Was hat Augstein eigentlich geschrieben?

Die Debatte um die Liste des SWC dreht sich mittlerweile zumeist um Broder oder die angebliche Absurdität des Vorwurfs, der Verleger und Kolumnist Jakob Augstein sei „Antisemit“. Die Frage ist aus unserer Sicht allerdings viel eher, ob Augstein antisemitische Ressentiments in seinen Texten benutzt oder zur Förderung derselben beträgt. Daher veröffentlichen wir noch einmal Zitate aus seinen Texten, die wir mit Fundstellen aus dem „Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“ konfrontieren. Daraus geht hervor, warum Augsteins Aussagen – nach den Kriterien eines von der Bundesregierung eingesetzten Expertengremiums – durchaus als antisemitisch gelesen werden können. Zumindest aber ist es aus unserer Sicht an der Zeit, die Debatte endlich anhand von Textstellen – und nicht anhand von vermeintlich „absurden“ Vorwürfen zu führen.

Von Redaktion Publikative.org

Es musste gesagt werden

Die Top-Ten-Liste des SWC hat für viel Aufsehen gesorgt (Foto: Screenshot)
Die Top-Ten-Liste des SWC hat für viel Aufsehen gesorgt (Foto: Screenshot)

„Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: ‚Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.‘ Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen.

Es muss uns nämlich endlich einer aus dem Schatten der Worte Angela Merkels holen, die sie im Jahr 2008 in Jerusalem gesprochen hat. Sie sagte damals, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen „Staatsräson“. Und damit es keine Missverständnisse gebe, fügte sie hinzu: ‚Wenn das so ist, dann dürfen das in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben.‘

Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdischen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwischen eine militärische Komponente hat, führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs.

Israel hat der Welt eine Logik des Ultimatums aufgedrängt: Es will gar nicht beweisen, dass Iran eine Bombe hat.“

Der politische Antisemitismus unterstellt das Bestehen einer „geheimen jüdischen Macht“, die „hinter den Kulissen“ der etablierten Politik die eigentlichen Fäden zieht. Die damit verbundene Verschwörungsideologie artikuliert sich dabei meist in Verweisen auf das Wirken einer angeblichen „Israel-Lobby“.  (S.16, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

[…]Positionen, die einen antisemitischen Diskurs befördern können. Dies gilt vor allem für die Israelkritik, die häufig durch eine einseitige Verurteilung des jüdischen Staates, ein Ignorieren seiner legitimen Sicherheitsinteressen und eine leichtfertige Infragestellung seiner Existenzberechtigung geprägt ist. Man scheut nicht vor Vergleichen mit dem Nationalsozialismus zurück und verbindet die Kritik der Unterstützung Israels durch die Bundesregierung mit einer pejorativen Bewertung der deutschen „Vergangenheitsbewältigung“. (S.172, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Gleichzeitig wirken [Affären um Antisemitismusvorwürfe] in den Alltag zurück, da die öffentlichen Reaktionen häufig als „Verfolgung“ von Unschuldigen, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Gesinnungsterror dargestellt werden. Dass es sich im Wesentlichen um Selbstverständigungsdebatten der gesamten deutschen Gesellschaft angesichts ihrer Geschichte handelt, wird dabei häufig außer Acht gelassen, die Verantwortung für die vermeintliche „Verfolgung und Ausgrenzung“ dieser Personen pauschal „den Juden“ zugeschrieben und damit eine beherrschende „jüdische“ Macht auf dem Meinungsmarkt insinuiert. (S.68, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

„Das Feuer brennt in Libyen, im Sudan, im Jemen, in Ländern, die zu den ärmsten der Welt gehören. Aber die Brandstifter sitzen anderswo. Die zornigen jungen Männer, die amerikanische – und neuerdings auch deutsche – Flaggen verbrennen, sind ebenso Opfer wie die Toten von Bengasi und Sanaa. Wem nützt solche Gewalt? Immer nur den Wahnsinnigen und den Skrupellosen. Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung.“

Überall Antisemiten

„Die israelische Machtpolitik bedroht die Legitimität des ganzen Staates. Wie andere Besatzungsmächte zuvor versucht auch Israel, Kritik an der eigenen Unrechtspolitik zum Verstummen zu bringen. Die Kritik an der eigenen Unterdrückung der Palästinenser wird selbst in einen rassistischen Zusammenhang gestellt. Und das im Dialog mit einer Gesellschaft, die ihrerseits Zeuge und Opfer furchtbarer rassistischer Verbrechen wurde.“

Israels verpasste Chance

„Als israelische Sicherheitskräfte vor einem Jahr in internationalen Gewässern das türkische Schiff „Mavi Marmara“ enterten und acht türkische und einen amerikanischen Staatsbürger erschossen, hatte die israelische Regierung das getan, was sie seit dem Sechstagekrieg vor 44 Jahren immer getan hat: ohne Rücksicht auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel das durchzusetzen, was sie für die Interessen Israels hält. Und wie schon so oft zuvor hat sie diesen Interessen damit einen schlimmen Dienst erwiesen: Das ohnehin angespannte Verhältnis zur Türkei ist auf unabsehbare Zeit zerrüttet. Mit einer kaum fassbaren Nachlässigkeit haben die Israelis ihr Verhältnis zum wichtigsten Partner in der Region zerstört.

Die Zeit für Israel wird knapp. Die amerikanische Garantie verliert an Gültigkeit. Die USA konnten weder die Eskalation zwischen der Türkei und Israel verhindern noch dem Sturm auf die israelische Botschaft in Kairo vorbeugen. Israel hat Freunde in Europa. Aber auch die werden dem Land nicht beistehen können, wenn es sich in eine offene Auseinandersetzung mit einem der Nachbarstaaten manövriert oder gar mit der Türkei. Ob Starrsinn, Hochmut, Selbstüberschätzung, Ungeschicklichkeit oder eine Mischung aus allem verantwortlich ist, wird dann keine Rolle mehr spielen.“

Heute finden sie im Nahen Osten vor dem Hintergrund der Agitation gegen Israel Verwendung. Häufig geschieht dies in Verbindung mit einem Bild von den Juden, das sie als abweichlerisch, betrügerisch, eigenmächtig oder verräterisch zeichnet. (S.10, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Der antizionistische Antisemitismus tritt unter dem Deckmantel einer Ablehnung der Innen- und Außenpolitik des Staates Israel auf, der im Kern aus einer besonderen ideologischen Verzerrung und pauschalen Diffamierung des jüdischen Staates besteht, die sich zugleich traditioneller antisemitischer Stereotype bedient. (S.11, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Gesetz der Rache

„Warum hat Israel Ahmed al-Dschaabari, den Militärchef der Hamas, gerade jetzt getötet? Weil die Wahlen in den USA gelaufen sind und die Wahlen in Israel bevorstehen. […] Es sah bis vor kurzem nicht gut aus für Netanjahu und seinen Koalitionspartner, Verteidigungsminister Ehud Barak. Als Kriegsherren dominieren sie nun wieder die Berichterstattung. Und auch Israels Premier kamen die Bilder der wütenden Muslime mehr als gelegen. Es war betrüblich mitzuerleben, wie er sie gleich für seine Zwecke nutzte.

In Israel gibt es Gegenden, da wird eine Frau als Hure beschimpft, wenn sie im Bus vorn bei den Männern sitzt. Und es gibt Menschen, die bespucken ein kleines Mädchen auf dem Weg zur Schule, weil es falsch gekleidet ist. Israel wird von den islamischen Fundamentalisten in seiner Nachbarschaft bedroht. Aber die Juden haben ihre eigenen Fundamentalisten. Sie heißen nur anders: Ultraorthodoxe oder Haredim. Das ist keine kleine, zu vernachlässigende Splittergruppe. Zehn Prozent der sieben Millionen Israelis zählen dazu. Benjamin Netanjahu hat in seinem Kabinett Mitglieder gleich dreier fundamentalistischer Parteien sitzen. Die gleichen Werte?

Diese Leute sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihre islamistischen Gegner. Sie folgen dem Gesetz der Rache. Die Hamas feuerte schon im Frühjahr Raketen auf Israel. Israel bombardierte Gaza. Viele Palästinenser kamen ums Leben. Ein 13-jähriger palästinensischer Junge soll vor einer Woche beim Fußballspielen von einem israelischen Helikopter aus erschossen worden sein. Ein geistig behinderter Mann soll vor zwei Wochen getötet worden sein, weil er auf Zuruf der Soldaten nicht stehengeblieben war.

Gaza ist ein Gefängnis. Ein Lager. Sie (die israelische Politik) hat Angst vor der Zukunft und außer Gewalt kennt sie kaum eine Antwort.“

Einseitige Zuschreibungen an die „Israelis“ als Verantwortliche für die Eskalation des Konflikts kann im Sinne einer Opfer-Täter-Umkehr, die andeutet, die ehemaligen Opfer des Nationalsozialismus seien nun zu Tätern geworden, durchaus Wirkung auf latent vorhandene antijüdische Ressentiments haben. (S.98, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Vergeltung – Rache, das sind Attribute, die einige Medien immer wieder Israel zuschreiben. Besonders zugespitzt erfolgt dies, wenn Israel nach dem falsch interpretierten Bibelzitat unterstellt wird, eine Politik „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zu verfolgen. Das Zitat wird von Politikern, TV-Dokumentationen und in vielen deutschen Zeitungen nicht nur, aber doch auffällig oft im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt verwendet. Es stammt aus dem 2. Buch Mose (Exodus 21:24). Die Übersetzung des Originals „ajin tachat ajin“ als „Auge um Auge“ ist falsch, richtig vielmehr ist „Auge für Auge“. Das Bibelzitat betont die Verhältnismäßigkeit der Forderungen des Geschädigten und den Schadensersatz. Die jüdische Ethik widersetzte sich damit der in biblischen Zeiten üblichen Tradition, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. In keiner jüdischen Quelle wird die Forderung aufgestellt, einem Menschen, der einem anderen – mit oder ohne Absicht – ein Auge ausgestochen hat, als Strafe das Gleiche anzutun. Bis heute verbindet sich aber mit diesem Sprachduktus die Vorstellung von Rache.  (S.98, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

 

Die deutsche Atom-Lüge

„Im Jahr 2002 hat Gerhard Schröder gesagt: ‚Israel bekommt das, was es für die Aufrechterhaltung seiner Sicherheit braucht.‘ Das war falsch. Richtig muss es lauten: Israel bekommt das, was es will. Und dafür muss Israel nicht einmal zahlen. Jede israelische Bombe, jedes deutsche U-Boot, das Atomwaffen abschießen kann, erhöht den Druck auf Iran und die arabischen Nachbarstaaten, selbst zum Mittel der nuklearen Aufrüstung zu greifen. Die iranische Atompolitik ist die Antwort auf die israelische Bombe. Denn wenn es um Israel geht, gilt keine Regel mehr: Politik, Recht, Ökonomie – wenn Jerusalem anruft, beugt sich Berlin dessen Willen.

Aber Israel ist ein besonderer Fall. Hier geht es um U-Boote, die zu Nuklearwaffen aufgerüstet werden können. Von denen haben die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg die Finger gelassen. Die Regeln der guten Haushaltspolitik und der marktwirtschaftlichen Ordnung, auf die sich die Merkel-Regierung gerne beruft, sind außer Kraft gesetzt. Pech für die Schlecker-Frauen: Mit Putzmitteln und Körperpflegeprodukten lässt sich kein Krieg führen. Würde der Staat Israel für die Durchsetzung seiner machtpolitischen Interessen auf Zahnpastatuben setzen und nicht auf Atomraketen, die berufliche Zukunft von rund 13.000 Drogistinnen wäre sicher.

Die Regierung Merkel hat einmal kurz versucht, von den Israelis so etwas wie eine Gegenleistung für die deutsche Großzügigkeit zu erlangen: die Siedlungspolitik sollte geändert werden, Gaza solle die Genehmigung erhalten, ein von Deutschland finanziertes Klärwerk fertig zu bauen, und die eingefrorenen Steuergelder der Palästinensische Autonomiebehörde sollten freigegeben werden. Als die Israelis mit dem Lachen fertig waren, haben sie die palästinensischen Steuergelder freigegeben. Das war’s.“

Beim politischen Antisemitismus wird den als homogenes Kollektiv gedachten Juden eine Machtstellung zugeschrieben, deren Ziel die Erlangung der Herrschaft im jeweiligen Land oder in der ganzen Welt sei, die durch eine Verschwörung erreicht werden solle. Insofern stünden jüdische Kräfte hinter Kriegen, Revolutionen oder Wirtschaftskrisen. (S.9, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Mit dem Begriff des sekundären Antisemitismus werden im Allgemeinen verschiedene Phänomene bezeichnet, die sich aus dem Bedürfnis einer Schuldabwehr nach der Shoah ergeben und für die auch die Formel „Antisemitismus wegen Auschwitz“ verwendet wird. Zu den gängigen Topoi gehören der Vorwurf einer jüdischen Mitschuld an der Verfolgung, der Versuch einer Täter-Opfer-Umkehr, Forderungen nach einem Schlussstrich und die Behauptung, die Erinnerung an den Holocaust diene zur Erpressung finanzieller Mittel. (S.11, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Sekundärer Antisemitismus äußert sich auch in der angeblich ständigen Erinnerung an den Holocaust durch jüdische Organisationen als „Moral-Keule“, die als Angriff auf die eigene nationale Identität empfunden wird. (S.11, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, eingesetzt von der Bundesregierung)

Siehe auch: Antisemiten, das sind die anderen, Augsteins Israelkritik: Eine Frage der Obsession, Die Linke und das “Verbrechen im Namen des Holocaust”, (Israelische) Soldaten sind Mörder!, Augstein, Pirker und die “Cui bono?”-Frage, Wahn und Wirklichkeit, Im Zweifel gegen Israel.

37 thoughts on “Was hat Augstein eigentlich geschrieben?

  1. In Augsteins Artikeln sind antisemitische Formulierungen. Wie zahlreich sie sind, spielt eigentlich keine Rolle. Es reicht schon eine einzige Stelle. Beispiel: die israelische Regierung führt die Welt am Gängelband. Warum Augstein das so formuliert, wird nur er wissen. Aber alleine für diese Stelle müsste er sich entschuldigen. Sie ist nicht Ausdruck eines nüchternen, kritischen Verstands, sondern lässt dahinter eher eine emotionale Gemütsverfassung oder aber ein opportunistisches Kalkül vermuten. Beides ist unangemessen. Publizierte deutsche Kritik an israelischer Politik sollte aus historischen Gründen doppelt und dreifach auf antisemitische Äußerungen überprüft werden. Das mag anstrengend sein, aber es ist Deutschlands historisches Erbe.

  2. ich bin mir bei diesem, in seine position reinvereerbten augstein nicht ganz sicher, was er da verfasst trägt zwar eindeutig , und wohl auch laut offiziellen richtlinien belegt, den beigeschmack von antisemtischen zügen, ich vermüte jedoch das augstein , selbherrlich und unbelehrbar wie er ist, ganz einfach zu dämlich ist um wirklich zu wissen, was er da eigentlich von sich gibt. ich bemesse ihm garkeine bedeutung bei, er ist ein günstling seiner eigenen familiären erbverhältnisse, der an und für sich nichts vorzuweisen hat, nichts eigenes erarbeitetes. der wind in der BRDDR weht eindeutig scharf linksgrün und zukunftsverneinend, da passt er schonmal bestens rein. broder selbst nimmt ihn auf persönlicher ebene sicherlich nichtmal ernst genug, um sich von ihm gefordert, ja gar beleidigt fühlen zu können. angesichts der tatsache dass augstein aber (leider) nicht nur einer von vielen unbedeutenden bloggern ist, sondern durchaus ein publikum erreicht (wie und ob diesem publik das von ihm verbreitete gefällt sei an dieser stelle offen gelassen), ist es völlig richtig und wichtig das man sich mit seinen werken in dieser weise, wie z.b. durch broder geschehen, öffentlich auseiendersetzt und darauf reagiert. augstein kann nunmal auf einer plattform und einem medium mit größeren tragweiten seine meinungen kommunizieren, und was dort kommunizeirt wird, trägt mindestens das potenzial in sich, mal heikel, ja gar gefährlich werden zu können. daher ist es zwar nervig aber nötig, zumindest zur kenntniss zu nehmen und zu reagieren. ich vertraue auf broder, und kann nur hoffen und wünschen, das er deutschland nicht mal den rücken kehrt. leute von seinem schlag bräuchte es gerade in diesen zeiten an allen fronten en massè !

  3. Auf Achgut findet sich seid heute ein treffendes Gedicht von Wiglaf Droste zum Thema:

    Ich höre sie jammern,
    sie dürften als Deutsche
    in Deutschland nichts gegen
    Israel sagen.

    Das dürfen sie aber,
    es tun auch fast alle,
    und können dann nicht mal
    ein Echo vertragen.

    Das Ärgste an allem
    Germanengegreine
    sind das etwa Gallen-?
    Nein: Aug-Martensteine.

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