Protest gegen NPD-Landesparteitag in Kirchheim

Rund 100 Menschen haben nach MDR-Angaben am 26. Juni 2010 in Kirchheim bei Erfurt gegen den Landesparteitag der NPD in dem Ort demonstriert. Zu der Demonstration hatten unter anderem die Partei Die Linke und ein örtliches Bürgerbündnis aufgerufen. An dem NPD-Parteitag in der „Erlebnisscheune“ nahmen nach Angaben der Polizei rund 50 Vertreter der Partei teil, berichtet der MDR weiter.

Auf dem Parteitag sollte es wohl nicht nur um eine neue Zusammensetzung des Landesvorstandes gehen, sondern auch um Zerwürfnisse innerhalb der Partei, meinten Beobachter. Insidern zufolge soll kürzlich der „Notstand“ über einen Kreisverband verhängt worden sein, da sich dessen Mitglieder zerstritten haben und sich mit Verleumdungen – die sich auch gegen den Landesvorstand richten sollen – überhäuften.

Laut Chronik der „Mobilen Beratung in Thüringen für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (Mobit) führten Neonazis in diesem Jahr bereits acht Veranstaltungen – im vergangenen Jahr waren es rund fünfzehn – in der sich in Privatbesitz befindenden „Erlebnisscheune“ durch. Zuletzt tagte dort Ende Mai die „größte rechtsextreme kulturpolitische Vereinigung“ (Netz gegen Nazis) Deutschlands, die „Gesellschaft für freie Publizistik“.

Siehe auch: NPD-Landesparteitag in Kirchheim geplant

7 thoughts on “Protest gegen NPD-Landesparteitag in Kirchheim

  1. Das war ja der Witz des Jahres 30 Antifa-nasen und 10 Kirchheimer.
    Die anderen 750 Kirchheimer haben sicherlich die Schnauze voll von diesen
    Figuren .Viele haben Strafanzeige erstattet gegen diese Chaoten.
    Es sollen 100 gewesen sein -lach-lach , der Umzug von 30 Figuren war ja lächerlich.
    Es werden wohl jetzt auch die Polizeibeamten mitgezählt.Der Ramelow leidet doch
    an Wahrnehmungsstörungen.Das ist das Problem der Kommunisten , hatte Honecker auch .
    Plötzlich war kein Volk mehr da ,hat ja keiner merkt-lach lach.
    Beim nächsten mal kommen die richtigen Kirchheimer und verjagen diese dann 1000- lach lach
    Antifa Experten.

  2. Demos mit wenigen, teils sehr unstehten, Teilnehmern ist doch sonst eher das Spezialgebiet der NPD?!?

  3. „Du … hmmm … Uschi … höma! … mach` kein` Qotsch!“ *gröööl*

    Mensch, Uschi! – Nee, nee, nee, wo soll` das nur noch alles hinführen? *pisa neu schreib`*

  4. Das wirklich schöne Dorf Kirchheim hat die Nazis nicht verdient. Man wehrt sich nicht nur mit Händen und Füßen, sondern auch mit fröhlichen Ideen. Zahlreiche Plakate, die Lügen entlarvend, hingen in den Straßen. Unübersehbar waren die herausgestellten Mülltonnen mit dem eindeutigen Hinweis auf die in den Müll gehörenden Hakenkreuze. Nazi-Veranstaltun-gen sind als Zumutung zu empfinden, das Ertragenmüssen schließlich als eine schwere Bürde.

  5. Also ich als Kirchheimerin, möchte nur mal sagen, dass uns dieses braune Siechtum tierisch auf die Nerven geht. Das Mobilisieren von Leuten, die an unseren Demos teilnehmen, ist nicht schwer hier in Kirchheim. Der große Teil der Einwohner, der zu unseren Anti-Nazi-Demos kommt, kommt mit der RICHTIGEN Einstellung den Rechten gegenüber: Keine Nazis in Kirchheim und Nirgendwo. Und wir sind froh Unterstützung von anderswo, Kirche und Politik zu haben. Gott sei Dank sind überall Menschen, die sich gegen Rechts stark machen. Danke an alle die uns unterstützen.
    Und mal an Hoschi – Uschi: Zählen ist wohl, neben deiner Rechtschreibschwäche, auch nicht deine Stärke.

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