HSV-Fans weisen NPD-Avancen deutlich zurück

Die NPD-Hamburg hat sich bei den Fans des HSV einen dicken Korb abgeholt. „NPD – Fuck off! Wir scheißen auf Euch und Eure Solidarität!“ – so war es beim Hamburger Derby auf einem großen Banner im Gästeblock am Millerntor zu lesen. Die NPD hatte zurvor eine „breit angelegten Medienkampagne gegen diverse deutsche Fußballanhänger des Hamburger SV“ gewittert und erklärte sich „mit diesen solidarisch“. Hintergrund dieser „Kampagne“ war ein Angriff von HSV-Fans auf St. Pauli-Fans sowie Ersatztorwart Pliquette am Bahnhof Altona im August 2010. Dazu schreibt die NPD:

Bereits am 24.August berichtete die MOPO unter der naiven Überschrift: Wer stoppt die „Gewalt“ der „Hooligans“ und diffamierte dort einige Anhänger des HSV als Gewaltverbrecher. In einigen Kreisen wird jedoch gemunkelt, daß antideutsche St. Pauli-Anhänger, einschließlich ihres Torwartes Benedikt Pliquett, den Streit begonnen hatten und bereits Gewalt angewendet hatten, als die Verteidigungsbereitschaft der HSV-Fans einsetzte.

So einfach geht das: 50-jährige Hörgerätträger, Mütter mit Kindern sowie ein Bundesliga-Spieler greifen arme, deutsche Fußball-Fans an – so das Weltbild der NPD. Daher habe sich „die NPD Hamburg vorgenommen, in Zukunft gezielt vor dem Volksparkstadion politische Aufklärungsarbeit zu betreiben!“ Die HSVer legen darauf offenbar keinen Wert.

2 thoughts on “HSV-Fans weisen NPD-Avancen deutlich zurück

  1. die (nicht gerade netten) HSV-Hools haben auch schon einmal 1989 während eines Spieles eine Gruppe von FAP-Agitatoren aus der Kurve geprügelt, so dass die Faschos am Ende von der Polizei geschützt werden mussten … wobei die damaligen Hools z.T. selber rassistisch drauf waren und sich an Angriffen auf die Hafenstrasse oder auf Pauli-Fans beteiligten, die hatten nur einfach überhaupt kein Bock sich von irgendwelchen Nazikadern instrumentalisieren zu lassen

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