Beflissener Verwalter der Vernichtungsmaschinerie

Am 6. August 1942 versendet Richard Glücks ein Rundschreiben an die Kommandanten aller Konzentrationslager: „Betrifft: Verwertung der abgeschnittenen Haare“. Es geht es darum, dass „das in allen KL anfallende Menschenschnitthaar der Verwertung zugeführt wird. Menschenhaare werden zu Industriefilzen verarbeitet und zu Garn versponnen. Aus ausgekämmten Frauenhaaren werden Haargarnfüßlinge für U-Bootbesatzungen und Haarfilzstrümpfe für die Reichsbahn angefertigt.“ Es folgen detaillierte Ausführungsbestimmungen: „Es wird daher angeordnet, dass das anfallende Haar weiblicher Häftlinge nach Desinfektion aufzubewahren ist.“ Das Haar der männlichen Häftlinge soll versuchsweise ebenfalls Verwendung finden, wenn es mindestens zwei Zentimeter lang ist. Das Wachsenlassen der Haare barg allerdings die Gefahr der Fluchterleichterung. Deshalb soll „eine Kennzeichnung der Häftlinge in der Weise erfolgen, dass mit einer schmalen Haarschneidemaschine mitten über den Kopf eine Haarbahn geschnitten wird.“ Das Wort „schmal“ ist in dem Schreiben gesperrt, um seine Bedeutung zu unterstreichen. Bevor man die Häftlinge umbrachte, sollten sie mit deutscher Gründlichkeit ausgebeutet werden. Möglichst kein Haar sollte verloren gehen.

Von Ernst Piper*

Im Zusammenhang mit dem Holocaust denken wir an Männer wie Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich oder Adolf Eichmann, aber Richard Glücks ist heute fast vergessen. Dabei spielte er eine zentrale Rolle. Als Chef der Amtsgruppe D im SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt verwaltete Richard Glücks das gesamte Konzentrationslager-System. Von ihm erhielten die Kommandanten der einzelnen Lager regelmäßig ihre Weisungen. Während Eichmann im Reichssicherheitshauptamt die Deportationen organisierte, war Glücks für die Einweisung der Häftlinge in die Lager zuständig.

Richard Glücks war zwei Tage jünger als Adolf Hitler, am 22. April 1889 wurde er in Odenkirchen bei Mönchengladbach geboren. Das Gymnasium musste er noch vor dem Abitur verlassen und machte dann eine Lehre in der elterlichen Versicherungsgesellschaft. Nach dem Militärdienst ging er als Kaufmann nach England und wenig später nach Südamerika. In Buenos Aires erreichte ihn die Nachricht vom Kriegsausbruch in der Heimat. Ohne zu zögern folgte er dem Ruf zu den Waffen, schiffte er sich mit gefälschten Papieren als Schweizer Matrose auf einem norwegischen Frachter ein, der ihn zurück nach Deutschland brachte. Als Beobachtungsoffizier und Batterieführer kämpfte er an verschiedenen Einsatzorten an der Westfront, unter anderem an der Somme und vor Verdun, und wurde mit dem Eisernen Kreuz Erster und Zweiter Klasse und dem Ehrenkreuz für Frontkämpfer ausgezeichnet.

Nach dem Krieg machte Richard Glücks eine für Leute seines Schlages sehr typische Karriere. Als am 11. November 1918 in Compiègne die Vereinbarung über einen Waffenstillstand unterzeichnet wurde, standen noch Millionen von Soldaten an der Front. Viele von ihnen wurden in ihren Heimatgarnisonen demobilisiert, wo sie sich nicht selten revolutionären Bewegungen anschlossen. Andere wurden in die neu gebildete vorläufige Reichswehr aufgenommen. Zu ihnen gehörte z.B. Adolf Hitler, der im Auftrag der Nachrichten- und Aufklärungsabteilung des Münchner Gruppenkommandos politische Versammlungen observierte. Mehrere hunderttausend ehemalige Frontsoldaten gingen zu den Freikorps. In diesen Freiwilligenverbänden sammelten sich monarchistische, nationalistische und antisemitische Elemente, sie waren radikale Gegner der revolutionären Arbeiter- und Soldatenräte, die sich nach der Novemberrevolution gebildet hatten. Bei der blutigen Unterdrückung des Berliner Spartakusaufstandes, der Münchner Räterepublik und anderer revolutionärer Erhebungen spielten die Freikorps eine wichtige Rolle.

„Freikorps Totschlag“

Richard Glücks schloss sich dem Freikorps Lichtschlag an, das im Ruhrgebiet operierte. Diese Truppe war bald für ihre Brutalität berüchtigt, weshalb viele vom „Freikorps Totschlag“ sprachen. Im Frühjahr 1920 wurden die 2.500 Mann auch im „Ruhrkampf“, einer revolutionären Erhebung, die dem Kapp-Putsch folgte, eingesetzt, musste sich den 10.000 Kämpfern der Roten Ruhrarmee allerdings geschlagen geben, sodass erst die Reichswehr der Lage Herr wurde. Neben Richard Glücks gab es ein weiteres halbes Dutzend ehemaliger Soldaten im Freikorps Lichtschlag, die später in der SS hohe Offiziersränge bekleideten.

Nach dem „Ruhrkampf“ verließ Glücks das Freikorps und wurde Verbindungsoffizier bei der Heeresfriedenskommission, einer deutschen Verbindungsstelle zur Interalliierten Militär-Kontrollkommission, die die Entwaffnungsbestimmungen des Versailler Friedensvertrages umsetzen sollte. 1930 trat Glücks der NSDAP bei und zwei Jahre später ging er zur SS, wo er rasch Karriere machte. 1935 war er bereits Standartenführer. Mit dieser hauptamtlichen Posi-tion fühlte er sich gerüstet, sich auch privat zu etablieren und heiratete die erheblich jüngere Alice Klages, die er zuvor ihrem „schweinischen“ Ehemann abspenstig gemacht hatte, der „in geschlechtlicher Beziehung abnorm veranlagt“ gewesen sein soll. Ganz entgegen der nationalsozialistischen Gebärpropaganda schenkte Alice Klages dem „Führer“ kein Kind, die Ehe mit Glücks blieb kinderlos.

Ein entscheidendes Karrieredatum für Richard Glücks ist der 1. April 1936. Er wird vom SS-Hauptamt als „Stabsführer des Inspekteurs der Wachverbände“ zur Inspektion der Konzentrationslager (IKL) versetzt, die von Theodor Eicke geleitet wird. Eicke war zunächst Komman-dant des Konzentrationslagers Dachau gewesen. Dort hatte er das „Dachauer Modell“ der von der SS organisierten Lagerverwaltung entwickelt, das nach und nach auf alle großen Konzentrationslager übertragen wurde. 1934 wurde Eicke Leiter der neu geschaffenen IKL, die zunächst bei der Gestapo in der Berliner Prinz-Albrecht-Straße residierte und, nachdem die Zahl der Mitarbeiter stetig wuchs, ab 1938 eine eigenständige Dienststelle in Sachsenhausen unterhielt.

Glücks wurde sehr schnell Eickes wichtigster Mitarbeiter. Dabei waren die beiden von sehr unterschiedlichem Naturell. Theodor Eicke war ein zupackender, oftmals brutaler Typ, manche nannten ihn einen Schlächter. 1934 hatte er im Auftrag Adolf Hitlers den SA-Stabschef Ernst Röhm ermordet und damit den Aufstieg der SS zu einer eigenständigen Organisation mit eingeleitet. Aber er interessierte sich nicht so sehr für den Lageralltag. Die Berichte über „viehische Misshandlungen“ der Häftlinge beeindruckten ihn nicht. Auch den Korruptionsvorwürfen, die gegen verschiedene Wachmannschaften erhoben wurden, ging er nicht nach. Richard Glücks dagegen, ein ehemaliger Artillerie-Offizier, der wegen einer Kriegsverletzung hinkte, war ein zurückhaltender Mensch, höflich im persönlichen Umgang. Er sollte sich später als beflissener Verwalter der Vernichtungsmaschinerie erweisen, aber der Auseinandersetzung mit Eicke ging er aus dem Weg.

Der Reichsführer der SS Heinrich Himmler war nicht gewillt, wegen der aktenkundigen Unregelmäßigkeiten eine Untersuchung gegen Theodor Eicke einzuleiten. Er löste das Problem eleganter und schickte ihn nach dem deutschen Überfall auf Polen in den Osten. Als Kommandeur der SS-Division „Totenkopf“ war Eicke in den eroberten polnischen Gebieten für „Säuberungs- und Sicherheitsmaßnahmen“ zuständig und damit zweifellos in seinem Element.

1389.3 Holocaust F

Nachfolger von Eicke als Leiter der IKL wurde am 15. November 1939 Richard Glücks. Er übernahm die von seinem Vorgänger aufgebauten Verwaltungsstrukturen, aber sein Aufgabengebiet expandierte nach dem Kriegsausbruch gewaltig. Zusätzlich zu den bestehenden sechs Konzentrationslagern errichtete die IKL bis 1942 fünf neue Lagerkomplexe: Auschwitz, Neuengamme, Natzweiler, Groß-Rosen und Majdanek. Vor allem Auschwitz entwickelte sich zu einem Planeten des Todes, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hatte. Der Name des kleinen oberschlesischen Städtchens wurde zum Synonym für das jedes menschliche Vorstellungsvermögen übersteigende Verbrechen der Vernichtung des europäischen Judentums.

Im Januar 1940 reiste auf Anordnung von Glücks erstmals eine Kommission nach Auschwitz, das 60 Kilometer westlich von Krakau im sogenannten Generalgouvernement lag, jenem Teil Polens, den die Deutschen zwar militärisch besetzt, aber vorerst nicht dem deutschen Reichsgebiet zugeschlagen hatten. Die Kommission besichtigte die in der Nähe der Kleinstadt gelegenen ehemaligen österreichischen Kavalleriekasernen, kam aber zu der Überzeugung, dass die vorhandenen Bauten für die Errichtung eines Lagers nicht geeignet seien. Doch die örtlichen SS- und Polizeiführer protestierten wegen unhaltbaren Zustände in den Gefängnissen. Es fand eine zweite Besichtigung statt. Danach meldete Glücks Himmler, dass das Gelände nach Beseitigung einiger sanitärer und baulicher Mängel doch in Frage kam. Daraufhin begann die SS mit der Heeresleitung Verhandlungen über einen langfristigen Pachtvertrag. Kurz darauf kam eine neue Kommission unter Leitung von Rudolf Höß zu einer dritten und letzten Besichtigung nach Auschwitz und am 27. April gab Himmler Glücks den Befehl, in den ehemaligen Artilleriekasernen ein Konzentrationslager einzurichten und es durch Häftlinge ausbauen zu lassen. Höß wurde zwei Tage später zum Kommandanten des neuen Lagers ernannt.

Auschwitz sollte „Heinrich-Himmler-Stadt“ werden

Mit dem Plan, einen großen Häftlingskomplex zu errichten, verbanden sich noch weitere Überlegungen. Die Nationalsozialisten waren fest entschlossen, erhebliche Teile der im Osten eroberten Territorien dem Deutschen Reich zuzuschlagen. Sie postulierten einen historischen Anspruch auf diese einst von Deutschen kolonisierten Räume und sahen hier im Osten den den Deutschen angeblich fehlenden Lebensraum. Auschwitz war 1270 als deutsche Stadt gegründet worden und das sollte es nun wieder werden. Der Architekt Hans Stosberg wurde zum Sonderbeauftragten für den Generalbebauungsplan der Stadt Auschwitz ernannt. Heinrich Himmler wollte hier das „Musterbeispiel für die Siedlung im Osten“ errichten. Sogenannte Volksdeutsche sollten hier angesiedelt werden. Die neue Siedlung sollte den Namen „Heinrich-Himmler-Stadt“ tragen.

Auschwitz sollte aber nicht nur große Zahlen von Häftlingen und deutsche Neusiedler beher-ergen. Ein drittes Moment kam hinzu. 1940 geriet Auschwitz auch in das Blickfeld der I.G. Farben. Otto Ambros, der gemeinsam mit Himmler zur Schule gegangen war und nun eine führende Position bei dem Chemiekonzern innehatte, sah in Auschwitz den idealen Standort für die Produktion von Buna, synthetischem Kautschuk. Die I.G. Farben waren mit 200.000 Beschäftigten eines der größten Privatunternehmen der Welt und für die deutsche Rüstungs-produktion von erheblicher Bedeutung. Neben Kautschuk stellten sie auch synthetisches Ben-zin her, das die gerade in Kriegszeiten problematische Abhängigkeit von Rohölimporten verringern sollte. Kautschuk und Benzin wurden ab 1941 im Konzentrationslager Auschwitz III (Buna Monowitz) produziert. Eine Tochterfirma der I.G. Farben, die Degesch, lieferte das Gas Zyklon B, mit dem unterdessen im Lager Auschwitz II (Birkenau) die Vergasungsaktionen durchgeführt wurden.

Zusammenarbeit zwischen I.G. Farben und der SS

Die Zusammenarbeit zwischen der I.G. Farben und der SS entwickelte sich rasch. Zunächst wollte man die 4.000 in Auschwitz lebenden Juden, ein Drittel der Gesamtbevölkerung, aus der Stadt aussiedeln und ihre Wohnungen deutschen Bauarbeitern zur Verfügung stellen, die für das Chemieunternehmen die benötigten Bauten errichten sollten. Doch deutsche Bauarbeiter, die anderswo dringend benötigt wurden, heranzuführen, wäre teuer und aufwendig gewesen. Man verfiel deshalb auf eine viel einfachere Lösung. Die I.G. Farben lieferten das Baumaterial für das sogenannte Stammlager Auschwitz I. Im Gegenzug stellte die SS 3.000 Häftlinge als Arbeitskräfte zur Verfügung, für die die „I.G. Farbenindustrie A.G. Werk Auschwitz“ vier Reichsmark pro Arbeitstag und Mann bezahlte.

Es wurde immer deutlicher, dass der wachsende Komplex der Konzentrations- und Vernichtungslager zwei zentrale Funktionen hatte. Das eine war die Systematisierung der Massenvernichtung hin zum Völkermord, das andere der massenhafte Einsatz der Häftlinge für die Zwangsarbeit. Man wollte die „Untermenschen“, für die im rassistischen Weltbild der Nazis kein Platz war, ausbeuten bis zum letzten und sie am Ende beseitigen. Die Sklavenarbeit in den Lagern führte zur „Vernichtung durch Arbeit“, wie das im NS-Jargon offiziell hieß.

Im März 1942 wurde das „SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt“ gegründet, das in Berlin-Lichterfelde, Unter den Eichen 135, seinen Sitz hatte. Heute ist dort eine Außenstelle des Bundesbauamtes untergebracht. Hier wurden die SS-eigenen Industriebetriebe verwaltet. Das Amt D des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes für das „Konzentrationslagerwesen“ leitete Richard Glücks. Er war zentral verantwortlich für die Verteilung neuer Häftlinge auf die Lager und auch für die Organisation der Zwangsarbeit. In seinem Bereich organisierte Glücks auch die Euthanasiemaßnahmen. Damit möglichst wenige Häftlinge dem Arbeitsprozess verlorengingen, sollten ausdrücklich nur Geisteskranke vergast werden. Die nur bettlägerigen Häftlinge sollten „zu einer entsprechenden Arbeit, die sie auch im Bett verrichten können, herangezogen werden.“ Selbst die Kranken, deren Lebenserwartung oftmals nur noch wenige Tage betrug, sollten noch bis zuletzt zum „Endsieg“ beitragen.

Anerkennung der Vorgesetzten

Richard Glücks verwaltete insgesamt 15 Konzentrationslager mit 500 Außenlagern. Seine Einsatzfreude erwarb ihm die Anerkennung seiner Vorgesetzten. In einer Stellungnahme vom Januar 1945 heißt es: „Wenn sich hier in den ganzen Kriegsjahren keinerlei Schwierigkeiten ergeben haben und die Kriegsindustrie in kürzester Zeit mit den angeforderten Arbeitskräften versorgt werden konnte, dann ist das das Verdienst des SS-Gruppenführers Glücks. Er hat durch diese Leistung einen wesentlichen Beitrag zur Kriegsrüstung und damit zur Kriegsführung geleistet.“ Am 25. Januar 1945 wurde Richard Glücks deshalb von Adolf Hitler das Deutsche Kreuz in Silber, einer der höchsten Orden des Dritten Reiches, verliehen.

Doch allen Anstrengungen der deutschen Kriegs- und Vernichtungsmaschine zum Trotz rückten die sowjetischen Truppen immer rascher nach Westen vor. Die SS versuchte in den Sommermonaten des Jahres 1944 fieberhaft, die Judenvernichtung zum Abschluss zu bringen. Zum Zentrum des Mordgeschehens wurde Auschwitz-Birkenau, das einzige noch intakte Vernichtungslager des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes. In wenigen Wochen wurden über 400.000 ungarische Juden ermordet und zwei Lagerbereiche vollständig liquidiert, das Theresienstädter Familienlager und das Zigeunerlager. Die sowjetischen Truppen kamen immer näher und am 18. Januar wurden 58.000 Häftlinge auf einen Todesmarsch geschickt, lediglich 9.000 Schwerkranke ließ man zurück. Die Gaskammern und Krematorien wurden in die Luft gesprengt, weil Himmler die wahnhafte Idee hatte, so die Spuren der Judenvernichtung beseitigen zu können.

Zyankali für den Schreibtischtäter

Anfang Mai 1945, Hitler ist schon tot, begibt sich Heinrich Himmler mit den Resten der Reichsregierung nach Flensburg. Himmler versammelt eine Entourage von 150 Getreuen um sich, unter ihnen Richard Glücks und Rudolf Höß. Die beiden sind am Abend des 3. Mai mit Himmler zusammen. Der erteilt ihnen den Befehl, sich als Unteroffiziere des Heeres zu verkleiden und über die grüne Grenze in das noch deutsch besetzte Dänemark zu gehen, aber die Umsetzung dieses Planes gelingt nicht. Am 10. Mai, zwei Tage nach der deutschen Kapitulation, setzt Glücks mit einer Zyankalikapsel seinem Leben ein Ende. In Frederick Forsyths Thriller „Die Akte Odessa“ gelingt es Glücks als Ricardo Suertes („Suerte“ heißt auf Spanisch Glück), nach Buenos Aires zu fliehen, an den Ort seiner Anfänge, und ein Netzwerk für geflüchtete Nazis aufzubauen. Doch im Fall von Richard Glücks ging es in der Wirklichkeit wenigstens etwas gerechter zu als in der Literatur. Seinem Schicksal entging dieser Schreibtischmörder nicht.

*Der Historiker Ernst Piper lehrt an der Universität Potsdam. Von ihm erschien unter anderem eine “Kurze Geschichte des Nationalsozialismus – Von 1919 bis heute” sowie Alfred Rosenberg: Hitlers Chefideologe.

Piper stellte bereits  bereits mehrere Texte für NPD-BLOG.INFO zur Verfügung: Georg Elser und das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler, Georg Elser und das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler (II) , Vor 75 Jahren: Der “Röhm Putsch” (Teil I), Vor 75 Jahren: Der “Röhm-Putsch” (Teil II), Kapitulation und Kriegsende 1945: Das Geschenk der Freiheit, Die Nazis und der 1. Mai: Homogenität statt Egalität, Die Nazis und der 1. Mai: Von Niedriglöhnen und dem Ende der Gewerkschaften, Die letzten Tage des “Führers”: Hitler tat alles, um seine erbärmliche Existenz zu verlängern, Vor 85 Jahren: Adolf Hitler vor Gericht

12 thoughts on “Beflissener Verwalter der Vernichtungsmaschinerie

Comments are closed.