Querfront gegen die „Endlösung“

Was Thilo Sarrazin nicht vermochte, hat Günter Grass nun vollbracht: Eine echte Querfront. Rechtsextreme, linke Israelhasser, Holocaustleugner und Verschwörungsideologen applaudieren fast einhellig für den deutschen Literaturnobelpreisträger. Dabei werden alle Register gezogen: Nazi-Vergleiche, Holocaust-Relativierung und die „Protokolle 2.0“.

Von Patrick Gensing

Mit von der Partie ist selbstverständlich der ehemalige RBB-Moderator Ken Jebsen. Er verkündete im Netz, „radikale Zionisten“ betrieben eine „mediale Massenvernichtungswaffe, damit „wir“ bei den „alltäglichen“ Rechtsverletzungen durch Israel „die Fresse halten“ – speziell wenn Araber massenweise vernichtet würden. Im weiteren erklärt er, wie Zionisten die öffentliche Meinung und die USA lenkten. Das Ziel sei ein israelisches „Großreich“. Israel strebe die „Endlösung“ an – die Palästinenser sollten „ausgerottet“ werden.  Und weiter :

„Da es sich nur um Palästinenser handelt, […] ist das vorsätzliche und vor allem chronische entziehen der Lebensgrundlage schon OK. Vorsätzlicher Mord um Platz zu schaffen für das auserwählte Volk. Kommt das uns nicht irgendwie bekannt vor? – Ja! Das Volk ohne Raum, das auserwählte Volk, agiert mittels Mossad, der sich, welche Ironie auch mit SS schreibt, mit den Methoden der Nazis. […] Wo ist der Unterschied in der Ideologie und im Grundanspruch zwischen auserwähltem Volk und Herrenrasse. […] Zionismus ist in seiner ganzen Radikalität zu Ende gedacht ziemlich identisch mit der Rassenideologie der Nationalsozialisten. […] Was Adolf Hitler mit den Juden während der Shoa nicht gelungen ist, hätten radikale Zionisten mit den Palästinensern dann erreicht: die Endlösung.“

Der RBB hatte sich von Jebsen getrennt, weil er journalistische Standards nicht eingehalten hatte. Er sei aber kein Antisemit, betonte der Sender. Ob die oben dokumentierten Aussagen auch nicht antisemitisch sind? Beim NS-Vergleiche-Contest wäre Jepsen auf jeden Fall ganz weit vorne dabei, doch wahrscheinlich handelt es sich bei seinen Ausführungen lediglich um legitime Zionistenkritik, die in Deutschland wegen unglücklicher Vorfälle seit 1945 etwas kurz gekommen war – aber jetzt wieder voll erblüht.

Antiisraelische Propaganda auf der FB-Seite eines linken Deutschen.
Antiisraelische Propaganda auf der FB-Seite eines linken Deutschen.

Holocaust-Leugner

Im Forum der „Freigeister“, wo der Faden „Israel“ zufälligerweise die meisten Beiträge und Abrufe aufweist, wurden indes die „Protokolle 2.0“ verlesen – eine fürs Jahr 2012 adaptierte Fassung der „Protokolle der Weisen von Zion“. Zudem wurde dort offen der Holocaust geleugnet – und das Ganze mit einem pseudowissenschaftlichen Anstrich versehen.

Da ich persoenlich niemals in diesen Konzentrationslagern war, denn ich war zu jener Zeit noch nicht geboren, und ich gerne mir meine eigenen Erkenntnis aus den geschichtlichen Ueberlieferungen bilden moechte, habe ich mich in die Anwendung des Mordinstrumentes, das Blausaeuregas, hineingearbeitet.  Es war nicht einfach, denn ich musste aus vielen Bereichen der Naturwissenschaften mich zuwenden. […] Bruder Jacob, bitte erklaere doch Deinem Bruder Esau, das Dein Joch, der sogenannte Holocaust nicht mit den goettlichen Naturgesetzen, und somit auch Deinem Gott Jahwe widersprechen.

Der SPD-Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern erhält derweil Rückendeckung von der paranoiden Seite „Mein Parteibuch“. Dort heißt es, Norbert Nieszery sei „einer der wenigen Spitzenpolitiker in Deutschland, die Günter Grass und sein raffiniertes Antikriegsgedicht “Was gesagt werden muss” – genau wie Alfred Grosser und zwar lange bevor Alfred Grosser etwas gesagt hat – in aller Deutlichkeit unterstützt und die Kritik daran zurückgewiesen haben.“ Der SPD-Politiker hatte in seiner Stellungnahme von Antisemitismuskeule, Gutmenschen und Schuldstolz schwadroniert.

"Israel-Kritik" an der Kölner Klagemauer
"Israel-Kritik" an der Kölner Klagemauer

Es überrascht kaum, dass auch die NPD das „Gesagte“ und die nachfolgende NS-Relativierung der „gleichgeschalteten“ Presse und Meinung begrüßen würde. Der sächsische NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel schreibt:

Günter Grass kommt im hohen Alter das Verdienst eines befreienden Tabubruches zu: Er nimmt es nicht länger hin, daß mit dem Totschlag-Vorwurf des ‚Antisemitismus‘ jede Kritik am Aggressions- und Apartheidsstaat Israel unterdrückt wird. Israel schmückt sich gerne mit dem Ruf als Vorposten von ‚Demokratie‘ und ‚Menschenrechten‘ im Nahen Osten, betreibt seit seiner Gründung 1948 aber eine hochaggressive Außenpolitik, die den Frieden in der Levante ständig bedroht. Über allem schwebt unausgesprochen die Hoffnung auf Groß-Israel

In dieser illustren Runde darf auch Jürgen Elsässer nicht fehlen, auf dessen Veranstaltungen bereits Rechtsextreme anwesend waren. Die Textbausteine sind fast austauschbar, Elsässer formuliert es so:

Es liegt in der Natur der Sache, dass Israel bei diesem Vorwurf [Antisemitismus,PG] die letzte Deutungshoheit hatte. Aus seiner territorialen Position ergibt sich auch, dass Palästinenser, Araber oder generell Muslime am dringendsten dieser Sünde bezichtigt werden müssen. Ein zweiter Holocaust muss verhindert werden – deswegen Bomben auf Gaza, auf die Hisbollah, auf Irak und demnächst auf Iran. Wenn ein Deutscher sich dieser Logik verweigert, wie etwa Jürgen Möllemann von der FDP oder Norman Paech von der Linken, wird er mit der Auschwitz-Keule mundtot gemacht.

Heute ist es dann soweit: Jebsen darf seine Thesen von der „Endlösung“ in Palästina und der „medialen Massenvernichtungswaffe“ der „Zionisten“ bei einer Veranstaltung mit Elsässer in der ehemaligen Reichshauptstadt verkünden – und wieder dürfte die deutsche Querfront gegen Israel jubeln. Dem Führer würde es gefallen.

Siehe auch:  Grass – eine ZwischenbilanzIm Zweifel gegen Israel,  SPD: Antisemitismuskeule, Gutmenschen, SchuldstolzGrass – der Sarrazin für Israelkritiker?,Beim Schälen der KartoffelNeues von der Waffen-SS

Dank an Maurice!

19 Kommentare zu „Querfront gegen die „Endlösung“

  1. „…Mossad, der sich, welche Ironie auch mit SS schreibt, …“

    Mossad schreibt sich so: המוסד למודיעין ולתפקידים מיוחדים

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  2. DAs ist doch schon wieder sektiererischer Bullshit hoch zehn. Nicht nur, dass Sarrazin, seine rassistischen und sozialdarwinistischen Thesen, deren Einklang mit persistierenden, hirnrissigen Ressentiments und die wiederum daraus reslutierenden gesellschaftlichen Konsequenzen hier via Vergleich schon im ersten Absatz auf das Übelste verharmlost werden, obwohl sie sich sehr viel grundlegender und allgemeiner präsentieren und Rassismus und Antisemitismus ein Phänomen derselben psychologischen Disposition sind. Nein, es wird einmal mehr ein Staat und seine Politik mit einer ethnischen oder religiösen Gruppe identifiziert: Der Jude, das ist Israel. Entindividualisierung pur. Entmenschlichung pur. Keine Kritik ist erlaubt, keine kritische Stimme wird mehr gehört, weder von Aussen noch von Innen, wenn sie sich gegen einen Staat richtet, weil der in seinem Selbstverständnis vorgibt, die Repräsentative einer historisch übelst gebeutelten Gruppe von Menschen zu sein. DAs allerdings ist eine ultra-nationalistisch orientierte Sicht auf die Dinge, nicht mehr und nicht weniger. „Antideutsche“ Scheisse, die nicht weniger nach Nationalismus stinkt als ihr antiimperialistischer Counterpart. „Nationen“, ist es plötzlich wieder das, worauf es ankommt? Füttert ihr dieses Weltbild mal schön weiter, und dann wundert Euch weiter über Nazis, Rassismus, Ausgrenzung.
    Um aber Misverständnissen vorzubeugen: Grass´ Statements unterschreibe ich NICHT in dieser Form. Gensings aber genauso wenig.

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  3. Irgendwie finde ich diese ganze Debatte einfach nur noch lächerlich. Man könnte hier auch jeden Tag PI oder sonstwen zerpflücken, bloß wen interessiert das denn? Wen interessiert das Geschwätz von Elsässer oder Ken Japsen?

    Ich empfehle auch Patrick Gensing mal an die frische Luft zu gehen. Man könnte meinen, diese Simulation von Diskurs ist typisch deutsch…

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  4. Lieber Chewie,

    ich finde es beachtlich, dass mir in der Grass-Debatte bereits mehrfach vorgeworfen wurde, ich würde Sarrazin verharmlosen, während ich während der Sarrazin-Debatte besonders von den Sarrazin-Verteidigern attackiert wurde (man denke nur an Broder in der Welt). Wie auch immer: Ich sehe in der Konstruktion von angeblichen Denkverboten Gemeinsamkeiten zwischen Sarrazin und Grass, aber es gibt auch Unterschiede. Mehr dazu habe ich hier aufgeschrieben:

    http://www.publikative.org/2012/04/05/grass-der-sarrazin-fur-israelkritiker/

    Niemand soll meine Artikel unterschreiben, mir wäre es lieber, möglichst viele Leute dächten über die Inhalte nach, beispielsweise warum beim Thema Israel nicht wenige deutsche Linke und Rechtsextreme einer Meinung sind. Ich finde das auf jeden Fall höchst bedenklich. Und da mir die linke Bewegung in Deutschland nicht egal ist, werde ich dies auch weiter thematisieren.

    Gruß
    Patrick Gensing

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  5. Leute, eure Hasstiraden gegen alle, die nicht in euer enges antideutsches Weltbild passen, machen mir Sorgen.

    Ich lese euren Blog schon eine Zeit lang, das werde ich mir in Zukunft verkneifen.

    Schade eigentlich, als npd-blog war euer Projekt brauchbar.

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  6. Lieber „Wayne“,

    wäre es denn für Sie eher eine Meldung und keine Hasstirade, wenn nicht Radiomoderatoren, Verschwörungstheoretiker, vermeintliche Linke oder ein Nobelpreisträger von „Auslöschung“ und „Endlösung“ schrieben, den Holocaust in einem offenen Forum leugneten oder die NS-Zeit relativierten – sondern eine Knallkopp von der NPD?

    Gruß
    Patrick Gensing

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  7. 9/11-Insidejobanhänger Mathias Broeckers von der TAZ schlägt auf seinem Blog das Hörstück von Ken Jebsen für den Büchner-Preis vor. Jebsen habe erkannt, „worum es im Kern auch im Fall Grass geht, um den zionistischen Rassismus.“ – Häh, was ist denn das? Also die Zionisten schlagen aus rassistischen Motiven auf Grass ein? Oder wie ist das zu verstehen.

    Naja, auf jeden Fall sollen die „Altmeister Grass und Walser [der sich gegen eine Instrumentalisierung des Holocaust wandte] die Laudatio halten“.

    Ich halt’s da lieber mit Max Liebermann: „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“

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  8. Grass wegen dieses zugegebenermaßen schwachen „Gedichts“ als Antisemiten abzustempeln, wie es viele seiner Kritiker tun, ist absurd und unsachlich.
    Es heißt immer, Grass konstruiere ein Tabu, dass es in Wahrheit nicht gebe. Tatsächlich ist es aber schon so, dass man schnell in den Verdacht des Antisemitismus gerät, wenn man Israel kritisiert. Nichts anderes sagt Grass, und ich muss schon sehr schmunzeln, wenn jetzt so viele aufschreien und behaupten, dieser Reflex existiere nicht.

    Interessant finde ich in diesem Zusammenhang eine Beckmann-Sendung aus dem Jahr 2010: http://www.youtube.com/watch?v=1Qp6mAjt9os
    Hier sagen Altkanzler Schmidt (ab 1:20) und der (jüdische) amerikanische Historiker Fritz Stern (ab 3:50) ganz klar und unverblümt, dass es diese „Antisemitismuskeule“ gibt, und dass sie geeignet ist und bewusst eingesetzt wird, um einen sachlichen Diskurs zu verhindern.
    Das ist im Prinzip genau die Position, mit der Grass sein „Gedicht“ einleitet. Wieso gab es eigentlich keinen Aufschrei über die „Antisemiten“ Schmidt und Stern?

    Aber um näher auf Ihren Text einzugehen: Besonders beeindruckend finde ich diese „Querfront“ jetzt nicht gerade. Besonders Jebsen ist doch ein wirrer Dampfplauderer, über den es eigentlich gar nicht zu berichten lohnt.

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  9. @Chewie: DANKE! Das waren die Worte, die zu finden mir so schwergefallen ist. Und an Patrick Gensing: Wie ich schonmal geschrieben habe, können oberflächliche Gemeinsamkeiten auch auf tiefere Ähnlichkeiten hinweisen – sie müssen es aber nicht. Ich bin kein Nazi, nur weil mein rechtsradikaler Nachbar denselben Fussballverein mag (genausowenig wie jeder, der Publikative.org kritisiert, wohl deshalb ein verkappter antisemitischer Querfrontler sein muss). Hören Sie bitte mit diesen endlosen Gleichsetzungen auf.

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  10. Erstens: Bevor über Günter Grass und seinem SZ-Text geurteilt wird, sollte man die in Deutschland politisch anerkannte offizielle Antisemitismusdefinition gelesen haben.
    http://www.european-forum-on-antisemitism.org/working-definition-of-antisemitism/deutsch-german/

    Zweitens: In diesem Beitrag wurde Grass nicht als Antisemit abgestempelt, was für mich völlig OK ist. Jenseits dessen, ob jemand Antisemit ist oder nicht, kann er dennoch antisemitische Stereotypen verwenden. Und dies ist beim Grass-„Gedicht“ der Fall.
    Die meisten Antisemiten haben ein geschlossenes fundamentalistisches Weltbild oder/und sind Verschwörungsideologen. Deren Weltbilder sind wahlweise religiöser oder ideologischer Natur. Nicht anders funktioniert es bei anderen Vorurteilsmodellen – z.B. bei Antimuslimen (pi-news etc.).

    Drittens: Das Israelkritik nicht erlaubt sei, das dann gleich die Antisemitismuskeule geschwungen würde, das es irgend so ein Tabu gäbe, … das alles sind Hirngespinste derer, die in ihrer angeblichen Kritik ihre antisemitische Vorstellung verpacken wollen.
    Im Jahr 2012 haben sich die Ausdrucksformen des Antisemitismus gegenüber 1945 oder 1870 verändert. Darum auch die Antisemitismusdefinition aus diesem Jahrhundert (siehe 1.). Israelkritik und Antizionismus haben heutzutage häufig zumindest einen antisemitischen Unterton. Will man ihn vermeiden, lässt man einfach – wie bei einer Rechtschreibkorrektur – die Kritik anhand der Definitionskriterien überprüfen.
    Zur Übung für seine Israelkritik empfehle ich die israelische Tageszeitung Haaretz und einige Texte bei Hagalil, wie z.B. aktuell diesen hier: http://www.hagalil.com/archiv/2012/04/10/zweistaatenlosung/

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  11. Pingback: Beckstage
  12. Danke für diesen Artikel. Nachwievor bezeichnend, dass viele selbsternannte „Linke“ auch ihre Allianz mit Holocaust-Leugnern und Sarrazin-Fans nicht bedenklich finden und jeglicher Kritik an Grass‘ Äußerungen mit Verdrängungswiderstand und inhaltsleeren Vorwürfen begegnen.

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  13. @Publikative.org

    Da habt ihr euch ein hübsches Gruselkabinett zusammengestellt.

    „Eine echte Querfront. Rechtsextreme, linke Israelhasser, Holocaustleugner und Verschwörungsideologen applaudieren fast einhellig für den deutschen Literaturnobelpreisträger.“

    Da kann der Thilo mit seiner Anhängerschaft aus militanten NeoNazis, NPD, christlichen Fundamentalisten, White Power Rassisten, Rechtszionisten, Liberal-Konservativen und bürgerlichen Feministinnen nicht gegen anstinken.

    „und wieder dürfte die deutsche Querfront gegen Israel jubeln. Dem Führer würde es gefallen.“

    Na klar, der Führer war ja bekannt für seine Zuneigung zu allem Linken.

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  14. Nehmen wir mal an, Stalin hat einen Fehler gemacht, nämlich, dass auch er der Anerkennung des Staates Israel zugestimmt hat. Damit begann der
    Landraub an dem palästinensischen Volk.
    Würde es nun zu einer Ein Staaten Lösung (Palästina) kommen,
    hätten wir auch nicht mehr das Problem mit den Antideutschen
    und anderen Pseudolinken Bellizisten der Iserraellobby.
    Darf mensch darüber nachdenken oder ist er dann auch schon
    ein Antisemit ?

    Jüdischer Staat weg – Probleme gelöst, Sie haben den Kern der Israelkritik anschaulich freigelegt, danke dafür. Übrigens gab es den Begriff palästinensisches Volk bis in die 1970er Jahre gar nicht.

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  15. Immer diese furchtbare Gleichsetzung von „Juden“ und „Israel“…

    Das ist als wolle man den Papst für die bayerische Politik verantwortlich machen, beziehungsweise Horst Seehofer vorwerfen, er sei Schuld, dass die Afrikaner keine Kondome benutzen sollen.

    Also, wie wäre es mal mit einem Mindestmaß an Präzision und der Erkenntnis, dass das eine eien Religion udn das andere ein Staat ist?
    Nicht jeder Jude ist Israeli, nicht jeder Israeli ist Jude.
    Genauso wie nicht jeder Katholik Bayer ist und nicht jeder Bayer Katholik.

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