„Ich werde trotzdem afrikanisch sein…“

„Viele Menschen in Deutschland glauben, deutsch sein heißt weiß und christlich sein. Das ist heute nicht so, und war auch früher nicht so“, sagt Andrés Nader von der Amadeu Antonio Stiftung bei der Ausstellungseröffnung von „Homestory Deutschland – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart“. „Die Existenz und die Beiträge von Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland sind bislang nur unzureichend zur Kenntnis genommen worden“, teilt die „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“ (ISD e.V.), neben dem Vielfalt-Komitee der Nelson-Mandela-Schule Mitveranstalter der Ausstellung, mit. In „Homestory Deutschland“ werden Leben und Wirken verschiedener Schwarzer Menschen vorgestellt. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm, das die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt. „Schwarze Deutsche gehören zum Alltag“, so Saidou Cissé Schleicher von ISD. Neben der feierlichen Ausstellungseröffnung mit literarischen und musikalischen Darbietungen haben bereits ein Vortrags- und ein Filmabend stattgefunden. Es folgen eine Gedenkveranstaltung für May Ayim am Sonntag, den 2. Mai mit Literatur- und Filmbeiträgen, und eine Theateraufführung am Donnerstag, den 6. Mai.

„In Gedenken an May Ayim“
Gedenkveranstaltung für May Ayim, die am 3. Mai 50 Jahre alt geworden wäre.
Sonntag, den 2. Mai 2010, 15 Uhr
Programm:
– „Hoffnung im Herz: Mündliche Poesie von May Ayim“ (Filmporträt, BRD 1997, 30 min.)
– Gedichte von May Ayim
– „Homestory Deutschland. Gelebt-erlebte Schwarze Deutsche Geschichte(n)“ (multimediales Bühnenstück, 90 min.)

„Real Life: Deutschland“
Film (Deutsch mit englischen Untertiteln) und Diskussion
Donnerstag, den 6. Mai 2010, 17 Uhr

Linktipps: Blog Homestory Deutschland

One thought on “„Ich werde trotzdem afrikanisch sein…“

  1. Das klingt ja alles sehr interessant – nur: Wo finden denn die ganzen Veranstaltungen statt??

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