NP…wer? – Publikative hilft!

Die niedersächsischen Landtagswahlen endeten mit einem hauchdünnen Sieg für Rot-Grün. Doch auch unterhalb der „Wen-Interessierts-Grenze“ gibt es Parteien, die unsere Beachtung verdienen. Heute: Die NPD – eine längst vergessene Partei.

 von Publikative.org-Wahlkampfberatung

Holger Apfel 2011 in Bremen (Foto: Kai Budler)
Holger Apfel 2011 in Bremen (Foto: Kai Budler)

Die niedersächsischen Landtagswahlen blieben bis nach 23 Uhr spannend. Erst dann wurde klar, dass es einen Machtwechsel in Niedersachsen geben würde. Mit einem Sitz Vorsprung hat Rot-Grün den Machtwechsel geschafft. Doch auch andere Parteien fieberten bis zum Schluss, nicht um den Machtwechsel gewiss, aber beispielsweise um finanzielle Fragen. So ist für kleine Parteien bei Landtagswahlen das Erreichen der 1%-Hürde wichtig, um in den Genuss der Wahlkampfkostenerstattung zu kommen und sich so weiter zu finanzieren. So haben wohl auch die Kameradinnen und Kameraden der NPD bis zuletzt an vorderster Hoffnungsfront gekämpft, bis dann klar wurde: Es hat nicht gereicht. Mit 0,8% verpasst die NPD nicht nur die Chance auf den Machtwechsel sondern auch die Möglichkeit, wieder Kohle vom verhassten System einzufahren. Doch wir wollen an diesem Montag nicht hämisch sein, wir wollen nicht einschlagen auf Apfels sturmverwachsenes und erdfestes Trüppchen, welches bis zum Schluss bei eisigen Temperaturen wie Opa 1943 in Russland um jede Wählerstimme gekämpft hat. Also nicht Opa, sondern die Mannen und Frauen der NPD. Deshalb wollen wir heute dem Parteivorsitzenden etwas Arbeit abnehmen und möchten uns Holger Apfel als Redenschreiber anbieten. Lass den Stift ruhen und uns die Sache übernehmen!

„Liebe Kameradinnen und Kameraden,

liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte mich zunächst bei allen Kameraden bedanken, die an vorderster Wahlkampffront gekämpft haben. Auch den Kameradinnen, die sich um Wäsche und Essen im Hintergrund kümmerten, sei hier ausdrücklich für ihren Beitrag zur Rettung des deutschen Volkes gedankt! Auch in Niedersachsen zeigte sich wieder, wie die etablierten Politversager gemeinsam mit der linken Medienmafia und den linksextremistischen Gewalttätern aufrechte Patrioten kriminalisieren und unterdrücken. Dennoch haben wir einen grandiosen Wahlkampf geleistet, der die Weichen für die Machtübernahme bei den Bundestagswahlen 2013 gestellt hat. So knapp wie jetzt waren wir noch nie vor der Erringung der Macht in Deutschland. Dies ist der Verdienst unserer tapferen Kameraden, die sich auch durch Kriminalisierung nicht abbringen lassen, Deutschland zu retten. Nicht zuletzt ist es natürlich mein Konzept der „seriösen Radikalität“, welches in Niedersachsen erste Erfolge zeigte. Wir bieten eine echte Alternative zum liberal-kapitalistischen System und das haben die Menschen erkannt oder werden es noch erkennen. Wie auch immer, liebe Kameradinnen und Kameraden, wieder einmal zeigt sich, wie wir erfolgreich mit einem Wahlkampf das Geld der „BRDDR“ ausgeschlagen haben. Wir können stolz auf uns sein, dass wir von der Sympathie des Volkes getragen werden und nicht wie die Versagerparteien von staatlichen Geldern leben müssen.

Deswegen rufe ich allen Kameraden und Volksgenossen zu

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!!!

Holger Apfel

Parteivorsitzender der NP…D“ 

Siehe auch: Niederschmetternde Bilanz, Angeschlagen, orientierungslos, verunsichert

7 thoughts on “NP…wer? – Publikative hilft!

  1. „(…) Dennoch haben wir einen grandiosen Wahlkampf geleistet, der die Weichen für die Machtübernahme bei den Bundestagswahlen 2013 gestellt hat. So knapp wie jetzt waren wir noch nie vor der Erringung der Macht in Deutschland. (…)“
    gut gelacht

    Generell ist der Beitrag aber überflüssig. Wenn man schon in der Einleitung von „vergessen“ spricht, sollte man auch sein Wort halten.

  2. Holger Apfel bei Facebook:
    „Gar keine Frage – das Ergebnis zur gestrigen Wahl ist enttäuschend, da gibt es nichts zu beschönigen. Der Ausgang macht deutlich, daß immer noch allzu viele Bürger den Schalmeienklängen der Altparteien und der Systemmedien auf den Leim gehen. Offensichtlich trugen die Kriminalisierungsversuche im Zuge der „NSU“-Kampagne und die aggressiven Verbotsdiskussionen ihre Früchte.
    Mein herzlicher Dank geht noch einmal allen Aktivisten in- und außerhalb Niedersachsens, die in den letzten Monaten trotz außerordentlich ungünstiger Rahmenbedingungen einen beherzten, aufopferungsvollen Winterwahlkampf geführt haben.
    Abseits des etablierten Klamauk-Kartells zeigt sich: Die Zersplitterung des nationalen Lagers führt weiter zu seiner Schwächung. Umso wichtiger ist die Bündelung aller konstruktiven und den Blick in die Zukunft richtenden volkstreuen Kräfte. Die NPD reicht jedem gutwilligen Mitstreiter, der sich für Deutschland einsetzen möchte, die Hand!
    Nach dem gestrigen Ergebnis kann es für die NPD nur heißen: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Der Wind kann schneller drehen, als manche zu träumen wagen. Das zeigen die Wahlen in Griechenland oder auch jüngst in der Ukraine!“

    Klingt eurem Schrieb doch ziemlich ähnlich 😀

  3. Apfel sondert die gleichen hohlen Durchhaltephrasen ab, wie es Udo Voigt immer wieder getan hat. Immer und immer wieder wird das Scheitern nicht bei sich selbst gesucht und immer und immer wieder wird der Anhang auf die nächste Wahl vertröstet. Nicht mal die sonst so von den Rechten verhassten „linken Gutmenschen“ bringen so viel (Schein-)Optimismus auf.

    Wer fällt eigentlich noch darauf ein? Lächerliches braunes Gesocks.

  4. Der Wahlkampf der Gurkentruppe ist ja auch stecken geblieben:

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/landtagswahl_niedersachsen_2013/npdlaster103.html

    Nicht einmal genug Protestwähler haben ihr Kreuz bei den Nationalen Proleten Deutschlands gemacht, obwohl in diesem Land immer mehr unter die Räder kommen. Dank des hervorragende Führer…, upps, Führungspersonals. Ich nehme aber an, auch diesmal wird die Wahl von der NPD angefochten, da ja höchstwahrscheinlich die BRD-GmbH, die NWO, Facebook, die Antifa, Nordkorea oder Darth Vader (unzutreffendes bitte streichen, von mir aus in braun) die Welt anhielt und dann die Wahlzettel austauschte. Sonst käme man auf ein Wahlergebnis von 129 Prozent, mindestens. Weiß doch jeder. Aber so wird das Flaggschiff zum Fluchtschiff. Ist ja nicht der erste Adolf, der eine Bruchlandung hinlegte.

    Ach ja, bei mir gibt es heute Holgerku . . ., äääh, Apfelkuchen.

  5. Krachende Niederlage für die NPD Niedersachsen:

    Das Wahlergebnis bedeutet für die NPD im Land wie auch im Bund eine herbe Niederlage. Nicht nur wegen der nun ausbleibenden staatlichen Finanzierung des niedersächsischen Landesverbandes.

    Interessant dürfte vor allem sein wie die NPD Niedersachsen damit umgeht. Antifaschistische Recherche berichteten zuletzt über einen massiven Mitgliederschwund und interne Reibereien.

    Einen ausführlicher Hintergrundtext zur NPD Niedersachsen im Kontext der Landtagswahl 2013 findet sich hier:

    http://www.recherche-nord.com/article/NPD_Niedersachsen_Landtagswahl_2013/

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