Nur 150 Neonazis bei Rieger-Gedenkmarsch

Etwa 850 im vergangenen Jahr, rund 350 wurden aktuell erwartet, letztendlich haben aber nur etwa 150 Neonazis am Rieger-„Gedenkmarsch“ in Wunsiedel teilgenommen. Nach Polizeiangaben demonstrierten etwa 500 Menschen gegen den braunen Aufmarsch. Die oberfränkische Polizei zeigte sich mit dem Gesamtverlauf des Veranstaltungsgeschehens zufrieden. „Unser polizeiliches Konzept des lageangepassten Einsatzes von Kräften hat sich bewährt“, so Polizeivizepräsident Wolfgang Sommer. Die Polizei dankt den Bürgern von Wunsiedel für das den eingesetzten Beamten entgegengebrachte Verständnis.

NPD-Funktionär Jürgen Rieger (Quelle: Recherche Nord)

Für ihr „Gedenken“ unter dem Motto „Für Einigkeit und Recht und Freiheit“ hatten die Neonazis in Wunsiedel bis zu zehn Stunden Zeit. Angemeldet wurde der „Gedenkmarsch“ von Uwe Meensen aus dem NPD-Parteivorstand. Als Redner waren Eckart Bräuniger und Wolfram Nahrath angekündigt, auch der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt sollte kommen, genau wie Riegers „Ziehsohn“ Thomas „Steiner“ Wulff.

Er hatte sich nach Riegers Tod zu dessen Nachfolger bei der „Wilhelm Tietjen Stiftung für Fertilisation Ltd.“ gemacht. Damit ist er zum Rechtsnachfolger für die von der Firma verwalteten Gebäude im niedersächsischen Dörverden und in Pößneck in Thüringen aufgestiegen. Wulff bestätigte gegenüber dem Hamburg Journal noch einmal seine Ambitionen, den NPD-Landesverband in Hamburg zu übernehmen.

Siehe auch: 350 Neonazis bei Rieger-”Gedenkmarsch” erwartet

 

8 thoughts on “Nur 150 Neonazis bei Rieger-Gedenkmarsch

  1. @1 (mensch):

    wann und wo denn genau? welche artikel haben ihnen besonders gefallen?

    .~.

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