Bilderstrecke: Fear and „Sieg Heil“ in Las Vegas

Die neonazistische National Socialist Movement (NSM) hat am 25. Juni 2011 in Las Vegas, Nevada einen Aufmarsch unter der Parole ‚Reclaim the Southwest‘ gegen illegale Einwanderung organisiert. Die NSM ist die derzeit größte neonazistische Gruppierung in den USA, mit circa 60 Verbänden landesweit und weitreichenden Verbindungen zum Ku Klux Klan und der Aryan Nation. Dennoch wirkte der Aufmarsch in Las Vegas chaotisch und hatte wahrscheinlich wenig Außenwirkung.

Von Roman Kutzowitz für NPD-BLOG.INFO

Etwa 25 NSMler aus den Bundestaaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Texas reisten dazu an; manche brachten ihre Kinder samt Kinderwagen mit. Der Aufmarschort, eine Baumschule und Gärtnerei, ist ein beliebter Treffpunkt für mexikanische Arbeiter, welche zumeist in Gruppen zum Landschaftsbau auf Tagesbasis eingestellt werden.

Große Überraschungen hatte Harry Hughes, Sprecher der NSM Nevada, in seiner Rede nicht zu bieten, denn laut Harry sind die Arbeiter wohl illegale Einwanderer und nehmen den Amerikanern angeblich die Arbeit weg. Da die USA ihre Grenzen nicht angemessen schützten, müsse Harry die Sachen in die eigene Hand nehmen.

Wie dies aussehen soll, sieht man in Internet-Videos der NSM: Darin treten sie mit Maschinengewehren, Pistolen, Granaten und dem passenden GI-Joe Outfit auf die Zähne bewaffnet auf – und patrouillieren an der Grenze. Bei dem jüngsten Rundgang habe Harry angeblich mehrere Tote in der Wüste gefunden und zwei Illegale „verhaftet'“ und an die Borderpolice übergeben.

Die Plattitüden der NSMler lenken schnell davon ab, dass es sich oft um mit militärische ausgebildete Rechtsextreme handelt, die eine akute Bedrohung darstellen.So wurden zwei Aktivisten der ARA (Anti Racist Action), Daniel Shersty and Lin Newborn, am 4. Juli 1998 exekutiert. Sie wurden aus ihrem Zuhause entführt, geknebelt, in die Wüste gefahren  – wo sie sich hinknieen mussten – und ihnen in den Hinterkopf geschossen wurde.

NPD-BLOG.INFO veröffentlicht hier die Bilder von Roman Kutzowitz, um einen Eindruck von dem Nazi-Aufmarsch in Las Vegas zu vermitteln. Weitere Bilder und Infos über Kutzowitz in seinem Blog (www.flareandghost.wordpress.com) und der Website (www.romankutzowitz.com).

 

0 Kommentare zu „Bilderstrecke: Fear and „Sieg Heil“ in Las Vegas

  1. Oh Uh also ich find das mit den Kinder arg übel… und das in den USA Nazis auch noch die Möglichkeit gegeben wird sich zur schau zu stellen :0
    In Deutschland ist es ja auch so aber die Npd is nicht so offensichtlich wie aryan pöwa oder KKK.
    Naja, ein süßes Familien treffen :))

    Ist in den Menschenrechten Amerikas nichts gegen Faschisten zu lesen (öffentl. zu schau stellung durch symbole etc.)?

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  2. Die USA beziehen die universellen Menschenrechte aus ihrer „freedom of speech“. Das ist vergleichbar mit unserer „Menschenwürde“ aus Art. 1 I GG (Die Würde des Menschen ist unantastbar.)

    Daher ist die Redefreiheit den Amerikanern heilig. Sie würden diese niemals für eine Art Volksverhetzung o.ä. einschränken.

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  3. @Demokrat

    Die Redefreiheit in den USA findet ihre natürlichen Grenzen durch hohen sozialen Druck und Bewaffnung der Bevölkerung. Auf gut deutsch: Wenn man dort zwischen halbwegs gesitteten Menschen arbeiten will und nicht an einer Bleivergiftung sterben will, dann heißt die Parole: „Fresse halten!“ „Auf amerikanischem Grund ist die Redefreiheit heilig“ …und wer sich nicht dran hält wird nach Quantanamo Bay „outgesourced“.

    „…für eine Art Volksverhetzung o.ä.“ Was ist denn der Volksverhetzung ähnlich!?

    Gute Fotos!

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  4. Das muss schon schwer zu verstehen sein, dass die Grundrechte aus einem Grundsatz abgeleitet werden.

    Dieser Grundsatz ist in den USA eben die „Freedom of speech“. Der Rest Ihres Kommentars ist, um ehrlich zu sein, nichts als Polemik…

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  5. „Dennoch wirkte der Aufmarsch in Las Vegas chaotisch und hatte wahrscheinlich wenig Außenwirkung.“ Trotzdem berichten Medien in ein paar 1000km Entfernung davon, wenn sich da 25 Hanseln zusammenrotten. Dass sie an der Grenze patroullieren und aufgrund ihrer Bewaffnung sehr gefährlich sind, ist berichtenswert – dass sie mit 25 Leuten demonstrieren, nicht. Es verschafft ihnen nur die Außenwirkung, die sie mit diesem Aufmarsch bezwecken wollen.

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  6. Na, dann hoffen wir mal, dass die es schaffen, alle Einwanderer aus Amerika rauszuschmeißen, damit das Land bald wieder den Indianern gehört.

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  7. @Demokrat

    Gibt es für Sie eigentlich irgendeine rassistische, neonazistische, faschistoide oder diesbezüglich „gleichartige“ Manifestation in der Öffentlichkeit (durch Neonazis, Rassisten etc. und weltweit), für die Sie letztendlich glauben keine Rechtfertigung finden zu können!? 😉

    Jenem „Freedom of speech“ hätten Sie ruhig einmal Dieses gegenüber stellen können: http://de.wikipedia.org/wiki/Hate_Speech

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  8. Lieber Axel,

    ein kleines Zitat aus dem von Ihnen verlinkten Artikel:

    „In den Vereinigten Staaten werden freie Meinungsäußerungen geschützt, die nicht tatsächlich einen Aufruf zu Gewalt darstellen. Die Kriterien sind dabei streng ausgelegt: Selbst eine Rede, die Gewalt rechtfertigt oder rassistische Beleidigungen enthält, wird weitgehend geschützt, wenn nicht beweisbar ist, dass es zu „unmittelbarer Gewaltausübung“ kommen wird.“

    Lesen Sie doch erst einmal die Artikel, bevor Sie irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen…

    Für die Amerikaner ist die freie Meinungsäußerung eben deutlich wichtiger als für uns Deutsche. Das liegt eben daran, dass dort die Menschenrechte abgeleitet werden. Wir können die freie Meinungsäußerung nach Art. 5 II GG beschränken, ohne auf die übrigen Grundrechte zu beeinflussen, da unsere Grundrechte aus der Menschenwürde abgeleitet werden.

    Wir würden beispielsweise niemals die Würde des Menschen angreifen, um ein paar Rechtsextremisten zu bekämpfen.

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  9. Lieber Demokrat,

    Bedauerlicher Weise stecke ich nicht im Schädel eines FBI- oder Secret Service-Menschen, oder eines US-Richter, und kann daher – im speziell vorliegenden Fall – nicht „nachvollziehen“, WAS „die Yankees“ geritten hat, nun gerade jenen gewaltstrotzenden, paramilitärischen Redneck- und Rassistenabschaum auf die Menschheit loszulassen (zumal die Typen ja organisiert sind). Von „Heil Hitler“-brüllenden weissen bewaffneten Cretins – in diesem Outfit – ausgehen zu wollen, dass von ihnen keine „unmittelbare Gewaltausübung kommen wird „, liegt für mich genauso im „Nebulösen“ wie das Gequatsche unserer Politiker hinsichtlich der „Unverbietbarkeit“ der NPD. – Wahrscheinlich muß es (auf die USA bezogen) erst mehr Tote geben, damit man sich dann Dessen http://de.wikipedia.org/wiki/Hate_crime „erinnern“ bzw. das Verbrechen darauf zurückführen kann. Da es diese Kriminalität gibt, wird es wohl auch ein Motiv geben, dem die „Hate Speech“ immanent und von ihr auszugehen ist, dass eine Tat folgen wird. – Und die Gestalten auf den Photos und im Video scheinen für mich nicht „Tatenlos“ oder Affektiv.

    Letztendlich macht aber die Debatte im vorliegenden Extrem-Fall keinen Sinn, weil Niemand von uns weiß`, ob nicht die Hälfte der Typen bereits in irgend einem Knast in Tulsa verrotten. Fakt bleibt` – wenigstens als kleiner Trost -, dass man in den USA Hate Speech und Hate Crime kennt … Wie man nun im Vorfeld dieser Straftaten (Hate Crime) mit dem dazugehörigen und auf die Straße getragenen sowie verbreiteten Motiv und deren Protagonisten umgeht, bleibt den Leuten überlassen, in deren Köpfe ich leider nicht gucken kann.

    Was nun uns in Deutschland anlangt, so ist es mir neu, dass es eines Angriffes auf die Menschenwürde bedarf, „um ein paar Rechtsextremisten bekämpfen“ zu können. – Es bedarf lediglich einer Politik und einer Justiz, die „den Rechtsextremismus“ endlich als das benennen, was er ist. Erst dann sollte man sich (speziell als Deutscher innerhalb der Auseinandersetzung mit den „neuen“ Nationalsozialisten) erdreisten dürfen, das Wort „Menschenwürde“ überhaupt in den Mund zu nehmen. – Vorher, und ohne die deutliche Benennung jener Abkömmlinge des Dritten Reiches und ihrer „neuen“ Ziele, bleibt der Verweis auf die Menschenwürde lediglich pseudo-demokratischer Bullshit sowie jenes erhoffte Einschlupftor, von dem schon Goebbels und bzgl. „der Demokraten“ gesprochen hat („…den nützlichen Idioten“). Von diesen „Demokraten“ gibt es, sofern ich u.A. auf die Weiterexistenz der NPD schaue, wieder erstaunlich viel: Als wenn das Nichtdazulernen geradeweg` eine „Tugend“ in Deutschland geworden ist…

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  10. Mein Gott,

    was ist eigentlich los in Ihrem Kopf? Ist jedes aufzeigen von Grenzen im Kampf gegen Rechts automatisch eine Zustimmung? Kennen Sie überhaupt selbst irgendwelche Grenzen?

    Würden Sie Rechtsextremisten ohne verhandlung ins Gefängnis stecken?
    Würden Sie diese töten?
    Vielleicht sogar ökonomisch durch Gas in speziell eingerichteten Industriestandorten?

    Ich nannte oben die Menschenwürde als omnipräsente und unumstößliche grenze für Maßnahmen im Kampf gegen Rechts. Nicht mehr und nicht weniger. Daraus konstruieren Sie „pseudo-demokratischer Bullshit“ und ein „erhofftes Einschlupftor“…

    Trennen Sie endlich zwischen der Kritik an Maßnahmen und einer Befürwortung des Rechtsextremismus. Das wäre mal eine Leistung von Ihnen!

    P.S.: In den USA könnte es hunderte Tote geben, ohne das diese ihre freedom of speech einschränken würden. Gab es sogar schon, wie die Diskussion um Marilyn Manson und das Columbine Massaker gezeigt hat.
    Ich weiß, Ihnen macht es nichts aus Ihre Menschenrechte im Kampf gegen Neonazis zu opfern. Den meisten anderen Menschen aber schon!

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  11. Manchmal denek ich, die „weisse Rasse“ soll einfach irgendwo ihren eigenen Staat haben, da koennen sie dann voelkisch Ackerbau und Viehzucht betreiben udn von der Weltherrschaft traeumen.

    Zaun drumrum, Schiessbefehl, Ruhe ist.

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  12. Wenn ich mich zwischen einer gesetzlich vorgeschriebenen Krankenkasse und Sicherheit trotz möglicher Arbeitslosigkeit einerseits und andererseits uniformierten Nazibanden in den Strassen entscheiden müsste, ist mein Standpunkt ziemlich klar.

    Die Menschenwürde schliesst die Meinungsfreiheit doch mit ein, während umgekehrt die Meinungsfreiheit die Menschenwürde nicht mit einschliesst. Diesbezüglich bekenne ich mich gerne zum deutschen Rechtssystem und würde sogar sagen(Vorsicht Polemik!), das deutsche ist dem amerikanischen überlegen…

    Aber ich will mich gar nicht streiten, dafür bin ich mir meiner Meinung zu sicher. 😉

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  13. Die Amerikaner kennen den verfassungsrechtlichen Begriff der Menschenwürde nicht. Sie haben stattdessen die Freedom of Speech.
    Das System ist weder besser noch schlechter, sondern anders.

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  14. @Demokrat

    Human dignity ist im Englischen das sprachliche Synonym für Menschenwürde. Sofern du natürlich einen Verfassungsrechtler in den USA in deutscher Sprache ansprichst und nach der Menschenwürde fragst, wird der nicht wissen was du meinst. Sofern du aber nach einer Human dignity im Verfassungsrecht fragst` – und nicht nur in diesem -, so wird er (wie jeder andere US-Jurist) dir antworten können und wohl energisch verneinen, dass die Freedom of speech die Human dignity überlagern, negieren, ersetzen-, oder außer Kraft setzen oder gar als einziges moralisches „Recht“ an deren Stelle treten könnte. Worauf basieren denn die „Bill of Rights“ (offenbar aber im vorliegenden Fall nur auf dem Papier), wenn nicht auf der Menschenwürde (Human dignity)..!? – Das macht` doch die ganze Sache umso ärgerlicher und armseliger, dass man Gestalten aufmarschieren läßt (noch dazu in der uns Allen ersichtlichen Form), die unter der Freedom of speech gegen die Human dignity dergestalt verstoßen, in dem sie die Aufhebung und Beseitigung des verfassungsgegebenen Gleichheitsgebotes anstreben. – Wobei das Waffengesetz der USA (über das sich so „vortrefflich“ streiten läßt) erschwerend dazu kommt.

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  15. Lieber Axel:

    Die Menschenwürde ist kein Teil der Verfassung. Sie ist zwar immanent, aber begründet nicht aus sich selbst heraus die Menschenrechte. Diese werden durch den 1. Zusatzartikel begründet.

    http://www.us-infos.de/fakten-verfassung.html

    Lesen Sie einfach den 1. Zusatzartikel zur Amerikanischen Verfassung.

    Hier wird die „freedom of expressons“ begründet, die innerhalb einer Normentrias insbesondere die „freedom of speech“ herausarbeitet.

    http://topics.law.cornell.edu/wex/First_amendment

    Im obigen Artikel wird dargelegt, wie die aus der „freedom of speech“ die gesamten Grundrechte im verfassungsrechtlichen Sinne abgeleitet werden.

    „The most basic component of freedom of expression is the right of freedom of speech. The right to freedom of speech allows individuals to express themselves without interference or constraint by the government. The Supreme Court requires the government to provide substantial justification for the interference with the right of free speech where it attempts to regulate the content of the speech“

    Wie wäre es, wenn Sie jetzt einfach aufhören würden, deutsches und amerikanisches Rechtsauffassungen zu vermischen.

    Die Amerikaner leben eben nach dem Grundsatz:
    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“Voltair

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  16. @Demokrat, und nun..!? – Widersprechen die von Ihnen unter http://topics.law.cornell.edu/wex/First_amendment angeführten Präzedenzfälle (seitens der Uni unter Hinweis auf http://www.supremecourt.gov/) einem Ringen um die Menschenwürde..!? Worum geht und ging es denn bei der Obscenity, den fighting words, der slavery usw..!? – Was soll denn bewahrt werden (leider oftmals und wie bereits angeführt nur auf dem Papier) in jenen Grundsatzfragen die vor Gerichten – und manchmal auch in Kriegen – enden: die freedom of speech als letztendlich alleiniges Gut..!?

    Und wie wär`s, wenn Sie aufhören, „die“ Amerikaner mit Voltaire zu vermischen. Nach Ihrem polemisch-eingebundenen Spruch – wobei ich nichts gegen Polemik habe – könnte ich diesen (oder jeden anderen meiner Wahl) ebenso mißbrauchen und anschließend behaupten, dass es Dank Voltaire etc. (und meinem zitieren) „eben“ so sei, wie ich es sehe oder zu sehen wünsche.

    Letztendlich ist es aber Wurscht, da wir Beide keine US-Richter sind, die mutmaßlich nicht jeden Fall ausschließlich nur nach der freedom of speech oder der human dignity „ausrichten“, sondern den vorliegenden Einzelfall bewerten. Und im vorliegenden Fall (wie auch in anderen Fällen) haben für mich eben die jeweiligen Gouverneure und Gerichte mit ihren Interpretationen und Auslegungen, sofern sie mir angesichts der „NSM“ mit der freedom of speech kommen, nicht alle Tassen im Schrank … genauso, wie diverse Staatsanwälte in Deutschland bzgl. ihrer Aussagen zur Anhängerschaft der NPD und deren Propaganda. – Das wird sich mutmaßlich auch durch unser beider Debatten nicht ändern. 😉

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  17. „Letztendlich ist es aber Wurscht, da wir Beide keine US-Richter sind…“

    Und da ist wieder Ihr Fehler. Man muss kein US-Richter sein, um den Aufbau der Grundrechte des entsprechenden Staates zu verstehen. Da reicht es ein wenig Grundsatzliteratur zu lesen. Aber dazu sind Sie ja schon nicht für unser Rechtssystem bereit. Wie könnte es dann für andere gelten?

    Da sabbeln Sie lieber irgendwelchen selbsterdachten Kram zusammen und beschuldigen Andere, Sie würden Rechte beugen und fehlinterpretieren!

    Aber an der Universalität der Menschenrechte mangelt es Ihnen ja sowieso…

    „…haben für mich eben die jeweiligen Gouverneure und Gerichte mit ihren Interpretationen und Auslegungen, sofern sie mir angesichts der “NSM” mit der freedom of speech kommen, nicht alle Tassen im Schrank.“

    Sie könnten ja einfach mal versuchen allen Menschen die Rechte zuzugestehen, die Sie tagtäglich für sich selbst in Anspruch nehmen. Nein, aber Neonazis haben bei Ihnen keine Menschenrechte.

    Solche Äußerungen erinnern mich an das Blutschutsgesetz, welches die Menschenrechte für Juden (und andere „unreine“ Rassen) anders definierte, als für den Rest der Gesellschaft.

    Sie sind dem was Sie bekämpfen wollen viel näher als Sie glauben…

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  18. @Demokrat

    Sofern Sie jener „Demokrat“ sein sollten, der sich in immanent „demokratische Debatten“ auch unter „Altermedia Deutschland“ einklingt und durch dümmliche Steilvorlagen Herrn Möller etc. bedient, wäre es „schön“, wenn wir unser beider Debatten einstellen. – Sie schreiben Ihr Zeug – ich schreibe mein Zeug … und alles ist „schön“. Ich kommentiere Sie nicht mehr, und es wäre fein, wenn Sie meine Intoleranz respektieren und mich ebenso verschonen. 😉

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  19. Was sollte ich mir auf der Seite durchlesen oder kommentieren?

    Hilflos im mentalen Ghetto versunkene Gestalten? Dümmliche Kommentare zu irgendwelchen ausgesuchten Artikeln? Dazu noch ein Schreiberling, der von sich selbst in der dritten Person spricht?

    Alles nur verschenkte Zeit… bestenfalls…

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  20. „Sie könnten ja einfach mal versuchen allen Menschen die Rechte zuzugestehen, die Sie tagtäglich für sich selbst in Anspruch nehmen. Nein, aber Neonazis haben bei Ihnen keine Menschenrechte.“

    Natürlich haben auch Neonazis Grund- und Menschenrechte, aber ist es die Schuld von Demokratinnen und Demokraten, dass Neonazis immer und immer und immer wieder die Grund- und Menschenrechte anderer Menschen massiv missachten – gerade auch, wenn sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit wahrnehmen?

    Das Recht auf Meinungsfreiheit als Teil der Menschenrechte / des Rechts auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde steht doch nicht in vollkommener Unabhängigkeit nur für sich allein, sondern in einem Kontext zu anderen Rechtsvorschriften – und zum Recht auf Meinungsfreiheit / den Menschenrechten / der Menschenwürde anderer Menschen??

    Es gilt doch offensichtlich eher eine Balance zu finden zwischen den Grund- und Menschenrechten der Nazis einerseits sowie den Grund- und Menschenrechten von Demokratinnen und Demokraten – insbesondere den vergangenen, aktuellen und potentiellen Opfern und Betroffenen rechter Gewalttaten – andererseits.

    Und da kann man natürlich die relativ „liberale“ US-Rechtsauffassung bzgl. des Rechts auf freie Meinungsäußerung als vorbildlich begrüßen. Umgekehrt kann man aber auch ganz legitim kritisch anmerken, dass bei einer solchen Rechtsauffassung vielleicht die Rechte anderer Menschen zu kurz kommen.

    Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede, Betrug, Diskriminierung, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung / Holocaustleugnung / NS-Verherrlichung sind einige der Grenzpfähle, die das Strafrecht in Deutschland aktuell für das Recht auf Meinungsfreiheit setzt.

    (Dennoch betreiben Neonazis tagtäglich öffentlich und (natürlich nicht immer) ungestraft bspw. Volksverhetzung / Holocaustleugnung / NS-Verherrlichung – sie können dies tun, weil bspw. die gewählten Formen unterhalb der Strafbarkeitsschwelle liegen, weil die Täterinnen und Täter nicht ermittelt werden können, weil den Strafverfolgungsbehörden die Tat nicht bekannt wird. Und manchmal fehlt ganz sicher auch der Wille zur Strafverfolgung.)

    Herr Mylius mag sich hier vielleicht manchmal für den Geschmack des einen oder der anderen Mitdiskutierenden im Tonfall vergreifen – einem Mitkommentator aus dem demokratischen Spektrum geistige Nähe zu den Nürnberger Rassegesetzen sowie zu hetzenden und mordenden Neonazibanden zu attestieren halte ich jedoch – zurückhaltend formuliert – für ZIEMLICH daneben.

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  21. In Amerika gibt es wohl auch schon die Diskussion darüber, inwieweit die rechtsradikale Gewalt, die in einigen Bundesstaaten stark zugenommen hat, im Zusammenhang mit der dortigen Nazipropaganda steht, die da recht ungefiltert und radikal verbreitet wird. Da wurde dann auch schon festgestellt, dass diese Propaganda Einfluß auf jene hat, die da Gewalt anwenden. Das ist dann schon ein Dilemma irgendwo. Es gibt wohl Gedanken darüber von (wenigen) Menschen, die sich damit befassen, gewisse Hasspropaganda als Gewaltakt zu deklarieren, somit wäre diese dann angeblich nicht mehr vom „Freedom of Speech“ gedeckt. Bis das aber gesetzreif werden könnte – wenn überhaupt – wird noch viel Zeit vergehen. Ich bezweifel aber, dass da wirklich was kommen wird. Dafür wird das Interesse nicht groß genug sein.

    Ansonsten sind mir diese Typen sehr unheimlich. Einerseits gefangen in ihrer Negativität wie Dummheit, da können sie einem schon fast leid tun. Teilweise wandelnde Realsatiren. Andererseits haben die Möglichkeiten zur Bewaffnung und paramilitärischer Ausbildung, was die Sache unheimlich gefährlich macht. Eine echt fiese Mischung…

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

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  22. Was hat ihr alle denn für ein Problemen.
    Das ist nunmal USA und nicht Bunte
    Weltrepublik, die haben genauso Zukunfts ängste
    wie die Europäer und es ist normal seine Meinung
    frei zuäußern ganz besonders in den USA.
    Dumme gequatsche von euch zeigt das ihr alle
    nicht wißt das die Probleme in der USA eigentlich
    euch nichts angehen und eine Sache den Einwohner
    selbst überlassen sind wie sie in Zukunft
    ihre Politik gestalten wollen.
    Sonst interessiert euch auch nichts was
    hier in Lande losgeht.
    Die würden euch genauso erzählen das ihr in den
    USA nichts zusuchen hat und eure Probleme selbst
    zu lösen müßt.
    Ihr alle würdet die Meinungsfreiheit und Demokratie
    den Menschen dadrüben ebenfalls einschränken
    und in aller Welt Heucherlich geben.

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  23. in arte weinen gerade us-nazis, daß sie unterdrückt werden.
    wie ich diesen abschaum hasse.

    möge ihr „heiliger-rassenkrieg“ zu ihrer ultimativen auslöschung führen.

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