ver.di ruft zur Blockade von Neonazi-Aufmarsch auf

Neo-Nazis aus ganz Europa planen, zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Innenstadt der sächsischen Landeshauptstadt zu marschieren. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, anderen politischen Organisationen sowie Künstlern will diesen Aufmarsch am 13. Februar verhindern.

dresden_2009_01„Neo-Nazis sind nicht nur ein regionales Problem“, betont der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Werneke, „hier geht es um Geschichtsverfälschung und menschenverachtende Propaganda – das geht uns alle etwas an.“

ver.di werde sich dem Neo-Nazi-Aufmarsch friedlich, aber entschlossen entgegenstellen. Das Motto der Gewerkschaftsaktion laute: „Kein Fußbreit den Faschisten.“ Mit Blick auf den 13. Februar forderte der ver.di-Vize „die Dresdener Ordnungsbehörden und die Polizeieinsatzleitung dazu auf, darauf hinzuwirken, eine Eskalation rund um die friedlichen Blockaden zu verhindern.“

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