Bundesparteitag in Bamberg: NPD gibt offenbar auf

Beim Bundesparteitag 2009 in Berlin mussten die Mitglieder 10 Euro Kostenbeitrag bezahlen. (Foto: Marek Peters)
Beim Bundesparteitag 2009 in Berlin mussten die Mitglieder 10 Euro Kostenbeitrag bezahlen. (Foto: Marek Peters)

Gute Nachrichten aus Bamberg: Die Stadt, in der bereits mehrere NPD-Bundesparteitage stattgefunden hatten, konnte nun einen juristischen Erfolg gegen ein weiteres geplantes Neonazi-Treffen erzielen. Die NPD hat ihren Antrag, ihren Bundesparteitag 2011 in Bamberg durchzuführen, am bayerischen Verwaltungsgericht wieder zurückgezogen. Das berichtete der Lokalsender Radio Plassenburg.

Bambergs Oberbürgermeister Starke reagierte demnach erleichtert: Entweder habe die NPD die Argumente der Stadt anerkannt oder sie habe irgendwo anders einen Austragungsort gefunden. Die Taktik, Bundesparteitage der Rechtsextremen in der städtischen Konzert- und Kongresshalle auszuschließen, sei vollkommen aufgegangen, so der Bamberger Oberbürgermeister. “Die Stadt Bamberg wird weiterhin sehr aufmerksam sein und allen rechtsradikalen Tendenzen entschlossen entgegentreten. Jeder Tag, an dem die NPD keine Aktivitäten in unserer Stadt entfaltet, ist ein guter Tag für Bamberg“, so Starke weiter.

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3 thoughts on “Bundesparteitag in Bamberg: NPD gibt offenbar auf

  1. Da darf man sich ja sicher für Bamberg freuen… aber dann hört es leider schon wieder auf.
    Denn es ist sicher nicht davon auszugehen, dass der Bundesparteitag nicht stattfindet, was dann im Umkehrschluss bedeutet, dass man wohl irgendwo anders, einfacher eine Unterkunft gefunden hat… schön für die Stadt Bamberg, schade für den Ort, den es jetzt u.U. erwischen wird.
    Man kann nur hoffen, dass dort genauso konsequent versucht wird, die NPD aus der Stadt fern zu halten.

  2. die NPD ist zwar ziemlich rückwärts gewandt, aber einen „Bundesparteitag 201“ gabs wohl trotzdem nie 😉

  3. Da wird sich aber die jüdische Gemeinde vor Ort ärgern, dass wir nicht kommen, da sie doch in der Vergangenheit immer unsere Mietzahlung als Spende von der Stadt bamberg erhalten hatte.

    *Dann tun Sie antisemitischer Witzbold doch einfach mal etwas Sinnvolles und überweisen das Geld direkt an die Gemeinde. Oder fließen die wenigen Parteitalerchen wieder in irgendein Küchenstudio?

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