Pro-Chef Rouhs gibt Ratsmandat ab

Manfred Rouhs, Mitglied der fünfköpfigen Fraktion der als rechtsextrem eingestuften Formation „pro Köln“ im Kölner Stadtrat hat sein Ratsmandat niedergelegt. Das bestätigte laut Köln-Nachrichten.de das städtische Presseamt in einer schriftlichen Mitteilung. Für Rouhs, der seit 2004 im Kölner Stadtrat sitzt, wird demnach der 51-jährige Karel Schiele nachrücken. Über die Gründe für den Rückzug wurden keine Angaben gemacht. Es dürfte aber mit den politischen Schwerpunkten des 45-Jährigen zusammenhängen, dass sich der frühere Funktionär anderer rechter Gruppierungen aus dem Stadtrat, dem er seit 2004 für „pro Köln“ angehörte, zurückgezogen hat, spekuliert Köln-Nachrichten.

"Pro Deutschland"
"Pro Deutschland"

Rouhs ist Vorsitzender der „pro“-Bewegung auf Bundesebene. Zuletzt geriet er in die Schlagzeilen, nachdem der kürzlich zurückgetretene Berliner Landeschef der Rechtspopulisten, der deutsch-schwedische Geschäftsmann Patrik Brinkmann, den Bundesvorsitzenden hart attackiert hatte.

Siehe auch:  Eine “deutsche Rechte ohne Antisemitismus”?