53 thoughts on “„Habt Ihr eigentlich noch alle Latten am Zaun!?“

  1. @Popeye

    Anonymous war natürlich ich.

    Wollte noch abschliessend sagen: wenn Sie 22,50 investieren wollen, kaufen Sie sich doch: Die Furcht vor der Freiheit, Erich Fromm und Anleitung zum Unglücklich sein, Paul Watzlawik. Möglicherweise ist das für Sie „Gutmenschen“-Literatur. Aber das ist bestimmt allemal befriedigender als Law and Order- und Disziplinierungsrufe, von jemandem, der gerade wegen Disziplinlosigkeit die Arbeit verloren hat? 😉

  2. @Quarktasche

    „“bis zu 80 %” = Gen-Quatsch“

    Ich überlass mal die Antwort Gunnar Heinsohn, der zu beiden Aspekten das passende zu schreiben weiß. Vorsicht, es folgt ein Link auf die Achse des Guten, verletzen Sie sich bitte nicht an den Schubladen! (Ja, mir ist bewusst, das ich damit auch Schubladen benutze, aber nach „Möglicherweise ist das für Sie “Gutmenschen”-Literatur.“ konnte ich mir das nicht verkneifen!)

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gabriel_und_die_gene/

    „Aber das ist bestimmt allemal befriedigender als Law and Order- und Disziplinierungsrufe“

    Ich habe mir das Buch bestellt, um mir selbst ein Bild zu machen. Seit dem Interview im Lettre International und die geradezu absurden, seine Aussagen verdrehenden Reaktionen darauf finde ich das angebracht. Außerdem halte ich die Unterstellung für sehr befremdlich, das, wenn man ihn verteidigt, ihm zu 100 Prozent zustimmt. Zum Beispiel „Die bildungspolitischen Forderungen in Sarrazins Buch“ in dem auf Fefe`s Blog verlinkten FAZ-Artikel halte ich für eine der gruseligsten Befürwortungen des Nannystaates.
    Danke für die Buchtipps, aber ich frage mich schon, was Sie unter Freiheit verstehen, sehen Sie sie nur als Recht oder auch als Pflicht?

    „von jemandem, der gerade wegen Disziplinlosigkeit die Arbeit verloren hat?“

    Aber Sie wissen schon, das die Erde keine Scheibe ist, oder?

  3. Kleines Quiz: Von wann ist diese Aussage und wo wurde sie überall veröffentlicht?

    „Eine Interview-Äußerung von mir hat für Irritationen und Missverständnisse gesorgt, die ich bedauere. Als ich sagte, dass ,alle Juden ein bestimmtes Gen teilen’, habe ich mich nicht hinreichend präzise ausgedrückt. Ich bezog mich – wegen der Interviewsituation leider verkürzt – auf neuere Forschungen aus den USA. Ich bin kein Genetiker. Aber ich habe zur Kenntnis genommen: Aktuelle Studien legen nahe, dass es in höherem Maße gemeinsame genetische Wurzeln heute lebender Juden gibt, als man bisher für möglich hielt.

    Damit ist keinerlei Werturteil verbunden, damit ist auch nichts über eine (…) ,jüdische Identität’ ausgesagt. Die Frage, was aus möglichen genetischen Übereinstimmungen von Bevölkerungsgruppen zu schließen ist, ist vollkommen offen. Entscheidend für politische und wirtschaftliche Sachverhalte, die im Zentrum meines Buches stehen, sind kulturelle Faktoren. Über diese Forschungsergebnisse hatte ich im Berliner ,Tagesspiegel’ gelesen, davor hatte die ,New York Times’ darüber berichtet – und viele andere Medien auch. Die beiden voneinander unabhängigen Studien wurden in den renommierten Fachzeitschriften ,Nature’ und ,American Journal of Human Genetics’ im Juni 2010 veröffentlicht.

    Wenn neue genetische Forschungen zeigen, dass viele heutige Juden zahlreiche Gene von einer ursprünglichen jüdischen Bevölkerungsgruppe, die vor etwa 3000 Jahren im Nahen Osten lebte, gemeinsam haben, ist das zunächst einmal interessant. Politisch ist diese These neutral. Um eine rassistische Äußerung handelt es sich nicht.“ (dpa/rie)
    Original von hier:
    http://www.hna.de/nachrichten/politik/politik-lokal/habe-mich-nicht-praezise-ausgedrueckt-899730.html

    Näheres hier:
    http://zettelsraum.blogspot.com/2010/09/sarrazin-gibt-es-jetzt-doch-noch-eine.html

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