„Unglaubliche Diskriminierung“ von Roma in Europa

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat eine „unglaubliche Diskriminierung“ von Roma in Europa beklagt und auch schwere Vorwürfe gegen Deutschland erhoben. Die anhaltende Rückführung der Roma von Deutschland in das Kosovo habe „verheerende Folgen für die Rechte der Kinder, auch für ihr Recht auf Bildung“, schreibt Pillay in einem Beitrag für die Frankfurter Rundschau. „Roma-Kinder, die in deutschen Schulen gut integriert waren, befinden sich auf einmal in einem völlig fremden Umfeld, in dem nur Albanisch gesprochen wird. Plötzlich können sie gar nicht mehr oder nur unter großen Schwierigkeiten zur Schule gehen“, so Pillay.

Die UN-Kommissarin kritisierte, in Europa herrsche eine „starke Abneigung gegenüber den Roma“. In Folge der Wirtschaftskrise seien Gewalt und Diskriminierung gestiegen. In Ungarn und der Slowakei habe es tödliche Übergriffe gegeben. Unter anderem in Bulgarien, Tschechien, Griechenland, Italien, Litauen, Rumänien und der Slowakei würden Roma „mit Zwang vertrieben“, ihnen würden „angemessene Unterkünfte verweigert“ und sie würden „ausgegrenzt“. Auch in Frankreiche gebe es eine „gezielte Diskriminierung“. Pillay rief die 27 EU-Mitgliedstaaten auf, „ihre Haltung gegenüber den Roma deutlich verbessern“. Ein erster Schritt wäre ein verbesserter Zugang zu Bildung und anderen Leistungen wie medizinische Versorgung, angemessene Unterkünfte und Arbeitsmöglichkeiten. „All das sind Ansprüche gemäß der Menschenrechte“, fügte sie hinzu.

Siehe auch: UN-Kritik an zu engem Rassismusbegriff in Deutschland, EU-Flüchtlingspolitik: Berlin sperrt sich gegen frühere Arbeitserlaubnis, Denkmal für Boxer Johann “Rukeli” Trollmann wird eingeweiht

3 thoughts on “„Unglaubliche Diskriminierung“ von Roma in Europa

  1. jetzt bin ich aber verwirrt.
    hat die dt. regierung, in person merkels, nicht gesagt, dass die brd keine roma abschieben würde?
    kam es da nicht auch zu einem eklat mit herrn sarcozy, nach welchem er sich dann sogar reumütig entschuldigte?

    da wirkt das motto der feierlichkeiten zum 20.jakrestag der „wiedervereinugung“ fast zynisch: „20 jahre grenzenlos frei“

    kein verlass mehr auf

  2. Alles was nur rumänisch oder bulgarisch etc. angehaucht ist, ist hier in Bamberg/BY als (wie sagt man das politisch korrekt?) Zigeuner verdächtig. Auch schon lange sesshafte deutsch-verheiratete Menschen.
    Während ich mein Fehlurteil durchlitten habe, sind mir zwei Fälle aufgefallen, die, vom gleichen Volksgericht wie ich, verurteilt wurden
    (Burghel/04 und Fleischer/05). Nach mM, völlig unschuldig, bzw. zu völlig aufgeblasenen Charges wurden diese beiden verurteilt. Mögen Sie sich meine HP, helmutkarsten googeln. Das war die selbe LG-Mannschaft.
    30 Monate für Notwehr! Womöglich 25.000 EUR werde ich dafür zahlen müssen, weil ich mich beim 4. Angriff, innerhalb von 20 Std., gegen einen mehrfach xx-vorbestraften Frustschläger gewehrt habe. Reflexartig und instinktiv habe ich den Schläger gestoppt, mehr nicht.
    Wenn man mich nur abgeschoben hätte. Aber wohin? Ich war nicht vorbestraft und habe zwei deutsche Eltern. Stattdessen wollte man mich erschlagen lassen, als ich meinen Mund nicht gehalten habe (im Knast 30 Monate). Alles vertuscht!
    Wenn man helmutkarsten googelt, sollte man sich etwas >Zeit nehmen, weil ich soviel wie möglich Originaldokumente und Fotos auf die HP gesetzt habe. Sonst glaubt mir ja doch keiner. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

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