„Nationaler Antikriegstag“: Ratlosigkeit in der Neonazi-Szene

Neonazis versuchen den Aufmarsch in Dortmund als Erfolg zu verkaufen – doch das Gegenteil sei zutreffend, meint Tomas Sager im blick nach rechts. Der „Nationale Antikriegstag“ könnte dann das gleiche Schicksal „erleiden“ wie das Heß-Gedenken, fürchten braune Strategen: einst das Highlight im Terminkalender der Neonazis, inzwischen nur noch Anlass für mehr oder weniger belanglose Kleinaktionen. Bei der zentralen Kundgebung waren am Abend demnach nur noch 30 bis 40 Neonazis anwesend – Platz war für 1500. Den Anwesenden wurde ein bizarres Schauspiel geboten: wohl als kleine Rache an der Polizei wurde laut bnr die angemeldete Dauer der Veranstaltung bis zur letzten Minute ausgenutzt: Mit Musik vom Band, dem Vorlesen von Flugblatttexten und absurdem Theater, bis hin zur Rezitation des Aufdrucks einer Orangensafttüte.

Weiterlesen beim bnr.

Siehe auch: Polizei stoppt 500 Neonazis

3 thoughts on “„Nationaler Antikriegstag“: Ratlosigkeit in der Neonazi-Szene

  1. „wohl als kleine Rache an der Polizei“

    Die werden sich sehr geärgert haben. Leicht verdientes Geld 😉

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