Maschinenpistole bei NPD-Funktionär beschlagnahmt

Krügers Firmenlogo (Quelle: Lobbi MV)
Krügers Firmenlogo (Quelle: Lobbi MV)

Die Polizei hat bei einem NPD-Spitzenfunktionär aus Mecklenburg-Vorpommern am 30. Januar 2011 eine schussfähige Maschinenpistole mit 200 Patronen sowie eine Pistole sichergestellt. Anlass der Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume des 36-Jährigen in Jamel im Kreis Nordwestmecklenburg sei ein Beschluss des Schweriner Amtsgerichts wegen des Verdachts der Hehlerei gewesen, sagte Oberstaatsanwalt Stefan Urbanek dem NDR. Der Beschuldigte Sven Krüger, der auch Mitglied des Kreistages von Nordwestmecklenburg sowie Beisitzer im NPD-Landesvorstand ist, wurde demnach vorläufig festgenommen. Ein Antrag zur Untersuchungshaft werde geprüft, sagte Urbanek. Eine Entscheidung dazu traf die Schweriner Staatsanwaltschaft heute: Es wurde Haftbefehl wegen des Verdachts der gewerblichen Hehlerei in sechs Fällen und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz erlassen.

 

An der Durchsuchung waren knapp 60 Polizisten von Sondereinheiten beteiligt. Bei dem mehrfach vorbestraften Abrissunternehmer wurden auch mehrere Baumaschinen und Werkzeuge beschlagnahmt. Er stand im Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Ermittelt werde nun aber auch wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und wegen unerlaubten Waffenbesitzes. Auch das NPD-„Thing-Haus“ wurde laut NDR durchsucht.

Bericht des NDR-Nordmagazins über die Durchsuchung

Bei Ermittlungsbehörden sind laut Medienberichten im Laufe der Jahre dutzende Anzeigen gegen Krüger eingegangen. Er war u. a. wegen Landfriedensbruch, Überfall auf einen Dorfkrug, einer angezettelten Gefängnismeuterei und Diebstahls verurteilt worden.

"Thing"-Haus der NPD in Grevesmühlen. Foto: Otto Belina

Erst im August 2010 hatte es eine Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume des NPD-Kreistagsmitgliedes Krüger in Jamel und in Nordwestmecklenburgs Kreisstadt Grevesmühlen gegeben. Der Durchsuchung vorausgegangen war damals eine illegale Plakatkampagne gegen Innenminister Lorenz Caffier. Der Verdacht der Ermittler: Die Hetz-Plakate könnten mit Krügers Fahrzeug transportiert worden sein.

Lesetipp: “Vorstufe von Terror”: NPD mittendrin statt nur dabei

Krüger war zuletzt auch als Käufer eines Grundstücks aufgetreten, auf dem die NPD nun das “Thing-Haus” eröffnet hat. Das Logo von Krügers Abrissfirma ziert laut taz der Spruch: “Jungs fürs Grobe”. Ein Mann mit einem Hammer zerschlage etwas, das einem Davidstern gleiche.

Siehe auch: NPD-Kandidaten: Angetrunkener Verkehrsexperte und rechtsextremer Grüßaugust aussortiert, Hehlerei: Vorbestrafter NPD-Funktionär im Visier der Ermittler,  „Dorfgemeinschaft Jamel“, Die Jungs fürs Grobe und das NPD-Thing-Haus, NPD schickt einmal mehr vorbestraften Kandidaten ins Rennen

16 thoughts on “Maschinenpistole bei NPD-Funktionär beschlagnahmt

  1. Jude beisst deutschen Schäferhund..!!

    http://www.google.de/#hl=de&rlz=1W1SKPB_de&&sa=X&ei=AcBKTfSeIor1sgbmq-GNDw&ved=0CCAQBSgA&q=Ausstellung+MV+Faschismus&spell=1&fp=8a885c61feb57729

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/media/nordmagazin4177.html
    http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/ausstellung337.html

    Ich habe gar nicht gewusst, dass es in Bayern überhaupt einen Verfassungsschutz gibt… Jo, mei. Der sollte vielleicht noch einmal auf die Schulbank gehen, sonst gewinnt man den Eindruck, dass in Hitlers Konzentrationslagern „linksextremistische Verfassungsfeinde“ gesessen hätten…

    Is` aber interessant zu sehen, wie sich die „Ansichten“ gleichen:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5c99cb1958c.0.html

    Da darf` man doch bestimmt die Mutmaßung äußern, dass gerade die FDP für Herrn Voigt (NPD) ein lohnenswerter Ansprechpartner – selbstverständlich nur hinsichtlich der gemeinschaftlichen Feindbilder – wäre. *lieb` sag`* :)

    Es gibt aber inzwischen eine spannende Wende, entlarvt in MV. – Es gibt eigentlich gar keine Nazis in Deutschland … dass sind in Wahrheit kommunistische Stasi-Juden, und Möller deckt dies` alles für das BfV auf..!! Möller ist wahrscheinlich ein Sonderermittler des LfV MV in Stralsund, und deswegen auch geschützt durch BKA, BfV und BMI. Wahrscheinlich soll er die jüdischen MOSSAD-Aktivitäten in Deutschland entlarven, die auch in Dresden wieder für einen fingierten Aufmarsch vermeintlicher Neonazis sorgen … nach einem alten „..Popen und Rabbiner-Rezept“.

    Ich hab` es doch geahnt: Die Juden sind die Nazis und haben sich selbst vergast! Na wenigstens wird nun endlich durch Möller in Stralsund rein Schiff gemacht:

    • Aufgeklärter // Feb 3, 2011 at 13:57
    Teile der BRD-Rechten und der angeblichen „Neonazis“ wurden von der Antifa und der Stasi-Westarbeit selber aufgebaut und gelenkt, um den Gegner unter falscher Flagge zu bekämpfen und das eigene Antifa-Parteivolk zu stärken. Genauso hatten es die Engländer vorgemacht, welche die „antibritische“ Moslem-Bruderschaft aufbauten und dann für ihre Zwecke instrumentalisierten!
    Altes Popen und Rabbiner-Rezept: Ohne Böses gibt es nichts Gutes und damit die gläubigen Schäfe und Gutmenschen sich schutzsuchend um ihre „Guten Hirten“ scharen, muß man schon selber mal den bösen Teufel an die Wand malen, und ein hingeschmiertes Hakenkreuz im öffentlichen Raum zeigen.

    Einmal mehr: Stasi und Westnazis
    Nach der Wiedervereinigung betrieb Stasi-Oberstleutnant Eberhard Böttcher von der Abteilung XX 11/1 öffentlich die Bewältigung seiner DDR-Vergangenheit während der 80er Jahre. Der Redaktion des Magazin »Studio 1 « vom ZDF zeigte er Anfang 1993 Videoaufnahmen, und er schüttete sein Herz aus: »Auf diesem Bild sehen Sie also ausnahmslos Neonazis, die alle von meiner Abteilung kontrolliert wurden.« (Zeigt Tafel mit 10 bekannten “Neonazis”)
    Prächtig, denkt unsereiner (Wolffsohn). Gut, daß es nicht nur den westdeutschen Verfassungsschutz gibt. Je mehr Organisationen die bundesdeutschen Neonazis überwachen, desto besser. So gut nun auch wieder nicht, denn die Sache hatte einen Pferdefuß. Das ZDF schilderte diesen (in der Sprache von Vierzehn- bis Sechzehnjährigen) folgendermaßen: »Böttchers Agenten aus der westdeutschen Neonazi-Szene waren in der DDR meist zur Festnahme ausgeschrieben und konnten doch ständig unbehelligt den Eisernen Vorhang passieren: über den Bahnhof Friedrichstraße. Die Agenten wurden geschleust: durchs Herrenklo – wie uns Böttcher demonstrierte, denn unten befand sich eine unscheinbare Tür in den Westen: Über einen Treppenaufgang dahinter führten die Führungsoffiziere ihre Besucher an den Grenzkontrollen vorbei zum Bahnsteig oben.«
    Einer von diesen sympathischen Herren aus dem deutschen Westen war Klaus Weber. Er genoß die beste aller Welten: als Vizekreisvorsitzender der NPD Heilbronns arbeitete er als Doppelagent der Stasi und des bundesdeutschen Verfassungsschutzes. Weber verfügte über »beste Kontakte«, zum Beispiel zur Wehrsportgruppe Hoffmann. Sie erschoß 1982 den jüdischen Verleger Lewin in Erlangen und ließ sich von der PLO im Libanon ausbilden. (Michael Wolffsohn, „Die Deutschland-Akte” 1995)
    Weiter:
    http://de.altermedia.info/general/%E2%80%9Ebewegte-zeiten%E2%80%9C-schweizer-unitall-verlag-zieht-veroffentlichung-von-thomas-brehls-autobiographie-zuruck-29-06-09_30960.html#comment-484011 (…), Ende, siehe
    http://de.altermedia.info/general/bilder-einer-ausstellung-03-02-11_60715.html#comments

    …Und ich tue diesem Herrn Möller über Jahre Unrecht. :(

    *lol*

  2. @Quarktasche

    Krüger hat einfach aus dem Scherbenhaufen des Beton-Maoisten einen Davidstern gebastelt, da hinter dem Buddhismus, dem Christentum, dem Majong-Spiel und der ollen Vinyl-Scheibe das „böse Alljuda“ lauert.

    Aber zum Glück ist ja nun Krüger kein Nazi, sondern entweder ein Kommunist, ein Stasi-Mann, oder ein Jude – der dann „soundso“ Eines der anderen beiden Dinge wäre. 😉

  3. @Axel Die „Insignien der Niedertracht“ hatte ich noch gar nicht so genau gesehen. Kulturrevolution ist ja nicht so mein Ding. Ich kau zu gerne Kaugummi und lese auch wieder mehr… 😉 Von mir aus kann beiden Grafikern der Mausfinger verdorren. Dem vom Schrott-Auto und dem von der Vorlage. Der von der Vorlage kann sich gleich zu seinen „Insignien“ dazu legen. Deshalb…

    Ich vergaß: Neonazis gibts ja gar nicht. Nur Bürger, die ernsthaft um die Zukunft des Landes besorgt sind und zum Zeichen dessen eine Abriß-Firma gründen.*Ironie*

  4. @Quarktasche – Für beide ‚Probanden‘ wäre eine große Autoschrottpresse zum Selbstrunterlegen ohnedies das Beste gewesen. 😉

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