Anführer alkoholisiert: Neonazi-Aufmarsch aufgelöst

Bericht in der DZ über den Neonazi-Aufmarsch in NMS und Heide
Bericht in der DZ über den Neonazi-Aufmarsch in NMS und Heide

Am 21. August 2010 wollten Neonazis durch Neumünster marschieren. Offizieller Anlass sei der Todestag Friedrichs des Großen – doch Beobachter vermuteten, dass an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß erinnert werden sollte. Auch die NPD verbreitete den Demonstrationsaufruf – doch der Aufmarsch scheiterte – denn der „Versammlungsführer“ war alkoholisiert. Nach Angaben der Dithmarscher Landeszeitung zufolge stellte dies einen Verstoss gegen die Auflagen da – und so löste das „langjährige NPD-Mitglied“ (1) Jörn Gronemann aus Lübeck den Aufmarsch auf dem Bahnhofsvorplatz selbst wieder auf. Die Polizei sprach daraufhin etwa 80 Platzverweise gegen Neonazis auf.

Einige Neonazis fuhren nach diesem Desaster mit dem Zug nach Heide und liefen dort unangemeldet durch die Straßen. Dabei skandierten sie Parolen wie „Gegen Demokraten helfen nur Granaten“ und andere besinnliche Schüttelreime.

(1) NPD-Mitteilung vom 25. August 2009

Siehe auch: Schleswig-Holstein: Spektrum aktivistischer geprägt, Jörn Gronemann als Autor für ein NPD-nahes Portal in MVP

3 thoughts on “Anführer alkoholisiert: Neonazi-Aufmarsch aufgelöst

Comments are closed.