Die Sarrazin-Debatte und Rassismus in der Leistungsgesellschaft

Das mediale Ereignis der »Sarrazindebatte« habe zu einer breiten gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte rassistisches Denken geführt und in besonderer Weise Rassismus mit Elite- und Nützlichkeitsdenken verbunden. So bewirbt die Edition Assemblage den Sammelband „Rassismus in der Leistungsgesellschaft“. In 15 Beiträgen werde dieses komplexe mediale Ereignis mit unterschiedlichen theoretischen Perspektiven kritisch analysiert. Der Sammelband will Anstöße für den Alltag geben – sowie für die politische Praxis und die kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Rassismus in der Leistungsgesellschaft
Rassismus in der Leistungsgesellschaft

Mit Beiträgen von Moritz Altenried, Christoph Butterwegge, Sebastian Friedrich, Sabine Hess, Juliane Karakayali, Serhat Karakayali, Elke Kohlmann, Jörg Kronauer, Gabriel Kuhn, Jürgen Link, Charlotte  Misselwitz, Marianne Pieper, Nora Räthzel, Hannah Schultes, Yasemin Shooman, Vassilis Tsianos und Regina Wamper.

Der Herausgeber Sebastian Friedrich lebt größtenteils in Berlin-Neukölln und ist Redakteur von kritisch-lesen.de, freier Mitarbeiter der Opferberatungsstelle ReachOut Berlin, Mitglied des AK Rechts und der Diskurswerkstatt des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und aktiv im Netzwerk der edition assemblage in Münster.


 

Leseprobe – Die Einleitung sowie das Inhaltsverzeichnis sind online einsehbar

Siehe auch: Angriff der Eliten: Von Spengler bis Sarrazin