8 thoughts on “„Ohne thing kein echter Germane!“

  1. Hehe, na wenn das nicht eine fiese Schelte gegeben hat.

    Jedenfalls eine coole Aktion des Grünen – wenn Reden öfters mal im Kabarett ausarten würden, würde ich wohl auch wieder mehr Phoenix gucken *g*

  2. Ganz großes Kino. Wie war denn die Antwort der Braunies? Demütiges Schweigen? 😀

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

  3. Herzerfrischend. Auch wenn ich ein Übermaß an Anglizismen versuche zu vermeiden (Download und Computer sage ich allerdings auch!) – aber, lieber Himmel, um kultivierte Sprache geht es den Gestalten der NPD ja gar nicht, wie Pastörs und andere bereits mehrfach eindrucksvoll bewiesen haben.

  4. Schöne Rede. Tausend Mal besser als die ganzen überdramatisierten und folgelosen Absichtserklärungen zu den bekannten Jahrestagen. Da schauen die Braunis aber dumm aus der Wäsche.

  5. Ich halte viele Anglizismen auch für überflüssig. Diese werden besonders oft in der Werbung eingesetzt, zumeist albern – und in der IT, wo sich dies durchaus erschließt, da es keine deutschen Wörter gibt – und man sich international beispielsweise über Software austauschen möchte – ohne Missverständnisse.

    Weiterhin sind Texte, die ausschließlich deutsch sind, oft auch keine Augenweide, man denke nur an die Verwaltungssprache.

    In Skandinavien gibt es auch eine ganz andere Sprachpolitik, hier werden Wörter gnadenlos an die eigene Schrift angepasst, so dass deren ausländischer Herkunft nicht mehr zu erkennen ist – also beispielsweise der Chauffeuer wird zum Sjaaför (aa entspricht dem a mit Kringel drauf). Für das Deutsche, welches, wie Jennerjahn vollkommen richtig darlegt, durch Ein- und Auswanderungswellen geprägt ist, eine abseitige Idee.

    Tatsächlich spiegelt der rechtsextreme PC-Sprachkodex das ahistorische Geschichtsbild der Neonazis wider – und Jennerjahn hat dies wirklich vorbildlich ausgewalzt. Respekt dafür, diese Rede wird sicherlich ein Klassiker im Netz.

    Greetingz
    Patrick Gensing

  6. Einspruch: eine „abseitige Idee“ ist Anpassung von Fremdwörtern keinesfalls. Du kaufst nicht Cakes, wie Bahlsen sie 1889 nannte, sondern Keks (für Puristen: Dauergebäck). Die neue Rechtschreibung hat aus dem Portemonnaie ein Portmonee (für Puristen: Geldbeutel) gemacht. Die Liste ist fortsetzbar.

  7. Liebe Frau Sperlich,
    da haben Sie Recht. Allerdings sind einige französische Wörter noch nicht eingedeutscht worden, wie es beispeilsweise in Norwegen der Fall ist.
    Viele Grüße
    Patrick Gensing

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