Abgeordnete rufen zu friedlichen Blockaden in Dresden auf

In einem Clip auf YouTube kündigen 18 Mitglieder des Bundestages – unter ihnen Wolfgang Thierse, Petra Pau und Hans-Christian Ströbele – ihre Teilnahme an den Blockaden gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden an und rufen zur breiten Beteiligung auf. Anlässlich der Veröffentlichung erklären Daniela Kolbe (SPD), Nicole Gohlke (DIE LINKE) und Monika Lazar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Wir, drei Bundestagsabgeordnete aus den Fraktionen SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, wollen nicht tatenlos dabei zusehen, wie Nazis am 19. Februar 2011 ihren Großaufmarsch in Dresden unbehelligt abhalten können. In Anknüpfung an das letzte Jahr wollen wir ihnen zeigen, dass eine starke Zivilgesellschaft ihnen den öffentlichen Raum nicht überlassen wird. Gemeinsam mit 15 weiteren Kolleginnen und Kollegen zeigen wir deshalb Flagge: Wir sind für eine friedliche Blockade der Nazis am 19. Februar in Dresden. Wir werden uns an diesen Blockaden beteiligen. Wir möchten die Menschen mit unserem parteiübergreifenden Clip ihrerseits zur Teilnahme ermutigen. Wir beteiligen uns an den Blockaden, um zu zeigen, dass eine breite Mehrheit gegen die Nazis ist. Wir zeigen Zivilcourage, weil bloßes Zuschauen heißt, den Nazis Platz zu machen. Die Beweggründe erklären wir und unsere Kolleginnen und Kollegen in einem Videoclip.“

NPD-BLOG.INFO dokumentiert den Clip hier:

style=“text-align: justify;“>Am Clip sind beteiligt: Iris Gleicke, Daniela Kolbe, Steffen-Claudio Lemme, Sönke Rix, Florian Pronold und Wolfgang Thierse von der Bundestagsfraktion SPD Sevim Dağdelen, Klaus Ernst, Nicole Gohlke, Katja Kipping, Niema Movassat und Petra Pau von der Bundestagsfraktion DIE LINKE Viola von Cramon, Katja Keul, Sven-Christian Kindler, Stephan Kühn, Monika Lazar und Hans-Christian Ströbele von der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Siehe auch: Dresdner Richter erklären Blockaden für rechtswidrig / NPD stellt Anzeigen und fordert Knüppel frei, Angst vor Blockaden: Nazi-Randale vor Dresden-Demo, NS-Kult auf der Straße, Rassismus im Wahlkampf

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