6 thoughts on “„Extremismus“ etwa doch nicht genetisch bedingt?

  1. „Man müsse überlegen, … ob nicht gezielte Angebote der Jugendarbeit und Unterstützung bei der Arbeitssuche viel bessere Ergebnisse erzielen könnten. „Wir stehen dabei ganz am Anfang“….“

    …drollich

    Zufall als wichtiger Faktor bei Prozessen. Ähm, ja, …, das ist wirklich „Potzblitz!“ :) Es war ja eine große Umfrage unter Polizisten geplant. Auch mit Fragen zum Lebensweg(?). Die wären bestimmt aus allen Wolken gefallen, wie viele Polizisten „mehr oder weniger“ zufällig Polizist geworden sind. Hachherjeh…

  2. „Ursprungs-Eingang heißt vollendeter Einklang;
    Als Zyklus der Bestimmung ist er bekannt.“

    …hat ein Chinese gesagt, der schon seit 2500 Jahren tot ist. Aber das ist natürlich keine „Deutsche Leitkultur“ und deshalb außer Acht zu lassen. *Ironie

  3. Einsvorweg: Ich brauch manchmal drei Kommentare um auf den Punkt zu kommen, Verzeihung
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    Was sind denn die Themen der jungen(um die gehts ja) Linksradikalen?

    Gender, Antifaschismus, Selbstbestimmung und ein bisschen Bambule

    -Gender: Die Rolle des Geschlechts IST für Jugendliche immer interessant: Wie bin ich als Mann, wie bin ich als Frau? Möchte ich so sein? Möchte ich SO so sein, etc… 😉

    -Antifaschismus: Wo stehe ich politisch, was ist meine Grenze? Was kann/muß ich tun?

    -Selbstbestimmung: Ein wichtiges Thema IMMER für Jugendliche, wer bin ich u.s.w.

    -Bambule, ja.. das ist halt auch ein „Jugendthema“ und zwar sicher

    Das sind Themen die auch in der Mitte des politischen Spektrum relevant sind(gender=grün, Freiheit=gelb(?), Antifaschismus=alle Parteien mehr oder weniger), ja in der Mitte der Gesellschaft. Deshalb seh ich es auch als gar nicht SO wiedersinnig sondern fast zwangsläufig an, daß man als junger Linksradikaler irgendwann in der Gesellschaft ankommt. Es muß nur die MÖGLICHKEIT dazu bestehen.

    Und deshalb ist das beste Mittel gegen ausgewachsenen Hardcore-Linksradikalismus(gibts den überhaupt noch?) eine ordentliche Jugendarbeit, auch mit Respektspersonen, die diese Jugendlichen annehmen können. Da kann dann die „argumentative Gegenseite“ über „subventionierten Linksradikalismus“ schimpfen, die schimpfen eh immer, ob „Kopftuchmädchen“ oder „Gutmenschen“. Da ist für jeden was dabei.(Die polemisierende Schlechtmacherei gehört auf dieser Seite ja zum guten Ton.)

    Und wenn denen Raum für das Diskutieren, Philosophieren, Zusammensein und einer moderaten(!) Bambule gegeben wird, dann ist allen geholfen. Und dann kann daraus wieder der nächste Aussenminister hervorgehen und fleissig „Deutschlands Bild in der Welt formen“. Wie wirtschaftlich relevant so etwas ist, ist doch unbestritten.

    Es ist natürlich für bestimmte Regierungen sinnvoller 5 Mi in die „Linksextremismusbekämpfung“ zu geben als 20 Mi in ordentliche Jugendarbeit, sozusagen das Geld den „Gutmenschen“ in den Rachen zu werfen. ja, bloß das rächt sich tausendmal. Bambule-Demos und Bambule beim Fußball kostet regelmäßig Millionen und zwar mehr! Wieviel Menschen kosten, die im Erwachesenalter ihre Nullbockstimmung ausleben, darüber kann man nur nach oben hin offene Schätzungen anstellen…

    Deshalb: Lang lebe der „subventionierte Linksradikalismus“ in der Jugendarbeit! Es gibt keinen anderen Weg. Es geht um nicht weniger als um die Frage wie unsere Demokratie in 30 Jahren aussieht. Ob es eine Mitmach-Demokratie ist oder ob sie dem Untergang geweiht ist…(ups, ein Dilema zur Stützung meiner Argumentation, naja… :) )

  4. „…als 20 Mi in ordentliche Jugendarbeit…“

    Das trifft den Nagel meiner Meinung nach voll auf den Kopf!

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