Brandis wie es schwingt und kracht: 150 € für fünf OPs

„Skandalös“, wetterten die RSL-Verantwortlichen eine knappe halbe Stunde nach Abpfiff der Partie Roter Stern gegen FSV Brandis am heutigen Sonntag. Wie verabredet, wollten die Brandiser „Ihre“ Einnahmen aus dem Abbruch-Wiederholungsspiel von vor elf Tagen in Beucha den Opfern des Neonaziangriffs spenden. Knapp 850 vorwiegend Leipziger hatten beim 2:0-Auswärtssieg 2,- € Eintritt bezahlt, abgezogen werden sollten davon noch Platzmiete und eine kleine Aufwandsentschädigung. Alles in allem wären wohl so um die 1.200 € zusammengekommen, der FSV reduzierte das ganze heute auf stolze auf 150,- €, garniert mit dem Vermerk dass „Sie (Brandis) ja irgendwie auch überfallen worden wären“!


Spieler Baumann und sein Privatsponsorenvertrag mit L´oréal…

Das ist also ihr Beitrag für unseren Hauptgeschädigten, der demnächst übrigens das fünfte Mal operiert wird. Unser Vorschlag: Umbenennung des Vereins in FSSV Brandis und eine Teilnahme der Kleinstadt Brandis am Wettbewerb „Unser Dorf soll brauner werden“!

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Siehe auch: Brandis: Drei Jahre Haft für NPD-Kandidaten