Irrsinn als Forschungsobjekt

„Das Bild der Montagsmahnwachen mit einigen methodisch gesicherten Ergebnissen zu ergänzen und möglicherweise zu korrigieren“ – nicht weniger ist der Anspruch einer am Montag vorgestellten Studie des Zentrums Technik und Gesellschaft der TU Berlin, die in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung entstanden ist.

Von Jan-Niklas Kniewel

Geht es nach den TeilnehmerInnen der Montagsmahnwache in Berlin, so sind links und rechts überholte Kategorien. Das betonen die RednerInnen stets und das bestätigen auch die Befragten. 39 Prozent von ihnen wollen oder können sich nicht innerhalb des klassischen rechts-links-Schemas einordnen, 38 Prozent hingegen sehen sich links der politischen Mitte, weitere 22 Prozent klassifizieren sich als Teil eben dieser öminösen, nicht näher umrissenen Mitte (unter jenen gut zwei Dritteln der Befragten welche bei der letzten Bundestagswahl an die Urne gingen, wählten 42,6 % die Linkspartei, 12,2 % die Grünen und 15,4 % die Piraten). Nur zwei Prozent der Befragten stufen
sich selbst als rechts ein.

Dies scheint auf den ersten Blick auch damit zu korrespondieren, dass nationalistische und chauvinistische Einstellungen relativ rar erscheinen – nur eine der befragten Personen formulierte ein klar erkennbares deutsch-nationalistisches Anliegen. Gleichzeitig bekannten sich jedoch fast 13 Prozent dazu, die Alternative für Deutschland gewählt zu haben. Stattdessen dominieren „Frieden“ und „freie Presse“ (als Antwort auf die nach Meinung der DemoteilnehmerInnen „gleichgeschaltete Presse“ in der Bundesrepublik) als Zielsetzung.

Paradox

Dies alles erscheint nicht sonderlich neu und ist paradox, da zugleich 33,8 Prozent der Meinung sind, dass Deutschland „einen Führer“ haben sollte, der Deutschland „zum Wohle aller mit starker Hand regiert“ und weitere 29 Prozent diese Aussage zumindest nicht eindeutig ablehnen. Auf der anderen Seite wiederum lehnen 91,9 Prozent die Aussage ab, dass eine Diktatur unter bestimmten Umständen die bessere Staatsform sei und fast 97 Prozent befürworten die Idee der Demokratie.

Widersprüchlichkeiten dieser Art ziehen sich durch die gesamte Studie und sind in erster Linie ein weiterer Beweis dafür, die konfus und heterogen die Gruppe, sowohl in ihrer Zusammensetzung als auch in ihrer ideologischen Konstellation, ist und unterstreichen den Charakter der Querfront, den jene JournalistInnen, die sie als „neurechts“ einstufen unterschätzten.

Hier jedoch gilt es die Methoden der Studie genauer unter die Lupe zu nehmen: So messen die AutorInnen die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen mit jenen Parametern, welche für die Studie zum „Rechtsextremismus der Mitte“ von 2014 genutzt wurden und verkürzen diesen noch auf nur vier von sechs Kategorien. Übrig bleiben Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, Chauvinismus, Antisemitismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus. Diese Kategorien werden nur mit jeweils zwei Fragestellungen untersucht und am Ende steht das Ergebnis, dass mit nur 0,8 Prozent der Anteil rechtsextrem eingestellter Personen deutlich unter dem der Gesamtbevölkerung (5,6 Prozent) liegt.

Ein Demonstrant wirbt auf seinem Shirt für Ken Jebsen, früher beim RBB. (Foto: Oliver Feldhaus)
Ein Demonstrant wirbt auf seinem Shirt für Ken Jebsen, früher beim RBB. (Foto: Oliver Feldhaus)

In aufwändigeren Studien, die sich nur einer der jeweiligen Kategorien, wie jener des Antisemitismus‘, widmen, gibt es eine Vielzahl weiterer Parameter und erst wenn mehrere zusammenfallen, so wird von einem handfesten Ressentiment oder einer verinnerlichten Ideologie gesprochen. Mit diesen wenigen Kategorien und Parametern jedoch, lässt sich keine evidente Aussage über das Weltbild der Befragten treffen. Auch führt sie an der eigentlichen Debatte vorbei, ist doch der Vorwurf an die Mahnwache „rechts“ oder „neurechts“ zu sein, der hier untersucht wird, an sich schon, verkürzt.

Worum es bei der Kritik an der Montagsmahnwachen vor allem geht, sind der Antisemitismus und der Antiamerikanismus. Beide Ideologien werden in der Studie wenig beachtet und sind nicht Ausdruck von Rechtsextremismus sondern ganz und gar ubiquitäre Feindbilder die in Deutschland in allen politischen und sozialen Lagern anzutreffen sind.

Verkürzung notwendig

Auf Nachfrage erklärt Dieter Rucht, dass eine Verkürzung des Fragenkatalogs notwendig war, weil ein längerer Katalog auch zu einer geringeren Rücklaufquote geführt hätte. Von Simon Teune kommt der Hinweis, dass es für die Befragten erkennbar gewesen wäre, dass die Aussagen, die klassische Judenfeindlichkeit abbilden, Antisemitismus thematisieren. TeilnehmerInnen einer Demonstration, die deswegen in der Kritik steht, würden solche Fragen eher zurückhaltend bewerten, als offen zuzustimmen.

Darauf jedoch weisen die AutorInnen auch in der Studie hin, wenn sie erklären, dass das Ergebnis nicht bedeutet, „dass rechtsextreme Einstellungen nicht vorhanden sind“, sondern dass „rechtsextreme Einstellungsfragmente häufig weit verbreitet und in diesem Sinne ’normal‘ sind, ohne sich zu einem geschlossenen rechtsextremistischen Weltbild zu verdichten.“ Ferner würden „teile der rechtsaffin eingestellten Personen unter den Mahnwachenteilnehmer/ innen“ offensichtlich ein „gegenteiliges Selbstbild“ haben.

Wirklich spannend wird die Studie hinsichtlich der Zustimmung der Befragten zu Aussagen aus dem Kontext der Mahnwachen – so stimmen 51,6 der Befragten der Aussage zu, dass „Amerika bzw. das amerikanische Militär“ nur „der Knüppel der FED“ sei. Weitere 39,4 Prozent lehnen diese Aussage nicht eindeutig ab. 27,3 Prozent der TeilnehmerInnen stimmen zu, dass sich die „Zionisten weltweit an die Hebel der Macht gesetzt“ hätten und „Politik, Börse und und auch die Medien nach ihrer Pfeife tanzen“ lassen würden. 19,7 Prozent lehnen das nicht eindeutig ab. Beides sind, letztere Aussage noch offensichtlicher als die erstere, klar antisemitisch und verdeutlichen wie verkürzt die Fragen zum Antisemitismus im Rahmen der Rechtsextremismus-Studie sind, will dieser doch weismachen, dass nur 1,5 Prozent der TeilnehmerInnen antisemitische Einstellungen vertreten.

Leider wirken die Zahlen in dieser Tabelle so harmlos und für die Querfront nützlich, dass es nicht verwunderlich wäre, wenn Märholz und Co. sie zur eigenen Entlastung und aus dem Kontext gerissen stolz in den sozialen Netzwerken präsentieren würden.

Klare Kante gegen den Westen

So zwiespältig vieles wirkt, so einig sind sich die TeilnehmerInnen bezüglich des Ukraine-Konflikt, in dem sich ein krasses antiwestliches Ressentiment auszudrücken scheint. Dem Verhalten der Vereinigten Staaten im Konflikt wird keinerlei Legitimation zugebilligt. Interessanterweise wird den USA zugleich der größte Einfluss im Konflikt zugesprochen (96 %). Die EU-Politik wird von gut 90 Prozent als ungerechtfertigt beschrieben. 71 Prozent sprechen Russland großen Einfluss zu – 66 Prozent finden ihr Verhalten jedoch gerechtfertigt, 56 Prozent sprechen den Separatisten Legitimation zu. Die FED, denen über 60 Prozent großen Einfluss im Konflikt zusprechen, wird jedes gerechtfertigte Verhalten abgesprochen.

Ob Banken, Bundesregierung, Parteien, EU oder die Medien – die TeilnehmerInnen der Mahnwachen misstrauen ihnen allen wesentlich mehr, als die Durchschnittsbevölkerung, am Beispiel der Mahnwachen kann man die Folgen beobachten, die es mit sich bringt, wenn das Vertrauen in die Institutionen erodiert oder diese es verspielen: Das Aufflammen von ressentimentbelastetem Denken und Verschwörungsideologien. Besonders jüngere Menschen zwischen 25 und 40 Jahren, überwiegend männlich, dominieren die Bewegung und sehr viele von ihnen sind Protestneulinge, ideologisch nicht gefestigt.

Anonymous meets Friedensbewegung (Foto: Oliver Feldhaus)
Anonymous meets Friedensbewegung (Foto: Oliver Feldhaus)

Die AutorInnen der Studie ziehen dabei Parallelen zu den Occupy-Protesten von 2011, auch was die diffuse Zielsetzung, die Bedeutung des Internets, insbesondere der sozialen Medien, den Gefühlsausdrücken, sowie die Ablehnung von festen Bindungen und Strukturen betrifft. Bekanntlich hat Occupy, das ebenfalls nennenswerte Probleme mit Antisemitismus und regressiven Antikapitalismus hatte, rasch das zeitliche gesegnet – den Mahnwachen sei ein ähnlich schnelles Ende gegönnt.

953 Handzettel mit einem auf die Online-Befragung verweisenden QR-Code wurden Ende Mai auf der Berliner Montagsmahnwache mit rund 1000 TeilnehmerInnen verteilt. Am Ende blieb den fünf AutorInnen der Studie eine Fallzahl von 306 Befragten, aus deren Antworten sich die Ergebnisse speisen. Die Studie ist hier zu finden.

Hinweis: Der Artikel wurde am 17.6. editiert, um die missverständliche Wiedergabe einer Aussage von Simon Teune zu korrigieren. J.-N. K.

13 thoughts on “Irrsinn als Forschungsobjekt

  1. Zum Thema Antiamerikanismus: wie sieht denn nach Meinung des Autors legitime Kritik an der Politik der US-Regierung, an den politischen Institutionen und Diskursen der USA aus? Denn da gibt es ja durchaus Dinge, die kritikwürdig sind.

      1. Danke für die Links. Sonderlich erhellend sind sie allerdings auch nicht. Der BAK Shalom transferiert in fragwürdiger Weise die „4Ds“, wie sie eigentlich zur Unterscheidung zwischen Israelkritik und Antisemitismus aufgestellt wurden, auf die USA – ohne auch nur in einer Zeile darauf einzugehen, dass Antisemitismus und USA-Feindlichkeit zwei Paar Stiefel sind und zu gänzlich anderen historischen Ergebnissen geführt haben: hier die industrielle Vernichtung von sechs Millionen Menschen, dort der gelegentlich polemische Protest von Menschen, die amerikanische Klamotten tragen, amerikanische TV-Serien sehen und amerikanische Musik hören.

        Tobias Jaecker kommt da der Sache schon näher: Kritik an den USA erfolgt häufig nach dem Motto „Splitter im Auge des anderen“. Aber auch hier gilt: nur weil etwas in Europa falsch läuft, ist es noch lange nicht automatisch richtig, wenn’s die USA tun.

        1. Warum sollen die „4D’s“ denn nicht auch für die Unterscheidung zwischen USA-Kritik und Antiamerikanismus dienlich sein?

          Wesentlicher Unterschied zwischen USA und Israel: Die Juden hatten während der “ industrielle[n] Vernichtung von sechs Millionen Menschen“ eben keinen eigenen Staat, der sie davor schützen konnte. Dies erklärt möglicherweise die „gänzlich anderen historischen Ergebnissen“, zu denen „USA-Feindlichkeit“ bisher geführt hat. Obwohl Antisemistismus und Antiamerikanismus nicht dasselbe sind, sind sie doch oft miteinander verschränkt. Und das führt dann keinesfalls nur zu „gelegentlich polemische[m] Protest“. Oder würden Sie bspw. 9/11 so bezeichnen wollen?

          Ansonsten noch ein schon etwas älterer Text zum Thema Antiamerikanismus: http://interventionen.conne-island.de/07.html (etwas aktualisiert/updated auch hier: http://www.netzwerk-naunhof.org/wp-content/uploads/2010/05/jugendinfo_web_boegen.pdf, S. 20 f.). Dort heißt es zum Schluss (möglicherweise im Sinne einer Antwort auf die Frage nach „legitimer US-Kritik“?): „Emanzipative, linke Politik muss die Politik vor Ort bekämpfen. Dabei gilt es nicht gegen Erscheinungen des Kapitalismus vorzugehen, wie Geld, Banken oder US-Konzernen, sondern den Kapitalismus als umfassendes System zu kritisieren, denn für den Kapitalismus und seine menschenverachtenden Konsequenzen sind nicht Gruppen oder einzelne Nationen verantwortlich.“

  2. Halten wir es vielleicht lieber mit Horkheimer und Adorno. In ihrer „Dialektik der Aufklärung“ heißt es: „Paranoia ist das Symptom des Halbgebildeten. Ihm werden alle Worte zum Wahnsystem, zum Versuch, durch Geist zu besetzen, woran seine Erfahrung nicht heranreicht, gewalttätig der Welt Sinn zu geben, die ihn selber sinnlos macht, zugleich aber den Geist und die Erfahrung zu diffamieren, von denen er ausgeschlossen ist…“ – und sie fügen nun, entschuldigend, etwas hinzu, was ich für den Großteil der antisemitisch-verschwörungspathologisch motivierten „Montagsdemonstranten“ nicht gelten lassen mag“: „…und ihnen die Schuld aufzubürden, welche die Gesellschaft trägt, die ihn davon ausschließt.“
    (Max & Moritz: vermögen Sie noch zu folgen?) 😉

  3. Nach Lektüre Ihres Artikels komme ich zu dem Ergebnis, dass ich weder kritisch, noch fragend, noch zweifelnd sein werde, da ich nicht in mit einem dicken Schlagwort versehen werden möchte. Teile und herrsche wird durch Texte wie ihre weiter fortgetrieben. Hauptsache, wir sind alle bei den Guten.

  4. In dem Abschnitt „Verkürzung notwendig“ ist die Diskussion auf der Pressekonferenz verkürzt dargestellt. Das Argument war, dass die Aussagen, die klassische Judenfeindlichkeit abbilden, deshalb auf eine vergleichsweise niedrigere Zustimmung stossen, weil bei ihnen eher ablesbar ist, dass hier Antisemitismus Thema ist. Teilnehmer_innen einer Demonstration, die wegen Antisemitismus in der Kritik steht, werden solche Fragen eher zurückhaltend bewerten, als offen zuzustimmen. Die Aussage, in der der Antisemitismus antizionistisch codiert ist, wurde dagegen weit häufiger unterstützt. Das belegt, dass Antisemitismus unter den Befragten deutlich weiter verbreitet ist, als die Aussagen, die wir aus der „Mitte-Studie“ entnommen haben, abbilden. Der Satz,

    „Von Simon Teune kommt der Hinweis, dass die Befragten gewusst hätten, wie sie bei Fragen hinsichtlich „der Juden“ zu antworten hätten und dementsprechend dort sowieso wenig zu erwarten gewesen wäre“

    ist vor diesem Hintergrund irreführend, weil es so klingt, als hielte ich Antisemitismus für „das mit den Juden“. Er kann deshalb nicht so stehen bleiben.

    In der Studie steht übrigens auch explizit, dass Antisemitismus und Antiamerikanismus nicht nur im rechten Spektrum anschlussfähig sind: https://protestinstitut.files.wordpress.com/2014/06/occupy-frieden_befragung-montagsmahnwachen_protestinstitut-eu1.pdf#page=22.

    1. Das war natürlich nicht meine Absicht, das so aussehen zu lassen und der Satz sollte eigentlich aussagen, dass es hier eben um klassische und nicht die antizionistische Spielform geht und dies aufgrund der Rede von „den Juden“ eben einfacher zu erkennen ist, für die Befragten. Selbstverständlich ist das nun abgeändert. Ich bitte um Entschuldigung.

      Freundliche Grüße.

  5. „Die antisemitische Assoziationskette läuft nicht im Hirn des Sprechers, sondern des Zuhörers ab. Ganz wie im Irrenhaus, wo der Patient in den unscharfen Kartoffeldrucken des Rohrschachtests kopulierende Paare sieht und den Psychiater empört fragt, warum er ihm so schweinische Bildchen zeige.“
    Jürgen Elsässer

  6. Es ist doch offensichtlich eine ganz billige Masche die immer wieder abläuft und dafür sorgt, dass sich nichts aber auch gar nichts verändert! Es wird (nachdem man mit der Theorie der „neurechten“-Bewegung nicht wirklich weiterkam) das nächste Pauschalurteil angewendet, zwar durch die Blume und intellektuell hochgestochen, dennoch nicht weniger plump. Es wird nun der Intellekt der Leute in Frage gestellt wenn sie ZURECHT auf die Straße gehen, frei nach dem Motto die sind ja eh zu doof für die Politik und können die komplexen Zusammenhänge nicht verstehen.( Es würde an dieser Stelle nur noch fehlen auf „Experten“ zu verweisen…)Selbst wenn es so wäre, dass die Menschen die Zusammenhänge nicht verstehen würden, wäre das ja auch wieder ein Grund zu protestieren, denn das würde ja wiederum bedeuten, dass man das „gemeine Fussvolk“ absichtlich mit medialer Hilfe dumm hält, damit die Regierenden ihr krankes Spiel weiterspielen können. Es passt einfach nicht zusammen großspurig neoliberale Propaganda zu betreiben indem man immer wieder von Eigenverantwortung der Menschen faselt, und wenn diese Menschen dann eigenverantwortlich handeln ihnen gleich wieder den Intellekt absprechen zu wollen!

  7. Muss man den Umkehrschluss ziehen und davon ausgehen das die USA keinen Einfluss auf die Entwicklung in der Ukraine haben ? Ich empfehle dazu diesen Beitrag :
    —Victoria Nuland, US-Europabeauftragte (13.12.2013) (Übersetzung MONITOR): „Wir haben mehr als 5 Milliarden Dollar investiert, um der Ukraine zu helfen, Wohlstand, Sicherheit und Demokratie zu garantieren.“—
    http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0313/krisenkatalysator.php5.php5

    Kritik daran ist berechtigt. Nur kann man nicht glaubwürdig ua gegen bewaffnete rassistische Hooligans in der Ukraine protestieren, wenn man es nicht schafft sich von den heimischen Neonazis zu disanzieren.

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