SZ macht Facebook zu Jewbook

Die SZ stellt den Facebook-Gründer Zuckerberg als Krake mit Hakennase da. Der Karikaturist zeigt sich „schockiert“, dass seine Zeichnung mit Antisemitismus in Verbindung gebracht wird. Der Antisemitismus bleibt ein Phantom in Deutschland: Jeder hat von ihm gehört, aber keiner ihn je gesehen.

Von Patrick Gensing

Der Begriff Rassismus werde in Deutschland häufig zu eng ausgelegt und mit organisierten Gruppen verbunden, der rassistische Charakter in Teilen der öffentlichen Debatte werde immer noch nicht ausreichend verdeutlicht – das meint der Europarat, der Deutschland in seinem jüngsten Bericht Ignoranz beim Umgang mit Rassismus vorwirft.

Diese Kritik lässt sich auch auf das Phänomen des Antisemitismus erweitern. Als Jakob Augstein vom Simon-Wiesenthal-Center für seine israelfeindlichen Texte und antisemitisch konnotierte Sprache auf eine Negativliste gesetzt wurde, stand das Land Kopf. Absurd seien die Vorwürfe, so lautete eine oft gehörte Reaktion. Nicht Augsteins Aussagen waren der Skandal, sondern die jüdische Kritik daran.

Daraus spricht die Unfähigkeit, oder möglicherweise treffender: der Unwille, Antisemitismus überhaupt zu erkennen, geschweige denn zu begreifen. Auf Publikative.org schrieb Andrej Reisin dazu:

der Stand der medialen Diskussion in deutschen Mainstream-Medien ist – von Ausnahmen abgesehen – zumeist derselbe wie 1968, 1982 oder 1997. Die gängige Formel lautet: Antisemitismus=Neonazis=Holocaust=Massenmord=schlimmstes Verbrechen der deutschen Geschichte. Die zahlreichen Debatten zu Augsteins leiblichen und geistigen Vätern, zu Martin Walser und zu linkem Antisemitismus werden dagegen erfolgreich ignoriert oder verdrängt. Alles unterhalb der Nazi-Messlatte ist schlichtweg kein Antisemitismus, sondern höchstens “Israelkritik” – und die wird ja wohl gerade noch erlaubt sein. Schließlich schrieb Rudolf Augstein vor mehr als 20 Jahren schon fast dasselbe wie nun sein Sohn:

“Inzwischen nehmen wir die Formel ,Israel-Kritiker = Antizionist = Antisemit’ als unvermeidlich hin. Ich habe längst gelernt, dass einer ein Antisemit ist, der die Politik des Staates Israel kritisiert.”

Die Forscherin Monika Schwarz-Friesel erklärte in der Jüdischen Allgemeinen dazu:

Wenn man sich zum Beispiel die Artikel des Journalisten Jakob Augstein ansieht, wird deutlich, wie antisemitische Sprachgebrauchsmuster auch von Akademikern im öffentlichen Kommunikationsraum benutzt werden, insbesondere in anti-israelischen Texten.

Oder in Bildern – wie die Süddeutsche Zeitung nun demonstriert, auch wenn es nicht um Israel geht. Die SZ veröffentlichte zur Übernahme von WhatsApp durch Facebook eine Karikatur, die unmittelbar an antisemitische Darstellungen der Nazi-Zeit anknüpft.

Zuckerberg mit Hakennase als Datenkrake (Foto: Jpost / Facebook)
Zuckerberg mit Hakennase als Datenkrake (Foto: Jpost / Facebook)

Mark Zuckerberg mit Hakennase als Datenkrake – sogar Locken und wulstige Lippen bekommt der feist lachende Unternehmer noch verpasst. Ein (fiktiver) Schüler einer 7. Klasse führte im Jahr 1938 aus*:

„Man erkennt die Juden auch an ihren Lippen. Seine Lippen sind meistens wulstig. Oft hängt die Unterlippe etwas herab. Dazu sagt man „Schläppern“. Und an den Augen erkennt man den Juden auch. Seine Augenlider sind meistens dicker und fleischiger als die unseren. Der Blick des Juden ist lauernd und stechend. Man sieht ihm schon an, dass er ein falscher verlogener Mensch ist.“ * aus Ernst Hiemer, Der Giftpilz, 1938, S.28

„Antisemitismus ist mir fremd“

In Deutschland interessiert sich kaum jemand für diese SZ-Karikatur. Einmal mehr ist es der Titanic vorbehalten, die passenden Wort zu finden. In Israel berichtet derweil die Jerusalem Post über die SZ-Veröffentlichung. Das Blatt kontaktierte den Zeichner Burkhard Mohr. Er schrieb an die JPost: “Anti-Semitism and racism are ideologies which are totally foreign to me.” Also, mit Antisemitismus und Rassismus habe er nichts zu tun, diese seien ihm absolut fremd.

Die Parallelen zu anderen Fällen sind frappierend. Ob Augstein, Grass oder Möllemann: antisemitisch sei das nicht, was man so von sich gibt, so die Selbstentlastung. Eine inhaltliche Auseinandersetzung wird einfach abgeblockt, indem man sich selbst einen Persilschein ausstellt. So auch Mohr. Er schreibt, Antisemitismus sei ihm fremd, was absolut glaubwürdig erscheint, zeigte er sich doch „geschockt“, dass seine Karikatur in diesem Lichte erscheine. Dies spricht für eine gewisse Unbedarftheit, was antisemitische Bilder und Codes angeht.

Bildkomposition der Piratenpartei, die faktisch identisch ist mit einer Darstellung aus dem Jahr 1938, die in der antisemitische Wochenzeitung "der Stürmer" publiziert wurde.
Bildkomposition der Piratenpartei, die faktisch identisch ist mit einer Darstellung aus dem Jahr 1938, die in der antisemitische Wochenzeitung „der Stürmer“ publiziert wurde.

Antisemitismus ist eben mehr als ein Vorurteil gegen bestimmte Minderheiten, es handelt sich um ein komplettes System, mit dem elegant die Welt gedeutet werden kann, und das sogar noch als fortschrittlich verkauft werden kann. Andreas Strippel betonte jüngst die Funktion des Antisemitismus als anti-modernes Sturmgeschütz. Diese Wirksamkeit zeigt sich auch im Fall Facebook, das als moderne, ortlose Bedrohung daherkommt – personifiziert durch einen hakennasigen Unternehmer, zufälligerweise jüdisch, der mit seinen Krakenarmen die gesamte Kommunikation weltweit kontrolliert. Schlimme neue Welt.

Die Botschaft der SZ-Karikatur kommt an, weil diese Codes und Bilder eben nicht missverständlich sind, so wie es zur Verteidigung solcher Darstellungen gerne angeführt wird, sondern zur kulturellen Ausstattung gehören. Es wäre sicherlich spannend, einmal abzufragen, wie viele SZ-Leser in der Karikatur einen verschlagenen Juden erkennen würden. Mein Tipp: die meisten.

Entschärfte Version

Aber ein bisschen unwohl war dann wohl doch irgendjemandem bei der SZ, denn in der Ausgabe für Bayern wurde eine leicht entschärfte Version der Krake ohne Hakennase veröffentlicht, während bei Facebook und in der Deutschland-Ausgabe die volle Pracht der Karikatur ausgebreitet wurde.

Die SZ befindet sich aber in guter Gesellschaft. Die Stuttgarter Zeitung veröffentlichte vor einem halben Jahr eine Karikatur, die den israelischen Präsidenten Netanjahu beim Vergiften von Friedenstauben zeigte. Wenig später legte die Badische Zeitung nochmal nach, wieder war Gift im Spiel, das Juden gegen den Frieden einsetzen wollten.

Israel als gefräßiges Monster

"Israel-Kritik" an der Kölner Klagemauer
„Israel-Kritik“ an der Kölner Klagemauer

Und auch die Süddeutsche Zeitung hat bereits Erfahrung mit israelfeindlichen Karikaturen. Der Deutsche Presserat rügte eine Zeichnung, die Israel als gefräßiges Monster darstellte. Diese Karikatur verstoße gegen den Pressekodex, entschied das Gremium.  Das American Jewish Committee begrüßte die Rüge und erklärte: „Wir haben positiv zur Kenntnis genommen, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung innerhalb der Redaktion der Süddeutschen Zeitung stattgefunden hat.“ Das war vor etwa einem halben Jahr, im September 2013.

Stuttgarter Zeitung, SZ, Badische Zeitung – angesehene Blätter, die ein bürgerliches Publikum bedienen. Ist es da nicht Unsinn, Antisemitismus überhaupt in Betracht zu ziehen? Die Forscherin Monika Schwarz-Friesel, die rund 14.000 Leserbriefe an jüdische Institutionen ausgewertet hat, erklärt zum Phänomen Antisemitismus:

Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass Antisemitismus ein normales Vorurteilssystem ist. Der Judenhass ist Teil des kulturellen Codes vieler Menschen und gehört seit Jahrhunderten ungebrochen zum kommunikativen Gedächtnis der abendländischen Gesellschaft. Dagegen helfen oft weder Bildung noch Intelligenz.

Es geht hier nämlich nicht darum, einzelne Kollegen oder Zeichner als Antisemiten an die Wand zu nageln, es geht nicht darum, ob jemand Antisemit ist oder was er beabsichtigt hat, sondern es geht darum, was in großen deutschen Zeitungen im Jahr 2014 veröffentlicht wird und welche Ideengeschichte dahinter steckt. Wenn eine Konsequenz aus dem NSU-Komplex sein sollte, dass über Ressentiments in Institutionen und Medien gesprochen werden muss, sollten wir auch irgendwann damit anfangen.

Lohnendes Rückzugsgefecht

Vorurteile und Ressentiments sind Teil unserer Geschichte und dieser Gesellschaft, wie der Erfolg von Thilo Sarrazin beispielhaft zeigt. Sarrazins Erfolg ist aber auch ein lohnendes Rückzugsgefecht, denn tatsächlich werden Vorurteile und Ressentiments mittlerweile stärker thematisiert und kritisiert. Diese Kritik wird gerne durch die Anti-PC-Ideologie als totalitäre Gleichmacherei, angeblich schlimmer als der NS-Terror, delegitimiert, damit die angeblich schweigende Mehrheit auch weiterhin „wohl noch mal sagen dürfe“, dass ihnen die rechtliche Gleichstellung von LGBT, Nachkommen von Zuwanderern oder Frauen auf die Nerven geht, Angst macht bzw. vollkommen schnurz ist.

In zwei Jahren will der Europarat übrigens erneut prüfen, wie Deutschland mit Vorurteilen und Ressentiments umgeht. Unter anderem soll die Bundesrepublik endlich das Protokoll Nr. 12 zur Europäischen Menschenrechtskonvention ratifizieren. 2012 hatte es der Bundesrat zudem in einem weiteren Versuch versäumt, das rassistische Motiv als strafverschärfenden Umstand in das Strafgesetz aufzunehmen. Im Bereich Aufstachelung zum Hass gebe es einen erheblichen Grad von Straffreiheit. Außerdem sollen die Behörden ihren Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aktualisieren.

Vielleicht setzt sich dann irgendwann die Erkenntnis durch, dass sich diese Phänomene nicht einfach auf Neonazis abwälzen lassen. Denn wer einerseits Sarrazin – zu Recht! – dafür kritisiert, dass er die Stimmung gegen Muslime anheizt, kann nicht einfach so tun, als seien Karikaturen im Stürmer-Stil vollkommen unproblematisch.

Siehe auch: Nazis bei Facebook: Zwischen Paranoia und PropagandaKarikatur im “Stürmerle”: Die Banalität des GutenSchaumschlägerei gegen Antisemitismus

100 thoughts on “SZ macht Facebook zu Jewbook

  1. @nazienkel

    nun, ich muss leider vermuten dass sie absichtlich missinterpretieren um dem argument auszuweichen. das ist, gerade vor der wichtigkeit des anliegens, sehr bedauerlich.

    nicht im entferntesten ist eine deutung meines letzten abschnitts als relativierungsversuch des hakenkreuzes zu lesen. das hakenkreuz ist in deutschland untrennbar mit dem nationalsozialismus verbunden, hier gibt es nichts zu rütteln. die frage lautet(e) ob es auch der krake ist?

    und auch wenn sie, obwohl ich sie sogar ausdrücklich bat es nicht zu tun und mal beim ebenfalls von publika erwähnten und kritisierten kraken-motiv der piraten zu bleiben, vermischen sie in ihrer antwort wieder die sujets und verweisen auf die karikatur in der sz.
    das ist ein wenig unreif, aber seis drum. vielleicht können wir diesen punkt abhaken wenn ich ihnen hier in aller kürze sage dass ich der kritik daran recht gebe. und dass obwohl ich den kraken nicht für ein nazisymbol halte und zuckerberg kein jude ist. aber die karikatur (u.a. nase) ist in der tat recht misslungen und ein deutscher zeichner ist in der pflicht hier besonders sensibel zu sein, gerade wenn er für die sz arbeitet, die ja nicht zum ersten mal ein fettnäpfchen dieser art betrat.

    wenn sie für eine klare linie sind sollten sie sich auch darum bemühen sich nicht in wortdreherein bemühen indem sie darauf verweisen dass beleidigungen der gesamtheit (die sie tätigten) keine persönlichen beleidigungen sind. seltsam auch dass sie hier sich außerdem den standpunkt einnehmen dass sie, falls sich doch jemand beleidigt fühlt, dafür keine verantwortung übernehmen wollen. da zeigen sie erstaunliche doppelstandards….

    falls sie mir anworten würde ich mich freuen wenn sie dem fass den boden lassen und auf absichtliches missinterpretieren verzichten….

  2. @karl
    Bei dem erwähnten Kraken-Motiv der Piraten wird die ähnliche Bildkomposition erwähnt, mehr nicht. Natürlich ist ein Krake kein untrennbar mit Nazis verbundenes Symbol. Eine Karikatur mit einem Kraken mit Hakennase, der einen amerikanischen Unternehmer als aggressive Krake darstellt, ist allerdings unzweifelhaft voller antisemitischer (und auch antiamerikanischer) Codes. Und um Hakenkreuze geht es in dem Text nun wahrlich nicht, daher halte ich dies für unangebracht. Ja, es tut mir leid, wenn man sich lieber angegriffen fühlt, statt sich „an die eigene Nase“ zu packen. Nach etlichen Kommentaren zu Physiognomie Zuckerbergs halte ich den Verweis auf Dummheit und Lernresistenz – oder kognitiver Dissonanz- für angebracht.

    Kann es sein, dass Sie sich angegriffen fühlen möchten? Wenn Ihnen an Aufklärung““ gelegen ist, so verstehe ich Ihren Einsatz für die Legitimität des Einsatzes des Krakenmotives nicht. Auch das von den Piraten verwendete Symbol ist in seiner Art gewiß zu kritisieren. Wenn Sie meinen Zusatz als Beleidigung der Gesammtheit verstehen, so verstehen Sie gewiß etwas falsch. Und ja: Wenn sich jemand in seiner Latenz auf die Füße getreten fühlt, so ist dies nicht in meiner Verantwortung. Und dies ist auch kein Doppelstandard. Da halte ich es mit August Bebel à la „der Antisemitius ist der Sozialismus der dummen Kerls“.

    Eine klare Linie, Karl – wenn auch Sie für klare Linien sind, so verstehe ich Ihren Einsatz für den Kraken (mit allen Attributen) als legitimes Motiv einer anklagenden Karikatur eines amerikanischen Geschäftsmannes nicht. Gegen „Querfront“ ist eine Linie klar von Vorteil. Und kein Verwässern ethisch-moralischer Standards. Vor allem, da Zuckerbergs Krake nur linear wirkt. Ein böser Krake mit Zugriff auf alle Rechner? Wo bleibt da der illustrierte „Nutzen“ der FB-Ler? Alles arme Opfer eines Krakenangriffes?

  3. @

    nein, ich möchte mich nicht angegriffen fühlen. was sie aber verkennen ist dass diese vermeindlich lapidare verkürzung genau ist was auch mancher den mahnern von antisemitischer symbolik erwidert. selbstverständlich gepaart mit dem ignoranten einwand dass man auf derlei empfindlichkeiten keine verantwortung übernimmt.
    daher rührt diese diskussion und daher ist es wichtig genau auf die argumente zu schauen und zu prüfen ob diese nachvollziehbar sind.

    nur noch kurz zu dem vorwurf der beleidigung bzw. empfindlichkeit: sie haben mich, durch die blume und direkt, als den kommentarbereich zuzmüllenden bildblogleser bezeichnet, sprachen von ihrem hochkommendemm abendessen da ich den kraken verteidige, erwähnten mehrfach dummheit und ignoranz und erlaubten sich sogar mich als hakenkreuzrelativierer darzustellen.
    ich denke das reicht um den vorwurf der überempfindlichkeit von mir zu weisen….

    aber genug davon, ich denke dass wir, entgegen ihrer ursprünglichen vermutung, uns bei der karikatur der sz einig sind. wie sie selbst sagen macht dies gesamtkomposition und der zusammenhang den unterschied.

    allerdings kritisieren sie auch die singulären hinweise dass das krakenmotiv, auch in deutschland, keine genuin nationalsozialistisches metapher ist. und äußern erneut dass sie für meinen standpunkt bzgl. der verteidigung des acta-logos kein verständnis haben.

    wenn sie von der fehlenden thematisierung der nutzen der fb-nutzer sprechen, so vermute ich ohnehin dass wir unterschiedliche standpunkte bzgl. der thematik des datenschutz haben. in aller klarheit: wenn die zeichnung in der sz ohne die bedenklichen karrikaturen der gesichtszüge ausgekommen wäre und er nur als krake zu sehen gewesen wäre ginge das für mich, wie das acta-motiv, in ordnung.
    eine klare linie sehe ich wenn man nicht „antisemitismus“ sagt aber kritik an der kritik von datenschutz oder monoposisierung meint.

  4. Karl,
    Sie argumentieren hier mit der Bezeichnung meines Gesagten als „unreif“ und „wirr“ – und fühlen sich von einer allgemeinen Aussage durch mich getätigten Aussage, welche auf Ignoranznund Dummheit anspielt, angegriffen? Sie nehmen hier scheinbar vieles zu persönlich. Daran kann ich nichts ändern, möchte es auch nicht.

    „Ob bewusst oder unbewusst, latent oder unbedacht – die ganzen Kommentare hier in diesem Ansturm, welche Antisemitismus per se kleinreden, und/oder den Gebrauch von Krakenvergleichen im Generellen verteidigen zu glauben müssen, treiben mir das Abendessen hoch.“
    ->Wenn Sie sich hierdurch angegriffen fühlen, so haben Sie dies wohl nicht verstanden.

    Noch einmal: Z.b. In der Kommentarspalte getätigte Aussagen zur Physiognomie Zuckerbergs, Bezugnahmen zu Israelkritik (wie bitte) und andere Renarivierungsversuche bezeichne ich als ignorant und dumm! So z.B. auch „Hr. Zuckerberg ist Atheist“ – aha – da er nicht praktiziert, kann es ja kein Antisemitismus sein? Es gibt noch weit mehr Beispiele.

    Statt sich hier dauerhaft gekränkt zu sehen, könnten Sie noch einmal den Artikel lesen, und dann die Kommentarspalte von oben nach unten noch einmal durchsehen. Wenn Sie dann nur gute, einer Diskussion förderliche Argumente entdecken, so müsste ich mich über Sie wundern.

  5. PS: Zeigen Sie doch bitte auf, wo ich Sie persönlich als BIldblog-Leser bezeichnete…ich bleibe dabei: Sie nehmen hier vieles zu persönlich. Und wenn Sie so etwas schreiben: „selbst wenn dieses motiv mal auschließlich antisemitisch war, es ist es nun nicht mehr. die behörden selbst verteidigen dieses motiv indem sie darauf verweisen was für ein intelligentes tier usw. der krake ist…“ – so muss ich Sie nun leider doch einmal auf die „Wirrheit“ Ihrer eigenen Aussagen aufmerksam machen. Wer im Glashaus sitzt, sollte nun wirklich nicht mit Steinen schmeißen.

    Zu Ihrer dauernden Bezugnahme zu dem ACTA-Logo frage ich mich: Kann es sein, dass Sie selbst symphatisierender Pirat sind? Das Logo wird in diesem Artikel doch nur in der Bebilderung erwähnt – in diesem Rahmen ist der Verweis hierauf korrekt. Zu antisemitischen und auch antiamerikanischen Codes, welche auch in der antiimperialistischen Linken gerne (ob bewusst oder unbewusst) reproduziert werden, gab es auch hier bei der Publikative schon gute Artikel. Und hier in diesem Zusammenhang auf das Logo zu verweisen, ist durchaus dienlich.

    Ich sage es an vielen Stellen, ich weise auch hier darauf hin: Ursächlich für das Unverständnis ist das Problem kognitiver Dissonanz. Und wenn Sie, Karl, sich auch hierdurch einfach nur angegriffen fühlen möchten, so verweise ich auf vorige Aussagen.

  6. @ein Fazit steht im Walde

    Tut mir leid, Ihrem Fazit kann ich leider nicht folgen.

    Hier wird aus einer Karikatur, die tatsächlich in den unterschiedlichsten Zusammenhängen vom Motiv her (Krake, Weltkugel) verwendet wurde und die wesentlichen Charakteristika einer Karikatur verwendet (Überhöhung bestimmter körperlicher Eigenheiten) von Ihnen und anderen ein antisemitsiches Machwerk herbeigeredet. Wie zahlreiche etlíche Forumsbeiträge auch sehe ich Ihre Argumentationslinie und Beweisführung als nicht schlüssig und nachvollziehbar an, auch wenn Sie es noch so oft mit Vehemenz versuchen zu belegen.

    Sie fordern letztlich ein Karikaturverbot, weil man bestimmt jedes in der Karikatur verwendete Motiv in den Zusammenhang mit den Taten und Hetzereien einer verbrecherischen, menschenverachtenden Regierung, Diktatur, etc. in Verbindung bringen kann.

  7. @ Bassa

    Ihren Humor habe ich nun verstanden finde ihn aber weder witzig
    noch angebracht. Ich nehme jedoch den Vorwurf des „Matti“-Vergleichs an Sie zurück.

    Wenn sie meinen sie müssten Kraken-Karrikaturen verbreiten oder sie zu verteidigen dann können sie das gerne tun wie ihre Kevin-Freunde.
    Es sagt einiges über Sie aus.

    Meine Aufforderung dies zu überdenken veranlasst Sie zu einem „Matti-Vergleich“ Auf dieser Ebene lässt sich schwer diskutieren. Von daher lassen wir es bleiben. Vielleicht denken Sie mal über die Punkte nach auf die sie gar nicht erst eingehen wollten.

  8. Warum wird hier eigentlich fortwährend mit Nazis diskutiert und werden deren Wahnvorstellungen freigeschalten? Ganz schön erbärmlich dieser Linksliberalismus.

  9. Wen es interessiert: Ende Februar gab es zur Zuckerberg-Karikatur eine Sendung im Deutschlandradio, leider auf so niedrigem Niveau, dass man daraus schon wieder was lernen kann. Ich habe zu dieser Sendung einen Beitrag veröffentlicht auf http://www.israelreflex.de.
    Gruß
    Pavel Elver

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