NPD-Funktionär macht das Dutzend Vorstrafen voll

Der NPD-Funktionär André Kapke, der als Objektleiter des Pößnecker Schützenhauses und Organisator des so genannten „Festes der Völker“ der Nazi-Szene bekannt ist, muss wegen einer Beleidigung eine Geldstrafe von 1000 Euro zahlen. Das berichtet die Ostthüringische Zeitung. Demnach ist die Entscheidung des Amtsgerichtes Pößneck rechtskräftig. Zu der Geldstrafe war Kapke den Angaben zufolge bereits im Februar per Strafbefehl verpflichtet worden. Das hatte der 34-jährige Hartz-IV-Empfänger nicht eingesehen und legte Einspruch ein, so dass die Angelegenheit erörtert wurde. Am Ende gab Kapkes Rechtsanwalt Hendrik Lippold aber klein bei, da Kapke eine schärfere Maßregelung drohte.

Kapke hatte laut OTZ am 6. November 2009, als die Stadt Pößneck mit polizeilicher Unterstützung das Schützenhaus versiegeln ließ, Lutz Schnelle, amtierender Leiter der Polizeidirektion Saalfeld, als „Anführer einer kriminellen Vereinigung“ beschimpft. Seit 1995 wurde Kapke den Angaben zufolge vor mehreren Gerichten sieben Mal wegen Beleidigung und u. a. noch wegen Nötigung, gefährlicher Körperverletzung oder Bedrohung zu Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Die abgeschlossene Sache sei Kapkes zwölfte Vorstrafe.

Siehe auch: NPD-Immobilie: Alle Müller oder was?

4 thoughts on “NPD-Funktionär macht das Dutzend Vorstrafen voll

  1. Noch’n Krimineller: Markus Fridgen ist NPD-Kreisvorsitzender, Gründungsmitglied des NPD-Kreisverbandes Altötting-Mühldorf und war Kandidat bei der Bundestagswahl 2009 für die NPD. Nun hat er offiziell „nur“ dabei gestanden.

    Hetzjagd durch den Bahnhof:

    http://www.ovb-online.de/muehldorf/hetzjagd-durch-bahnhof-852681.html

    und

    http://www.redok.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1687&Itemid=36?phpMyAdmin=f89e684170202ad729412ba462e440d5

    „Im Mai 2007 hatte Fridgen sich im Papst-Geburtsort Marktl am Inn unbeliebt gemacht, als er mit einigen Kumpanen trotz des ausdrücklichen Verbots der Gemeinde von politischen Demonstrationen auf dem Papst-Benedikt-Platz vor dem Papst-Geburtshaus Reichskriegsflaggen und Parteifahnen schwenkte.“

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