Wenn der Gerichtsvollzieher zweimal klingelt

Das Juso-Projekt Endstation Rechts berichtet aktuell über weitere bemerkenswerte Vorgänge im Zusammenhang mit der Internet-Seite „MVRegio“. Dass die von ER beschriebene Vorgehensweise offenbar kein Einzelfall ist, zeigen Ereignisse aus dem Februar 2010. Die Gedächtnisprotokolle wurden durch aktuelle Informationen ergänzt.

Protokoll I – Patrick Gensing

Am 16. Februar 2010 erreichte mich eine Email vom Fanladen St. Pauli. Der Fanladen war im Jahr 2007 vorübergehend die Postadresse für die Internet-Seite NPD-BLOG.INFO, welche sich mit der rechtsextremen Bewegung in Deutschland und die Berichterstattung dazu beschäftigt. Ein Mitarbeiter des Fanladens schrieb mir in der Nachricht, ich sollte mich dringend melden, da ein Gerichtsvollzieher auf der Suche nach mir sei. Ich rief umgehend beim Fanladen an und notierte mir die Nummer des angeblichen Gerichtsvollziehers, welcher sich Thomas Löffler nannte. Dieser meldete sich am Telefon auch mit Löffler und behauptete, er habe eine Einstweilige Verfügung, die bereits „seit Monaten“ durch die Republik „schwirre“, da die Annahme dieser angeblichen Verfügung, die vom Amtsgericht Rostock stammen soll, bei der Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin verweigert worden sei. Er führte zudem aus, laut Melderegister sei ich „vor ein paar Jahren“ in der Brigittenstraße 3 in Hamburg gemeldet gewesen. Ich sagte ihm, dies sei nicht zutreffend.

gerichtsvollzieher
Löffler, sind Sie hier? (Quelle: http://www.flickr.com/ photos/11234642@N00/155373209/)

Löffler forderte mich auf, ihm meine Privatadresse mitzuteilen, sonst müsse er die Polizei einschalten und mit Beamten vorbeikommen, dies wolle er vermeiden. Ich schlug Löffler ein Treffen beim NDR in Hamburg für den folgenden Morgen um 09:45 Uhr vor, dort könne er mir das Schreiben übergeben. Er sagte, es handele sich um einen gelben Umschlag des Amtsgerichts Rostock, aufgegeben von Hamburger Anwälten. Er wisse eigentlich nichts über den Hintergrund der angeblichen Verfügung, das sei „nicht sein Bier“ – dennoch machte er Angaben zum Inhalt des Schreibens: Demnach ging es um Behauptungen auf NPD-BLOG.INFO über einzelne Personen.

Nach dem merkwürdigen Telefonat, welches laut Gesprächsprotokoll von 18:45 Uhr bis 18:53 Uhr dauerte, rief ich bei der Zentrale des Amtsgerichts Hamburg an und fragte, ob ein Thomas Löffler dort bekannt sei oder im Telefonverzeichnis stehe. Dies wurde verneint. Daraufhin rief ich den Hamburger Obergerichtsvollzieher Burkhard Baensch an, der noch erreichbar war – und auch er kannte keinen Thomas Löffler. Er versicherte mir, er kenne alle Gerichtsvollzieher in Hamburg. Baensch und zwei Kollegen, mit denen ich Rücksprache hielt, rieten mir, mich an die Polizei zu wenden, um möglicherweise eine Anzeige gegen Unbekannt zu stellen (§ 132a Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen). Nachdem die Sache aufgenommen worden war, sah ich zunächst von einer Anzeige ab, da ich erst abwarten wollte, wer da am kommenden Tag auftaucht. Die Polizei wollte zwei Beamte schicken, die sich mit dem angeblichen Gerichtsvollzieher unterhalten und die Personalien aufnehmen wollten.

Am 17. Februar 2010 ab 09:30 Uhr war ich mit den beiden Polizisten beim vereinbarten Treffpunkt beim NDR-Haupteingang. Ich rief gegen 09:40 Uhr die Telefonnummer von Herrn Löffler an, es meldete sich ein Mann, möglicherweise die Stimme vom Vorabend. Ich fragte, wer da sei, er antwortete: Uwe S.. Bei S. handelt es sich um einen Mitarbeiter von „MVRegio“. Dieses hatte wenige Tage zuvor über mich berichtet und behauptet, NPD-BLOG.INFO werde vom US-Geheimdienst NSA „gesteuert“. Zudem wurden weitere falsche Behauptungen verbreitet. Gegen diese falschen Behauptungen hat das Landgericht Hamburg mittlerweile eine Einstweilige Verfügung erlassen und bestätigt.

Ich fragte Herrn S., ob er zu unserem Treffen komme, er verneinte. Ich stellte die Nachfrage, ob denn „Thomas Löffler“ komme. Herr S. verneinte dies ebenfalls und bezeichnete Löffler sinngemäß als einen privaten Zusteller von MVRegio. MVRegio werde mir die Verfügung auf anderem Wege zustellen, so S.. Ich gab das Telefon noch an einen Beamten weiter, der noch kurz mit S. sprach. Ich sah danach von einer Anzeige ab, weil mir das Ganze einfach zu jämmerlich erschien.

Am 18. Februar 2010 erhielt ich per Fax an den NDR von MVRegio ein Schreiben, wonach ich am 16. Februar 2010 gegen 18:57 Uhr gegenüber einem nicht genannten Dritten behauptet hätte, die „Leute von MVRegio“ seien „Nazis übelster Sorte und beabsichtigten“ mich „umzubringen“. Gegenüber wem ich konkret diese Äußerung getätigt haben soll, verriet MVRegio nicht. Offenbar bezog sich aber MVRegio dabei auf das Gespräch mit „Thomas Löffler“. MVRegio verlangte, ich sollte eine Unterlassungserklärung unterzeichnen, was ich aber nicht tat. Im Gegenzug wurde MVRegio aufgefordert, die Identität des Anrufers offenzulegen. Damit war die Sache vorerst erledigt. Allerdings wurde – wie ich später erfuhr – wegen Verleumdung Anzeige gegen mich gestellt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg wurden allerdings ergebnislos eingestellt.

Für die Anrufe des angeblichen Gerichtsvollziehers gibt es einen Zeugen. Denn „Löffler“ hatte wie erwähnt auch beim Fanladen St. Pauli angerufen. Auszüge aus dem Gedächtnisprotokoll über einen Telefonanruf im Fanladen St. Pauli.

Protokoll II – Fanladen St. Pauli

Am 16. Februar 2010 gegen 18.30 Uhr meldete sich ein Herr Thomas Löffler per Telefon im Fanladen St Pauli. Er gab sich als Gerichtsvollzieher aus Hamburg aus, welcher auf der Suche nach einem Patrick Gensing sei, da gegen diesen eine Einstweilige Verfügung vom Amtsgericht Rostock vorliege und Patrick Gensing beim Einwohnermeldeamt unter der Adresse des Fanladens gemeldet sei.

Die Antwort darauf war, dass hier niemand gemeldet sein kann, da der Fanladen eine soziale Einrichtung ist – und kein Wohnraum. Löffler wollte wissen, ob der Vermieter mehr über Gensings Wohnsitz wüsste. Herr Löffler drohte mit der Polizei vorbei kommen zu müssen, wenn sich die Sache nicht kläre. Ich versicherte dem angeblichen Gerichtsvollzieher, mit einem Kollegen zu sprechen und zurückzurufen – ich notierte seine Nummer und versicherte mich noch mal bei ihm nach seiner Identität in der Eigenschaft eines Gerichtsvollziehers. Dieses bejahte er, allerdings sei er niemand der von Tür zu Tür gehe und pfände – so seine Worte. Etwa fünf Minuten später rief ich ihn zurück um ihm mitzuteilen, niemanden erreicht zu haben und ich ihm, wie schon mehrfach gesagt nicht weiterhelfen könne.

Daraufhin teilte er mir mit, dass es zu einer sehr hohen Geldstrafe für Patrick Gensing kommen kann – es ginge um Beschuldigungen /Behauptungen gegen einzelne Personen auf seiner Homepage, die er entfernen solle – mehr dürfe er mir nun aber wirklich nicht dazu sagen.

Teil III – Erst kommt der Löffler, dann kommt der JoKelli, …

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Der "Hamburger NDR-Kollege", welcher mit Rostocker IP-Adresse beleidigende Kommentare verfasst und sich per Leserbrief bei MVregio zu Wort gemeldet hat, fetzte auch bei Twitter voll los. Am Tag der Gerichtsverhandlung legte "JoaKelli" sein Profil an - und fragte nach dem Ergebnis vor Gericht... Zufälle gibt das!

In dem oben erwähnten Beitrag von Endstation Rechts taucht auch ein „Joachim Kellermann“ auf. Dieser hat in den vergangenen Wochen auch  Kontakt zu NPD-BLOG.INFO gesucht. So legte der angebliche Kellermann vor Kurzem ein Profil bei Facebook an (Musik: Lady Gaga), um sich postwendend an der Pinnwand von NPD-BLOG.INFO nach dem Ausgang eines Gerichtstermins am selben Tag zu erkundigen. Von diesem Termin war öffentlich nichts zu lesen gewesen; anwesend von Seiten MVRegios war ein Rechtsanwalt sowie Klaus B. (bzw. S.). Dann schrieb „Kellermann“ auf den Seiten von NPD-BLOG.INFO Kommentare, in denen er einen Redakteur der rechtsextremen Zeitschrift „Zuerst!“ als JN- und NPD-Mitglied sowie als V-Mann des Kieler Verfassungsschutzes bezeichnete. Wegen unbewiesener Tatsachenbehauptungen und persönlichen Beleidigungen wurde der Kommentar nicht freigeschaltet. Ein weiterer Kommentar mit Beleidigungen wurde ebenfalls nicht freigeschaltet.

Zudem erschien die Vermutung sehr naheliegend, dass es sich um einen Fake handelt. Denn das Foto, welches „Joachim Kellermann“ in seinem Facebook-Profil benutzt, zeigt mitnichten einen ehemaligen NDR-Mitarbeiter aus Hamburg, sondern den Rostocker Chemiker und Leibniz-Preisträger Professor Matthias B.. Wie lustig dieser es auf einer Skala von eins bis zehn findet, dass sein Bild von Anderen verwendet wird, ist bislang unbekannt – wird sich aber sicherlich noch herausstellen.

"Joachim Kellermann" interessierte sich sehr für MVRegio und scheint ein Doppelgänger von Prof. B. aus Rostock zu sein. (Quelle: Screenshot ER)

„JoKelli“, der sich mit B.`s Bild geschmückt hatte, gab sich bei NPD-BLOG.INFO als „ehemaliger Kollege“ aus – und tauchte kurze Zeit erneut auf, dieses Mal als Leserbriefschreiber bei MVRegio, außerdem schrieb er eine Email an mich. Fast schon müßig zu erwähnen, dass „Kellermanns“ Kommentare und die Email laut IP-Adresse aus Rostock kamen. Bei MVRegio, ebenfalls in Rostock beheimatet, war Kellermann mittlerweile zum „Hamburger NDR Mitarbeiter“ mit bemerkenswerter Rechtschreibschwäche mutiert: Er mutmaßte nämlich in einem „Leserbrief“, NPD-BLOG.INFO „packtiert“ mit Nazis. Dabei spielte der angebliche NDR-Mitarbeiter auf eine Anfrage an, die NPD-BLOG.INFO an „Zuerst!“ gestellt hatte. Dabei ging es um die Verifizierung eines Gedächtnisprotokolls. Ein recht gewöhnlicher Vorgang im Journalismus, sich die Echtheit von Schriftstücken versichern zu lassen. Manche nennen es auch Recherche – in diesem Fall handelte es sich sogar um eine besonders lohnenswerte.

Auch an MVRegio stellte NPD-BLOG.INFO per Email in der vergangenen Woche noch einmal eine Anfrage, um herauszufinden, was eigentlich aus „Thomas Löffler“geworden ist – und wie er zu erreichen sei. Man macht sich ja auch Sorgen. Doch eine Antwort blieb bislang aus. Und so muss Löffler als verschollen gelten – mal sehen, was aus „Kellermann“ wird…

*Nachtrag09. August 2010: Mittlerweile berichtet auch die Neonazi-Hetzseite Altermedia über Joachim Kellermann. Dieser hatte nämlich auch die Betreiber der Seite aus Stralsund angeschrieben, um eine Nachricht zu verbreiten. Anbei der Screenshot der Mail von JoaKelli an Altermedia:

Screenshot Altermedia

Siehe auch: Rostock im Nazi-Sumpf? Ein Nachrichtenportal sieht braun

6 thoughts on “Wenn der Gerichtsvollzieher zweimal klingelt

  1. mvregio wurde aus der nazi-szene in mc-pommm mehrmals gelobt, damit ist jetzt schluss. „mup-info“ (npd) schreibt:

    MVregio auf Abwegen

    Ein Nachrichtenportal demontiert sich selbst |

    von Dirk Vorbröker |

    Das regional bekannte Nachrichtenportal MVregio, welches vor allem durch die zeitnahe Veröffentlichung aktueller Pressemeldungen besticht, befindet sich seit einiger Zeit auf Abwegen. Um das Spektrum des Nachrichtenangebotes zu erweitern, scheint man sich nämlich nicht allzuviel aus der journalistischen Sorgfaltspflicht zu machen und leistete sich beinahe im Wochentakt eine bemerkenswerte Anzahl an Fauxpas.

    Nach einem monatelangen Privatkrieg gegen Patrick Gensings – bis ins Mark antifaschistischen – NPD-Blog, der allerdings hin und wieder informative Beiträge veröffentlicht, sollte nun im großen Stil gegen Mathias Brodkorbs Demokratenportal „Endstation Rechts“ geschossen werden.

    Offenbar verwendeten der oder die MVregio-Macher dabei allerdings eine derartig dilettantische Vorgehensweise und schreckten auch nicht davor zurück, sich als fremde Personen auszugeben. Wahlweise sollen MVregio-Mitarbeiter als Gerichtsvollzieher oder Rechtsanwalt aufgetreten sein, konnten jedoch jedes Mal prompt überführt werden.

    Zwischendurch flossen immer wieder brisante Informationen ein, demnach Kontakte zur Redaktion der rechten Monatszeitschrift „Zuerst“ oder zur NPD-Landtagsfraktion in Schwerin bestehen würden. Ein Redakteur soll laut Gedächtnisprotokoll sogar scherzhaft geäußert haben, in voller SA-Montur ins Schweriner Schloß zu marschieren. Weder „Zuerst“-Redaktion noch NPD-Fraktion erwiderten allerdings die zärtlichen Annäherungsversuche der Paradiesvögel von MVregio und begegneten den investigativen Journalisten eher mit einem Augenrollen denn der erhofften Begeisterung.

    Überdies versuchte MVregio in einem Beitrag den Rostocker Oberbürgermeister Methling in die Nähe von „Neo-Nazis“ zu rücken. Eine haltlose Behauptung, von der sich jeder anständige „rechtsextreme“ Aktivist selbstverständlich umgehend distanzieren würde. Auch die angebliche CIA-Finanzierung des NPD-Blog’s entpuppte sich als Luftnummer.

    MVregio: Schlagzeilen, die sich als Luftnummern entpuppen
    MVregio sollte sich daher vielleicht wieder auf die Veröffentlichung von Pressemeldungen, so genannte „News-Aggregtion“, beschränken statt sich auf abenteuerliche Pfade des investigativen Journalismus zu begeben, denen man ohnehin nicht gewachsen ist. Dies wäre im Sinne der größtmöglichen Informationsfreiheit im Weltnetz für alle Beteiligten das Beste.

    Der vollständige Beitrag, der stellenweise an Peinlichkeiten kaum zu überbieten sein dürfte, jedoch durchaus einen Angriff auf die Lachmuskeln darstellt, kann in voller Länge bei den „Kollegen“ von Endstation Rechts eingesehen werden. Diese sind zwar auch nicht immer für voll zu nehmen, kommen im Gegensatz zu MVregio jedoch meistens halbwegs seriös daher.

  2. @Ostzonensuppenwürfel

    Mensch, das ist ja toll, wie “Mupinfo” nun “MVregio” zeigt, wo der “journalistische Hammer” hängt. (http://www.mupinfo.de/?p=3552) – Nur dass “wir” eben nicht von der CIA bezahlt und gesteuert werden, sondern von der NSA. *gröööl* 😉

    Und was für ein Zufall auch: dieser Zeitpunkt der “Enthüllungen” über “MVregio”, mit deren – mehr als fragwürdigen Methoden – nun seitens “Mupinfo” “ …Schluß gemacht wird!” – Und Folgendes ist ja auch putzig; da kommen einem ja förmlich die Tränen der Rührung:

    (…)

    Der vollständige Beitrag, der stellenweise an Peinlichkeiten kaum zu überbieten sein dürfte, jedoch durchaus einen Angriff auf die Lachmuskeln darstellt, kann in voller Länge bei den „Kollegen“ von Endstation Rechts eingesehen werden. Diese sind zwar auch nicht immer für voll zu nehmen, kommen im Gegensatz zu MVregio jedoch meistens halbwegs seriös daher. (…). *tränen aus den augen wisch*

    Danke für den drittklassigen Alibi-Artikel, “PupsInfo”, “Levensboom” etc. *rofl*

    … “Autoren”, die sich ein Propaganda-Forum schaffen, um damit “kritisch” ihre selbst angemeldeten NS-Demos zu “kommentieren”, während man nebenbei diverse Tonträger und „Fanzines“ verhökert. Noch “seriöser” geht`s nimmer, zumal angesichts der bereits erwähnten Quellenhinweise. (xxx.mupinfo.de/?page_id=2)
    Nun ja, wenigstens gibt es ein seriöses Impressum:

    http://www.mupinfo.de/?page_id=55 😉

    Inzwischen bekommt man ja Schwierigkeiten, noch zwischen „PupsInfo“, „Levensboom“ und „Altermedia“ unterscheiden zu können …

  3. boa…

    Eigentlich schade, daß keine Anzeige gestellt wurde, wegen Mißbrauch von Titeln. Aber es ist ja wirklich zum Haare raufen…(auch die Berichte von ER)

  4. Also mich hat die Geschichte eher erheitert – so viel Inkompetenz udn Naivitaet erlebt man nicht haeufig.
    In einer Zeit, in der es eigentlich jedem ambitionierten Amateur moeglich ist, die Herkunft von Telefonaten und Emails festzustellen, noch solche Stunts abzuziehen, das ist, hm, tollkuehn?

    Wie auch immer, ich haette es hoechstens noch lustiger gefunden, wenn Herr L. beim NDR aufgeschlagen waere und haette versuchen muessen, den Herren in gruen (oh, mittlerweile schwarz, oder? MIB, sozusagen :) ) zu erklaeren, was eigentlich los ist.

  5. Bei der NPD M.V. aufgeschnappt … und noch deutlicher geht`s wohl auch in diesem Fall nimmer:

    Unter http://www.npd-mv.de/ führt die NPD mal wieder die Jugendlichen an ihr (der NPD) favorisiertes “Liedgut” heran, Zitat:

    „(…)

    Aufstand der Anständigen
    Musikalische Auseindersetzung mit dem sog. Kampf gegen Rechts
    Getextet und vertont von Martin K. (Div. Voran)

    (…)“, Zitat Ende.

    Wer ist die “Division Voran” (wobei allein der Name schon bezeichnend ist)? – Also schnell mal nachgekramt:

    http://www.youtube.com/watch?v=5ZM64lbduT8

    Und wer steht dahinter?

    http://www.youtube.com/user/neuteutonia

    … Aber so ein Monitoring-Job beim VS in M.V. muß schon eine schwierige Sache seien. – So den ganzen Tag mit Schlips und Anzug vor dem Monitor – und gaffend auf die “Arische Jugend”. 😉

    Die anderen Tonträger kann man nur „empfehlen“; aber warum nun der einzige Kommentator (mit dem „schönen“ Nick @Blutbahnen88) gesperrt wurde, bleibt, gerade in anbetracht des vertrauenserweckenden Nick im Dunkeln. – Die Sperrung war bestimmt eine ACTA-Verschwörung. *lol*

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