Hunderte bei Rechtsrock-Konzert in Hamburg

450 Rechtsradikale und Hooligans aus ganz Deutschland sind am 20. März 2010 zum Moorburger Kirchdeich in Hamburg gekommen, um bei einem Konzert der Szene-Band „Hungrige Wölfe“ dabei zu sein. Viele der Konzertbesucher kamen dem Hamburger Abendblatt zufolge mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Am S-Bahnhof Harburg hielten Bereitschaftspolizisten rund 100 Rechtsradikale und Hooligans in Schach, die dort auf dem Vorplatz herumgrölten. Mehrere Angehörige der linken Szene, die möglicherweise die Veranstaltung stören wollten, bekamen den Angaben zufolge einen Platzverweis. Das Konzert selbst verlief ohne Zwischenfälle. Am Rande der Veranstaltung wurde ein Rechtsradikaler festgenommen, der sich mit einem anderen Konzertbesucher geprügelt hatte. Bereits vor fast genau einem Jahr waren die „Hungrigen Wölfe“ schon einmal in Moorburg aufgetreten.

Siehe auch: Mehr als 200 rechtsextreme Musikveranstaltungen im Jahr 2008, Die Welt rockt gegen Links

3 thoughts on “Hunderte bei Rechtsrock-Konzert in Hamburg

  1. Hallo,

    leider ist die bloße Wiedergabe dieses Abendblatt-Artikels äußerst schwach, weil er die Dimension des skandalösen Umgangen mit einem Nazi-Konzert in städtischen Räumen nicht thematisiert. Deshalb hier noch mal ein paar Infos, die NPD-Blog eigentlich schon Montag Mittag vorlagen:

    Nazi-Konzert in städtischen Räumen

    Am Samstag dem 20. März hat in Hamburg erneut ein Konzert der Band „Kategorie
    C“ stattgefunden, deren Anhänger wie auch Bandmitglieder aus dem Nazi-
    und Hooligan-Milieu kommen.
    Folgende Danksagung findet sich auf der offiziellen Homepage von KC

    „Danke Hamburg 21. Grosses Lob an die anwesenden Fans gesten in Hamburg, geniales Konzert,
    super Stimmung und es wurde schön locker das Tanzbein geschwungen. Dank
    noch mal an den Gastgeber ohne den die ganze Show nicht möglich gewesen
    wäre. Wir kommen wieder im Sommer und dann open air.
    Hungrige Wölfe“

    Das Konzert fand in HH-Moorburg in der Gaststätte „Schützenhof“ in den
    Moorkathen statt. Dort fand vor genau einem Jahr ebenfalls ein Konzert
    der Band statt. Zum damaligen Konzert gab eine Kleine Anfrage der LINKEN.
    http://www.buergerschaft-hh.de/Parldok/Cache/5221CAE47AB443D0EC018A0C.pdf
    Der Pächter des Schützenhofes, welcher anscheinend keine
    Berührungsängste mit Neonazis hat, hat seinen Pachtvertrag mit der SAGA
    abgeschlossen, denn die Moorkathen sind Eigentum der SAGA!

    Der Anmelder – ein Totschläger?

    Das Konzert sollte eigentlich in Buxtehude stattfinden, dort war der
    verurteilte Totschläger Stefan Silar zuständig für den Kontakt zum
    Veranstaltungsort. Silar betreibt heute Norddeutschlands größten
    Nazi-Klamottenladen und ist laut Inlandsgeheimdienst einer der führenden
    Köpfe der niedersächsichen Neonaziszene. Laut dem Tageblatt aus
    Buxtehude, wurden Silar und KC kurzfristig die Räume gekündigt.
    http://ww8.tageblatt.de/main.cfm?DID=1675351
    Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass Stefan Silar als Ersatz mit dem
    „Schützenhof“ den Vertrag für das Nazikonzert geschlossen hat.

    Auch in verschiedenen anderen Regionen Deutschlands wurden in den
    letzten Jahren Konzerte von Kategorie C verboten, oder diesen die Räume
    gekündigt.

    Aus dem bisher Bekanntgewordenem ergeben sich folgende Fragen:

    Warum kann in städtischen Räumen zum wiederholten Male ein Nazi-Konzert
    stattfinden? Warum hat die Polizei und der Inlandsgeheimdienst nicht im
    Vorfeld den Pächter oder die SAGA gewarnt? Wenn schon ein Nazi-Konzert
    in städtischen Räumen stattfinden kann, wurde dieses Konzert und das
    Publikum von der Polizei beobachtet um ggfls. Dritte zu schützen? Kann
    ausgeschlossen werden, dass es zu verbotenen faschistischen Äußerungen
    oder Gesten von Band oder Publikum kam? Gab es Vorkontrollen auf Waffen,
    verbotene Gegenstände, indizierte CD´s oder indizierte Fan-Artikel?

    In der Vergangenheit gab es im Hamburg immer wieder Nazi-Konzerte die
    den zuständigen Behörden im Voraus bekannt waren. Verschiedene Male
    wurde es versäumt die Pächter oder Besitzer der Veranstaltungsorte zu
    warnen, geschweige denn die Konzerte zu verbieten. Oftmals wurde auch
    versäumt die Konzerte entsprechend zu überwachen und mögliche Straftaten
    zu dokumentieren.

    Der Umgang von Innenbehörde, Polizei und Verfassungsschutz mit
    Nazi-Konzerten in Hamburg bleibt ein Skandal!

  2. Die Stadt hat den „Moorkathen“, der ihr direkt gehört und nur von der SAGA verwaltet wird, vor 3 Jahren an einen mehrfach vorbestraften Gewalttäter verpachtet, der bereits im Knast saß und sich offen zum Rechtsradikalismus bekennt. Bei Vertragsunterzeichnung besaß der Mann keine Schanklizenz, die hat er erst 8 Monate später bekommen.
    Er ist 2009 als Pächter des „Moorkathen“ wegen einer Gewalttat verurteilt worden. Er hat einen seiner Gäste zusammengeschlagen.
    Beeits nach dem Kozert 2009 hatten die Bewohner die Stadt gedrängt, den Vertrag zu kündigen, ohne Erfolg.

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