Staatsanwalt: NPD-Funktionär fälschte Unterschriften

Der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Westerwald hat eingeräumt, mindestens 32 sogenannte Unterstützungsunterschriften für den Wahlkreisvorschlag der NPD zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz gefälscht zu haben. Dies bestätigte der leitende Oberstaatsanwalt aus Koblenz, Dr. Horst Hund, gegenüber der Rhein-Zeitung. Der 32-jährige Neonazis werde auch nicht als Erststimmenkandidat bei der Landtagswahl in dem Wahlkreis antreten. Nach Informationen der RZ ist nach dem Vorfall keine gültige Liste beim zuständigen Wahlleiter eingegangen. Die entsprechende Frist sei inzwischen abgelaufen.

Die womöglich gefälschten Unterschriften waren den Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Westerburg aufgefallen, als sie die persönlichen Angaben auf der Liste mit dem offiziellen Melderegister verglichen, berichtet das Blatt weiter.

Siehe auch: NPD träumt von der Achse Dresden-Magdeburg-Schwerin

5 thoughts on “Staatsanwalt: NPD-Funktionär fälschte Unterschriften

  1. 32 Unterschriften sind ein neuer Rekord. Damit wird NPD-Funktionär Peter Marx nicht nur entthront, sondern sogar deklassiert. Er brachte es nur auf neun Unterschriften und wurde dafür 2001 wegen Wahltäuschung verurteilt. Seitdem ist er vorbestraft. Seine Geldstrafe damals: 160 Tagessätze.

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