15 Kommentare zu „Thank you! Merci! Gracias! Спасибо!

  1. mensch, a propos Amis danke sagen, da fällt mir glatt was ein.

    ihr habt ja kein „wirtschaftsressort“ (was sollte hier auch einer, versteht man ja), und wenn manche leute nicht täglich ihre brötchen verdienen müssten (und über ihr brötchenverdienen gelegentlich kommunizieren würden), müsste unsereiner weder solche komischen links wie weiter unten lesen noch über das lesen solcher komischen links schreiben wie in diesem kommentar gerade.

    also zurück zum thema Amis danke sagen und wie das nach dem gewonnen krieg und diesem und jenem und der gefallenen mauer als spätkollateralfall und so – wie das also viel, viel später in europa in den periphärien präker, von gewerkschaften und betriebsräten ungestörter beschäftigung so weiterging. was ist noch freelancing und wo beginnt ausbeutung?

    es war einmal eine komische freelancer-plattform, die die aufmerksamkeit eines gawker-schreibers erregte. im jahre 2012, wenn ich mich nicht täusche. die freelancerplattform hatte eines schönen tages sich entschlossen, einen „besonderen“ auftrag eines „besonderen blaues-logo-soziales-werbeplattformnetzwerk-kunden“ (rede ist von zuckerbergs büro) anzunehmen. und zwar nicht als auftrag eines üblichen kunden, dessen PMs selbst ihre auftäge posten, sondern als sonderkunde, für den die plattform (odesk heißt die oder so) zwar im endeffekt* für zuckerberg einstellt, aber offiziell als einstellende firma fungiert. wofür? die suchten leute, die möglichst billig den schrott, der dort gelegentlich so auftaucht, zu moderieren. billige „unskilled labour“, wie krawatten und startup-turnschuhe das unter sich gerne bezeichnen.

    für? na? kommt einer drauf?

    haltet euch fest: für -einen- us-dollar die stunde (wieviel das in euro ist, könnt ihr mal gugeln.)
    also für einen betrag, von dem selbst in der dritten welt (auch nicht in der vierten oder siebten) keiner überleben kann und ein freelancer schon aus bekannten gründen erst recht nicht (auch beim „unskilled labour“-freelancing stellt dem „freelancer“ ja niemand den computer zum arbeiten, den schreibtisch, den raum in dem der arbeitet etc., die nötige software und so – irgendjemand muss das ja alles bezahlen, der „unskilled labour freelancer“ nämlich und offensichtlich meinen manche kunden in amiland, dass ein „unskilled labour“ in der dritten, aber schon computerisierten welt für seinen netzzugank dankbar sein soll, eine krankenversicherung braucht der nicht. versuch die mal von einem dollar zu bezahlen ohne 72-stunden–dritte-welt-tag auf diesem planeten).

    OK. soweit dazu. der gawker-schreiber hat seine agenda-fokus-themenlupe draufgehalten und hat das unterstrichen, was er so für besonders bedeutend fand an dem thema. der hat v.a. darüber geschrieben, was dort als moderationswürdig gilt, was dagegen nicht (also titten weg, zumindest titten mit nippel geht nicht, auch stillende mütter, aber knarren und nazikram ist ok bei denen.)

    soweit. der themenfokus ist nachvollziehbar, allerdings hatte der gawker-schreiber es wenigstens geschafft, zumindest ganz klein weiter unten einen der menschen zu wort kommen zu lassen und hat dessen bemerkung zum stundenlohn von einem USD nicht aus dem artikel getrichen.

    die medien, die das thema hier in d-land aufgegriffen hatten (taz, spiegel, zdf) hatten mit der problematik tittennippel gegen knarre und nazikram dann aber soviel zu tun, dass der brüllhammer „wat ein dollar die stunde…?“ bei denen gleich völlig unter den tisch fiel, zumindest zunächst. (jemand von spiegel twitterte später nen tweet a lá dieses unterthema käme irgendwann nach – dass die das etwas zu stark ausgeblendet haben, haben die also nur leicht twitter-nuschlig zugegeben, nungut.)

    OK. soweit teil 1 der story.

    teil 2:

    ein paar wochen später machen ein paar freie vögel einen auf freelancer-mini-barrikade auf twitter, weil die wohl genug davon haben, nicht nur zu lesen, dass auf der auch von ihnen genutzten plattform leute für eine glasmurmel pro stunde ausgebeutet werden, sondern dass die plattform wegen einer fehlenden funktion (die nennen das escrow, das fehlt auf der plattform dort) – dass wegen dieser fehlenden funktion also leute regelmäßig von irgendwelchen pseudo-PMs (das steht dort nicht für pressemitteilung sondern für projektmanager) bestohlen werden. es werden regelmäßig leute für ihre arbeit gar nicht bezahlt. auf dieser plattform.

    ein paar tweets später sendet diese plattform, dass die auf diese thematik (wohl heißes eisen in deren forum seit jahren) am nächsten mittwoch als „Late Night Show“ antworten würden. „Late Night Show“, weil die die deadline für die offizielle antwort im forum (deadline mittwoch nachmittag) akzeptiert haben, 5pm PST ist offiziell bestätigt und 5pm PST ist nunmal spät nachts hier in Europa.

    nun die frage an euch: kann man aktuell den amis danken oder sollten wir wenn, dann wenigstens bis mittwoch damit warten? ich meine jetzt ganz aktuell gesehen so? was meint ihr? wird deren Late-Night-Show eine mit news-gehalt? oder eher nur eine weitere ausrede?

    mag jemand wetten?

    die links:
    – gawker-artikel: http://gawker.com/5885714/
    – spiegel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,816847,00.html
    – taz: http://www.taz.de/!88333/
    – kommentare unter taz: http://www.taz.de/Handbuch-zu-Facebook-Loeschungen/Kommentare/!c88333/
    – zdf: http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/6602526/ad49a8/Die-Schattenseiten-von-Facebook.html
    – der ort, an den die freelancer jetzt auf ihre winzigen digitalen mini-barrikaden steigen: https://twitter.com/#!/search/%23noescrowatodesk (<- vorsicht, dieser link ist nur temporär) – dort ist gerade wenig los, momentan warten alle auf die Late Night Show im forum dieser odesk-seite am mittwoch.

    also: will jemand wetten?
    und wann jetzt genau den Amis danken: heute oder besser mittwoch?

    *da stand "enddefekt" als typo, ich fand das klasse, musste das aber leider korrigieren.

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  2. @dankbarer leser

    Ist dir schon einmal die Idee gekommen, dass das Kommunizieren über FB grundsätzlich der Freiwilligkeit unterliegt und Niemand gezwungen wird, sich dort zum Löffel oder Troll und schon gar nicht zum etwaigen „Probanden“ von „Facebook“ zu machen bzw. machen zu lassen.

    Auch wenn mich dein Quasi-Aufmacher durch http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,816847,00.html mehr oder weniger zum Schmunzeln bzgl. der jeweiligen kontinentalen „Befindlichkeiten“ hinsichtlich des FB-„Zensus“ einlädt (speziell angesichts diverser „Nippel“ oder „Camel toe“-Affinitäten/Amositäten), habe ich auch jetzt noch nicht begriffen, was du eigentlich willst`, während im Blog „lediglich“ den Alliierten gedankt und damit wohl auch an ihre Opfer gedacht wurde…

    Hättest` du das nicht einfach so stehen lassen können, anstatt im Fach-„Piraten-Speech“ dich über Etwas aufzuregen, das – auch wenn es denn Aufregenswert wäre – einfach nichts zum Thema tut?

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  3. „einfach nichts zum thema…“
    weiß nicht, so ganz kommt ein B doch ohne A nicht zustande. dachte ich bisher, aber ich lasse mich immer wieder gerne überraschen.

    klar, der kommentar hätte eventuel unter einem musiklink zu einem neuen ötzi-fund stehen können. etwas editiert, aber eventuell auch da hätte man sagen können: jaja, die zusammenhänge, wie das alles so kommt.

    aber hältst du, so im großen und ganzen nach dem zumachen des geschichtsbuches das B da oben wirklich so unabhängig von A?

    anders gesagt: hat der kommentar mit dem titel in diesem fall nicht doch etwas zu tun?

    nippel hin oder her, es heißt es wird weiterhin aus gewissen gründen durch gewisse umstände auf einer gewissen plattform derzeit für einen drittel des mindest-stundenlohns in der dritten steppe angeheuert.

    es heißt darüber hinaus, die freelancis mit ihren digitalen minibarrikaden können sich mühen wie sie wollen, es wird weiterhin über diese plattform kräftig zu diebstahl angestiftet werden. nix da mit escrow. die sollen kein theater machen, die sollen ihre 10%-kröten rüberschieben, sonst haben wir ganz andere töne noch für die vorbereitet.

    glaubst du, das ist exakt wie es ist, nicht doch nur deshalb möglich, weil die amis eben ihre rhythms haben. pro-fit-vor-mensch das sei nicht tanzbar?

    oder ging’s damals nach dem sieg über berlin in deinem geschichtsbuch gar nicht weiter? bis jalta plus 2,5M und mehr braucht man nicht?

    bin ich nur wieder jemand, der die nummer 7 auf http://www.youtube.com/watch?v=b66u-mzfBPE einmal zu häufig angeklickt hat? ein akkustikhanf-kiffer ohne tuten- und blasenahnung, uff nem auditiven joint-effekt hängengeblieben?

    das wäre ja dann ein argument.

    was aber wenn’s nicht stimmt?

    wahrscheintlich wird mir das erst mein nächster mucke-joint verraten.

    verfl… ohne scherz, irgendwie… piept’s bei denen noch richtig? ein dollar pro stunde? beihilfe zu diebstahl (unbezahlt bleibende arbeit dank hilfe der plattform ohne escrow) – det is allet ok so wie’s ist?

    finde ich nicht, ich sag da gerne: na dankscheee, ami.

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  4. …ist mir jetzt auch nicht klar, was der dankbare Leser uns(„Ihr“) damit sagen will. Ob Facebook oder Freelance: „Hooray Hooray, for the 8th of May!“ 🙂

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  5. Geschichtsklitterung vom Feinsten! Vor allem ist die Musik ja auch noch schlecht, zu so einem glorreichen Tag hätte man von euch echt was anderes erwartet…

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  6. du quarktasche, was genau ist da oben nicht lesbar?

    gehen die links wieder nicht? ist ein artikel aus dem netz verschwunden? oder hat die late night show etwa newsgehalt gehabt?

    da ist echt ein artikel aus dem netz verschwunden? bei spiegel, taz, heute.de/zdf oder bei gawker?

    ist twitter down?

    weil wenn einer der genannten fälle, dann hätte ich den spruch verstanden.

    hoo

    raaay

    upp de

    krähennest

    schaukelt es sich scheeeeääy

    mit ner buddel voll rum

    (dideldumm)

    was das einzige ist, was man sich für einen dollar pro stunde leisten kann, glaub‘ ich. (gut, nicht in oslo, aber sonst… in den gewässern um die dritte steppe herum, glaube ich, schon)

    von daher feiere ich mal mit und warte auf quarktasches erklärung (darf auch von kollege labertasche kommen), welcher der beiträgelinks weiter oben schon wieder nicht geht.)

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  7. – Joaaah –

    (Mensch das war aber eine Strampelei gerade, sag ich nur… die letzte Krezung, das war knapp…)

    Also jedenfalls termingerecht zugestellt, könnte jemand unterschreiben bitte? 16:30h. Ist es.

    Auf dem Couvert steht als Absender „Ihr“ und als Adressat ist „z. Hd. Quarktasche oder alternativ Labertasche, aber keinem anderen in die Hand drücken! Privat!“

    Kann jemand dem Empfang unterschreiben?

    Couvertgehalt:

    http://tinyurl.com/d4u2k8p

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  8. Wenn „Akustik“ nichts mit „Akkus“ zu tun hat, warum geht dann mein Gerät gerade nicht?

    daher ausnahmesweise absichtlich „akkustische joints“ rauchen gelegentlich total angesagt. wenn einer nachfragt: der typo stammt ursprünglich und typo-ethymologisch aus einer bekifften gebrauchsanweisung.

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  9. (diese kreuzung bei euch bringt mich noch um. habt ihr keine fußgängerzone hier? die fahrer hier benehmen sich, als hätten die noch nie einen boten bei rot uff ner kreuzung gesehen. ein theater, wirklich jetzt.)

    auf dem couvert steht:

    (kurze pause.)

    (bote dreht das couvert herum)

    (einmal ganz rundherum)

    also ich glaube auf dem couvert steht:

    „adressat wie bei der letzten sendung – (schon wieder homonyme) -> wie bei der letzten mitteilung (zu lang) -> wie bei der letzten anlieferung“

    http://tinyurl.com/82loz49

    weiter unten steht noch was von einem verfallsdatum, das kann ich aber nicht genau entziffern.

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  10. du quarktasche, unter uns: ich kenne mindestens eine person aus den philippinen übrigens, die den film unheimlich gerne sponsorn „täten würden“. dann einen aus china. (der ist zwar nicht über dort, dafür über eine andere „connection“.) und dann noch ein paar leute aus südafrika. die wären alle sicher bald interessiert und würden für den film spenden „täten würden“. einer aus sri lanka hat eine witzige communicy an der backe, der könnte das dort auch mit verbreiten. alles zusammen wäre dieses letzte lütti restchen eigentlich schnell drin.

    (für frische besucher dieser seite: gestatten, labertasches hundi. der sprechende hund für märchenleser von märchen aus nachbarländern. in meinem fall: promenade gemischt unpomadinisiert, aus dem edlen geschlechte der torstraßenköter. sonst am wedeln, heute zum knurren gelaunt, Sie verzeihen.)

    ich -h-ä-t-t-e- also gerne das filmchen sponsorn „gehülft“ wenn mir danach gewesen wäre zufällig, nur l.e.i.d.e.r stellt sich diese frage gar nicht, denn l.e.i.d.e.r. gibt es hier 1-7 welten, die „mittlerweile zweite obwohl analog betrachtet immer noch dritte“ wird für den preis der „nicht über 6. welt bitte“ angeheuert und die aus der 4., die sagen seufzend „zehn cent die stunde, na.. die nennen das arbeit in den usa, echt? spannend. zehn cent die stunde. jemand sucht hier ein äffchen für 10 cent die stunde. wie erkläre ich dem kandidaten jetzt, dass diese eine bestimmte genverschiebung, diese evolutionäre phänemonologische erreignishaftigkeit, diese mutation, diese eine da, dass die mich blöderweise mitbegriffen hat“.

    FB -> dort kannste dich beschweren, warum ich jetzt deine frage leiderst nicht an leute weiterreichen kann, die sich den luxus gerne geleistet hätten bei näherer betrachtung eventuell, unter den gegebenen umständen allerdings („keine ahnung was, ach egal, musik!“) lei-der dazu imstande nicht sind.

    (wat, panzerattrappen?)
    (fortitude…) (fortitude klingt spannender…)

    und die bei der plattform haben ein krasses problem. dass die ihre eigenen 10% nicht großartig interessieren, ist schon ein bißchen erstaunlich. die lassen die leute auf für 5 cent pro stunde „arbeiten“, wenn’s sein muss, voll ins messer. außerdem dürfen die pappenheimer-„sogenannten kunden“ sich immer wieder neu anmelden und immer wieder von neuem die leute vollends beklauen. und zu den stundensätzen: irgendwo hat mal jemand geschrieben „where is the 0 in your entry box?“ – soviel zur logik dieser plattform. eigentlich 10%, aber mit 10% von null und gar nichts, da ist garantiert viel zu machen. offiziell gilt 3 usd drunter is nich. nur leider haben die den leuten den freischuss gegeben zum sich selbst um die ecke bringen. die dürfen auch 10 cent eintragen. wenn maestro aus washington oder big apple oder aus germany berlin nur laut genug brüllt und bellt. neulich suchte ein scherzkeks aus d-land übersetzer für 3. ich wiederhole: drei. usd. pro stunde.

    und ich soll rumsitzen und däumchendrehen beim zugucken wie die scherzkekse in der datenbank aufpoppen?

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  11. ich hab kurz nachgefragt und labertasches hundi richtet aus: „also das letzte wort da sorry, „pop up“ hat keine überraschenden konnotationen dort, auf alles kann man auch nicht immer achten.“

    ich sag dazu nur:

    popcorn.

    darauf labertasches hundi: „das ist eine syntaktische reaktion, das passiert beim grenzübergang einer sprache immer. det sind zb immer noch „die babys“ und nicht „korrekterweise die babies“, das -i-e- in der pluralbildung ist deren ding, det interessiert ein touristenwort beim herumgucken nicht großartig. daher: aufpoppen. pp. wie in „et cetera p.p. fertch. wenn es mal ein wort gibt, das zum beispiel „lö lalülaly“ heißen würde, wäre dessen plural „die lalülalys“.

    noch fragen?“

    korrekturleser gibt die frage einfach mal weiter.

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  12. also hierbei wäre dann aber auch auf das „lü“ in der mitte besonders zu achten.

    „lü.“

    nicht „ly-ly“, sondern

    „lü-ly.“ (-lys im plural, selbstverständlich.)

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  13. mensch, jetzt hätt ich glatt fast diese seite hier verpasst, noch nicht abfahren, moment, hier kommt noch ein nachzügler!

    also ich wollte – falls sich hier ein Ninja verirrt 2014: an Dich ganz persönlich, was ich Dir auch schon immer un-be-dingt sagen wollte und nie dazu kam:

    mercö, gell. ( ;-] dabei hätte ich mir das schwimmteam so gerne genauer angesehen, achja… …)

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