Wir müssen reden, Facebook, „dreckige Hure“

Hakenkreuze, Großdeutschland, Zeichnungen von Neonazis, die auf Anarcho-Schweine eintreten - bei Facebook ist alles möglich.
Hakenkreuze, Großdeutschland, Zeichnungen von Neonazis, die auf Anarcho-Schweine eintreten – bei Facebook ist alles möglich.

Hi Facebook,

ich und ein paar meiner Freunde hatten Dir einige Dinge gemeldet, die laut Deiner Mitarbeiter nicht gegen Deine Gemeinschaftsstandards verstoßen. Daraus habe ich gelernt, Facebook. Nämlich, dass Du eine dreckige Hure bist, der man nur mal in den Kopf schießen muss, weil Du keinen Anstand hast.

Deine Mitarbeiter sind Ausländerschlampen, Dreckskanaken, Parasiten, Schmarotzer und Saupack, Du selbst bist eine dreckige oder dumme Sau, der man den Kopf abschlagen, die man hängen oder standrechtlich erschießen sollte. Abgesehen davon gibt es eine jüdische Weltverschwörung und Marc Z. ist einer der Köpfe, der als Hakennase und Blutsauger und Heuschrecke anständigen Nutzern das Geld und die Daten aus der Tasche zieht.

Ihr seid virtuelle Straßenräuber, Internetverräter und Kinderschänder, von dem, was Eure Gemeinschaftsstandards erlauben längst hoffnungslos abgestumpfter, empathieloser Menschenmüll. Die Todesstrafe wäre nur zu gut für Euch! Also, deswegen, und nur deswegen, gehört ihr alle wieder vergast, Verantwortliche wie Mitarbeiter von Facebook.

Und, Facebook, schreibe mir nun bitte nicht, dass ich hier etwas böses geschrieben habe oder gar gegen Deine Gemeinschaftsstandards verstoßen würde, hätte ich es bei Dir gepostet. Deutsche Nutzer, deren Postings ich oder Freunde Dir im Selbstversuch gemeldet haben, haben all das unter Deiner Hoheit gegen Juden, Migranten, Gutmenschen, Politiker, Asylsuchende und Gläubige veröffentlichen dürfen.

Und Du Drecksnutte, Facebook, hast mir geantwortet, das sei alles im Rahmen Deiner Standards. Nun denn, heute hast Du dann mal von diesen Gemeinschaftswerten kosten dürfen und kannst verreck… — nee, mal drüber nachdenken!

Mit freundlichen Grüßen, Michael Klarmann </Polemik>

6 thoughts on “Wir müssen reden, Facebook, „dreckige Hure“

  1. Kann mich mal jemand aufklären, was das für ein Beitrag ist? Für mein Empfinden ist das auch für eine Provokation einfach zu geschmacklos.

    1. All die Beleidigungen in diesem Text sind Wörter und Sätze die andere User bei Facebook gemeldet haben, die Facebook aber als okay eingestuft und es nicht gelöscht hat. Jetzt soll Facebook mit diesem Text spüren, wie sich die Opfer die Ziel dieser gesagten Worte sind gefühlt haben.

  2. Grundsätzlich richtig. Ich hab auch schon teils unfassbar harte Nazischeiße gemeldet, die vor jedem Gericht im Schuldspruch geendet wären, für Facebooks Gemeinschaftsstandards aber scheinbar kein Problem sind.

    Nur: Was ist die Alternative zum jetzigen Modell? Wollen wir wirklich, dass saudische Gesetze demnächst bestimmen, was wir sehen dürfen? Das wäre nämlich die Konsequenz bei so einer internationalen Plattform, wenn jeder Staat „seine“ Problemzonen gefiltert haben will. Klar fühlt man sich hier auf Seiten der Vernunft, wenn man #Nippelstatthetze fordert – und prinzipiell seh ich das natürlich genau so. Aber wer bestimmt, wo wir die Linien ziehen?

      1. Menschenrechte sind keine Kategorie, die das saudische Königshaus relevant findet. Haben die letztens in der UNO extra nochmal klargestellt. Das wäre also keine Lösung, auf die man sich einigen könnte.

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