Anzeige gegen Bettina Wulff: Keine Ermittlungen

Die Anzeige von Neonazi-Blödelbare Frank Rennicke gegen die Frau von Bundespräsident Christian Wulff hat wie erwartet keine rechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Berlin erklärte auf Anfrage des Autors, sie habe die Sache ohne Ermittlungen eingestellt: Grund: Es bestehe noch nicht einmal der Anfangsverdacht, dass Bettina Wulff einen Hitler-Gruß gezeigt hatte.

Siehe auch: Hitler-Gruß: Zeigt Rennicke auch Raab an?, Politische Korrektheit”: Rennicke zeigt Bettina Wulf an

10 thoughts on “Anzeige gegen Bettina Wulff: Keine Ermittlungen

  1. Ist es nicht irgendwie strafbar, ueber den Bundespraesidenten zu laestern? Erstreckt sich das auch auf die Gattin? Kann da nicht mal jemand den Rennicke wegen Majestät-Beleidgung anzeigen? 😉

  2. Also, nicht dass man mich hier falsch verstehen möge – ein Bundespräsident und Ex-MP (wenn auch nur aus Niederssachsen), der erst stolz seine „Türkin“ bzw. Muslima in seinem Kabinett präsentiert und sie sofort wie einen Köter zurück pfeift, sobald sie es wagt, eine Meinung wie eine Arierin Politikerin zu äussern, weil sie sich irrtümlich gleichrangig mit den Ariern anderen Ministern sieht, hat sich weder meinen, noch den Respekt von Allah verdient.
    Aber dass so ein mieser kleiner menschenhassender Deutscher versucht, unser Rechtsystem für seine billigen Ziele zu missbrauchen, verdient meiner bescheidenen Meinung nach einen der Baseballschläger seiner eigenen Freunde.

  3. Also wenn das nicht ein eindeutiger gestreckter Arm ist, weiß ich auch nicht. Gelten deutsche Gesetze nicht für alle Deutschen?

  4. Ich mache mich jetzt hier bestimmt unbeliebt:

    Darf ich mal fragen, wieso noch nicht mal der Anfangsverdacht besteht? Es gibt ein Foto, das Frau Wulff mit erhobenem Arm zeigt. Würde auch kein Anfangsverdacht bestehen, wenn das gleiche Foto Herrn Rennicke zeigen würde? Ist ein Hitler-Gruß also nur strafbar bei einer Nazi-Gesinnung? Ich habe das Gefühl, daß die Staatsanwaltschaft gar nicht ermittelt hat, sondern sich gesagt hat:“Das ist doch die Frau Wulff, die macht so etwas bestimmt nicht.“

    Letztendlich konnte Rennicke (der auch 100-prozentig weiß, daß Frau Wulff wohl keinen Hitler-Gruß gezeigt hat) durch diese Anzeige nur gewinnen: Wäre Frau Wulff verurteilt worden, wäre die Absurdität dieses Gesetzes deutlich geworden: selbst harmlose Armbewegungen könnten zu Strafen führen. Jetzt hat man aber das Gefühl, daß nur bestimmte Personen für die Verwendung des Hitler-Grußes bestraft werden. Und das ist mindestens genauso gefährlich.

  5. @ Kommentar: Nein, Du machst Dich hier nicht unbeliebt, zumindest nicht bei allen. Denn schließlich wird hier bei npd-blog.info Demokratie (und damit auch abweichende Meinungen) ja groß geschrieben…

    Wir sind uns bestimmt alle darüber einig, daß ein Frank Rennike ein ganz böser und schlechter Kerl ist. Muß er ja sein, denn er ist schließlich bei der NPD.
    Wer sich aber schon mal mit ihm befasst und einige seiner Texte näher betrachtet hat, wird feststellen, daß er längst nicht so dumm ist, wie ihn seine politischen Gegner gerne hinstellen.
    Er wird genau gewusst haben, daß man ihm schriftlich mitteilen wird, daß das Verfahren gegen eine Bettina Wulff (Gattin des BP) gar nicht erst eingeleitet wird. Damit hat er aber ein Schriftstück in der Hand, welches er dann gegen diejenigen Verantwortlichen verwenden wird, wenn in Deutschland mal andere Fahnen wehen und ein anderer Zeitgeist verordnet wird.
    Spätestens dann wird hier bei npd-blog.info auch keiner mehr zu erreichen sein…..

    Soll niemand denken, soweit wird es nicht kommen.
    Das dachten die DDR-Bonzen am 07.Oktober 1989, als diese im Republikpalast ihren 40. Jahrestag feierten und draußen längst das Volk demonstrierte, nämlich auch noch. Und Wochen später war in der Normannenstraße (Stasi-Zentrale) auch keiner mehr zu erreichen….

    Grüße aus Kiel

  6. Autonomer, diese Zukunftsprognose ist vielleicht etwas vermessen bei einer Partei, welche bundesweit an der Ein-Prozent-Hürde scheitert :-) Aber als Nazi träumt man ja stets von der „nationalen Revolution“. Leider lernt man in jenen Kreisen nicht aus der Geschichte, denn mit dem „Marsch auf Berlin“ ist schon mal einer gescheitert…

    Die Nazis kommen währenddessen jetzt auf den Geschmack. Die NPD meldet, dass sie gegen Sachsens Ausländerbeauftragten Prof. Dr. Martin Gillo Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet hat – aus einem ähnlich dämlichen Grund.
    Es muss sehr armselig um die NPD stehen, wenn man sich sonst nicht mehr wichtig machen kann.

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