BAW ermittelt wegen rechtsextremer Mordserie

Die Bundesanwaltschaft hat am 11. November 2011 die Ermittlungen wegen des Mordanschlags auf zwei Polizisten in Heilbronn im April 2007, der Mordserie im Zeitraum von September 2000 bis April 2006 zum Nachteil von acht türkischstämmigen und einem griechischen Opfer in mehreren deutschen Städten sowie der schweren Brandstiftung in Zwickau vom 4. November 2011 übernommen. Es liegen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass die Mordtaten einer rechtsextremistischen Gruppierung zuzurechnen sind, teilte die BAW mit.

Weiter heißt es auf den Seiten der BAW:

Im Wohnmobil der am 4. November 2011 nahe Eisenach tot aufgefundenen Uwe B. und Uwe M. wurden die Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten sichergestellt. In der Wohnung der Männer in Zwickau wurde zudem die Pistole aufgefunden, mit der in den Jahren 2000 bis 2006 die sogenannten Döner-Morde verübt wurden. Nach den bisherigen Erkenntnissen verfügten die verstorbenen Männer wie auch ihre mittlerweile verhaftete Gefährtin Beate Z. bereits Ende der 1990er Jahre über Verbindungen zu rechtsextremistischen Kreisen. Bei der Durchsuchung der Zwickauer Wohnung wurde außerdem Beweismaterial sichergestellt, das auf eine rechtsextremistische Motivation der Mordtaten hindeutet.

Es besteht deshalb gegen die Beschuldigte Beate Z. der Anfangsverdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in Tateinheit mit Mord und versuchtem Mord sowie der schweren Brandstiftung (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, § 211, § 306a, § 22, § 23 StGB). Gegenstand des Ermittlungsverfahrens ist auch die Verstrickung möglicher weiterer Personen aus rechtsextremistischen Kreisen in die Taten.

Mit den polizeilichen Ermittlungen hat die Bundesanwaltschaft das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen beauftragt.

Siehe auch: Deutscher  Herbst: Hauptsache Hooligans und RAF!

2 thoughts on “BAW ermittelt wegen rechtsextremer Mordserie

  1. Das kann ich mir gut vorstellen das diese Döner-Morde auf das Konto des Nazi-Trios gehen.
    Es gab keine privaten Verbindungen der Opfer untereinander,auch hat dort Weder irgendeine Mafia oder Wettbüro was mit zu tun.
    Die Pistole die bei den Döner-Morden benutzt wurde ist bei den Tätern wohl gefunden worden,ich hoffe das die übrig gebliebene Komplizin aussagen wird.
    Das wird schlichtweg rein rassistischer Mord gewesen sein.
    Die Polizistin musste vermutlich sterben,weil sie den beiden in die Quere kam.
    Das ist Terrorismus,ein Gemüsehändler,eine Aushilfe im Dönerladen,ein Dönerstand Besitzer Blumenhändler und noch ein Grieche kann nur ein Mord aus Ausländerhass gewesen sein.

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