Ohne Worte: I will survive in auschwitz

Siehe auch: Null Punkte: “Und wir bauen den Juden ein Denkmal”, Vor der Bombardierung war Auschwitz, Beflissener Verwalter der Vernichtungsmaschinerie, The Nazis and the “Final Solution” (Episode 5/5), Täterforschung im globalen Kontext: Blick auf moralische Umformatierung richten, 62 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz: Das präzedenzlose Verbrechen

9 thoughts on “Ohne Worte: I will survive in auschwitz

  1. Hat was. Denke das sehen wir morgen auch auf Altermedia. Allerdings dann nicht ohne Worte. Freue mich schon darauf wie der Hausmeister Gift und Galle spuckt. 😉

  2. @Borkenkäfer

    Bei den beiden antisemitischen SS-Freaks in Stralsund, ist „das Thema“ – unter den Augen des LKA und der StA Rostock – schon längst „gegessen“ … bereits seit einem Monat:

    http://de.altermedia.info/general/fur-freunde-des-modernen-ausdruckstanzes-the-holoklotz-dancers-12-07-10_48680.html#comments

    …also die üblichen Hetztiraden und Hugenberg-Ergüsse unter anhaltender Bewerbung von http://www.voelkische-reichsbewegung.org/

    Da es sich aber wohl weiterhin für die deutsche Justiz um „forschungshistorisch relevante Aussagen“ der „Nachrichtenagentur Altermedia“, unter den beiden „Journalisten“ M. & R., handelt, bleiben eben u.A. deutsche Politiker weiterhin, Zitat: „Sau- oder Halbjuden“ … mit „der Macht Alljuda“. 😉

  3. Das Video ist ein Schlag ins Gesicht der Altermedia-Freunde und deren gesamten Anhang. Genau deshalb konnte ich mir seinerzeit ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen, als ich sah, das die es tatsächlich aufgriffen.

  4. Also wenn man so im Internet wühlt, dann findet man immer wieder spannende Sachen. Wenn man dies liest, dann kommt man nicht umhin zu mutmaßen, dass das Scheitern des ersten NPD-Verbotsverfahren letztendlich nur zu Einem gut: Dem „Abschalten“ eines V-Mannes und dem damit Weitermachenkönnen von „Altermedia“ und Konsorten … quasi als Flaggschiff, von dem sich so Einige bis heute bedienen können …

    Schier unglaublich, über Was Staatsanwaltschaften, Polizei und VS in M.V. „eigentlich“ auch seit Jahren informiert seien müssten – während „Altermedia“ in Stralsund munter weitermachen kann:

    http://www.phil.uni-greifswald.de/fileadmin/mediapool/ipk/publikationen/forschungsstelle_rechtsextremismus/Die_NPD_in_den_kommunalen_Parlamenten_Mecklenburg-Vorpommerns.pdf ,in Auszügen:

    (…)

    5.2 Die Strukturen des Rechtsextremismus in Stralsund

    Ganz offensichtlich ist eine gut organisierte und funktionierende rechte
    Szene davon abhängig, ob es charismatische Führungspersönlichkeiten
    vor Ort gibt. Dafür sprechen nicht nur die rechtsextremen Strukturen in
    Stralsund; symptomatisch ist diese Beobachtung auch für andere Regionen
    in Mecklenburg-Vorpommern, wo NPD, Kameradschaften und
    weitere so genannte ‚freie Kräfte’ der rechtsextremen Szene Einfluss
    ausüben. Stralsund kennzeichnet in diesem Zusammenhang einzig und
    allein die Besonderheit, dass gleich drei Personen erhebliches Ansehen
    innerhalb der rechten Szene genießen. Dirk Arendt auf Seiten der NPD,
    Robert Rupprecht als Kameradschaftsführer sowie Axel Möller, der sich
    nach seinem NPD-Austritt als „freier Nationalist“ bezeichnet und als Urheber des ‚Störtebeker-Netzes’ aktiv ist.

    (…)

    Faktisch stand die NPD 2001 damit vor einem personellen und
    strukturellen Neuanfang. Vorausgegangen war dem die Enttarnung des
    vormaligen Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landeschefs der
    Partei, Matthias Meier, als V-Mann beim Bundesamt für Verfassungsschutz.
    Von 1998 bis 2000 war Meier für die Behörde tätig gewesen und
    hatte über NPD, DVU und die Skinheadszene berichtet.8 Als die Vorwürfe
    bekannt wurden, gestand Meier den Kontakt ein, beantragte im März
    2000 beim NPD-Kreisverband gegen sich selbst ein Parteiverfahren und
    trat von allen seinen Ämtern zurück. Aus der Partei ausgeschlossen
    wurde er jedoch nicht. Seinem damaligen Szene-Kompagnon Axel Möller
    reichte jedoch der Rücktritt von den Ämtern allein nicht aus, weshalb
    er der NPD daraufhin den Rücken kehrte. „Der Meier hat mich bespitzelt,
    mir Briefe geklaut“, begründete er damals seinen Schritt. 9

    Einem Bericht des Nachrichtenmagazins ‚Der Spiegel’ zufolge war die
    Tragweite dieses Falls indessen nicht auf die rechtsextremistische Szene
    in Stralsund begrenzt, sondern hatte über die regionale Wirkung hinaus
    einen maßgeblichen Anteil am Scheitern des NPD-Verbotsverfahrens.
    Meier gehörte zu den fünf Parteimitgliedern, deren antisemitische und
    antidemokratische Äußerungen im Verbotsantrag zitiert waren, die aber
    gleichzeitig auch auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes standen.
    Im Antrag tauchte er konkret mit mehreren Zitaten aus der Postille des
    NPD-Landesverbandes ‚Der Kamerad’ auf. Unmittelbar nachdem er sich
    selbst als Spitzel enttarnt hatte, wurde Meier vom Verfassungsschutz
    abgeschaltet.10

    (…)

    In Stralsund hat die Vernetzung der verschiedenen rechtsextremen
    Kräfte ohnehin schon seit einiger Zeit gut funktioniert. Dafür spricht,
    dass im Dezember 2005 auch der Herausgeber der rechtsextremen
    Schülerzeitung ‚Avanti’, Robert Rupprecht, zusammen mit etwa zehn
    anderen Neonazis aus der Region in die Partei eintrat. 13 Rupprecht
    nimmt seine neue Parteizugehörigkeit augenscheinlich ernst. Bereits in
    der ersten Sitzung der Stralsunder Bürgerschaft, nachdem er „konvertiert“ war, verfolgte er im Januar 2006 auf einem der Gästeplätze, flankiert von zwei noch kindlich wirkenden Nachwuchskameraden, das Geschehen, blätterte währenddessen in der linken Wochenzeitung ‚Jungle World’ und verließ die Sitzung als die Anfragen von Arendt und Flotow auf der Tagesordnung abgearbeitet waren.

    Neben der NPD wird die rechtsextremistische Szene in Stralsund
    vorwiegend durch die Kameradschaft Stralsund geprägt, die sich 2005
    in ‚Freundeskreis Avanti’ umbenannt hat. Als Kopf und Herausgeber einer
    gleichnamigen Schülerzeitung fungiert der oben schon genannte
    Robert Rupprecht. Das Verhältnis zwischen Partei und Kameradschaft
    war jahrelang von persönlichen Querelen zwischen Arendt und Rupprecht
    geprägt.14 Für das neue Zweckbündnis im Namen der ‚Volksfront
    von Rechts’ dürfte neben dem erhofften Wahlerfolg der NPD bei den
    Landtagswahlen 2006 gleichfalls verantwortlich sein, dass auch Rupprecht
    im rechtsextremen Lager mit der ‚Avanti’ als sehr erfolgreich in
    Stralsund und Umgebung gilt. So wurde das Blättchen mehrfach an verschiedenen Schulen in Stralsund verteilt. Zum ersten Mal wurde ‚Avanti’ am 15. Januar 2003 an einer Realschule im Stadtteil Andershof auffällig.
    Fast genau zwei Jahre später, am 18. Januar 2005, musste sich
    Rupprecht auf Grund eines Textes in der ersten Ausgabe wegen Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Stralsund verantworten und wurde zu
    einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Rupprecht hatte in dem Artikel
    über Anne Frank behauptet, das jüdische Mädchen sei 1945 kein Opfer
    der NS-Verfolgung geworden, sondern im KZ Bergen-Belsen an Typhus
    gestorben.15 Über die Gesinnung von Kameradschaftsführer Rupprecht
    gibt auch die Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2002 Auskunft, die über
    ihn Folgendes berichtete: „Seine heutigen politischen Aktivitäten sind
    das Schreiben für die Internet-Zeitschrift ‚Störtebeker-Netz’ und die
    Briefpartnerschaften der HNG. Weiterhin ist davon auszugehen, dass er
    Demonstrationen und andere Aktionen organisiert“. Der wegen Körperverletzung vorbestrafte Rechtsextremist kommt in der Shell-
    Jugendstudie 2002 sogar persönlich ausführlich zu Wort:

    „Im Prinzip ist das Störtebeker-Netz die einzige politische Aktivität,
    die wirklich Sinn macht. […] Außerdem bin ich in der ‚Hilfsgemeinschaft
    nationaler Gefangener’ (HNG). Die haben mich während
    meiner Haftzeit damals betreut, also mach ich das auch. […] Demokratie
    ist nun mal ziemlich schwer. Ich bevorzuge im Prinzip
    auch eine Staatsform, wie wir sie im Dritten Reich hatten. Da gab
    es große Staatsmänner, die waren nicht korrupt, die haben die
    deutsche Volksgemeinschaft zusammengeschweißt. […] Die zwölf
    Jahre des Nationalsozialismus waren aus meiner Sicht die beste
    Zeit, die es in Deutschland je gegeben hat.“16

    Ferner existiert auch in Stralsund eine Abordnung des ‚Sozialen und Nationalen Bündnis Pommern’ (SNBP). Dessen Chef ist Enrico Döpner, der
    sich jedoch sowohl mit Arendt, Rupprecht als auch dem Betreiber des
    rechtsextremen ‚Störtebeker-Netzes’, Axel Möller, gründlich überworfen
    hat. Der Hauptgrund dürfte sein, dass dem SNBP in Stralsund nicht der
    Einfluss gewährt wird, den diese Dachorganisation mehrerer Kameradschaften in anderen Regionen Vorpommerns genießt. Während in Ostvorpommern und Uecker-Randow die komplette Zusammenarbeit zwischen
    NPD, den verschiedenen Kameradschaften und Initiativen über
    das SNBP als Dachorganisation der ‚freien Kräfte’ abgewickelt wird, erweist sich das SNBP in Stralsund, wo Kameradschaft und Partei bereits
    von sich aus vielfach zusammen arbeiten, hingegen schlichtweg als
    überflüssig. Die Ursachen dafür liegen primär in den personellen Strukturen der rechtsextremen Szene Stralsunds begründet. Da es sich bei
    Arendt, Rupprecht und Möller – im Unterschied zu einigen rechtsextremen
    Akteuren im Landkreis Ludwigslust oder Ostvorpommern – nicht
    um „Westimporte“ handelt, sind diese grundsätzlich weniger auf „externe
    Amtshilfe“ seitens des SNBP zum Zweck ihrer regionalen Vernetzung
    angewiesen. Darüber hinaus kennen sich Arendt und Rupprecht bereits
    seit langem und sind zudem auch in der Hansestadt aufgewachsen.
    Aufgrund dieser engen Verbindungen unter den örtlichen rechtsextremen
    Kräften akzeptiert es der ‚Freundeskreis Avanti’ nicht, als eine Kameradschaft unterhalb des SNBP eingeordnet zu werden. Ebenso wenig
    legt Rupprecht Wert darauf, sich dem SNBP-Chef Döpner zu unterwerfen.
    Zum öffentlichen Eklat kam es schließlich, als das SNBP Rupprecht das Rederecht auf einer von NPD und SNBP gemeinsam organisierten
    Wahlkampf-Demonstration im Juli 2005 entzog. Rupprecht erschien
    daraufhin kurz auf der Kundgebung, um seinen Allerwertesten zu zeigen.
    Arendt selbst hätte dem Kameradschaftsboss indessen durchaus
    ein paar Minuten am Rednerpult eingeräumt. Zudem versucht das SNBP
    Axel Möller und sein ‚Störtebeker-Netz’ von der übrigen rechten Szene
    zu isolieren; selbst die NPD wird angehalten, keine Informationen mehr
    an Möller weiterzugeben. Den Angaben des ‚Störtebeker-Netzes’ selbst
    zufolge sind Mitglieder der rechtsextremen Internetplattform sogar persönlich von Döpner bedroht worden.17

    Neben den Kameradschaften und der NPD ist in Stralsund Axel
    Möller, der sich selbst als ‚freier Nationalist’ bezeichnet, aktiv. Der Vierzigjährige betreibt in seiner Dachwohnung am Rande der Altstadt das
    bereits mehrfach erwähnte ‚Störtebeker-Netz’. Möllers politische Karriere begann, abgesehen von seinem Engagement bei der FDJ, erst nach
    der Wende. Zunächst bei den REPublikanern aktiv wechselte er schließlich
    in die NPD über.18 Nachdem der Stralsunder NPD-Kreisvorsitzende
    Matthias Meier sich selbst als Spitzel des Verfassungsschutzes outete,
    trat Möller jedoch aus der Partei aus. Das ‚Störtebeker-Netz’ hatte er zu dieser Zeit bereits gegründet und konzentriert sein politisches Engagement seitdem fast ausschließlich auf dieses Medium. Möller verfasst den größten Teil der antisemitisch und rassistisch gefärbten Veröffentlichungen, die das politische Weltgeschehen täglich neu aus rechtsextremer Perspektive kommentieren, selbst, wird dabei aber auch von einer Reihe anderer Rechtsextremisten unterstützt. Wie zuvor schon
    erwähnt, ist unter anderem auch der Kameradschaftsführer Robert
    Rupprecht als Autor für das ‚Störtebeker-Netz’ tätig. Die darin erscheinenden Beiträge sind durchgehend in einem zynischen und hämischen
    Duktus gehalten. Zugleich leistet Möller mit dem ‚Störtebeker-Netz’
    Anti-Antifa-Arbeit, wenn er Telefonnummern, Adressen und Fotos von
    Menschen veröffentlicht, die sich auf verschiedenste Art und Weise mit
    dem Phänomen Rechtsextremismus beschäftigen.19 Mit drei bis vier Millionen Zugriffen pro Jahr aus aller Welt wird die Internetplattform zu den wichtigsten Informationsquellen der bundesweiten Neonazi-Szene
    gerechnet. Täglich greifen mindestens 15.000 User auf die Internetseite
    zu, in Spitzenzeiten sogar bis zu 33.000 – wobei der Ruf des ‚Störtebeker-Netzes’ mittlerweile so weit reicht, dass regelmäßig auch Mitarbeiter der Landeskriminalämter, des Verfassungsschutzes und viele Gegner der Rechtsextremen auf diese Seite zur täglichen Information zugreifen.
    Der Server, über den Möllers Texte ins Internet transferiert werden, steht in den USA und damit in Sicherheit vor einer Abschaltung durch
    bundesdeutsche Behörden.20
    Im August 2002 musste sich Möller, der im Übrigen sehr darauf
    achtet, dass seine Formulierungen noch in der Grauzone des rechtlich
    nicht Belangbaren angesiedelt sind, trotzdem vor Gericht verantworten.
    Er hatte im Internet und auf einem Flugblatt die Existenz der Gaskammer
    im Konzentrationslager Ravensbrück öffentlich geleugnet, die dort
    Ermordeten verunglimpft sowie Mitarbeiter der Gedenkstätte Ravensbrück
    beleidigt. Das Gericht verurteilte ihn daraufhin zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde.21 (Auszug Ende).“

    … Na dann würde ich doch vorschlagen, dass die zuständigen Stellen vielleicht noch einmal acht Jahre „intensive Recherche“ betreiben, ehe man Möller aus seiner Dachstube holt! – Unglaublich … :(

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