NRW: Razzia gegen Neonazi-CD-Händler

Polizei und Staatsschutz haben am 09. September 2010 die Geschäftsräume eines rechtsradikalen Internetversandes in Wilnsdorf (NRW) durchsucht. Bei der Aktion wurden einem Bericht von DerWesten zufolge verbotene CDs und Geschäftsunterlagen sichergestellt. Der Versand wird von einem Mitglied der Siegerländer Neonazi-Szene betrieben. Der Betreiber des Versands, der 26-jährige Alexander S., bewegt sich schon länger im Umfeld der so genannten „Freien Nationalisten“ und hat an mehreren Demonstrationen im Siegerland und auswärts teilgenommen. 2009 kandidierte er zudem für die NPD und sei beim VfB Wilden aktiv, berichtet DerWesten weiter. Außerdem soll er schon eine Haftstrafe verbüßt haben. Der Staatsschutz bewertete die Durchsuchungsaktion demnach als Erfolg.

Nach Informationen von NPD-BLOG.INFO bot der Neonazi unter anderem indizierte Tonträger von Zyklon B, Werwolf, DST, Endstufe sowie Blitzkrieg an. Der NPD-Kandidat machte zudem im „Thiazi-Forum“ für den von ihm gegründeten „Wieland-Versand“ und volksverhetzende Tonträger Werbung.

Siehe auch: Kommunalwahl in NRW: NPD droht mit rechtlichen Schritten

4 thoughts on “NRW: Razzia gegen Neonazi-CD-Händler

  1. Und 3 Tage später steht besagter Alexander S. wieder für seinen
    Fußballverein VfB Wilden auf dem Platz als sei nichts passiert.
    Was muss der noch alles anstellen, damit die Verantwortlichen in diesem Verein ihn endlich rausschmeissen und damit zeigen, das Nazis nichts
    in unseren Vereinen verloren haben!

  2. Als Strafe habe ich mich in der 40. Minute ziemlich böse verletzt und musste ausgewechselt werden!

  3. oh man den Nachnamen kannst du ruhig ausschreiben.er machts ja selber.
    Und hat dir das Spiel denn gefallen?warst ja anscheinend da?

  4. Heute meldet dann die Lokalpresse den sofortigen Ausschluss von Alexander Stangier vom Sportbetrieb des Vereins.

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