Treulose Gesellen: NPD bezeichnet Pabst als Mörder

Möglicherweise ist die Furcht in der NPD vor einem erneuten Verbotsverfahren doch größer als angenommen. So will die neonazistische Partei plötzlich nichts mehr mit Waldemar Pabst zu tun haben. Pabst war laut Wikipedia ein deutscher Offizier, politischer Organisator und Waffenhändler. Er veranlasste 1919 die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Zeitlebens arbeitete er an Schnittstellen zwischen der jeweiligen deutschen Armee, rechten politischen Organisationen und Rüstungsindustrie. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war er demnach Erster Generalstabsoffizier der Garde-Kavallerie-Schützen-Division und nahm am Kapp-Putsch teil.

Waldemar_Pabst
Waldemar Pabst, nach CC-Lizenz übernommen (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Waldemar_Pabst)

In der im Suhrkamp Verlag erschienenen Biographie Rosa Luxemburgs von Dietmar Dath wird behauptet, Pabst sei NPD-Mitglied gewesen, als er starb. Diese Information war offenbar falsch. Pabst war Sympathisant und Wähler der NPD, aber kein Mitglied – auch wenn es offenbar Quellen gibt, die dies nahelegen. Die NPD legt ihrerseits auf jeden Fall  großen Wert auf die Feststellung, dass Pabst niemals Mitglied der Partei war.

„NPD als „Sympathisantin von Gesetzesbrechern“?

In dem Schreiben ihrer Anwältin Gisa Pahl, die für die NPD sowohl gegen den Vorwärts, wo das Buch besprochen wurde, als auch gegen den Suhrkamp Verlag diverse Ansprüche geltend macht, heißt es, die unwahre Behauptung verletze die Ehre der NPD, da diese „mit Gewalttätern und Mördern, die ihre politischen Gegner einfach umgelegt haben“ nicht zu tun haben wolle. Die Behauptung sei geeignet, die NPD als „Dulderin und Sympathisantin von Gesetzesbrechern und sogar Mördern hinzustellen“.

Nun scheint das Anliegen der NPD durchaus berechtigt zu sein, dennoch kommt die Distanzierung von Pabst etwas überaschend. Immerhin hatte doch die NPD-Fraktion in der BVV Lichtenberg im Jahr 2007 noch beantragt, einen Platz in Berlin nach Pabst zu benennen. Der Anton-Saefkow-Platz am Fennpfuhl sollte nach Willen der NPD in Waldemar-Pabst-Platz umbenannt werden.  Saefkow war ein Funktionär der KPD, der im Juli 1944 als Widerstandskämpfer von den Nazis verhaftet und weni später hingerichtet wurde.

Im Bezug auf die Ermordung Luxemburgs und Liebknechts ließ die NPD verlauten, mit diesem “mutigen Einsatz” habe Pabst dem deutschen Volk “viel Leid erspart”. Jörg Hähnel, NPD-Verordneter im Lichtenberger Bezirksparlament, bezeichnete die Ermordung der Kommunisten als “Akt des Demokratieerhalts”. Für diese Äußerungen wurde Hähnel 2009 in zweiter Instanz wegen der Billigung einer Straftat verurteilt. Außerdem wollte die NPD sogar einen Aufmarsch für die Mörder Luxemburgs und Liebknechts durchführen.

„Treue zu Ordnungsstiftern“

Der Autor der Luxemburg-Biografie, Dietmar Dath, reagierte auf das Schreiben mit einem Text, den nach Angaben des „Neuen Deutschlands“ die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ veröffentlichte. Darin heißt es, dass zu Pabsts Parteimitgliedschaft sich widersprechende Quellen existieren. Auch Dath zeigte sich verwundert über die Distanzierung der NPD von Pabst. Laut taz bilanzierte Dath in dem Artikel:

„Ich bin enttäuscht: Von einer Partei, die es mit Ehre hält, hätte ich mehr Treue zu Ordnungsstiftern erwartet, die sie ehedem gelobt hat.“

Siehe auch: Berlin: Anzeige gegen NPD-Verordneten Hähnel

17 thoughts on “Treulose Gesellen: NPD bezeichnet Pabst als Mörder

  1. Günther war Protagonist der Nordischen Bewegung.[3] Seit 1930 war er Herausgeber der vom Nordischen Ring, später (ab 1936) Nordischer Ring in der Nordischen Gesellschaft, veröffentlichten Zeitschrift Rasse. Monatsschrift der Nordischen Bewegung.[4]

    1931 verübte aus nicht mehr völlig aufklärbaren Motiven ein 18jähriger Arbeitsloser aus Wien auf ihn einen Anschlag, was von den Nationalsozialisten politisch instrumentalisiert wurde. 1932 wurde Günther Mitglied der NSDAP.

    1935 wurde er ordentlicher Professor für Rassenkunde, Völkerbiologie und Ländliche Soziologie an der Universität Berlin. Am 1. November 1935 holte sich Günther die spätere „Zigeunerforscherin“ Sophie Ehrhardt an sein Berliner Universitätsinstitut für Völkerbiologie, ländliche Soziologie und Bauerntumsforschung. Ehrhardt schrieb in jener Zeit in einem Aufsatz der Zeitschrift für ärztliche Fortbildung, dass das deutsche Volk über das Recht verfügen würde, „bewusst Rassenpolitik sowie Auslese“ zu treiben. Selektiert werden müssten, wie sie schrieb, „geistig Minderwertige“, „Rheinlandbastarde“ und vor allem „die Juden“.[5]

    Von 1940 bis 1945 war er o. Professor und Institutsdirektor an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Günther erhielt in der Zeit des Nationalsozialismus zahlreiche Ehrungen. So war er 1935 der erste Preisträger des Preises der NSDAP für Wissenschaften, 1937 erhielt er die Rudolf-Virchow-Plakette der Deutschen Philosophischen Gesellschaft. 1941 erhielt er von Hitler die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft.

    Am 26. März 1941 eröffnete Alfred Rosenberg im Rahmen der Gründung seiner Hohen Schule das Institut zur Erforschung der Judenfrage (IEJ), wobei die Feierlichkeiten über einen Zeitraum von drei Tage stattfanden.[8] Hans F.K. Günther nahm bei dieser Veranstaltung als Ehrengast teil. In den Vorträgen wurde der „Volkstod“ der Juden als Ziel formuliert. Er sollte durch „Verelendung der europäischen Juden bei Zwangsarbeit in riesigen Lagern in Polen“ erreicht werden. Klaus Schickert formulierte in seinem Beitrag über die Judengesetze in Südosteuropa: „Die Dinge treiben mit einer zunehmenden Geschwindigkeit ihrer Endlösung entgegen.“[9] Und Alfred Rosenberg sagte in seiner Rede: „Das Wort Richard Wagners:, Der Jude ist der plastische Dämon des Verfalls der Menschheit’, zeigt über alles Zufällige hinaus die Symbolik der geschichtlichen Lage.“[10]

    Ausgehend von seinem Werk Ritter, Tod und Teufel wurde Günther zum Begründer des sogenannten „nordischen Gedankens“, mit dem die vermeintliche Gefährdung der „nordischen Rasse“ propagiert und Wege aufgezeigt wurden, diese durch „Aufnordung“ biologisch aufzuwerten. Dadurch sollte dem Bauerntum zu neuer Größe verholfen und die notwendige „Entstädterung“ eingeleitet werden.

    Jedem von ihm entwickelten Menschentyp schrieb er bestimmte seelische Eigenschaften zu, die gemeinsam mit den äußerlichen Rassemerkmalen vererbt würden.

    Günther entwickelte im Laufe seiner nationalsozialistischen Karriere eine „Wertigkeitsskala“, in der die „nordische Rasse“ sich besonders durch Merkmale wie „Urteilsfähigkeit“, „Wahrhaftigkeit und Tatkraft“ auszeichnen sollte. Weiter seien dabei der „Gerechtigkeitssinn“, das „Einzeltum“ und die „Leidenschaftslosigkeit“, „Zurückhaltung bei der Geschlechtlichkeit“ besonders kennzeichnend für diese Rasse.
    Dagegen zeichne sich die „westische (mediterrane) Rasse“ durch „Leidenschaftlichkeit“ und „geistige Beweglichkeit“ sowie „Heiterkeit“ und „Geselligkeit“ aus.
    Der „ostischen Rasse“ bzw. „alpinen Rasse“[11] – gemeint sind dabei entgegen der verwirrenden Begrifflichkeit Personen, die überwiegend im Südwesten des deutschen Sprachraums leben – schreibt er „Verschlossenheit“, „Geduld“, und „Fleiß“ zu, wobei diese „empfänglich für Leitung und Führung“ sowie „bequem“ und damit „fügsam als Untertan“ sei und eine besondere „Anhänglichkeit an Familie und Örtlichkeit“ habe.
    Als weiteren Typ beschreibt Günther die „dinarische Rasse“ (nach dem Dinarischen Gebirge), die sich durch ihren „besonderen Sinn für Ehre“ auszeichne und „überall eine stark vaterländische, besser: heimatliche Gesinnung“ habe. Besonders bemerkenswert an dieser Rasse sei „Verlässlichkeit“, „Tapferkeit“ und „Stolz“. Sie habe eine „gewisse händlerische und kaufmännische Begabung“ und neige „zu leichter Erregbarkeit“ sowie „zu schnellem Aufbrausen, ja zum Jähzorn und zu besonderer Rauflust“. Die dinarische Rasse sei darüber hinaus „gutmütig“, „derb“, „roh“ und „sentimental“.
    Die „Vergleiche“, die Günther anstellte, liefen darauf hinaus, dass die „nordische Rasse“ die höchstentwickelte, aber auch die in ihrem Bestand gefährdetste sei.

    Seine Theorien wurden zeitweise zur maßgeblichen ideologischen Grundlage der nationalsozialistischen Rassenpolitik, die nicht nur zum Holocaust an den Juden und Zigeunern, sondern auch zur Ermordung zahlloser Angehöriger der als minderwertig diskriminierten slawischen Völker führte.

    Auch nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft zog Günther seine Theorien nicht zurück. In dem unter seinem eigenen Namen Ende 1951 veröffentlichten Buch Gattenwahl unterbreitete er – nach Auffassung heutiger Literatur – auch in den fünfziger Jahren noch allgemein konsensfähige Warnungen wie beispielsweise vor der Heirat mit „Zuckerkranken, Frauenrechtlerinnen und Gewohnheitstrinkern“. In dem Schlusskapitel dieses Buches verharmloste er die Zwangssterilisationen der NS-Zeit und stellte die gesetzlich vorgeschriebenen Ehegesundheitszeugnisse als richtungweisend dar.

    Die nationalsozialistischen Verbrechen verharmloste Günther bis an sein Lebensende. „Wie viele Greuel würden über das Konzentrationslager Buchenwald zusammengelogen“, schrieb er in Mein Eindruck von Adolf Hitler.

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    http://www.white-history.com/earlson/kop/gunther.htm

    Mit einer solchen Feststellung — deren Begründung im einzelnen ich in meinen rassenkundlichen Büchern versucht habe — wäre nun nichts ausgesprochen, was besondere Bedeutung für die gegenwärtige Wirklichkeit deutschen Lebens hätte, wenn noch ein fester Kern nordischer Rasse innerhalb aller deutschen Stämme gesichert bestünde, gesichert vor allem durch eine genügende Fortpflanzung aller vorwiegend nordischen Deutschen nach entsprechender Gattenwahl. Die nordische Rasse ist aber im Schwinden: die Gegenauslese der nordischen Rasse vollzieht sich wahrscheinlich immer beschleunigter. Damit nimmt die oben gewiesene, dem deutschen Leben fruchtbare Spannung immer mehr ab. Immer weniger, immer schwächer würde in Zukunft eigentliche „Deutschheit“ entzündet werden. Damit ist den Deutschen die Frage der Ausleserichtung gestellt. Für oder gegen eine Auslese in der Richtung der nordischen Rasse: so lautet die deutsche Schicksalsfrage, denn alle leiblichen und seelischen Zustände eines Volkes sind ja immer nur Ausdruck der in ihm wirkenden rassischen Kräfte.

    Aus solchen Einsichten hat sich seit Gobineau immer deutlicher der „Nordische Gedanke“ ergeben: d. h. der Gedanke der Vorbildlichkeit des erbgesunden, erbtüchtigen nordischen Menschen für die Auslese innerhalb des Deutschen Volkes…

    Hans F. K. Günther

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    Diskriminierte Gruppen

    Rasseideologen – wie beispielsweise Robert Ritter, Hans F. K. Günther und Sophie Ehrhardt – postulierten einen so genannten „volkshygienischen“ Standpunkt, mit dem zahlreiche Menschen als „unerwünscht“ und „asozialer Abschaum“ gebrandmarkt wurden. Dazu zählten vor allem soziale Minderheiten wie Obdachlose, Wanderarbeiter, „selbstverschuldete Fürsorgeempfänger“, Bettler, Landstreicher, kinderreiche Familien aus den sozialen Unterschichten, Familien aus Quartieren an den Stadträndern, „nach Zigeunerart herumziehende Landfahrer“, angeblich „Arbeitsscheue“, Alkoholiker, „getarnt Schwachsinnige“, Prostituierte sowie Zuhälter. Die Kategorien überschnitten sich. Mittels massiver NS-Propaganda verbreitete sich so die Vorstellung, dass die faktische Diskriminierung einem „gesunden Volksempfinden“ entsprechen würde.

    Sinti und Roma, in nationalsozialistischer Terminologie „Zigeuner“ (mit den beiden Subgruppen der „stammechten Zigeuner“ und „Zigeunermischlinge“), galten als geborene „fremdrassige Asoziale“.

    „Vernichtung durch Arbeit“

    In der zweiten Jahreshälfte 1942 gewann eine Strömung in der NS-Führung an Einfluss, die in der „Asozialenfrage“ feinere völkische und rassische Differenzierungen einschließlich der sich daraus ergebenden Vernichtungs- beziehungsweise Schonungsentscheidungen ablehnte. So erklärte Joseph Goebbels dem Reichsjustizminister Otto Thierack im September 1942 zur „Vernichtung asozialen Lebens“, es seien „Juden und Zigeuner schlechthin, Polen, die etwa 3–4 Jahre Zuchthaus zu verbüßen hätten, Tschechen und Deutsche, die zum Tode, lebenslangem Zuchthaus oder Sicherungsverwahrung verurteilt“ seien, zu „vernichten“. Der „Gedanke der Vernichtung durch Arbeit“ sei „der beste“. Einige Tage später vereinbarten Himmler und Thierack die „Auslieferung asozialer Elemente aus dem Strafvollzug an den Reichsführer-SS zur Vernichtung durch Arbeit“. Alle „Sicherungsverwahrten, Juden, Zigeuner, Russen und Ukrainer“, ferner Polen mit einer Strafe über drei Jahren sollten demnach „restlos“, „Tschechen oder Deutsche über 8 Jahre Strafe nach Entscheidung des Reichsjustizministers“ ausgeliefert werden. Thierack teilte dies im Oktober 1942 dem Leiter der Reichskanzlei, Bormann, mit, der seinerseits Hitler informierte, der ausdrücklich zustimmte.[3]

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    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter1.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter2.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter3.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter4.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter5.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter6.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter7.htm

    http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter8.htm

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    Herr Schwab. – Wenn ich von Ihrer Partei rede bzw. schreibe, dann meine ich grundsätzlich die NSDAP, incl. ihrer eingegliederten Unterorganisationen, speziell die SS.

    Nicht nur Ihre Vorbilder lassen mir keine andere Wahl, sondern jene Kreise, denen Sie sich anbiedern, und die gierig Ihre vorgeblich neuen Lehren aufnehmen.

    Es gibt NICHTS im Rahmen Ihrer Propaganda, das unter den Nazis nicht auch schon dagewesen wäre. Was die Gebrüder Strasser anlangt, mußten diese schon immer dafür herhalten, wenn stinkordinäre NS-Eugeniker ihre ausschließlich rassistischen Ziele hinter der Maske eines vorgeblich neuen nationalen Sozialismus verbergen wollten.

    Sie schreiben:

    … Der Umstand, daß ich bezüglich der – deskriptiven – Kategorien der Rassentypen Hans F. K. Günther weitgehend zustimme, macht mich noch nicht zu einem Anhänger von dessem Programm., Zitat Ende.

    Doch, Herr Schwab: Es macht Sie nicht nur zu einem Anhänger seines Programms, sondern überdies zu seinem Protagonisten, und dies aus folgendem Grund: Ihnen ist bekannt, dass Günthers Rassenwahn den Nazis die Basis gab, ihren Völkermord wissenschaftlich zu ummänteln …
    Günthers wirre Aussagen wären, speziell aus geschichtshistorischer und anthropologischer Sicht, NICHTS … wenn es da nicht die SS gegeben hätte…

    Und Sie kennen sich ja in den Kreisen, die die SS hochleben lassen, gut aus:

    http://www.freies-netz-sued.net/?p=1387

  2. Ehe Herr Schwab wieder in den Blog „einfällt“, um sich Ahnungslos zu geben, Zitat:

    „(…)

    Ein besonders markantes Kinn besitzt Herbert Schweiger …

    Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=zB7-dB9DW1U&feature=PlayList&p=027B778BEAC4CA13&index=0&playnext=1

    …, der erst kürzlich wegen Meinungsäußerungen, auch zum Thema des Erhalts der Völker der weißen Rasse, von der österreichischen Zensur zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Ein markantes Kinn drückt Entschlossenheit und Willensstärke aus. Dies wünschen wir Herbert Schweiger auch für die Zukunft. (…), Zitat Ende. *lol* 😉

    Ob seriöse Anthropologen für „Altermedia“ publizieren? *grübel*

    //de.altermedia.info/general/volk-und-rasse-i-eine-kolumne-von-jurgen-schwab-060907_11064.html
    //de.altermedia.info/general/volk-und-rasse-ii-eine-kolumne-von-jurgen-schwab_11119.html
    //de.altermedia.info/general/was-ist-heimat-ein-vortrag-von-jurgen-schwab-021007_11453.html
    //de.altermedia.info/general/heimatkunde-ii-eine-kolumne-von-jurgen-schwab-021206_7913.html
    //de.altermedia.info/general/jurgen-schwab-politik-statt-scheinmoral-30-03-10_42388.html
    //de.altermedia.info/general/ein-neuer-faschismus-eine-kolumne-von-jurgen-schwab-081007_11529.html

    … Und was noch viel Wichtiger (bzw. Bezeichnender) ist: Die nichtssagenden „Quellen“ im Kontext der Aussagen von Herrn Schwab …

    ww.freies-netz-sued.net/?p=322
    („Die Ursache der Rassenmischung“)

    Und die wichtigste Frage wäre wohl: „Was ist der Sinn von Dies?“ *g* 😉

    Ich denke, man sieht dies u.A. von dieser Seite http://aua.blogsport.de/2008/09/06/sos-heimat/ schon ganz richtig.

    Der Mann kriegt von mir auch keine Antwort mehr; da stelle ich doch lieber weiterhin „Anfragen“ … *böckchen hab`*

  3. Was in der Situation von 1919 vielleicht noch eine begründete Versuchung gewesen sein mag, ist durch den Verlauf des gesamten 20. Jahrhunderts längst eindeutig widerlegt. Der blindwütiger Haß gegen den „kapitalistischen“ Westen hat letztlich Regime hervorgebracht hat, deren vermeintliche „Verbesserungen“ für viele Millionen Elend und Tod bedeuteten.

    Es ist in meinen Augen schon weit mehr als eine gefährliche Naivität, wenn man heute davon auszugeht, daß es unter der Herrschaft der sogenannten Nationalrevolutionäre anders ausgesehen hätte.

    Der nach dem Ersten Weltkrieg noch weiter gesteigerte Radikal-Nationalismus war das größte Verhängnis – und in diesem Zusammenhang ist es letztlich vollkommen egal, ob man ein Nationalreaktionär oder ein Nationalrevolutionär war.

    Im übrigen sollte sich eigentlich herumgesprochen haben, daß der Feind – oder sagen wir lieber – politische Gegner – meines politischen Gegners noch lange nicht mein Freund sein muß.

  4. @Ego

    Soweit ich mich erinnern kann, bezeichnet Ernst Nolte in seinem Buch „Der Faschismus in seiner Epoche“ den Strasserschen NS als „kleinbürgerlichen Sozialismus“. Das ist zutreffend formuliert. Dieser NS geht mir heute nicht weit genug. Wenn man das an Marx mißt, ist das sowieso unzulänglich. Aber die Beteiligung der Arbeitnehmer an Leitung und Gewinn in den Betrieben (gemeinsam mit Kapitalisten und Staat, wobei die Kapitalisten stimmenmäßig in der Minderheit wären) war gegenüber dem Sozialdarwinismus Hitlers – auch in der Führung von Unternehmen – ein klarer Gegensatz, ein Paradigmenwechsel. Trotz aller Einschränkungen konnten die Gebrüder Strasser sich mit Fug und Recht als „Nationalsozialisten“ bezeichnen, Hitler im Wortsinne nicht. Er war in mancher Hinsicht sozialreformerisch, reaktionär in der Auflösung der Gewerkschaften, national bis 1938 (Angliederung Österreichs und Sudentenlands), dann imperialistisch.
    Ein Wechsel von rechts nach links wäre heute nicht mehr möglich. Jede linke Gruppe, die mich und ähnliche Personen aufnehmen würde, würde dann noch mehr traktiert als Jürgen Elsässer. Schon aus taktischen Erwägungen wird hier von links gegen rechts abgegrenzt. In der Weimarer Republik war dies anders, da gab es manchen Wechsel von NSDAP zur KPD oder umgekehrt. Dann wäre noch die Frage zu klären, ob man wechseln will? Ich kann Marx einiges abgewinnen, bin aber kein Marxist. Wirtschaftspolitisch wäre ich eher im linken Flügel der „Linken“ zu verorten, mittlerweile schon links von Wagenknecht, aber rechts von K-Gruppen.

    @Hamburger Studi
    Aus heutiger philosemitischer Sicht waren Nationalisten damals so oder so Antisemiten – ohne Differenzierung. Aber Mord und Totschlag war gegenüber den Juden von der Strasser-Gruppe nicht beabsichtigt. Gregor Strasser sagte 1932 in einer Rundfunkansprache, daß – aus seiner Sicht! – eine Judenverfolgung nicht beabsichtigt sei. Ich habe keine Zweifel, daß dies auch so gemeint war.

    @ Axel Mylius

    Sie sollten mal in einem Jesuiten-Kolleg um Aufnahme ersuchen. Wer so sehr inbrünstig das Böse bekämpft, daß er immer bei guten Ansatzpunkten, das selbst im Bösen aufscheint, eine „Maske“ zu erblicken glaubt – weil in der Zivilreligion das Gute vom Bösen immer getrennt ist -, der wäre in einem Kloster gut aufgehoben. Die bösen Feinde verstellen sich alle, nur Herr Mylius und seine politischen Freunde informieren immer über ihre wahren Absichten! Die Welt ist ja so einfach!

  5. @ Jürgen Schwab:

    > Aber Mord und Totschlag war gegenüber den Juden von der Strasser-
    > Gruppe nicht beabsichtigt.

    Rassismus und Nationalismus/Chauvinismus sind essentielle Bestandteile des NS. Es ist historisch hinlänglich belegt, dass Rassismus zu Entrechtung, Mord und Totschlag führt und Nationalismus/Chauvinismus häufig zu Krieg.

    Hinlänglich belegt in Vergangenheit und Gegenwart ist zudem, dass eine sozialistische Wirtschaftsordnung, wie sie auch dem „Linksflügel-NS“ vorschwebte, nicht funktioniert. Zudem ist sie häufig verbunden mit einer Einmauerung der darbenden Bevölkerung.

    Man kann also zusammenfassen, dass der NS in jeder Ausprägung eine so konstruktive Wirkung wie ein Atombombenabwurf entfaltet und vernünftige Menschen alles daran setzen sollten, eine (Wieder-) Einführung des NS zu verhindern.

  6. @Hamburger Studi

    Jetzt hab ichs kapiert! Also Soldaten sind Mörder! Und zwar alle Soldaten, nationalistische, kommunistische, kapitalistische, jüdische, muslimische, christliche, usw.! ???

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