welt“ und „dem Westen“ aus einen Motivationsbündel an Einzelinteressen und Spieltheorie entstehen.

    So gehen Friedensforscher davon aus, dass zwei Konfliktparteien oftmals zwar Frieden wollen, aber aus Angst vor dem Angriff des anderen sich unweigerlich in eine Situation spielen, in der sie nicht mehr zurückkönnen und somit selbst angreifen. Das ist mit den USA und der UdSSR ähnlich gewesen und lässt sich sicher nicht darauf zurückführen, dass eine der Parteien qua System/Religion/Kultur aggressiv ist.

    Beschränkt man sich aber auf die Darstellung des Bösen eines einzelnen Konfliktteilnehmers macht man das wieder unausgesprochen zum Alleinstellungsmerkmal und lässt diejenigen des vermeintlichen Konfliktpartners, die mit dem Handeln „ihrer“ Staaten selbst nicht einverstanden sind, keine psychologische Zuflucht, sondern zwängt sie automatisch in die Rolle des Konfliktpartners und Verteidiger dessen.

    Das folgt dem psychologischen Prinzip, dass jemand dessen Vater pausenlos als Mörder bezeichnet wird, weil er einer ist, anfangen wird ihn zu verteidigen, selbst wenn er seinen Vater genauso als Mörder verachtet.

    Ich rechne dem Autor seinen Kampf gegen Antisemitismus und gegen eine pauschale Verurteilung Israels nicht zuletzt aus persönlichen Gründen hoch an, gebe aber zu bedenken, dass man aufpassen muss, in seiner Verteidigung nicht selbst eine Schlagseite zu entwickeln, welche die Argumente für den Dialog untauglich macht. Sonst überzeugt der Artikel nur denjenigen, die sowieso schon seine Meinung teilen.

    Damit allerdings ist wenig erreicht.

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  4. Dieser Text ist schade.
    Weil eine Chance vertan wurde.

    Natürlich ist es legitim und wichtig, Scharlatane wie Lüders zu entzaubern, nur spricht diese Antwort dieselbe, wenn nicht eine noch fanatischere Sprache: „Ihr alle denkt, Israel sei das Böse und ich bin der einzige, der das durchschaut!“ – das entspricht der radikallinken Haltung „Jede Kritik an Israel ist Antisemitismus!“ – ist sie aber nicht, nach wenigen Abschnitten habe ich jede Lust verloren, weiterzulesen.
    Die Wahrheit, das ist jedem intelligenten Menschen klar, liegt irgendwo dazwischen, zwischen westlich-antiiranischer Propaganda und der des iranischen Regimes; die Wahrheit zu erfahren, ist schwierig, ideologisch verbrämte Kommentare zu lesen, die Regel.

    Mich unterstützt das in meiner Haltung, zum Thema Israel (und Iran) deutsche Kommentare komplett zu meiden (inklusive der entsprechenden Kampagnen: Grass‘ Gedicht habe ich nicht gelesen, auch 99% der Kommentare konnte ich aus dem Wege gehen), weil es meine Zeit einfach nicht wert ist: (nahezu?) alle Kommentatoren sind fest in ihr Weltbild gefügt und man kann weder Neues noch Erhellendes erfahren.

    Gut, dass es die Haaretz als kritische, auch auf englisch erscheinende, Quelle gibt…

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  5. Insgesamt berechtigte Kritik an der Vorgehensweise und dem Standpunkt des Schreibers! So diskreditiert sich Mensch selbst.

    Der Artikel wird jedoch eher uninteressant dass diese Kritik noch mit einer Meinungsbildung versehen ist, über die sich im Gegensatz zur Person des Autors durchaus kontrovers diskutieren lässt.
    Das schadet der guten Kritik an der Qualität.

    Zwei Punkte:
    Die Israel-Lobby in den USA besteht großteils gar nicht aus Juden sondern eben aus evangelikalen Christen, die allesamt an den christlichen Zionismus glauben. Laut einer Umfrage des Pew Research Centers glaubt ein Viertel der US-Amerikaner an die wörtliche Auslegung der Bibel. Mehr als ein Drittel der Anhänger der Republikanischen Partei von Präsident Bush sind Evangelikale. Besonders fundamental eingestellte Evangelikale erwarten eine letzte Schlacht zwischen Gut und Böse in Israel. Die amerikanische Verfassung trennt Staat und Kirche zwar strikt, 70 Prozent der US-Amerikaner sind aber mit einem täglichen Gebet im Unterricht einverstanden
    Diese Israel-Lobby zu kritisieren ist vollkomenn richtig, denn der christliche Antijudaismus war und ist Basis des Antisemetismus.
    Die Auseinandersetzung von dieser Seite mit dem Holocaust erfolgt auf eine ganz ganz komische Art und Weise, wenn überhaupt.
    Sie sind eine ganz krude Sekte, die homophob, sexistisch, rassistisch, antimuslimisch, antikommunistisch etc. sind.
    Jedoch wird ihr Einfluss immer größer . Sie wollen einen theokratischen Staat und die Rückkehr aller Juden nach Israel und, dass die sich dann zum Christentum bekehren.
    Das ist die Mehrheit Israel-Lobby und die zu kritisieren ist ganz bestimmt nicht antisemitisch. Jedoch kommt es sehr wohl auf die Art und Weise an wie diese Kritik formuliert wird. Diese Einstellung wird auch von Juden selbst teilweise kritisiert: http://juden.judentum.org/christlicher-fundamentalismus/pro-israel.htm

    zweitens:
    Die Schwanz Wedel Logik finde ich auch nicht unbedingt mit Verschwörungstheorien wie den Weisen von Zion verbinden zu müssen.
    „Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen:
    „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk,
    kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“
    Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael
    Verstehe übrigens auch nicht weshalb dieser Logik widersprochen wird. Es wäre doch aus Sicht Israel schlimm, wenn es nicht so wäre? Oder sehe ich das völlig falsch?

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  6. @Gallendieter

    …ist dieses Zitat irgendwo belegt/im Original einzusehen?

    „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk,kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“

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  7. @gallendieter:
    Zum Machtverhältnis USA/Israel merkt Moshe Zuckermann, der ansonsten nicht mit Kritik an Israel spart, an:
    „Der Spielraum israelischer Eigenständigkeit den Vereinigten Staaten gegenüber hat genau dort seine Grenzen, wo die genuinen Interessen der USA in einer Weise tangiert werden, daß sie durch Israels Handeln zu wesentlichem Schaden kommen könnten.
    (…)
    Die USA können Israel so lange tun und walten lassen, wie Israels Handlungen ihren geopolitischen oder anderen globalen Interessen nicht zuwiderlaufen. Würde Israel diese ernsthaft in Gefahr bringen, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die USA Israel zunächst zurechtweisen und, wenn diese Zurechtweisung nichts nützen sollte, sich von Israel
    schlicht abwenden, sich ihm gar bewußt entgegenstellen würden.
    (…)
    Es ist wie beim bekannten Witz über den Elefanten und die Maus: Die Maus kann sich darüber freuen, wieviel Staub sie gemeinsam mit dem Elefanten aufwirbelt. Die Maus kann sich sogar anmaßen, den Elefanten zu reiten. Aber spätestens dann sollte sie jemand über die wirklichen Gewaltverhältnisse aufklären, eventuell auch diejenigen, die der Maus die Macht beimessen, einen Elefanten reiten zu können, darauf aufmerksam machen, daß sie sich dabei eines alten antisemitischen Ideologems bedienen.“
    in Junge Welt vom 23.06.2011

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  8. Israel hat kein Interesse an einem Krieg im Nahen Osten. Seine Militär- und Sicherheitsexperten haben oft genug klar gemacht, dass eine schnelle Zerstörung der iranischen Militäranlagen illusorisch ist. Und so, wie die weltpolitische Situation zur Zeit ist, würde ein militärisches Vorgehen drohen, den jüdischen Staat in die internationale Isolation drängen. Der einzige Grund, warum die militärische Option noch so offen auf dem Tisch steht, ist der, dass die derzeitige Regierung dort die Drohkulisse aufrechterhalten will, da sie immer noch hofft, den Iran durch Drohungen zum Einlenken zu bringen.

    Denn auch der Iran hat kein Interesse an einem Krieg. Innenpolitisch ist das Mullahregime so instabil wie lange nicht mehr und kann sich ein solches Risiko zur Zeit nicht leisten. Zumal es militärisch Israel in keinster Weise gewachsen ist.

    Auch die USA kann kein Interesse an einem Krieg haben. Die letzten Versuche waren ein Desaster für die ehemalige Supermacht, ihr weltpolitische Einfluss ist auf einem Tiefpunkt und die Bevölkerung kriegsmüde wie nie. Gerade für Obama, der vor allem ja auch als „Friedenspräsident“ gewählt wurde, wäre ein Nahostkrieg unter US-amerikanischer Beteiligung der politische Bankrott.

    Die einzigen, die von einem Krieg zwischen Israel und dem Iran profitieren würden, sitzen in Deutschland. Für die Bundesrepublik bildet die Rüstungsindustrie einen der wichtigsten Wirtschaftszweige und sie auch eine der wichtigsten Waffenlieferanten von diversen Staaten im Nahen Osten.
    Es ist insofern nicht erstaunlich, das Deutschland als eines der wenigen westlichen Länder den Boykott des Irans nicht mitgetragen hat. Würde der Iran einlenken, würde sich die politische Situation entspannen. Entspannt sie sich, werden weniger Waffen gekauft, auch aus Deutschland. Verschärft sie sich jedoch, im Extremfall bis zum Krieg, werden die Nahoststaaten wesentlich mehr Waffen kaufen, vor allem natürlich beim „Exportweltmeister“ Deutschland.

    Es sollte daher ebenso nicht überraschen, dass die Redakteure der großen deutschen Medienkonzerne, die von Regierungspolitikern und Wirtschaftsunternehmern regelmäßig zu Banketten und Geburtstagsfeiern geladen werden, einen neuen Nahostkrieg geradezu herbeizuschreiben versuchen.

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  9. @P.M.

    Ich denke, dass NIEMAND Interesse an einem Krieg hat. Es wird wohl eher eine Frage der Notwendigkeit sein, die Israel zu einem militärischen Schlag bewegen könnte, da eine Drohkulisse den Iran nicht interessiert, der grundsätzlich auf Zeit spielt.

    Woher Sie die Infos haben, dass das Mullah-Regime instabil sei, bliebe einmal dahin gestellt. Der religiös-politische Oberbau schließt eine Instabilität aus, da diverse Fatwas der Mullahs auch ohne Ahmadineschad ihre staatstragende Bedeutung für die Bevölkerung hätten.

    Es war bzw. ist auch für den Iran keine Militär-Doktrin, Israel in einer offenen „Feldschlacht“ entgegentreten zu wollen: aus den von Ihnen benannten Gründen, und zwar der Unterlegenheit. Dies bringt` nun einmal zwangsläufig für die Israelis die Frage mit sich, was ihnen denn seitens des Iran in absehbarer Zeit „blühen“ könnte, da nun einmal die Vernichtung Israels auf Ahmadinedschads Agenda steht, auch wenn diverse Übersetzung-Freaks, speziell in Deutschland, den Iran zum mißverstandenen Freund Israels deklarieren wollen, der es „eigentlich“ nicht so meint`, wie es auf den diversen Freitagsgebeten herüber kommt… aber Schwamm drüber.

    Und auch wenn ich Ihnen zustimme, dass die USA ebenso kein Interesse am Kriege haben, so ist es dennoch müssig zu glauben, dass sich die Staaten heraus halten würden, sofern es einmal „zu krachen“ begänne. Auch für die USA bleibt das Mullah-Regime eine unberechenbare „Konstante“, die man wohl lieber heute als morgen zum Deibel wünschte, und im Gegensatz zum unsicheren „Kantor“ Deutschland (siehe die neuerlichen Aussagen von Gauck), wird man nicht zögern einzugreifen, wobei ich inzwischen der Überzeugung bin, dass man auf Deutschland wohl ganz verzichten sollte, damit sich dort der Nabelschau hingegeben werden kann… Inzwischen kann Israel ja wohl egal sein, was eine deutsche Kanzlerin zum Holocaust zu erzählen hat…

    Bezüglich Ihrer Aussagen zum wohl kriegsgeilen Militärkomplex in Deutschland, wird dieser Israel wohl kaum mehr großartig bedienen können; vor allem: mit WAS denn!? – Mit Panzern..!? Und welche Staaten kämen denn hinsichtlich der Embargos überhaupt in Frage – da gibt` es ja wohl nicht mehr viel. – Also ich hoffe es zumindest.

    Ob nun in Deutschland Medien einen Krieg – wie Sie mutmaßen – herbei schreiben möchten, wird in Israel Niemanden, der für die Sicherheit des Landes zuständig ist, ernsthaft interessieren. In Deutschland schwimmt man diesbezüglich ausschließlich im eigenen Sud und schlägt sich bezüglich Israel gegenseitig den Nüschel ein, ohne auch nur annähernd die Rechnung ohne den Wirt zu machen. – Und der (also Israel) wird letztendlich entscheiden, wie seine Chancen zu einem Zeitpunkt stehen, an dem man zur Überzeugung gelangt ist, dass jegliches Zögern Existenzbedrohend seien könnte… aber dies begreift eben ein deutsches Gros nicht, und ich persönlich bin der Auffassung, dass es inzwischen egal seien sollte, wer hier etwas begreift oder begreifen sollte.

    Es wurde seitens Israel in den letzten Jahrzehnten immer wieder betont, dass etwas „wie Deutschland“ nicht mehr passieren wird. – Und der Mullah-Staat ist etwas „wie“ Deutschland (Nazi-Deutschlands), aber es gibt da eben diverse „Krauts“ – egal, ob „links“ oder „rechts“ -, die es nicht begreifen wollen und auch mutmaßlich nicht mehr begreifen werden – und vielleicht sollte man diese einfach in ihrem „Glauben“ belassen.

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  10. Junge, Junge, Junge … was für ein Bullshit. Damit meine ich garnicht mal den Artikel sondern die Bilder bzw. deren Unterschriften. „Sorgt bei den meisten Deutschen für Schnappatmung: Israel“ Ernsthaft ? Was hat dieser Satz mit dem Rest des Artikels zu tun ? Israel ist ein durchaus Diskussionswürdiges Land bietet zumindest mehr Stoff als Liechenstein oder Andorra. Aber wie kommt Publikative.org dazu den meisten Deutschen Antisemitismus zu unterstellen ? Einfach so ? Völlig Platt ohne jegliche Quellen.

    Einfach nur schlecht, geht zurück zur NPD & Co. Als es den NPD-Blog noch gab herrschte hier durchaus Qualität. Inzwischen ein total paranoider Haufen ^der hinter jeder deutschen Straßenecke eine SS Totenkopfdivision erwartet.

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  11. da man grigat als allgemein bekannten kriegshetzer nicht auftreten lassen kann, nimmt man einfach küntzel, der ist weniger öffentlich exponiert was die behauptung von allerlei blödsinn angeht aber ungefähr so lange wir grigat auf der gleichen abgetreten kriegshetzerwelle mit den selben hetzerischen parolen

    mit dem blog geht es mehr und mehr bergab

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  12. mann Leute, es geht doch nicht umd DIE JUDEN, die Ostküste oder ähnlichen schmarrn dem es entgegenzutreten gilt, aber ihr könnt doch auch nicht beständig leugnen, dass es organisationen wie die AIPAC gibt und dass diese, wie bei lobbyorganisationen üblich, durchaus einfluss zu nehmen versucht 8nd auch bekommt). dazu wikipedia:

    Das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) ist eine pro-israelische Lobby in den USA mit über 100.000 Mitgliedern. Es wurde 1953 durch Isaiah L. Kenen als American Zionist Committee for Public Affairs gegründet und später in American Israel Public Affairs Committee umbenannt. In den USA gilt es als die mächtigste unter den pro-israelischen Lobbys und als eine der mächtigsten Lobbys der USA überhaupt.[1] Der Hauptsitz der Organisation ist Washington, D.C..

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  13. das ergibt sich im übrigen bereits aus der mitgliedrliste:
    Mitglieder sind oder waren neben anderen die folgenden amerikanischen Politiker:

    George W. Bush, ehemaliger Präsident der USA, Republikaner
    George H. W. Bush, ehemaliger Präsident der USA, Republikaner
    Dick Cheney, ehemaliger Vizepräsident der USA, Republikaner
    Nancy Pelosi, ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Demokratin
    Bill Clinton, ehemaliger Präsident der USA, Demokrat
    Hillary Clinton, US-Außenministerin, Demokratin
    Condoleezza Rice, ehemalige US-Außenministerin, Republikanerin
    John Kerry, Senator, war Kandidat der Demokratischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2004
    John McCain, Senator, war Kandidat der Republikanischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2008

    Israelische Politiker:

    Ehud Olmert, Kadima, früher Likud
    Jitzchak Rabin, Awoda
    Schimon Peres, parteilos, ehemaliges Mitglied der Awoda
    Benjamin Netanjahu, Likud
    Ehud Barak, ehemaliges Mitglied der Awoda
    Ariel Scharon, Kadima, früher Likud

    Mitglied können auch Organisationen sein, wie z.B. die Anti-Defamation League.

    dass diese keine friedensapostel sind, sollte jedem klar sein. aber kehrt doch bitte endlich zu einer kritik der politischen ökonomie zurück 8auch israels!) und lasst eure moralinsauren argumentationen beiseite

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  14. JA die die AIPEC ist wirklich eine Organisation die vor allem von den christlichen Zionisten beeinflusst wird.

    Diese ganzen christlichen Zionisten zu kritisieren finde ich richtig und wichtig:

    Das fowid stellte dazu eine Studie vor:

    http://fowid.de/fileadmin/textarchiv/Mihr_Lukas/Antisemitismus_der_Religioesen_Rechten_USA_TA2012_3.pdf

    Der Schlussatz ist:
    Die Evangelikalen setzen, kurz gesagt,
    die 2.000jährige Geschichte christlicher Judenfeindschaft weiter fort.

    Also von wegen Ostküste und so weiter es ist viel verrückter: Ein Haufen an homophoben, sexistischen, rassistischen Typen, die strukturell antisemitisch sind betreiben weltweit für Lobbyarbeit.
    Total ekelhaft.
    Noch ekelhafter: Es gibt inzwischen Gruppen, die sich als links bezeichnen, die mit solchen ekelhaften Typen zusammenarbeiten!

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  15. @Axel Mylius
    Erstmal finde ich Ihren Vergleich zwischen dem Iran und Nazi-Deutschland ziemlich unangemessen. Er grenzt – ohne Ihnen jetzt diese Absicht vorwerfen zu wollen – an eine Verharmlosung der deutschen Diktatur.
    Er ignoriert den Stellenwert, den der Wille zur Judenvernichtung für den damaligen deutschen Staat hatte. Er war ja nicht nur ein Ideologieversatzstück unter vielen, sondern das zentrale, quasi die Staatsräson, an der auch entgegen jeder Vernunft festgehalten wurde. Selbst zu Hochzeiten des Krieges, zu der sämtliche Ressourcen wo anders gebraucht wurden, wollte man den Massenmord nicht mal reduzieren, wie sie sicher wissen. Wer einen vergleichbaren Fanatismus im heutigen Iran finden will, der ist, bei allem Respekt, nicht mehr ganz bei Trost.
    Zweitens lässt er ebenfalls die Machtfrage unter den Tisch fallen. Die Führer der Deutschen waren durchaus in der Lage, ihre Drohungen gegenüber den europäischen Juden in die Tat umzusetzen. Der heutige Iran hat diese Macht gegenüber Israel nicht, wie Sie ja auch richtig erkannt haben.
    Und daran ändern auch ein paar Atombomben nichts – denn egal wie viele davon das Mullah-Regime besitzen wird, Israel hat immer noch mehr, zur Not eben indirekt durch die Rückendeckung der USA (die ihnen im Ernstfall natürlich zur Seite stehen würden, das wollte ich gar nicht abstreiten). Und wenn der Iran das Tabu des nuklearen Angriffs bricht, dann werden sich natürlich auch seine Gegner damit nicht mehr zurückhalten. Das war ja eines der Logiken, die den Kalten Krieg vom eskalieren abgehalten haben.

    Ich bin mir auch sicher, dass die Mächtigen in Israel sich dessen bewusst sind. Wenn sie wirklich in der Mullah-Bombe eine existenzielle Bedrohung gesehen hätten, hätten sie längst ganz anders reagiert. Sie sind ja nicht lebensmüde!
    Ich denke, was Ahmadineschad mit seiner Hetze gegen Israel bezweckt, ist, die gemeinsame Feindschaft der muslimischen Staaten des Nahen Osten dem jüdischen Staat gegenüber zu beschwören. Das soll dazu dienen, nehme ich an, den Iran aus der politischen Isolation in der Region, in die er sich durch den ersten Golfkrieg (und generell durch seine schiitische Staatsreligion) versetzt hat, zu befreien und ihn wahrscheinlich auch auf lange Sicht zu einer wichtigen Regionalmacht zu machen. Israels Vernichtung ist sicher nicht der Zwecke davon (was hätte der Iran auch davon?), wird aber wohl billigend in Kauf genommen. Denn um seine Ziele zu erreichen, stärkt der iranische Staat Israels feindliche Nachbarn und schürt den Konflikt zwischen ihnen. Was droht, ist also kein zweiter Holocaust, sehr wohl aber ein zweiter Sechstagekrieg.

    Und damit kommen wir zurück zu Deutschland und seinen Panzern. Die Bundesrepublik ist eine der Marktführer im weltweiten Rüstungsgeschäft und dass Israel zu ihren wichtigsten Kunden gehört, ist ja kein Geheimnis. Andere Kunden Deutschland, die im Fall einer Verschärfung des Nahostkonflikts aufrüsten würden, sind zum Beispiel die Türkei (ist zwar strenggenommen kein Nahostland, liegt aber nah genug dran) und mich würde auch überraschen, wenn sie nicht auch an Saudi-Arabien liefern.
    Je mehr sich der Konflikt dort also verschärft, desto mehr Kohle kommt in die deutsche Kasse. Insofern kein Wunder, dass sie sich jede Mühe geben, den Konflikt so subtil wie möglich anzuheizen, indem sie das Handelsembargo gegen den Iran brechen, den Druck auf Israel mit außenpolitischen Ermahnungen zu erhöhen, usw.

    Das die deutschen Medien auf Israel wenig Einfluss haben, ist mir klar. Ich habe das auch mehr als Beleg für meine These gedacht. Daher auch der Verweis auf die Verbindungen der deutschen Medieneliten zu den politischen und wirtschaftlichen Entscheider der Bundesrepublik: Augstein und Co. wissen eben, woher in Zukunft der Wind in der deutschen Außenpolitik wehen wird und haben vorsichtshalber schon mal ihr Fähnchen danach gerichtet, um die Bevölkerung auf den neuen Kurs einzustimmen. Deshalb diese geradezu surreal anmutende Flut israelfeindlicher Hetze in den letzten Wochen.

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  16. @Emanon

    Ich glaube nicht das dieser Artikel eine Kampfschrift ist die geschrieben wurde um Menschen zu überzeugen. Es ist doch eher der Versuch uns Leser, die schon von vorherein die Meinung des Autors in großen Zügen teilen, mit genau den Informationen zu Versorgen, die wir brauchen, um ohne Lüders Buch gelesen zu haben, unbedarfte Leser dieses Buches aufzuklären und es nicht nur Inhaltlich sondern schon Rethorisch examplarisch zu wiederlegen.

    @Thomas

    wenn man deinen Text einfach so ließt hat man schon das Gefühl das du unter Schnappatmung leidest während du das gelesen hast.

    „Einfach nur schlecht, geht zurück zur NPD & Co.
    Als es den NPD-Blog noch gab herrschte hier durchaus Qualität. Inzwischen ein total paranoider Haufen ^der hinter jeder deutschen Straßenecke eine SS Totenkopfdivision erwartet.“

    Das mit der SS Totenkopfdivision ist aber auch nicht so weit hergeholt wenn ungestraft und unverfolgt der NSU auf Mordserie geht.
    Bei Publikative geht es doch hauptsächlich darum eben genau vor den Ikonen der modernen Rechte zu warnen, seit langem ist die NPD nur noch ein kleiner Radikaler Teil. Diesen zu betrachten ist durchaus Sinnvoll, aber nur diesen wäre doch eine Verkürzung

    @gallendieter
    Das die Protokolle von Zion angesprochen werden ist Zentrales Thema des Artikels, es geht hier nicht um eine differenzierte Analyse israelischer Außenpolitik, es geht hier einfach nur um die „Person des Autors“ und um sein neues Buch. Lüders hat in der Tradition vieler Antisemiten eine „inhaltliche“ Analyse des Irankonflikts geliefert. Darüber handelt der Artikel und auch nur darüber.

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  17. @P.M.

    Um Ihnen zu verdeutlichen, was ich mit einem Vergleich zwischen dem Iran und Nazi-Deutschland meine, werde ich wohl weiter ausholen müssen. – Ich schrieb` übrigens, dass der Iran „etwas wie Deutschland ist (Nazi-Deutschland)“, und ich persönlich finde diesen Vergleich sehr passend.

    Ein Vernichtungswille wurde unter keiner anderen Staatsdoktrin dermaßen „religiös-mythologisch“ apostrophiert, verbrämt und als Rechtfertigung für das Vorgehen um des eigenen „Überlebens“ wegen erhoben, wie in Nazi-Deutschland und dem Iran. Beide Doktrin eint bzw. einte eine tiefe Irrationalität. Im Nazi-Deutschland der „Schwarzen Eliten“ wurde aus dem Blick zurück in die „germanische Geschichte“ – die es ja durchaus gibt – ein wirres Gebräu aus vorgeblich Gottgegebener Überlegenheit „des nordischen Menschen“ (der als politischer Mythos durch die Nazis überhaupt erst erschaffen wurde) gegenüber allem sog. „Blutsfremden“, und dem damit einhergehenden wirren Konstrukt einer vorgeblich „blutsgebundenen Volksgemeinschaft“, deren durch die Nazis erwünschter Erhalt und ihre Expansion, ausschließlich an vorgeblichen Feinden und deren Überwindung festgemacht wurde. Dieser innere und äußere Feind war nicht etwa der Kommunist, oder der Bolschewist, oder der Sozialdemokrat, oder der Christ, oder der Liberale als Solches, sondern ausschließlich ein von den Nazis auf rassistischer und vor allem sozialdarwinistischer Basis konstruierter „Untermensch“, in dem sich alles das vereinen würde, was den Nazis verhasst war. Unter dem wahnhaften Anstrich der „Wissenschaftlichkeit“ wurden nicht etwa Köpfe vermessen oder „Bluttests“ etc. durchgeführt, um die Ergebnisse aus „wissenschaftlichen Gründen“ zu katalogisieren, sondern um moralische (bzw. eher pseudo-moralische) „Rückschlüsse“ auf den jeweiligen Menschen (also das jeweilige Individuum) ziehen und es so in eine erwünschte politische Schublade stecken zu können. – Dies alles einhergehend unter dem kruden Missbrauch der germanischen Mythologie und unter deren wirrer Pseudo-Verwissenschaftlichung seitens der Nazis.

    Nur wer versteht, dass die Nazis aus einer Mythologie eine rassistische „Wissenschaft“ gemacht haben, „versteht“ letztendlich auch die industrielle Vernichtung von Menschen seitens der Nazis, die eben keine Individuen sahen, sondern ausschließlich die vorgebliche und vorzügliche „nordische Blutsgemeinde“ als angebliche Inkarnation des von den Nazis erwünschten Menschenbildes auf genealogischer und sozialdarwinistischer Basis. Die Sowjets wurden im Kriege nicht etwa wie Vieh behandelt, da sie etwa Kommunisten gewesen seien, sondern weil sie als „slawische Untermenschen“ angesehen wurden, deren „Lebensraum“ für die „Aufnordung des Reiches“ (F.K. Günther) deklariert wurde; das Gleiche galt in Europa unter Hitler für die Polen, die Tschechen usw. und einmal gänzlich abgesehen vom Verhältnis der Nazis gegenüber „Neger-Kulturen“ etc. – Hinsichtlich des Antisemitismus und der Judenvernichtung, werde ich sicherlich nichts weiter ausführen brauchen.

    Sie schrieben u.A.: „Wer einen vergleichbaren Fanatismus im heutigen Iran finden will, der ist, bei allem Respekt, nicht mehr ganz bei Trost.“, und ich stimme Ihnen selbstverständlich insofern zu, solange Sie sich auf IHRE Ausführungen beziehen, in denen Sie von den Massenmorden der Nazis reden bzw. schreiben. – Meinerseits wurden keine Vergleiche gezogen, in denen ich darauf hätte verweisen können, dass seitens des Iran ein Massenmorden wie in Nazi-Deutschland stattgefunden hätte, da es nun einmal kein Auschwitz, Bergen-Belsen usw. im Iran gibt bzw. gab` und von dort auch nicht betrieben wurde, so, wie es Nazi-Deutschland u.A. in Ost-Europa tat. – Insofern kann ich natürlich keine Mutmaßungen über Fanatismen angestellt haben und würde dies auch nicht tun. Aber ich kann durchaus Vergleiche zwischen Nazi-Deutschland und dem (durchaus „religiösen“) Fanatismus der dortigen Schergen, mit den Hass-Parolen und der „Märtyrer“-Bereitschaft im Iran vergleichen: speziell angesichts der Überschneidungen bzw. Gemeinsamkeiten beider Staaten im Rahmen ihres jeweiligen Führer-Systems, wobei dem jeweiligen Führer eine gleichsam Gottgleiche Bedeutung zugemessen wird bzw. wurde und sein Wort quasi „Befehl ist“ bzw. war.

    Wie in Nazi-Deutschland gibt es im heutigen Iran eine Staatsdoktrin, die sich gleichfalls irrationaler Feindbilder bedient (speziell bei den Juden und insbesondere bei Israel und weiterführend in die USA als ehemaligem Zufluchtsort vor den Nazis und für die europäischen Juden). Nun wird die Islamische Republik Iran, noch dazu schiitischer Ausrichtung, von einem israelisch-palästinensischen Konflikt nicht im Geringsten tangiert, und dennoch agieren Hizb`allah etc. und ausgehend vom Iran unter Anderem im Libanon (auch gegen dortige Christen) sowie als Unterstützung palästinensischer Terroristen im grenznahen Raum zu Israel. – Aber warum tun sie das; warum agiert eine sog. „Partei Gottes“ bis hin zum sog. „Märtyrer-Tod“ ihrer Kämpfer … egal, ob Frauen, Männer, Kinder? – Diese Frage ist relativ „leicht“ zu beantworten: Sie kämpfen nicht etwa in einem ihnen aufgezwungenen Krieg für das Überleben ihrer Kinder, ihrer Familien, ihrer Freunde usw., sondern ausschließlich – wie Nazi-Deutschland – für einen religiösen Mythos, im gleichen Fanatismus, für den gottgleichen Führer (bei den Deutschen „der Führer“, im Iran „der Imam“) und gegen den gleichen vermeintlichen Feind. – Und sie tun dies unter der gleichen Propaganda wie Jene der Nazis, mit der Unterstützung von Neonazis (speziell aus Deutschland) UND in dem gleichen Wahn wie die Nazis, einen gottgleichen Stellvertreter-Krieg zu führen. Bei den Nazis war es der „nordische“ rassistische Wahn innerhalb einer Selbstaufopferung für „den Führer“ – und bei der schiitischen Hizb`allah ist es ein Kampf um den erhofften Stellvertreter-Tot für jeden Schiiten, der damit quasi ein Sühne-Opfer für die getöteten „Gründerväter“ des schiitischen Islam erbringt bzw. zu erbringen hofft.

    Unter diesen Bedingungen und einem dermaßenen und zu allem bereiten Feind ausgesetzt (direkt gesteuert aus Teheran und buchstäblich „religiös Gehirngewaschen“), gibt es für Israel durchaus auch andere Sorgen als eine Atombombe, als da wären eine chemische oder biologische Attacke, wobei nicht aus den Augen verloren werden darf, dass „normale“ Terroristen zumindest noch den Wind berechnen und sich Gedanken machen würden, wie sie rechtzeitig davon kommen könnten, wenn sie eine schmutzige Bombe, oder eine chemische, oder eine biologische oder welche auch immer zünden würden. – Aber nicht so religiöse Fanatiker, die überdies den Tot dankend erwarten, in der Annahme, sie fahren „in das Paradies“ ein … und für die es auch keine Unschuldigen, sondern nur „Ungläubige“ gibt und alle mitgetöteten Muslime gleich mit den Terrorristen „gen` Himmel“ fahren würden. Einem solchen Gegner ausgesetzt, muß Israel zwangsläufig auf eine atomare Attacke gefaßt sein, die ja nicht zwingend Trägergestützt erfolgen muß. Genauso irrational und „nordisch-mythologisch“ verbrämt wie der Hass der Nazis und die sich daraus ergebenden Folgen für die Juden – und nicht nur für sie – waren, wird Israel zwangsläufig sehr wachsam gegenüber erneuten und vor allem rational schwer zu erfassenden Vernichtungsfantasien gegenüber stehen. – So sehr rational wir hier im Blog über Szenarien diskutieren, so groß bleibt die Gefahr seitens eines erneuten irrationalen Gegners für Israel.

    Das ist es, wenn ich von Gemeinsamkeiten zwischen Nazi-Deutschland und der Islamischen Republik Iran rede bzw. schreibe – einem Iran, wo bekanntlich Neonazis und Holocaustleugner hofiert und eingeladen werden, während quasi auf dem Hinterhof die sterbefreudigen Schiiten mit grünen Stirnbändern dem „Märtyrer“-Tot entgegen fiebern und ihn anbeten.

    Und sofern deutsche Panzer noch einmal irgendeine Rolle spielen sollten, so bliebe eben nur zu hoffen, dass man in Deutschland weiß, wohin man sie verschifft. – Wobei die ganze „Angelegenheit“ grundsätzlich ziemlich unappetitlich bleibt, mit Panzern Geld verdienen zu wollen oder manchmal auch zu müssen…

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  18. Ein sehr guter und informativer Artikel von Matthias Küntzel!

    Michael Lüders berät unter anderem das Auswärtige Amt und erstellt Fachgutachten für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Wirtschaftsinteressen Deutschlands stehen über der Sicherheit Israels.

    Die Eingangskommentare hier sind bezeichnend für den wirtschaftskonformen Mainstream in Deutschland. Die deutsche Kumpanei mit dem iranischen Mullah-Regime, das beinahe täglich die Vernichtung Israels ankündigt, dies mit einer Atombombe realisieren könnte, das seit über 30 Jahren die eigene Bevölkerung terrorisiert, ist unfassbar.

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  19. @Fidelche

    „Die Eingangskommentare hier sind bezeichnend für den wirtschaftskonformen Mainstream in Deutschland.“

    Hah, hah
    Der war gut. Das Lüders Wirtschaftsinteresse vertritt und deshalb zur einer einseitigen Darstellung des Konfliktes neigt, bestreite ich nicht. Aber wollen sie ernsthaft behaupten, dass Küntzel in der dieser Frage überparteilich und neutral ist?
    Laut Thomas Haury, den sie vermutlich sehr schätzen, ist ein manichäisches Weltbild eine der Grundlagen für antisemtische Einstellungen. Wie wäre es, wenn sie diesen Gedanken einmal ernstnehmen, ein wenig Selbstkritik üben und ihren beton-„antideutschen“ Hetzblog im digitalen Orkus versenken?

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  20. @Daniel Domeinski

    Was wollen Sie mit ihrer Frage andeuten? Wollen Sie etwa behaupten Matthias Küntzel sei von weltumspannenden, im Hintergrund agierenden Mächten gesteuert? Zuzutrauen wäre es ihnen.

    Ja, Thomas Haury schätze ich. Sein Buch „Antisemitismus von links“ habe ich mit Gewinn gelesen. Sie auch? Hahaha.

    Das Leben ist kein Wunschkonzert, Domeinski! Völkische Antisemiten und Antizionisten müssten damit leben, dass ihre widerlichen Ansichten nicht unwidersprochen bleiben. Mehr kann ich zu ihrem lustigen Kommentar nicht schreiben, da Sie mir zudem bisher vollständig unbekannt waren. Nein, eine Frage noch: Salutieren Sie jeden Morgen vor ihrer Deutschlandfahne?

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  21. @fidelche

    „Wollen Sie etwa behaupten Matthias Küntzel sei von weltumspannenden, im Hintergrund agierenden Mächten gesteuert?“

    Sie sollten ihre Paranoia in den Griff bekommen. Wie einige Kommentatoren schon angemerkt haben, gibt es Lobbygruppen, die einen schnellstmöglichen Angriff auf den Iran forcieren. Mit einer jüdischen Weltverschwörung hat das herzlich wenig zu tun, auch wenn sie gerne so hätten. Bei Küntzel findet man keine Kritik an dieser Lobbyarbeit.

    Was meinen sie mit „mit Gewinn gelesen“? Vielleicht, dass Haury ihnen Munition in ihren albernen Propagandafeldzug liefert? Ich gebe ihnen einen Tip. Selektives Lesen recht nicht aus. Sie müssen sich schon die Mühe machen zu verstehen und das Geschriebene auch zu kritisieren.

    Und noch zur Deutschlandfahne. Wie kommen sie eigentlich auf die Idee, dass jeder der sie kritisiert, ein Nationalist, völkischer Antisemit oder Antizionist sein muss? Wenn mich ihren Blog zu Gemüte führe und lesen muss, was sie und ihre Mitstreiter dort so verzapfen, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie die Fahnen einfach ausgetauscht haben. Dumpfer Chauvinismus und Militarismus, Kulturrelativismus und Hass auf Juden, die nicht ihre Meinung teilen, gehören dort zum guten Ton. Und das soll Kritik an „Deutscher Ideologie“ sein? Ich kann mich nur wiederholen. Versuchen sie es mal mit Selbstkritik.

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  22. @ Daniel Domeinski

    „Wie kommen sie eigentlich auf die Idee, dass jeder der sie kritisiert, ein Nationalist, völkischer Antisemit oder Antizionist sein muss?“

    Wie ich darauf komme? Sie haben in dem ihrem Kommentar von einem „antideutschen” Hetzblog geschrieben. Die logische Schlussfolgerung ist, dass Sie sich prodeutsch verorten.

    Alles Weitere ist viel zu unkonkret und hat auch wenig mit dem Artikel von Matthias Küntzel zu tun. Wer den Antisemitismus, die Holocaustkonferenzen, die beinahe täglichen Vernichtungsdrohungen des Irans gegen Israel ignoriert, verharmlost oder sie gar befürwortet und von (jüdischen) Lobbygruppen fantasiert, steht in der Tradition von „Prodeutschen“, die mir äußerst unsympathisch sind.

    Offensichtlich sind für Sie die „Reservisten des Freitag“ völlig ungerechtfertigt vorgeführt worden. ( http://thinktankboy.wordpress.com/2012/04/20/freitagsreservisten/ )

    Was ich von Leuten halte, die vorgestrige, teilweise völkische Antizionisten verteidigen, möchte ich an dieser Stelle von mir geben. Versuchen Sie es doch selbst mal mit Selbstkritik, vielleicht bekommen Sie dann ihre Paranoia von den Lobbygruppen in den Griff.

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  23. @Fidelche

    Nur kurz: zwischen „anideutsch“ und „prodeutsch“ gibt viel Raum, für einen selbständig denkenden Menschen.
    Wenn sie mich verorten wollen, ich bin antinational, also kritisch gegenüber jeder Erscheinungsform des Nationalismus.
    Das wirken von Lobbygruppen zu beschreiben, ist erst einmal nicht paranoid. Sonst wäre übrigens auch der Text von Küntzel paranoid.
    In einem haben sie recht. Unser Disput ist off-topic. Daher werde ich mich nicht weiter daran beteiligen.

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  24. @Axel Mylius:

    Ja, beide Staaten haben irgendwie antisemitische Ideologien, die stark von Irrationalität geprägt sind. Soweit würde ich dem gar nicht widersprechen. Aber auf der Makroebene hinkt der Vergleich aber stark, für eine Parallelisierung, so wie sie das vornehmen, reicht es einfach nicht aus.

    Ich würde nun gerne mit Ihnen darüber diskutieren, da Sie aber auf meine vorherigen Argumente nur sehr am Rande eingegangen sind, belasse ich es mit ein paar Kommentaren.

    Was Sie über die Nazis schreiben, ist alles vollkommen richtig. Was sie über die Selbstmordattentäter im Nahen Osten reden, ebenso. Nur – sie wollen ihren Vergleich zwischen Nazi-Deutschland und Iran stützen, reden aber von Terroristen und Paramilitärs aus dem Libanon und Palästina!
    Eines meiner Hauptargumente war ja gerade, dass der Antisemitismus Hauptstütze des damaligen deutschen Staates und letztendlich auch Selbstzweck war. Das zeigt sich ja nicht nur in der Vernichtung selbst, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte dieses Regimes, von Pogromen und Enteignungen bis hin zu den Nürnberger Gesetzen.
    Dass andererseits die Hetze der Diktatur im Iran durchaus taktische Gründe haben könnte, habe ich ja beschrieben (worauf Sie kein Stück eingegangen sind). Wo finden sie bei den iranischen Herrschern einen Fanatismus, der so groß ist, dass sie ihr Leben und ihre Herrschaft ihren Vernichtungswahn unterordnen, so wie das deutsche Regime es am Ende getan hat? Dass die Terroristen von Hizbollah und co. einen solchen haben, ist mir klar. Nur funktioniert ein Vergleich zwischen solchen Verbrecherbanden und einen massenmordenden Staat wie dem damaligen deutschen ja zu offensichtlich nicht, darum setzen sie sie mit ihren Förderern im Iran in eins.

    Mein anderer wichtiger Punkt, nämlich die Machtfrage, wird nach wie vor Ihnen komplett ausgeblendet. So als sei es das gleiche, wenn ein Machthaber einer ethnischen Minderheit droht oder einem seinen eigenen Land militärisch überlegenen Staat im Ausland!

    Ich finde, ihr Vergleich ist so gut wie einer zwischen Mücken und Vampiren. Sie ignorieren Qualitäten und Quantitäten. Und gäbe es Vampire, würde man sie damit verharnlosen, finden Sie nicht?

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  25. @P.M.

    Um noch einmal auf den Ursprung unserer „Debatte“ zurück zu kommen: Ich wollte darauf hinweisen, dass das islamistische System im Iran und dessen Träger (in Form der Geistlichkeit) nicht geschwächt sind oder auf tönernen Füßen stünden (wie von Ihnen gemutmaßt). Hinsichtlich der antisemitischen Propaganda und des Fanatismus zog` ich Vergleiche mit Nazi-Deutschland und unter dem Hinweis der Zusammenarbeit des Iran mit deutschen Neonazis. Mein Hinweis auf die Hisb`allah, negiert doch nicht die Gemeinsamkeiten, die Nazi-Deutschland und der momentane Iran innerhalb ihrer manischen Vernichtungsfantasien hatten bzw. haben. Diesbezüglich schrieb ich bereits, dass es dennoch kein Auschwitz unter der Islamischen Republik Iran gab. Dessen ungeachtet bleibt die Gefahr – und darum dreht es sich – einer Vernichtung oder Zerstörung Israels durch Atomwaffen in den Händen religiöser Fanatiker, die nicht etwa Fanatiker durch eine Propaganda aus „taktischen Gründen“ geworden sind. Eine Propaganda (basierend auf einer religiösen „Heilslehre“ vom erwünschten Tod), die auf jenen „Märtyrertod“ abzielt, ist wohl wenig (wenn gar nicht) als „taktisch“ zu bezeichnen, wobei ich hinzufüge, dass es Ihnen ja um die Propaganda des Iran innerhalb der Region ging. – Jene Propaganda nun, zielt nicht etwa auf einen Ausgleich, eine Zweistaaten-Lösung etc. ab, sondern apostrophiert eine islamistische Übereinkunft und sunnitisch-schiitische Querfront gegenüber dem Westen, wobei sich der Iran als Opfer-Lamm unter „antiimperialistischen“ Anstrich zeichnet.

    Hinsichtlich Ihrer Frage: „Wo finden sie bei den iranischen Herrschern einen Fanatismus, der so groß ist, dass sie ihr Leben und ihre Herrschaft ihren Vernichtungswahn unterordnen, so wie das deutsche Regime es am Ende getan hat?“, kann ich erstens nur „polemisch“ antworten, dass sich mir dieser Wahn und Fanatismus an jenen Opfern zeigt, die man an Kränen aufhängt, sich dabei auf den Islam beruft und es noch im Fernsehen zeigt, und Zweitens bleibt es mir natürlich im Unklaren, wie sich eine Geistlichkeit und eine durch sie und die sog. „Religionswächter“ abgesegnete Regierung verhalten oder verhalten würden – auch bzgl. der eigenen Bevölkerung -, wenn sie sich letztendlich nur noch in Bunkern aufhalten müssten und wohl möglich in Besitz einer Atombombe seien. Zu mutmaßen bliebe jedoch, dass auch dann die vorgebliche „Vorzüglichkeit“ der Führerschaft dergestalt http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/208570-iranischen-feinden-ist-die-niederlage-beschieden „beschieden“ würde…

    Abschließend kann ich mich nur wiederholen: Es wurden von mir keine Vergleiche gezogen, die auch dem Iran eine industrielle Tötung der Juden attestiert hätten – was Sie offenbar weiterhin aus meinen Zeilen herauszulesen glauben. Das Thema war und bleibt, zumindest innerhalb unserer Debatte, die Gefahr einer Massenvernichtungswaffe innerhalb eines religiösen Regimes, dessen antisemitische Propaganda deckungsgleich mit Jener der Nationalsozialisten ist und durch Neonazis hofiert wird. Überdies bliebe im Zeitalter von Massenvernichtungswaffen ein Vergleichenwollen zwischen „Mücken“ und „Vampiren“ (wobei Sie wohl Nazi-Deutschland und den Iran in Verbindung mit meinen Vergleichen meinen) irrelevant, da es letztendlich für Israel auf das Gleiche hinaus käme und wohl auch müßig wäre darüber zu streiten, ob nun eine „Mücke“ oder ein „Vampir“ die Bombe zündet. Wie nun letztendlich eine Machtfrage zu beantworten wäre, ist mir angesichts der bereits angeführten religiösen Irrationalität gegenüber den Juden und Israel sowie im Kontext einer Atombombe relativ „schnurz“. – Diesbezügliche Fragestellungen wurden bereits unter http://www.publikative.org/2012/04/06/im-zweifel-gegen-israel/ mehr oder weniger „abgearbeitet“, und was mich anlangt, würde ich mich auch dahingehend lediglich wiederholen.

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