Rassistischer Mord in Leipzig?

In Leipzig ist in der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 2010 ist der 19-jährige Kamal K. getötet worden. Nach Angaben der Linkspartei kann ein rassistischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden – bzw. dieser „liegt sogar sehr nah“. Denn einer der mutmaßlichen Täter sei bereits im Zusammenhang mit einer neonazistisch motivierten Straftat aufgefallen. Den Angaben zufolge war der 19-jährige, der aus dem Irak stammt, auf dem Weg zu der Wohnung in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofes.

Fünf Menschen wurden den Angaben zufolge in Leipzig seit 1990 ermordet, weil sie einen Migrationshintergrund hatten (Achmed B. 1996, Nuno L. 1998 ), weil sie homosexuell (Bernd G. 1996) oder sozial benachteiligt (Klaus R. 1994 , Karl-Heinz T. 2008) waren.

Siehe auch: Zwölf Vorstrafen: NPD-Vorstand Wulff droht Haftstrafe, Mehr als 1000 rechte Straftaten im August