„Vielfalt statt NPD“ am 1. Mai in Rostock

Zum 1. Mai mobilisiert auch in Rostock ein breites Bündnis zu Massenblockaden gegen einen von der NPD in Mecklenburg-Vorpommern geplanten Aufmarsch im Rostocker Plattenbauviertel Lütten Klein. Einen entsprechenden Aufruf mit dem Titel „1. Mai nazifrei! Vielfalt statt NPD“ haben bislang rund 150 Organisationen, Initiativen und Personen unterzeichnet. Darin heißt es:

Ausgerechnet am 1. Mai wollen Nazis im Rostocker Nordwesten unter dem Motto „Freiheit statt BRD“ demonstrieren. Für sie ist der 1. Mai der „Tag der deutschen Arbeit“. Mit rassistischen Parolen wie „Arbeitsplätze nur für Deutsche“ oder „Gute Heimreise“ hetzen sie gegen Migrannt_innen und wollen alle, die hier leben, in Menschen erster und zweiter Klasse einteilen.

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Am 1. Mai wollen Neonazis ihre völkische Propaganda unter die Leute bringen. (F: M. Peters)

Neben den Blockaden in der unmittelbaren Nähe der Neonazi-Route findet auch das politische 1. Mai-Fest mit einem Kulturprogramm im Stadtteil Lütten-Klein statt. Bundesweit ist die NPD-Demonstration in Rostock einer von mindestens sechs geplanten rechtsextremen Aufmärschen am 1. Mai. Der Hansestadt steht jedoch gleich am folgenden Tag möglicherweise erneut Ärger ins Haus: Im Ostderby der zweiten Bundesliga empfängt Hansa Rostock zuhause Energie Cottbus.

Hintergrund: Die Nazis und der 1. Mai: Homogenität statt Egalität

Siehe auch: NPD darf am 1. Mai in Zwickau marschieren, 1. Mai in Berlin: Neonazis nehmen Polizeichef ins Visier

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