Deutsche Weihnacht!

Der Kampf für das Abendland ging auch über Weihnachten, dem christlichen Fest der Nächstenliebe, weiter…

  • In Sebnitz haben Unbekannte am Sonnabend eine aus Vietnam stammende Familie bedroht und durch die Stadt verfolgt. Wie das Operative Abwehrzentrum der Polizei am Dienstag mitteilt, ereignete sich der Vorfall gegen 22.30 Uhr auf dem Marktplatz. Die Familie war zu dieser Zeit zu Fuß mit ihrer 17-jährigen Tochter unterwegs. In der Nähe des Marktbrunnens trafen sie dann auf drei Männer im Alter von etwa 30 Jahren. Einer der Unbekannten zog daraufhin eine Pistole aus der Innentasche seiner Jacke. Die Waffe richtete er erst nach oben, dann mit ausgestrecktem Arm gezielt auf den Oberkörper des Familienvaters. Laut Polizei soll der Täter dabei rassistische Hetzparolen gegrölt haben.
    Die Familie lief sofort auf direktem Wege nach Hause. Der unbekannte Mann steckte die Waffe zwar wieder ein. Er folgt der Familie jedoch auf dem Heimweg durch die Stadt. Dabei begleitete ihn ein zweiter Mann aus der Gruppe. Der Vater wurde auf dem Weg nach Hause noch mehrfach angerempelt und mit der Waffe bedroht. (Sächsische Zeitung, 23. Dezember 2014)
  • Der Einsatz der Polizei am Montagabend anlässlich der Pegida-Kundgebung und der Gegendemo des Bündnis Nazifrei sorgt auch am Dienstag für Gesprächsstoff. Bündnis-Sprecher Silvio Lang warf den Beamten am Montag vor, die Einsatzkräfte hätten viele Teilnehmer daran gehindert, den Schlossplatz zu erreichen. Die Polizei räumte am Dienstag fehlendes Fingerspitzengefühl ein. Unter anderem berichteten Teilnehmer des Friedensgebetes in der Kreuzkirche, dass es ihnen nicht möglich war, durch die Altstadt zum Schlossplatz zu gelangen. Die Zugänge Georgentor und Brühlsche Terrasse waren abgesperrt. Die Einsatzkräfte schickten die Menschen auf den halbstündigen Fußweg über die Carolabrücke und die Neustädter Elbseite, um über die Augustusbrücke zum Schlossplatz zu gelangen. „Auf Nachfrage bei den Beamten wurde dies nur mit ‚Pufferzone’ oder ‚Sie hätten ja eher da sein können’ begründet“, berichtet der Dresdner Felix Ruhnow gegenüber DNN-Online. (Dresdner Neueste Nachrichten, 23. Dezember 2014)
  • In Sachsen hat es seit Mitte 2012 nach Angaben der Landesregierung rechte 57 Straftaten gegen Asylunterkünfte gegeben. Im gleichen Zeitraum fanden laut dieser offiziellen Zahlen 54 Versammlungen gegen Flüchtlingsunterkünfte statt. Die Zahlen gehen aus der Antwort des Dresdner Innenministeriums auf eine Anfrage der Linkenabgeordneten Juliane Nagel hervor. Die flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion sagte, Aufmärsche und Straftaten seien 2012 und 2013 »noch eher punktuell« vorgekommen, seitdem sei »eine klare Häufung zu konstatieren« – vor allem im Landkreis Bautzen. Viele der Aufmärsche gegen Flüchtlingsunterkünfte waren von der NPD angemeldet worden, aber auch durch Privatpersonen. An den Demonstrationen nahmen bis zu 2.000 Menschen teil. Die Aufmärsche des Pegida-Bündnisses sind in den Angaben der Landesregierung nicht erfasst. (Neues Deutschland, 24. Dezember 2014)
  • Kreis- und Stadtrat Patrick Gentsch soll in der Disco einer dunkelhäutigen Frau ins Gesicht geschlagen haben. Danach durfte er weiterfeiern. – Glauchau. Die Partynacht am Samstag in der Glauchauer Disco „Trennwerk“ hat für NPD-Kreischef Patrick Gentsch (Jahrgang 1976) ein Nachspiel. Die P0lizei ermittelt gegen den Kreis- und Stadtrat wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Beleidigung. Gentsch soll im alkoholisierten Zustand einer dunkelhäutigen Frau ins Gesicht geschlagen, sie rassistisch beleidigt haben. Ein Augenzeuge, der nach eigenen Angaben dazwischenging, schilderte den Vorfall gestern der „Freien Presse“: „Gentsch hat die Frau angerempelt und als ,Negerschlampe‘ und ,Nigger‘ beschimpft. Er hat sie zu Boden geschubst. Die dunkelhäutige Frau hat sich dann gewehrt.“ […] Nach dem Vorfall durfte Gentsch weiterfeiern. Disco-Betreiber Maik Bochmann unternahm keinen ernsthaften Versuch, ihn hinauszuwerfen. „Das war eine Gruppe von fünf bis sechs sehr durchtrainierten Personen. Wenn wir sie hinausgeschickt haben, sind sie einfach wieder reingekommen“, sagte er gestern der „Freien Presse“. „Die Gruppe war stark angetrunken“, so Bochmann. (Freie Presse, 24. Dezember 2014)
  • Zwei Afrikaner im Alter von 26 und 34 Jahren sind in Merseburg an der Saale nach dem Verlassen einer Diskothek von mehreren Angreifern verletzt worden. Die Polizei geht von einer fremdenfeindlichen Tat aus. Zunächst soll der 26-Jährige am Sonntag geschlagen worden sein, worauf ein Mitarbeiter des Clubs die Täter aufgefordert habe, die beiden Männer in Ruhe zu lassen.  Als die Opfer fortgingen, wurden sie laut der Mitteilung von den Angreifern verfolgt. Diese stürzten sich auf den 34-Jährigen, stießen ihn zu Boden, traten auf ihn ein und schlugen ihm mit einem Bierglas auf den Kopf. (dpa, 28. Dezember 2014)
  • Die Verzauberung der Union gelang freilich nur, weil die Seehofer-CSU den Linksschwenk der C-Schwestern, das halsbrecherischste Manöver deutscher Nachkriegspolitik neben Schröders Agenda, willig mitmachte. Als wäre es eine Delikatesse, schluckte Seehofer sogar die Kröte Doppelpass. Und Franz Josef Strauß rotierte im Grab. AfD und Pegida sind Kinder der Merkelisierung Deutschland. Ihre von der CDU verstoßenen Anhänger fühlen sich einem Gesinnungsdiktat ausgeliefert: Wo Merkel ist, ist der Mainstream. Abweichendes Denken, gar das Äußern von Überfremdungsängsten, wird nicht geduldet. (Kommentar im Münchner Merkur zur Richtungsdebatte in der Union)

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