Compact: Mit Sarrazin gegen die Ehe für alle

Das Magazin Compact um seinen Chefredakteur Jürgen Elsässer versucht immer wieder, durch verschwörungstheoretischen Unsinn und gezielte Provokationen, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Die Querfront-Postille schmückt sich dabei gerne mit bekannten Namen, bei einer Konferenz in Leipzig war am Wochenende beispielsweise SPD-Mitglied Thilo Sarrazin das Zugpferd.

Von Johannes Hohaus, zuerst erschienen bei Débrayage

Jürgen Elsässer (Foto: Wiljo Heinen)
Jürgen Elsässer (Foto: Wiljo Heinen)

Neben der publizistischen Tätigkeit versucht Compact seine Ideologien auch durch verschiedene Veranstaltungen unters Volk zu bringen. Neben kleineren Veranstaltungen in Berlin, Leipzig und München, fand am 24. Novemver 2012 die erste „Souveränitätskonferenz” an der Freien Universität Berlin statt.

Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation mit dem Pariser Institut für Demokratie und Zusammenarbeit, dessen Leiterin die ehemalige linksnationalistische Duma-Abgeordnete Natalija Narotschnizkaja ist. Medienpartner war der staatlich finanzierte Auslandsfernsehsender Russia Today mit Sitz in Moskau. Schlüsselthemen der Konferenz bildeten folgende Fragen:  „Wie wird Deutschland wieder souverän?”, „Wie lange wollen wir für die USA in Kriege ziehen?”, „Wie lange wollen wir für den Euro zahlen?” Aushängeschild der Zusammenkunft waren Peter Scholl-Latour und Prof. Karl Albrecht Schachtschneider, der 2005 im Auftrag von Peter Gauweiler zwei neue Verfassungsbeschwerden gegen das deutsche Zustimmungsgesetz zum EU-Verfassungsvertrag vorbrachte und ein Unterstützer der AfD ist.

Am 8. Juli dieses Jahres gab Compact das Thema für die zweite Konferenz bekannt. Unter dem Motto „Für die Zukunft der Familie! Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz und sexuelle Umerziehung. Werden Europas Völker abgeschafft?” sollte sich diesmal alles um den Schutz der traditionellen Familie und damit um den Fortbestand der europäischen Völker drehen.

Großspurig wurde im Vorfeld einiger Prominenz gelockt. So sollten unter anderem der CSU Bundestagsabgeordnete Norbert Geis, Peter Scholl-Latour, Eva Herman und Thilo Sarrazin auf der Konferenz referieren. Nach der frühen Absage von Norbert Geis, hatte auch Scholl-Latour bemerkt, dass er sich ausgerechnet an diesem Tag im Ausland aufhält. Und auch Eva Herman sagte aufgrund von vermeintlichen Anfeindungen und Bedrohungen ab, gab aber bekannt, sich per Audiobotschaft an die Teilnehmer der Konferenz wenden zu wollen.

Dafür konnte Compact aber mit Frauke Petry eine der drei gleichberechtigten Sprecher der AfD und der Präsidentin des familienpolitischen Ausschusses des russischen Parlaments Duma, Elena Misulina, sowie ihrer Stellvertreterin, Olga Batalina, weitere Redner gewinnen. Neben weiteren bekannten und weniger bekannten Gästen sorgte vor allem die Ankündigung von Beatrice Bourges als Vertreterin des radikalen Flügel der Homo-Ehen-Gegner in Frankreich im Vorfeld für Aufsehen. Beworben wurde die Veranstaltung unter anderem auf dem rassistischen Blog Politically Incorrect und in der Jungen Freiheit

SPD-Mitglied Sarrazin beim Querfront-Kongress von Compact
SPD-Mitglied Sarrazin beim Querfront-Kongress von Compact

Schon im Vorfeld regte sich Kritik an der Veranstaltung. Das schwul-lesbische Magazin queer.de warnte vor einer „Konferenz gegen Homo-Ehen” und setzte sich ausführlich mit den Referenten auseinander. Elsässer reagierte auf die vermeintliche „Lobby-Agitation”von queer.de und verteidigte Compact und die Referenten gegen den „falschen Vorwurf” der Homophobie.

Auch in Leipzig kündigte sich Widerstand gegen die Konferenz an. So organisierte das Aktionsbündnis NoCompact am Vortag eine Gegenkonferenz an der Universität Leipzig. Unter dem Motto „Compact-Konferenz? Nicht mit uns! Rechtspopulistischem Kongress entschlossen entgegentreten!” versammelten sich rund 100 Gegendemonstranten in Schkeuditz um die Veranstaltung zu blockieren.

Allerdings machte die Polizei diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem wurde ein lautstarkes Zeichen gegen menschenverachtende Einstellungen gesetzt. Unter anderem wurde die Konferenz durch Trommeln an die Blechwand des Kongress-Centers gestört. Zum Abschluss lud das Bündnis am Nachmittag in die Leipziger Innenstadt ein, um bei Redebeiträgen unter anderem die Perspektive der Betroffenen von Diskriminierung zu erfahren.

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Währenddessen öffnete 8.00 Uhr das Globana Trade Center seine Türen für die Besucher der Konferenz und die zahlreichen Journalisten. Mit etwas Verspätung begann die Veranstaltung um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch Jürgen Elsässer. Gestört durch das Trommeln der Gegendemonstranten wendete er sich an die Gäste mit den Worten: „Mut zur Wahrheit haben wir bewiesen, weil wir uns zur Veranstaltung durchgekämpft haben.”

Unter frenetischem Applaus bezeichnete Elsässer die Gegendemonstranten als „geschichtsvergessene Idioten” und „Aufstand gegen die Biologie”. Er warf der Polizei eine Kollaboration mit linken Randalierern ja sogar eine „Verkehrung von Recht und Ordnung” vor. Die vermeintliche Unterstützung der Gegendemonstration durch die Polizei zynisch als „sächsische Demokratie” zu bezeichnen, stellte den Höhepunkt von Elsässers Realitätsverlust dar.

Im Umgang mit der Presse, die zahlreich anwesend war, ist Elsässer geübt. Er weiß ganz genau, dass er sich vor verfänglichen Äußerungen hüten muss. „Wir verteidigen die Homosexualität”, rief er euphorisch ins Mikrofon. „Aber dennoch muss sich eine Gesellschaft fragen, ob sie nicht vor dem Hintergrund des Geburtenrückganges die Ehe stärken muss”, so Elsässer weiter. Er geißelte die „Gleichschaltung der Medien” und rief dazu auf, die Medienmonopole aufzubrechen. Im Gegensatz zu der „amerikanisch beeinflussten Presse” sieht er Compact als „Stimme der schweigenden Mehrheit”.

Als nächstes richtete Natalia Narotchnitskaya vom Institut für Demokratie und Zusammenarbeit, dass erneut als Kooperationspartner für die Konferenz fungierte, ein Grußwort an die rund 500 Teilnehmer. Sie geiselte die „Ideologie der Menschenrechte” als neues Kommunistisches Manifest und Totalitarismus der Neuzeit. In der westlichen Welt herrsche heutzutage ein „militanter Linksliberalismus” wie damals der Marxismus in der UdSSR. Dagegen seien die Konservativen in Russland die „Verteidiger der Freiheit”.

Die nächste Ansprache hielt Elena Misulina, Präsidentin des Familienausschusses der russischen Duma, die federführend an dem Gesetz gegen „Homo-Propaganda” in Russland beteiligt war. Ihr wird zum Beispiel folgende Aussage zugeschrieben: „Dass Homosexuelle auch Menschen seien, sollte auf einen extremistischen Gehalt durch die Behörden geprüft werden.” Auf der Konferenz vertrat sie die Meinung, dass in Russland reale Meinungsfreiheit und Europa „Lüge und Verleumdung” herrscht. Sie leugnete, dass es in Russland „Vorfälle” oder Gewalt gegen Homosexuelle gibt. Und in Bezug auf die Proteste gegen die Konferenz bemerkte sie höhnisch, „dass eine Situation wie heute früh in Russland nicht möglich wäre”.

Nachdem die Vizepräsidentin des Familienausschusses der russischen Duma, Olga Batalina, die Gegendemonstranten noch als „Opfer der Propaganda und Lüge” bezeichnete, betrat gegen halb zwölf der Stargast Thilo Sarrazin das Podium. Seine Rede bestand in der Folge aus der kapitelweisen Vorstellung des Bestsellers „Deutschland schafft sich ab”. Dabei schwadronierte er von „angeborenen geistigen Fähigkeiten” und der Schädlichkeit von Gleichheit. Weiter plädierte er dafür Kriegsflüchtlinge nicht ins Land zulassen und Armutseinwanderung durch ein „Grenzregime” zu unterbinden. Außer zwei Teilnehmern, die Sarrazin als Rassisten bezeichneten, erhielt er euphorischen Applaus. Die „Störer” wurden übrigens liebevoll von den Ordnern vor die Tür gesetzt.

Nach der angekündigten Audiobotschaft von Eva Herman betrat die SPD-Politikerin und ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, Monika Ebeling, das Rednerpult. Sie prangerte den Feminismus als totalitäre Ideologie in Analogie zum NS-Regime an, der die „systematische Vernichtung” der Männer vollziehe. Sie forderte eine Emanzipation der Männer und eine Renaissance des klassischen Rollenbildes eines berufstätigen Mannes und der traditionellen Hausfrau.

In Anschluss an die Mittagspause referierte die promovierte Medizinerin Dorothea Böhm über die Mutter-Kind Beziehung in den ersten Lebensjahren. Im wesentlichen sprach sie sich gegen die Krippenbetreuung aus, weil dies für die Kinder vor allem Stress bedeute und sich dadurch eine ADHS Erkrankung schneller ausbilden könne. Als einzige der Referenten votierte sie explizit für ein Adoptionsrecht von Homosexuellen – zum Unmut der meisten Teilnehmer.

Es folgte der Redebeitrag des Schriftstellers Bernhard Lassahn, der unter anderem Geschichten für Käpt’n Blaubär und für Die Sendung mit der Maus geschrieben hat. In seinem „Manifest zur Verteidigung von Liebe und Familie” prangerte er an, dass angeblich „Sonderformen und Abarten” von Sex toleriert und auf die gleiche Ebene von Sex zwischen Mann und Frau, mit dem Ziel der Fortpflanzung, gestellt werden. Er zeigte sich begeistert von dem Kindersegen in Vietnam und meinte, dass es bei Homosexuellen an Wohlwollen gegenüber dem anderen Geschlecht fehlt.

Mit Beatrice Bourges trat anschließend eine radikale Gegnerin der sogenannten Homo-Ehe in Frankreich an das Mikrofon. Die Massenkundgebung gegen die Einführung der Homo-Ehe bezeichnete sie als „französischen Frühling”. Frankreich sei endlich erwacht und gehe für die Werte der Zivilisation auf die Straße. Sie beschrieb die Demonstrationen als Bewegung, die den Niedergang der gegenwärtigen Ideologie zum Ziel habe. Ohne rot zu werden behauptete sie, dass die Proteste vollkommen gewaltlos abliefen und nicht einmal eine Scheibe kaputt gegangen wäre. Wenn Menschen verletzt wurden, dann nur durch die Polizei. Zum Schluss fragte sie Gäste, wann endlich der „deutsche Frühling” komme. Denn „nur gemeinsam können wir siegreich sein”.

Als letzter Referent sprach der russisch-orthodoxe Priester Andrej Sikojev. Für ihn verteidigt Russland an erster Stelle die traditionelle Familie und er verglich Gesetze im Rahmen des sogenannten „Gender Mainstream” mit den Nürnberger Rassengesetzen von 1935. Auch war er der festen Überzeugung, dass die Rockefeller Stiftung „Gender Mainstreaming” umsetzt und finanziert um die Menschheit zu dezimieren. Abschließend sprach Elässer noch mit den zwei Abgeordneten der Duma über „die neuen russischen Gesetze zur Stärkung der Familie und zum Schutz der Jugend”.

Die für um sieben angesetzte Aftershowparty musste übrigens leider ausfallen, da Compact angeblich Angst vor einer Stürmung des Gebäudes durch „Linksradikale” hatte.

Siehe auch zu Elsässer: If the apollo program was a hoax …“Völkerbrei”: Elsässer und die Sprache des Nationalsozialismus

Siehe auch zu Scholl-Latour: Cowboy im SchlachthausWas macht Scholl-Latour bei Elsässer?

Siehe auch zu Sarrazin: UNO attestiert Sarrazin RassismusDie Mehrheit als OpferEs gibt keinen Rassismus mit Herz!

Siehe auch zu dem Compact-Kongress: Grüne kritisieren Teilnahme von CSU-Mann an Elsässer-KongressElsässers Volksfront: Sarrazin, Herman und Scholl-Latour gegen die “Schwulen-Ehe”

19 thoughts on “Compact: Mit Sarrazin gegen die Ehe für alle

  1. Klara said: „Zahlen lügen nicht!

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,521201,00.html

    Pisa-Ergebnisse

    Deutschland alle Schüler: 516 Punkte, Platz 13
    Deutschland, autochthon: 532 Punkte, Platz 4
    Deutschland, migrantisch: 439 Punkte, Platz 40!

    Migration als “Bereicherung”?“

    Richtig Zahlen lügen nicht, man kann aber einige Daten einfach mal falsch interpretieren. Auf besagter Seite werden nämlich auch die Iglu -Statistiken aufgelistet, die darstellen, das die soziale Stellung DAS entscheidende Kriterium ist.

  2. Liebe Klara, was du leider immer noch nicht richtig verstanden hast:
    Der Bildungsgrad hat weder mit genetischer Veranlagung noch mit einem kulturellen Hintergrund zu tun. Wenn es so wäre würden nämlich – diesen Statistiken zufolge – alle Kinder in der Türkei/Iran/Syrien/etc. deutlich blöder sein als ihre deutschen Altersgenossen.

    Der Bildungsgrad hängt sehr stark mit dem Einkommen und dem sozialen Status der Eltern zusammen (in Deutschland übrigens viel stärker als in den meisten anderen Ländern).

    Von diesem Bildungsgrad und damit dem Einkommen kann man übrigens auch auf die Kriminalitätsrate schliessen.

    Die entscheidende Frage lautet nun also: Würde man nun alle Migranten „zurückschicken“ oder keine Migraten mehr nach Deutschland lassen, gibt es

    a) kein armen und ungebildeten Menschen mehr
    b) die „neuen“ armen und ungebildeten Menschen sind dann keine Migraten, sondern Deutsche
    ?

    Wenn du wirklich auf a tippst solltest du dich vielleicht einmal zumindest rudimentär mit den volkswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen, dich in Kriminalitäts/Bildungsstatistiken einlesen und auch mal einen Blick ind Geschichtsbücher werfen.

    Glaubst du im Ernst, wenn man alle Probleme der Bildung, Kriminalität und der Armut „einfach“ dadurch lösen könnte, dass man weniger Migranten nach Deutschland lässt würde man das nicht einfach machen?

    Glaubst du es ist Zufall, dass so viele ungebildete Menschen die NPD wählen und so wenig gebildete Menschen eine der vermeintlich „Gutmenschen-Multikulti“ Parteien wie die Grünen?
    Es gibt halt Dinge die lassen sich nicht mit ein paar Bild-Titelseiten erklären und nicht mit nein paar populistischen Gesetzen lösen.

  3. Klara you made my day. Mit Argumenten kommen die hier nicht weiter. Am Ende wird es immer Ideologisch. Unfaires Bildungssystem etc. So ein Käse.

  4. @Klara @Ich

    Sie sollten sich abgewöhnen bei diesem Thema mit Logik und belegbaren Fakten zu argumentieren…weil von der anderen Seite kommt da nur Ideologie (bestenfalls…schlechtestenfalls Gewalt; siehe: beschmieren Sarrazin-Haus)

    Wo in einer Hauptschule, bei der die von Klara zitieren Ergebnisse rauskommen, die Benachteiligung von Migranten liegt konnte mir noch kein links-grüner schlüssig nachweisen. Hier vllt. jemand…wie gesagt bitte Beiweise, keine dummen ideologischen Sprüche (davon gibts in den anderen Kommentaren schon genug)

    Eigentlich müsste von einer Benachteiligung autochthon Schüler sprechen, da die dürch die Minderleistung der Migranten ja nach unten gezogen werden.

  5. @klara,hans,ich

    sie haben recht, diese Gutmenschen und ihre ideologischen Blendwerkzeuge!!

    Fakten, wir brauchen schlicht Fakten, nackte Zahlen, die einzig und alle für sich sprechen, mehr nicht.

    Wen interessieren diese ideologischen Schlagwörter wie

    Korrelation, Varianz, Standarbabweichung, Kontrollvariable, Validität, Reliabilität, Cum hoc ergo propter hoc, Median, Parallelisierung.

    Wie brauchen keine Sozialwissenschaftler, die sich vier Jahre lang durch die Grundlagen der deskriptiven Statistik studieren, um eine Studie auswerten und interpretieren zu können.

    Das kann jeder Deutsche mit gesundem Menschenverstand, der weiß, dass 500 höher ist als 400, ohne dass ihm die Herren Doktores die Welt erklären.

    und morgen lösen wir dann den Widerspruch von Relativitätstheorie und Quantenphysik endlich auf, liebe „Wissenschaflter“. Da muss nur endlich einer ran mit gesundem Menschenverstand.

    PS

    Ich bin mir sicher, dass jede_r diesen Text so verstehen wird, wie er/sie es verdient.

  6. Ich finde Blogs, wie diesen hier, sehr schön.
    Zeigen sie doch, wie viel im Kopf der Blogger tatsächlich demokratisch ist.
    Nämlich außer dem Anspruch auf eine eigene (natürlich richtige) Meinung, so gut wie nichts.
    Die Worte Rosa Luxemburg’s, dass „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ ist, interessiert immer nur dann, wenn es die eigene Klientel betrifft; wenn überhaupt.
    In diesem Blog hier ist vor allem der Tonfall und die fäkale Sprache bemerkenswert.
    Herzlichen Glückwunsch!
    Liebe Grüße
    Roland

  7. Es entbehrt ja nicht einer gehörigen Ironie, wenn man sich in einem veröffentlichtem (!) Kommentar darüber aufregt, dassm die Blogger andere Meinungen nicht zulassen würden.

    Aus irgendeinem Grund wird es immer populärer, die Meinungsfreiheit mit einem Grundrecht auf ein Leben in der kritiklosen Informationsblase zu verwechseln.

    Luxemburgs Freiheit der Andersdenkenden? Auch das entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

  8. Natürlich sind an den hohen Schulabrecherzahlen türkischstämmiger Kinder in Berlin (etwa 30%) und an deren schlechten Schulleistngen vor allem der deutsche Staat, die vielen Rassisten in der Mitte der Gesellschaft (auch unter den Lehrern) und das schlechte Bildungssystem Schuld.

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