“Differenzen” zwischen NPD und “Freies Netz” eskalieren

Interne Dokumente belegen: Das militante Neonazi-Netzwerk “Freies Netz” ist enger mit der NPD verwoben als gedacht. Doch für die Partei werden die radikalen Aktivisten, die an der “Unsterblichen”-Kampagne mitwirken, zur Last. Durch Austrittsdrohungen spielt das “Freie Netz” nun seine letzten Trümpfe aus, führende Aktivisten treten schon den Rückzug an.

Mit “seriöser Radikalität” und einem “positiven Erscheinungsbild” will die NPD wieder punkten. Das hat sie auch nötig, denn neben dem aktuellen Trend zur Erfolgslosigkeit gehen auch die Mitgliederzahlen nach unten. Etwa 5900 Mitglieder hat die Partei derzeit, inklusive “Karteileichen”. Innerhalb von vier Jahren ist ihr ein Fünftel der Mitglieder abhanden gekommen – trotz Fusion mit der DVU, die zuletzt 3000 Mitglieder zählte. Im rechten Kernland Sachsen zeichnet sich die Entwicklung noch deutlicher ab. Beim jüngsten NPD-Landesparteitag am 21. Januar waren fast ein Drittel der angeblich 800 sächsischen Mitglieder nicht durch Delegierte repräsentiert, mehrere Kreisverbände liegen offenbar brach.

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