Reichsbürger zahlt keine Steuern und hortet Chemikalien

Ein weiteres Kapitel von den Reichsbürgern: In Berlin ist die Steuerfahndung gegen einen 33-jährigen Eso-Nazi vorgegangen, weil er als Reichsbürger keine Steuern zahlte. Die Aktion wurde zu einem Großeinsatz der Polizei, weil der Mann Fässer mit Chemikalien in einem Bunker gehortet hatte.

Ein Reichsbürger stellt sich vor.
Ein Reichsbürger stellt sich vor.

Die Steuerfahndung hatte die Polizei um Amtshilfe gebeten, in der Neuköllnischen Allee ein Gewerbeobjekt zu durchsuchen. Der 33-Jährige Daniel S. betreibe dort einen Technikhandel für Feuerwerk, Chemie und Sprengungen, schreibt die Berliner Zeitung. Seit 15 Jahren habe er keine Steuern gezahlt, weil er sich als „Reichsbürger“ bezeichnet.

Dem Finanzamt drohte Daniel S. den Angaben zufolge per Brief, Vollstreckungshandlungen „mit allen verfügbaren“ Mitteln zu verhindern und die Beteiligten „dauerhaft aus dem Verkehr“ zu ziehen. Das Amt zog daher die Polizei hinzu. Die stellte laut Berliner Zeitung fest, dass Daniel S. in einem Kriegsbunker auf dem Gelände große Mengen Pyrotechnik lagert. Auf einem völlig vermüllten Areal davor fanden die Beamten zahlreiche Fässer mit Chemikalien. Nach Angaben von Ermittlern sind diese geeignet, um damit Sprengsätze zu bauen. Die Polizei rief die Feuerwehr.

Gegen die Razzia wolle Daniel S., der auf dem Grundstück autark lebt und seinen Strom aus einem Generator bezieht, klagen – allerdings vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, so die Zeitung weiter, weil die BRD sein Grundstück annektiert habe. Das, so S., sei nämlich exterritorial.

Siehe auch: Freie Fahrt für freie Reichsbürger!Reichsbürger drohen: Spinnerei oder echte Gefahr?

6 thoughts on “Reichsbürger zahlt keine Steuern und hortet Chemikalien

  1. Auweia, was ist blos mit eurer Rechtschreibung. Klar muss man sich nicht an alles halten, aber lesbar sollten die Sätze schon sein.

  2. Nur so – wie schafft der es seit 15 Jahren keine Steuern zu zahlen und immer noch nicht im Knast du sein?

  3. Steueroase „Deutsches Reich“ ?? Es muß ja nicht gleich die Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg sein, oder ? 😉

    Auch für eingezogene Führerscheine haben „Reichsbürger“ die Lösung parat.
    Der von den „Reichsbehörden“ ausgestellten „Reichsführerschein“ !

    Kfz-Steuern war gestern ! Steuerfrei mit dem „neuen“ Reichskennzeichen unterwegs !

    Suche verzweifelt die erste „Reichstankstelle“ um steuerfrei zu tanken 😉

    Mein Gott, wo sind denn bloß meine Herztropfen 😉

    Ist Schwachsinn noch steigerungsfähig ? Ich glaube ja !

    Beste Grüße

    G.

  4. Wenn er von einem BRD-Gericht verurteilt wird und in einen BRD-Knast kommt, wird er sich dann weigern, sich eingesperrt zu fühlen, weil er nur einen Reichsknast anerkennt?

  5. Wow…
    Da die Anti-Terror-Strategie in der westlichen Welt hauptsaechlich auf der Kontrolle kritischer Substanzen beruht sehe ich das hier als erschuetterndes Beispiel fuer Versagen des Staatsschutzes. Da hortet also ein Bekloppter Chemikalien und Pyrotechnik, obwohl er seit JAHREN keine Steuern bezahlt und sich einer per Definition verfassungsfeindlichen Organisation zugehoerig erklaert??? Mit Gewerbeschein??? Heilige Scheisse, wer hat denn da gepennt? Das ist doch die Art von Typ, die dann eine Bombe im Regierungsviertel zuenden und hinterher auf Kinder schiessen.

  6. Da, ausgelöst durch dubiose Artikel im Internet, über mich falsche Informationen und Gerüchte kursieren, möchte ich hier
    einige wichtige Dinge deutlich klarstellen:
    1. Ich bin politisch weder rechts, noch links.
    2. Ich glaube an keinen Gott und betätige mich in keiner Weise esoterisch oder religiös und bin kein Mitglied einer Sekte.
    3. Ich achte die Menschen-und Völkerrechte und bin diesen verpflichtet.
    4. Ich achte auf den Schutz der Umwelt und setze keine gefährlichen Stoffe vorsätzlich frei.
    5. Es kam in 17 Jahren meiner Tätigkeit noch nie zu einer nachhaltigen Boden, Gewässer oder Luftverunreinigung durch meine Tätigkeit und dies
    soll auch so bleiben.
    Es standen bei Arbeiten mit besonders gefährlichen Stoffen immer Stoffe bereit, um im Falle des Austrittes diese zu binden oder unschädlich
    zu machen (z.B. Natriumdithionit bei Chrom VI-Verbindungen, Jodkohle bei Quecksilber, Calciumhydroxid bei Flußsäure usw.).
    6. Ich setze mich für die Wiederherstellung eines demokratischen deutschen Rechtsstaates mit vom Volke frei gewählter Verfassung und für die
    endgültige Beendigung des 2. Weltkrieges durch Abschluss eines Friedensvertrages ein.
    7. Ich distanziere mich vom Nationalsozialismus und der von ihm ausgegangenen Eroberungspolitik, Menschenverachtung und der in dieser Zeit
    verübten weiterer Verbrechen.
    8. Ich bin kein Messie, Chaot o.ä. Die Situation ist ausschließlich auf jahrelange, auch nach BRD-Normen illegale Angriffe des vermeintlichen
    Bezirksamtes Neukölln zurückzuführen. Um aus dieser Situation zu entkommen, habe ich die Möglichkeiten der UN-Res. 56/83 genutzt, damit ich
    wieder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Eine Fertigstellung war Ende 2012 geplant.
    Der reine Sachschaden beträgt ca. 1.000.000 € Fast das gesamte Vermögen ist in den geplünderten Materialien angelegt.
    Ich verwerte Labor-und Industrichemikalien, um diese statt zu beseitigen in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.
    Dadurch werden wertvolle natürliche Recourcen eingespart und die Umwelt entlastet. Es gab in 17 Jahren meiner Tätigkeit keinen ernsten Zwischenfall, bei dem es zu nachhaltigen Boden-oder Grundwasserverunreinigungen kam. Es wurden von mir niemals gefährliche Abfälle umweltgefährdend entsorgt. Es wurden von mir auch nicht skrupellos Chemikalien nur des Geldes wegen verkauft. Wenn klar wurde, dass es bei dem Anwender zu einem schweren Unfall kommen kann oder das Material für Straftaten verwendet werden sollte, wurde das Material nicht abgegeben. Auch gibt es keinen „Chefchemiker der Staseve“ und es gab niemals Bestrebungen der AGStaseve Gifte als Waffe einzusetzen.
    Die erste schwerwiegende Bodenverunreinigung erfolgte durch die Plünderer, bei der an 3 Stellen Quecksilber auf matschiges Laub gebracht wurde. Es gibt Bodenbakterien, die in der Lage sind, anorganische Quecksilberverbindungen und Quecksilber zu den um vieles giftigeren Methylquecksilberverbindungen umzusetzen und für die an den Ausbringungsstellen gute Bedingungen herrschten. Die Gefahr habe ich jedoch noch rechtzeitig erkannt und das meiste Quecksilber eingesammelt, dieses wird der Wiederverwertung zugeführt und den kontaminierten Boden abgetragen und für die Entsorgung in UN-Verpackungen verpackt. Auch in diesem Fall konnte eine nachhaltige Umweltvergiftung durch mich verhindert werden.
    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Schwartz, natürliche Person

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